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Rico Loosli 6934 Bioggio
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bibel Bärndütsch
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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Nach Matthäus Kapitel 5
Nach Matthäus Kapitel 5
5:1 Wo Jesus d Mönsche het gseh, isch er uf e Bärg gange u nachdem er sich anegsetzt het, si Jünger zu ihm cho.
2 Da ergrifft er ds Wort u het afa lehre:
3 "Glücklech sy die, wo bewusst isch, dass sy Gott bruche, wüu ds Chönigrich vom Himmu ghört ne.
4 Glücklech si d Trurende wo si tröschtet wärde.
5 Glücklech si die wo es milds Wäse hei, wöu si wärde d Ärde erbe.
6 Glücklech si die wo nach Gerechtigkeit hungere u dörfe denn ihres Verlange wird gstillt wärde.
7 Glücklech si di Barmherzige, wiu si wärde barmherzig behandlet.
8 Glücklech si die wo es reins Herz hei wüu si wärde Gott gseh.
9 Glücklech sy die, wo de Friede fördere, denn sie wärde Söhn Gottes gnennt wärde.
10 Glücklech si die wo verfolgt wärde wüu si z richtige due, wüu s'chönigrich vom Himmu ghört ne.
11 Glücklech sit dir, we me euch minetwäge beschimpft, verfolgt u aui mügleche boshafte lüg über euch verzeut.
12 Fräid äich un sin ibaantwortlich, denn äiri Belohnig im Himmel isch gross. Schliesslich sin d Prophete vor äich genauso verfolgt worde.
13 Ihr syt ds Salz vor Erde. Doch we ds Salz syni Chraft verlüürt, wie söu sini Würkig de widerhärgschteut wärde? Mer chas zu nüt me bruche, sondern nur no wägwerfe, dass es vo de Mönsche vertrette wird.
14 Ihr sind ds Liecht vo dr Welt. E Stadt wo ufeme Bärg ligt isch nid z überseh.
15 Wenn me e Lampe azündet, steut me se nid unger es Mässgfäss, sondern uf de Lampeständer, und si git allne im Huus Liecht.
16 So len au ihres Liecht vor d Mönsche lüchte, dmit sie äiri guete Tate gsäh u äire Vater, wo im Himmel isch, verherrliche.
17 Denkt nid, i bi cho um ds Gsetz oder d Schrifte vo de Prophete abzschaffe. Bi nid cho zum abschaffe, sondern zum erfülle.
18 Ig versichere euch: Eher vergange Himmel und Ärde, wo das dr chliinscht Buechstabe oder o nume es Striich vomene Buechstabe usem Gsetz verschwindet, bevor nid aues itroffe isch.
19 Drum: Wer eis vo dene gringschte Gebot bricht u angeri lehrt, ds glyche z due, dä wird in Bezug uf ds Königrich vom Himmu aus Gringschter bezeichnet. Doch, wer sie hebt un lehrt, der wird in Bezug uf des Kenigrich vum Himmel als gross bezeichnet.
20 Ech säge euch: Wenn euri Gerechtigkeit wo de Schriftglehrte und Pharisäer ned übertrifft, chömet ehr uf kein Fall is Chönigrich vom Himmel.
21 Ihr hend ghört, dass scho zu de Mensche i alter Zit gseit worde isch: 'Du söttsch nid morge. Wer en Mord begoht mues sech vor Gricht verantworte.'
22 Aber i säge nech: Jede wo ahautend Wuet uf sin Brüeder het wird sech vor Gricht müesse verantworte. Wer ihm e Usdruck vor Verachtig a Grind wirft, dä chunt vor de oberscht Grichtshof. Doch wer seit: 'Du bisch ds Allerletzte!', dä erwartet d brennendi Gehenna.
23 Wenn also dini Gabe zum Altar bringsch und dich dört erinnere, dass di Brüeder dir chli übel nimmt,
24 de la dini Gab dert vorem Altar u gang weg. Versöhn di zerst mit dim Brüeder u när chum zrügg u opfere dini Gabe.
25 einigi di schnäu mit dim Prozessgägner, no während dir uf em Wäg zum Gricht sind, damit di Gegner di nid em Richter übergit und dr Richter di nid em Grichtsdiener übergit und du nid is Gfängnis wirsch gworfe.
26 Ig versichere dir: Du chunnsch dert uf ke Fall use bis dini letschti chlini Münze zahlt hesch.
27 Ihr heit ghört, dass es heisst: 'Du sollst nicht Ehe brechen.'
28 Aber i sägä nech, dass jede wo ä Frou ständig agseht zum so liideschaftlechi Gfüeu für si z entwickle, i sim Härz scho Ehebruch mit ihre begange het.
29 We di dis rächts Oug zum Schlechte verführt, de risses us u wirfs wäg. Besser verliersch e körperteil als dass din ganze körper id ghenna gworfe wird.
30 U wenn di dini rächti Hand zum Schlechte verfüert, de hau se ab u wirft se wäg. Besser, du verliersch e Körperteil als dass dr ganz Körper ir Ghenna ändet.
