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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Markus 11 vo 16

 

Markus 11 vo 16

11:1 Wo si jitz i d nöchi vo Jerusalem cho sy, nach Betphạge u Bethạnie am Ölberg, het er zwöi vo syne Jünger los gschickt

2 mit em Uftrag: "Göh i ds Dorf, wo me vo hie us gseht. Gliich am Ortsiigang wärdeder e junge Esel abunde finde, wo no niemer ghocket het. Bindet ne los u bringt ne här.

3 Wenn öpper fragt, warum Der das tuet, denn seit: 'De Herr bruucht ihn u wird ihn sofort wieder hie häre zrüggschicke.'"

4 Da hei si sech ufe Wäg gmacht. In der Näbstrooss hei si när dr jung Esel usse anere Tür gfunge u hei ne losboue.

5 Doch einigi wo det gstande si hei: "Was machet Der da? Warum bindet Der de jung Esel los?"

6 Si hei das wiederholte wo Jesus gseit het u me het si la gah.

7 So bringe sie de junge Esel zue Jesus, lege ihri Obergewänder uf ds Tier, un na het sich druf gsetzt.

8 Usserdäm hei viu Lüt ihri Obergewänder uf dr Stross us breitet während angeri uf de Fäuder grüeni Zweigi abschnitte.

9 Die Lüt wo vorusgange u di hingerhärcho hei, rüefe geng wider: "Bitte rettet ne! Gsägnet isch dä, wo im Name Jehovas chunt!

10 Gsägnet isch ds kommende Königrich vo üsem Vater David! Bitte rett ihn, du wo du obe i de höchi bisch!"

11 Er zoge in Jerusalem i, isch dr Tempel aaträtte und het sich dört überall gluegt, aber da es scho spat isch, isch er mit de Zwölf usse nach Betạnie gange.

12 Wo si am nächschte Tag Bethạnie verlüre hei, het är Hunger übercho.

13 I anere Entfernig het er e Figebaum entdeckt, wo scho Blätter gha het, und är het wöue nacheluege, öb är o Frücht het treit. Doch won är anecho isch het är nüt aus Blätter dran gfunge, denn es isch no ke Zyt gsi für Figge.

14 Da het er zum Baum gseit: "Nie wieder soll öpper vo dir Frücht esse!" Sini Jünger hei das ghört.

15 Nun si nach Jerusalem cho. Er goht in d Tempel un fangt a, alli Händler un Käufer vu dert z vurote, un na schtiegt d Tisch vu d Geldwächsler un d Bänk vu d Daubeverkäufer um.

16 Ou är het niemer e Gegestand düre Tempel la träge.

17 Er het glehrt und het gseit: "Steit nid i de Schrifte: 'Mis Huus wird Gebetshuus für alli Völker gnennt werde'? Aber ihr heis zunere Räuberhöhli gmacht."

18 Als d Oberpriester und d Schrift¬gelehrti hei das ghört, hei si e Möglichkeit gsuecht, ihn umzbringe. Si hei nämlech Angst vor ihm gha, wöu die ganze Mönsche über sis Lehre nume so gstunne het.

19 Es isch etze spot worde un het mit sinene Jinger d Schtadt verlüsst.

20 Wo si de früehmorge widr a däm Figebaum verbycho sy, isch är scho bis zu de Wurzle abgstorbe gsy.

21 der Petrus het sech erinneret und gseit: "Rabbi gsehsch der Fiegebaum wod verfluecht hesch? Är isch abgstorbe!"

22 Als Reaktion druf het Jesus zu ihne gseit: "Häbed Glaube a Gott.

23 Ig versichere euch: Wär zu däm Bärg seit: 'Heb di id Höchi u stürz i ds Meer', u i sim Härz nid zwiiflet, sondern gloubt, dass das wo er seit, gscheh wird, dä wird das o erläbe.

24 Drum sägi eu: Gloube bi allem, worum dir bätet u bittet, dass ihrs scho becho händ. Dänn werded ihrs au übercho.

25 Wenner dastönd u betet, denn vergäbet was immer ihr irgend emene andere übel näme, damit öie Vater im Himmel o eui Verfählige vergit."

