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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Markus 3 vo 16

 

Markus 3 vo 16

3:1 Won er widr einisch i ne Synagoge isch, isch dert e Maa mitere verkümmerte Hand gsy.

2 Si beobachtet genau, öb är der Maa am Sabbat würd heilä, damit si ne hei chönne aaklage.

3 Är het zu däm Maa mit der verkümmerte Hand gseit: "Stah uf u chum i d Mitti."

4 De het är si gfragt: "Was isch am Sabbat erlaubt? Guets ztue oder Schade azrichte? Es Läbe z rette oder z umbringe?" Si schwiege.

5 Nochdäm är empört i d Rundi gluegt het, töiftruurig über ire gfüellige Härz, het är zu däm Maa gseit: "Streck dy Hang us!", wo er d Hang het uusschtreckt und si widerhär gstellt isch.

6 Da si d Pharisäer use gange u beriete sech sofort mit de Parteianhänger vo Herodes, wi me ne chönt umbringe.

7 Doch Jesus het sech mit sine Jinger uf e Wäg zum See gmacht u ä grossi Mönschmängi us Galilạ̈a u Judạ̈a het ihm gfolgt.

8 Sogar us Jerusalem, us Idumạ̈, vor andere Jordanseite und us dr Umgäbig vo Tỵrus und Sịdon sy mega vil zu ihm cho, wo si ghört hei, was är aues het.

9 Er het sini Jünger beuftragt, es chlises Boot für ihn bereitet, damit ihn d Lüt nid zu sehr igsetzt hei.

10 Da er so viu gheilt het, hei ne aui umringet wo schwer chrank si gsi und hei ne probiert azfasse.

11 Sälbscht di böse Geischter werfe sech vor ihm ufe Bode, wo si geng hei gseh, u schreie: "Du bisch der Bueb Gottes!"

12 Doch är bfaut ihne mehrmals usdrücklich, angere nüt vo ihm mitzteile.

13 Är isch uf ä Bärg gschtiegä, het die zäme gruefe, won är het wöue bi sich ha, u si si zu ihm cho.

14 Är het ä Gruppe vo zwölf bildet, won är o aus Aposchtel bezeichnet het. Si sötte ihn begleite u är würd se zum Predige usende,

15 u si sötte drzue berechtigt sy, Dämọnen usztribe.

16 D Gruppe vo de Zwölf, won er bildet het, isch us Sịmon, wo er o der Name Petrus gä het,

17 Jakobus, em Sohn vo Zebedạ̈us, und Johạnnes, em Brüeder vom Jakobus (ihne het er o dr Name Boanẹrges gäh, was "Donnersöhn" bedütet),

18 Andreas, Philịppus, Bartholomạ̈us, Matthạ̈us, Thomas, Jakobus, em Sohn vo Alphạ̈us, Thaddạ̈us, Sịmon, dem Kananạ̈er,

19 und Judas Iskạriot, wo ihn spöter verrotet.

De isch är ines Huus gange,

20i und wider hei d'Lüt zämä gstürmä, so dass nid mau Zit zum Ässä blibä isch.

21 Wo syni Verwandte devo ghöre hei, hei si ne wöue mit Gwalt wäghole. Si hei nämlech gseit: "Er het der Verstand verlore!"

22 U d Schrift¬gelehrte, wo vo Jerusalem abecho sy, hei behauptet: "Er isch vom Beelzebub bsesse und cha d Dämọne nume dür de Herrscher vo de Dämọne ustribe."

23 Nachdem är si zu sech het grüeft, het är i Bilder zu nene gredt: "Wie cha der Satan der Satan austrybe?

24 We es Riich i sech gspalte isch, cha das Riich nid bestah blibe.

25 U we e Familie i sech gspalte isch, cha die Familie nid bestah bliibe.

26 So au bim Satan: Wenn är sech gäg sech sälber erhebt u gspalte isch, cha är ned bestah blibe, sondern stüret uf sis Endi zue.

27 Niemer cha ds Huus vomene starche Maa beträte und usraube, ohni ihn vorher z fessle. Ersch denn cha är ds Huus usrume.