31 Usserdem heissts: 'Wer sich vo sinere Frou laht la scheide, söll ihre e Scheidigsurkund geh.'
32 Aber i säge Nech: Jede, wo sech vo sire Frou laht la scheide – usert wäge sexueller Unmoral –, setzt si der Gfahr us, Ehebruch z begah, u wär e Gschideni hürate begaht Ehebruch.
33 Ihr heit o ghört dass zu de Mönsche i alter Zyt gseit worde isch: 'Schwör nüt, ohni di dra z haute, sondern erfülle was du Jehova miteme Gelübde versproche hesch.‘
34 Aber i säge nech: Schwört überhoupt nid – weder bim Himmel, denn är isch Gottes Thron,
35 noh bi dr Erde, denn sie isch si Fuessschemel noh bi Jerusalem, denn s isch de Schtadt vum grosse Kenig.
36 Schwör o nid bi dim Chopf, denn du chasch kes einzigs Hoor wiis oder schwarz werde loh.
37 Euer Ja söu eifach es Ja si u euches Nei es Nei, denn aues wo drüber use geit, chunnt vom Böse.
38 Ihr heit ghört, dass es heisst: 'Auge für Aug, Zahn für Zah.'
39 Aber i säge nech: Leischde amene schlächte Mönsch ke Widerstand, sondern we di öpper uf di rächti Wang schloht, de hebt ihm o di angeri hi.
40 U we di öpper vor Gricht bringe u dis Ungergwand wot becho, de überlah ihm o dis Obergwand.
41 U we di öpper wo autorität het zwangsverpflichtet e meile z ga de gang zwöi meile mit ihm.
42 We di öpper um öppis bittet gibs ihm u we öpper öppis vo dir wott liiehe weis ne nid ab.
43 Ihr heit ghört, dass es heisst: 'Lieb di Mitmensche und hass di Fäind.'
44 Aber i säge euch: Höret nid uf eui Fäind zliebe und für die z bätte, wo euch verfolge.
45 So bewiistet Dir, dass ihr Söhn eure Vatter im Himmel sit, denn er laht sini Sunne über schlechte u guete Mönsche ufga u laht's uf Gerecht u Ungerecht rägne.
46 We ihr die liebet, wo euch liebed, was für e Belohnig erwartet ihr da? Mache das nid o d Stüreinnehmer?
47 U wedr nume eui Brüeder grüesst, was isch scho Bsundrigs dra? Mache das nid o d Mönsche vo angerne Völker?
48 Ihr söttet also vollkomme si, wi eues himmlische Vater vollkomme isch.
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Johannes
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Markus 12 vo 16
Markus 12 vo 16
12:1 Dänn het er agfange, i Bilder zu ihne z rede: "E Maa het e Wyberg pflanzt, het e Zuun drum, het es Uffangbecke für d Wychelter aagleit und het e Turm bouet. De het är der Wybärg a Wybuure vrpackt u isch wyt wägg.
2 Wo's a der Zyt isch gsy, het är e Sklave zu de Wybuure gschickt um e Teil vo de Truubenerte la abhole.
3 Doch si hei ne packt, hei ne verprüglet u ihn mit leere Häng wäg gschickt.
4 Da het är e andere Sklave beuftragt, wo si aber am Chopf verwundet hei und demüetiget hei.
5 Der nächscht woner gschickt het, hei si umbrocht und viu witer verprüglet oder hei si tötet.
6 Schliesslech isch nume no einä übrig bliebe – sy gliebte Sohn. Ine het er aus Letschti gschickt u het dänkt: 'Vor my Sohn werde si ja wohl Respekt ha.'
7 Doch d Wybuure hei zuenang gseit: 'Das isch der Erbe. Chunt, mir bringe ne um, de ghört ds Ärbe üs.'
8 Si hei ne packt, tötet ne u wirfe ne us em Wybärg.
9 Was wird der Weinbergbesitzer jitz ächt due? Er wird cho und d Wybuure töte und de Wybärg andere gä.
10 Hend ihr nie d Schriftstell gläse: 'Der Stein, wo d Baulüt verworfe hei, dä isch zum Haupteckstei worde.
11 Ds het d Jehova bewirkt und es isch grossartig i üsne Ouge'?"
12 Da hei ne sini Gegner weue festnäh, wöu si gmerkt hei, dass är mit em Vergliich uf si aspielt het. Doch us Angst vor dr Möngi hei si ne i Rueh gloh und si wägg.
13 Als nächschts hei si einigi Pharisäer gschickt und Parteianhänger vo Herodes zu ihm. Si sötte ihm mit sine eigete Wort e Fau stelle.
14 Bi ihm acho, hei si gseit "Lehrer, mir wüsse, dass du wahrheitsliebend bisch. Au isch dir d Anerkennig andere nit wichtig, denn dü luegsch nit uf des Üssere, sundern lehrsch wohrheitsgetreu, we ma nohch rem Wille Gottes läbä soll. Isches richtig, Cäsar Chopfstüür zahle, oder nid?