26 ––

27 Wo si wider in Jerusalem sy gsy u na im Tempel umenandgange isch, sy d Oberprieschter cho, d Schrift¬glehrt hei un di Älteschte

28 u hei ne gfragt: "Mit welem Rächt duesch das alles? Wär het di berechtigt so öppis z tüe?"

29 Jesus het zue nene gseit: "Ich ha e Frag an euch. Beantwortet sie mir und i säg euch, mit welchem Rächt i das alles mache.

30 Isch d Toufi gsy, wo Johạnnes duregfüehrt het, vom Himmel oder vo Mönsche? Antwortet mir."

31 Da händs mitenand überleit: "Wenn wir sagen: 'Vom Himmel', wird er frage: 'Warum heit Der's ihm de nid gloubt?'

32 Aber chömmers wage zum säge: 'Von Menschen'?" Si hei nämlech Angst vor de Lüt gha, wo ja aui dr Meinig si gsi, dass Johạnes tatsächlech e Prophet gsi isch.

33 Drum hei si antworte: "Mir wüsse's nid", wo Jesus erwideret het: "Dänn säg i Nech o nid, mit welem Rächt i das aues tue"

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Markus 10 vo 16

 

Markus 10 vo 16

10:1 Vo dert het är ufbrocht u isch vor angere Jordanseite us ad Gränze cho Judạ̈as. Wider hei sech Mönsche mit ihm versammlet u wi gwohnt het er agfange si z lehre.

2 Es hei sech itz Pharisäer nöcheret wo ne uf d Prob hei welle steue. Si hei gfragt ob sech e Maa vo sinere Frau darf la scheide.

3 Er het antwortet: "Weli Anordnig het euch denn Moses gäh?"

4 Si hei gseit: "Moses het erlaubt e Scheidigsurkund uszstelle und d Frau wegzschicke".

5 Druf het Jesus erwideret: "Wüu dir so hartherzig sy, het er das Gebot für euch ufgschribe.

6 Doch vo Aafang vor Schöpfig a "het Gott d Mensche als Maa und Frau gmacht.

7 Drum wird ä Ma si Vater u sini Mueter verlah,

8 und di beide wärde eis, damit si nümme zwöi si, sondern eis.

9 Was Gott also verbunde het, das söll kein Mensch usenand bringe."

10 Wo Jesus wider im Huus isch gsi, hei ne d Jünger derzue befragt.

11 Da het er ihne erchlärt: "Wer sich vo sinere Frou laht la scheide und e anderi hürate, begöhnd ihr gägenüber Ehebruch.

12 U we e Frou, nachdem si sech vo ihrem Ma het la scheide, je e angere hürate, begaht si äbefaus Ehebruch."

13 D Lüt hei itz Ching zu ihm bracht, damit är se berüert het, aber d Jünger wüsse ab.

14 Wo Jesus das gseh het, isch är är ärgerlech worde u het gseit: "Lönd d Chind zu mir cho! Hinderet se nid dra, denn Gottes Königrich ghört söttigi Mensche.

15 Ig versichere euch: Wär Gottes Königrich nid wies Ching wöukomme heisst, wird uf ke Fall dert inecho."

16 Er het d Ching i d Arme gschlosse u het se gmäudet idem er ne d Häng ufleit het.

17 Won är de wyter isch, het e Maa zu ihm gloffe, isch vor ihm uf d Chnü gfloge u het wöue wüsse: "Guete Lehrer, was mues ig mache zum ewigs Läbe z erbe?"

18 Jesus entgägnet: "Warum nennsch mi guet? Niemer isch guet usser eim: Gott.

19 Du kennsch d Gebot: 'Morde nid', 'Brich nid d'Ehe', 'Stiehl nid', 'Mach ke falschi Zügeussag', 'Betrüge nicht', 'Ehre dein Vater und deine Mutter'.

20 Da het de Maa gseit: "Lehrer, a all das hani mi vo mire Jugend a ghalte".

21 Jesus het ne agluegt, het dr Liebi für ihn gfunde und het gseit: "Es fäut dir no: Gang und Verchouf was de hesch, und gib ds Gäud de Arme und du wirsch e Schatz im Himmu ha. U chum, folg mer noche!"