28 Ig versichere euch: Der Mönschensöhn wird aus vergäh – weli Sünde se o immer begöh, und weli Läschterig se o immer vo sich gä.

29 Aber wär gägä dä heilig Geischt läschteret, däm wird niemols vergäh, sondern är isch ewiger Sünd schuldig."

30 Das het är gseit, wöu si behauptet hei: "Er isch vom ne böse Geischt bsesse"

31 derno sy Mueter u sini Brüedere cho. Si si dusse gstande u hei öpper ine gschickt zum ne rüefe.

32 Da e Mönschengi um ne umegsetzt het, het me zu ihm gseit: "Do dusse sy dini Muetter u dini Brüedere u frage nach dir."

33 Är het jedoch erwideret: "Wer isch mini Mueter u wär si mini Brüedere?"

34 Druf het är d Mönsche aagluegt, wo im Chreis um ne umegsässe, u het gseit: "Das hie sy mini Mueter u mini Brüedere!

35 Wär das tuet wo Gott wott, dä isch my Brüeder, mini Schwöschter u mini Mueter."

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Markus 2 vo 16

 

Markus 2 vo 16

2:1 Nach einige Täg isch är aber wider uf Kapẹrnaum cho, u äs het sich umä gredt, dass är dihei isch gsy.

2 Zuem Huus hei so viu, dass nirgendwo meh Platz isch gsy, nid mau bi dr Tür. Jesus het mit de Lüt itz über die gueti Botschaft gredt.

3 Da het me ihm e Glähmte bracht, wo vo vier Manne treit worde isch.

4 Doch wäge der Mönschengi hei si ne nid direkt zu Jesus chönne bringe. Sie deckt also iba Jesus des Dach ab, un nohchdem sie ä Öffnig grabe hän, len sie d Trag mit däm Glähmte abe.

5 Wo Jesus gseh het was füren Glaube si gha het, het er zum Gelähme gseit: "Chind, dini Sinde sind vergäh."

6 S hei o einigi Schriftglehrti dert ghocket u iberleitet i ihrem Herz:

7 "Wie cha dä Maa so öppis säge? Das isch doch Gottesläschterig! Nume Gott cha Sünde vergäh, süsch niemer!"

8 Jesus het jedoch sofort i sim Innere gmerkt, was sie überleit hei, und het sie gfragt: "Warum überleged ihr so öppis im Herze?

9 Was isch liechter? Zum Gelähme z säge: 'Dini Sinde sind vergäh', oder: 'Stah uf, nimm dini Trag u gang umä'?

10 Aber damit ihr wüsset, dass de Menschensohn dezue berechtigt isch, uf de Erde Sünde z vergäh …" Und so het er de Gelähmti gforderet:

11 "I säg dir: Stah uf, nimm dini Trag u gang hei"

12 Sofort isch dr Maa ufgschtande, het sini Trag gno u isch vor de Ouge aller use gange. Ussert sech vor Stune verherrlicht d Lüt Gott u hei gseit: "So öppis hei mer no nie gseh!"

13 Wo Jesus wider am See entlang isch, het die ganzi Mönsche zu ihm gströmt u het afa lehre.

14 Underwägs isch sy Blick uf Lẹvi, dr Sohn vo Alphạ̈us wo im Stüürbüro hockt. Är het ne gforderet: "Folg mir noche!", u so isch Lẹvi ufgstande u het ihm gfolgt.

15 Schpäta het Jesus bi nem diheisse, un vieli Schteuerni un Sinda ässä zsämme mit Jesus un sinene Jinger, denn ä baar vu nene folge nem.

16 Wo d Schrift¬gelehrti vo de Pharisäer ihn mit de Sünder u Stüreinnähmer hei gseh, hei si zu sine Jünger gseit: "Ist er öppe mit Stüreinhmer u Sünder?"

17 Jesus het das ghört und zu ihne gseit: "nid d Starke bruche e Arzt, sondern d Kranke. I bi nid cho zum Grächti rüefe, sondern Sünder."

18 Da Johạnes Jünger und d Pharisäer faschted hei, si zu ihm cho und hei gfragt: "Die Jünger vom Johạnes faschte wo Jünger vor Pharisäer faschte hei, nume dini Jünger nid. Wieso nid?"