15 Söllemer se zahle oder nid?" Doch är het ihri Heuchelei düregluegt u het erwideret: "Warum stellet ihr mich auf die Prob? Bringt mir ein denạr. I wott ne mir gseh."
16 Das hei si gmacht, woruf er si gfragt het: "Wüsse Bild und Ufschrift isch das?" "Cäsars", hei si gantwortet.
17 Jesus het etze gsait: "Gäbet de Cäsar zrugg, was de Cäsar ghört,n und Gott, was Gott ghört." Do si sprachlos gsi.
18 Denn si die Sadduzạ̈er cho wo ja behaupte es gäb ke Uferstehig. Si hei ne gfragt:
19 "Lehrer, Moses het für üs ufgschribe: We öpper stirbt u e Frou ohni Ching la hingerlaht, de söu si Brüetsch d Witwe hürote, um ne Nachkomme z'sichere.
20 Esch emol siebä Brüeder gäh. Der erscht hüratet, isch aber gstorbe, ohni Nachkomme z hinderlah.
21 De het dr zwöiti d Witwe ghürate, isch aber äbefaus gstorbe, ohni Nachkomme z hingerlah, u dr dritt ebeso.
22 Keine vo de sibe hinderlese Nochkomme. Als Letschti vo allne isch o d Frau gstorbe.
23 Wem wird d'Frou bir Uferstehig ghöre? Es si ja aui siebe mit ihre verhürotet gsi."
24 Jesus het zu ihne gseit: "Siit der nid im Irrrtum, wüu dir weder d Schrifte no d Macht Gottes kennt?
25 Denn we si vo de Tote uferstöh, hürate Männer nid und Froue wärde nid verhüratet, sondern si wie Engel im Himmel
26 Was aber d Uferweckig vo de Tote betrifft, hei Dir nid im Buech vo Moses im Bricht übere Dornbusch gläse, dass Gott zu ihm gseit het: 'Ich bi dr Gott Abrahams, Gott Isaaks und Gott Jakobs'?
27 Är isch nid ä Gott vo de Tote sondern der Läbe. Dir sit sehr im Irrrtum."
28 E Schriftglehrte isch drzue cho und het d Diskussion mitverfolgt gha. Ihm isch klar gsi, dass Jesus e gueti Antwort geh het, u so het er ne gfragt: "Weles Gebot steit a erster Stell?"
29 Jesus git zantwort: "An erster Stell steht das Gebot: 'Höre, Israel: Jehova isch unser Gott, es git nume e Jehova.
30 Liebi Jehova, di Gott, mit dim ganze Herze, mit dinere ganze Seel, mit dim ganze Dänke und mit dinere ganze Chraft.'
31 An zwöiter Stell steit ds Gebot: 'Lieb deinen Mitmenschen wie dich selbst.' Keis angers Gebot isch grösser aus die beide.'
32 Der Schriftgelehrte erwideret: "Lehrer, du hesch guet u wohrheitsgmäss gseit: 'Es git nume eini und usser ihm gits ke andere.'
33 U ihn mit ganzem Härz z liebe, mit ganzem Verstand u mit ganzer Chraft u Mitmönsche z liebe wi sech säuber – das isch vil meh wärt aus aui Ganzbrandopfer u angerne Opfer.“
34 Da Jesus erkennt het das de Maa gschlage het, het er zu ihm gseit: "Du bisch nid wit vom Königrich Gottes entfernt." När het sech kene meh trout, ihm Frage z stelle.
35 Wo Jesus denn wyter im Tempel glehrt het, het er gfragt: "Wie chunnts, dass d Schrift¬glehrte säge, de Christus seg David Sohn?
36 Durch dr heilig Geischt het David doch sälber gseit: 'Jehova het zu mim Herrn gseit: "Setz di a mini rächti Site, bis i dir dini Füess unger d Füess lege."
37 David selber nennt ne also Herr. Wie chan er denn si Sohn sii?"
Die grossi Menschemengi het ihm gern zue ghört.
38 Er het si witer glehrt: "Nähmet euch vor de Schrift¬gelehrte in Acht, wo gärn i lange Gwänder umeloufe und es liebe, uf de Marktplätz bsunders grüesst z wärde.g
39 Si wei di vordere Sitze i de Synagoge u di beste Plätz bim Znacht.
40 Si bringe d Witwe um ihre Bsitz und rede langi Gebete um sech wichtig z mache. Si wärde es härters Urteil bercho."
41 Jesus het sech itz gägenüber vo de Schatzchäschte ane gsetzt u beobachtet wie d Lüt Gäud iwarfe. Etlichi Riiche hei sehr viu Münz iigwarfe.
42 Drno isch e armi Witwe cho u het zwöi chlini Münze vo ganz gringem Wärt iigworfe.
43 Da het är syner Jünger zu sich gruefe u het ne gseit "I versichere Öich, dass di armi Witwe meh iigworfe het aus aui angere wo Gäut i d Schatzchäschte hei gworfe.
44 Denn di andere hei us ihrem Überfluss öpis ihgworfe. Si dergäge het us ihrem Armuet use alles igworfe, was si het gha, ihre ganze Läbensunterhalt."