19 Jesus git zantwort: "Warum söttä d Fründe vom Bräutigam faste, während dr Bräutigam bi ihne isch? Solangs der Bröutigam bi sich hei chöi si doch nid faschte!

20 Es wärde aber Täg cho, da wird ne der Bröutigam wäggno – de, a däm Tag werde si faschte.

21 Niemer flickt es alts Obergwand miteme Stück Stoff wo nonig iigloffe isch. Susch zieht de nöi Stoff a em alte und de Riss wird no grösser.

22 Es güsst ja o niemer neui Wy i alti Wyschlüüchi. Süsch bringt der Wy d Schlüch zum Platze und der Wy isch samt der Schluch verlore. Nöie Wy füllt me i nöii Wyschlüüch."

23 Won er amene Sabbat dür d Getreidefälder isch gange, hei sy Jünger ungerwägs aagfange, Ähre abzriisse.

24 Da hei d Pharisäer zu ihm gseit: "Sieh dir das a! Warum tüends öppis wo am Sabbat verbote isch?"

25 Er het erwideret: "Hend ihr nie gläse, was David gmacht het, woner in Not isch gsy und er und sini Manne Hunger hei gha?

26 Wi är nachem Bricht übere Oberpriester Ạbjathar is Huus Gottes gange isch und di darbrote Brot gässe het – obwohl das usser de Prieschter niemer darf und wi er o syne Manne öppis dervo gäh het?“

27 Da het er zu ihne gseit: "Der Sabbat isch für d Mönsch gschaffe worde und nid dr Mönsch für e Sabbat.

28 Drum isch de Menschensohn sogar Herr über de Sabbat."

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Markus 1 vo 16

 

Markus 1 vo 16

NACH MARKUS

1:1 Afang dr guete Botschaft über Jesus Christus, dr Sohn Gottes:

2 Es isch so wies im Buech vom Prophet Jesaja steit: "(I schick dr min Bote vorus. Er wird di Wäg vorbereite.)

3 E Stimm rüeft i de Wildnis: 'Bereitet den Weg Jehovas vor! Ebnet seine Strossen.''"

4 Johạnes der Täufer isch ir Wildnis gsy und het d Touf aus Symbou vor Röi zur Sündevergebig predigt.

5 Ganz Judạ̈a un alli Iwohner Jerusalem gehn zue nem, len sich im Jordan vu nem daufe un gän ihri Sinde zue.

6 Johạnnnes het Kleidig us Kamelhaar und e Lädergürtel um d Hüfte gha, u är het Heuschrecke u wilde Honig gässe.

7 Er het predigt: "Nach mir chunt öpper wo stärcher isch aus ig, u ig bi nid würdig, mi z bücke u di Rieme vo sine Sandale ufzbinde.

8 Ig ha öich mit wasser tauft, aber er wird euch mit heiligem geist toufe."

9 Zu dere Zyt isch Jesus us Nạzareth in Galilạ̈a cho u het sich im Jordan vo Johạnes la taufe.

10 U sobaud är us däm Wasser isch gsy, het är gseh, wi dr Himmu ufrissä u dr Geischt wi ne Tuube uf ihn isch abecho.

11 Und e Stimm isch usem Himmel cho: "Du bisch min Sohn, min gliebte Sohn. Ig ha Gfaue a dir."

12 Gliich druf het ne dr Geischt i d Wildnis triebe.

13 40 Däg isch er ir Wildnis blibe und isch vom Satan versuecht worde. Är het unger de wilde Tier glebt, doch d Ängel hei sich um ihn kümmeret.

14 Nachdem Johạnnnes de verhaftet worde isch, isch Jesus nochgange Galilạ̈a, het die gueti Botschaft Gottes bekannt gmacht

15 u het gseit: "Die Zyt isch cho. Ds Königrich Gottes isch nooch. Bereut u gloubt a die gueti Botschaft."

16 Während er am See vo Galilạ̈a entlang isch, het er Sịmon gseh u däm si Brüeder Andreas, wi si ihres Netz i See uswarfe. Si sy nämlech Fischer gsy.

17 Jesus het zue nene gseit: "Folgt mir noche und i mache euch zu Menschefischer."

18 Sofort verlüre si ihri Netz und folge ihm.

19 Er isch es chlises Stück witer gange u het Jakobus gseh, dr Sohn vo Zebedạ̈us u däm si Brüetsch Johạnes. Si si im Boot gsi u hei ihri Netz usbesseret.

20 Sofort het er se gruefe woruf si ihre Vater Zebedạ̈us mit de Lohnarbeiter im Boot zruggloh und Jesus folgt hei.

21 So si uf Kapẹrnaum cho.

Sobald dr Sabbat agfange het, isch är i d Synagoge gange u het afa lehre.

22 Die Lüt hei nume so über sini Art z lehre, denn är het se wie öpper mit Autorität glehrt u nid wie d Schrift-gelehrt.

23 Ir Synagoge isch grad ä Maa gsi, wo ungerem Ifluss vomene böse Geischt gstande isch. Är het gschribe:

24 "Was hei mir mit dir ztue Jesus du Nazarẹner? Bisch choo zum üs vernichte? I weiss genau wer du bisch: der Heilige Gottes!"

25 Doch Jesus befahl ihm: "Sig still und chum us ihm use!"

26 Der böse Geischt het der Maa i ne Chrampf gschtürzt u ne de mit em ne durchdringende Schrei verlüürt.

27 Die Lüt hei so gstartet, dass si mitenand afah diskutiere. "Was het das z bedüte?", hei si gseit. "Das isch ja e nöii Lehr! Voll Autorität git er sogar dr bösi Geischter Befähl und si mache, was er seit!"

28 Es isch nid lang gange u in ganz Galilạ̈a het me überall vo ihm gredt.

29 Si hei itz d Synagoge verlüre u si mit Jakobus u Johạnnes i ds Huus vo Sịmon u Andreas ga.

30 Sịmons Schwiegermueter isch mit Fieber im Bett gläge und me het Jesus das sofort mitteilt.

31 Er isch zu ihre gange, het ihri Hand gno u ufghört. S'Fieber verschwunde und si het agfange, alli z'bediene.

32 Am Obe uf Sunneuntergang het me alli Chranke u vo Dämọne Bsesse zu ihm bracht.

33 Di ganz Stadt isch diräkt vor dr Tür versammlet gsi.

34 Er het vieli Mönsche gheilt, wo aune mögliche Chrankheite glitte hei, u het es paar Dämọne ustriebe. Doch er het d Dämọne nit schwätze lo, denn sie hän gwüsst, dass er dr Chrischtus isch.

35 Am früeche Morge, wo's no dunku isch gsy, isch är ufgstande, isch ane einsam Ort u het afa bätte.

36 Schnell hei sech Sịmon gmacht u di angere uf d Suechi nach ihm.

37 Wo si ne gfunde hei, hei si gseit: "Alli sueche di."

38 Er het jedoch erwideret: "Lönd üs wanderschhi ga, i d Nachberorte, damit i o dert cha predige, denn derzue bini cho."

39 Da isch er gange u het i ganz prediget Galilạ̈a i de Synagoge u het d Dämọne ustribe.

40 Es isch o e Ussätzige zu ihm cho und het ne sogar uf Chnü gflegt: "We de nume wetsch chasch mi gsund mache"

41 Da het är töifs Mitgfüel empfunde, het d Hand uusgstreckt, het ne berüert u gseit: "Das will i! Du söllsch gsund wärde."

42 Im gliiche Ougeblick verschwunde dr Ussatz u är isch gsund gsi.

43 Jesus het ihm schtrikti Awisige gäh u het ne sofort wäg gschickt.

44 Är het gseit: "Sieh zu, dass du niemerem irgendöppis verzellsch, sondern gang, zeig di däm Prieschter und opfere für dini Reinigung, was Moses vorgschribe het – als Bewiis vo dinere Heilig."

45 Doch chuum isch dr Maa wäg gsy, het är ständig verzellt u überau was isch gsi, sodass Jesus nümm eifach so in e Stadt het chönne go. Är isch drum üsserhaub a einsam Orte bliebe. Trotzdem schtämme vo überall Lüt zu ihm.