22 Di Antwort het dr Maa betroffe und er isch truurig wäggange, denn er het viel bsesse.

23 Nachdem Jesus i d Rundi gluegt het, het er zu sine Jünger gseit: "Wie schwierig wird's für die sy, wo Gäld hei, in Gottes Königrich z'cho!"

24 Die Jünger hei jedoch überrascht uf sini Wort reagiert. Also het Jesus nomal gseit: "Kinder, wie schwierig isch es doch in Gottes Königrich zcho!

25 Es isch lichter fürnes Kamel dür es Nadelöhrli drizgah als für e Riiche in Gottes Königrich z cho."

26 Da hei si sech no meh gwunderet u gfragt: "Wär cha da no grettet wärde?"

27 Jesus het sie direkt agluegt und gseit: "Für mensche isches unmöglich, aber nid für gott. Denn für Gott isch alles möglich."

28 Druf het der Petrus gseit: "Sieh mal, mir hei alles ufgäh u si dir gfolgt."

29 Jesus erwideret: "Ich versichere euch: Niemer het minetwäge u wägem guete Botschaft Huus oder Brüeder oder Schwöschter oder Muetter oder Vater oder Fälder verloh,

30 wo nid itz, i dere Zyt, 100-mau so viu berchunnt – Hüser, Brüedere, Schwöster, Müettere, Chind u Fälder, unter Verfolgige u im kommende Wäutsystem ewigs Läbe.

31 Mou viu wo Erscht si, wärde Letschti sy u di Letschti."

32 Uf em Wäg ufe nach Jerusalem isch Jesus voruus gange. Sini Begleiter händ sich gwunderet, doch di Nachfolgende händ Angst übercho. Un wieda nimmt er de Zwöelf bisite un fangt a, ne z schildere, was nem vorschtoht:

33 "Mir gö ufe nach Jerusalem und dert wird der Menschensohn de Oberpriester und Schrift¬glehrte usglaferet. Sie werde ne zum Tod verurteile und Mensche andere Völker übergäh.

34 Die wärde ne verspotte, aaspucke, uspeitsche u töte, aber 3 Täg speter wird er uferstah."

35 Jakobus u Johạnes, d Söhn vo Zebedạ̈us si a ne härä u hei gseit "Lehrer, mir möchte das du für üs tuesch, worum immer mir di bitte."

36 "Was möchet ihr? Was söll i für eu mache?", het er gfragt.

37 Si hei antwortet: "Gestatte uns, i dire Herrlichkeit rächts und links vo dir z hocke."

38 Do het Jesus gseit: "Ihr wüsset nit, worum ihr bitte. Könnt ihr d Becher trinke, wo i trink, u d Toufe uf euch näh, mit dere i dauft wir?"

39 "Ja, das chöi mir", hei si gantwortet, woruf Jesus het gseit: "De Becher woni trinke, wärdet o ihr trinke, u mit der Taufi woni tauft wirde, werde au ihr tauft.

40 Doch d Plätz rächts oder links vo mir hani nid z vergäh. Si stöh dene zue, für die si vorgseh hei."

41 Wo di zähnä anderä das ghört hei, hei si sech über Jakobus und Johạnnnes ergert.

42 Da het Jesus sie zu sich gruefe und het gseit "Ihr wüssed ja, dass sich die, wo über d Völker z herrsche schiine, als Herr ufspile und dass di Grosse d Lüt ihri Macht lönd la spüre.

43 Under äich soll des aba nit so si, sundern wer unda äich gross si will, der soll aicha Diena si,

44 und wer under euch a erst Stell wott stah, söll de Sklave vo allne si.

45 Denn säuber dr Mönschensohn isch nid cho zum bedient wärde, sondern um diene und sis Läbe aus Lösegäud für vili z gäh."

46 Denn si nach Jẹricho cho. Doch woner mit sine Jünger und ere beachtleche Mönschemengi wieder vom Jẹricho weggange isch, isch Bartimạ̈us (Sohn vo Timạ̈us), e blinde Bettler, am Strosserand.

47 Sobald er ghört het, dass Jesus, dr Nazarẹner, do isch er gsi, het er agfange rüefe: "Sohn David, Jesus, ha Erbarme mit mir!"

48 Da hei vil ärgerlech zu ihm gseit, är söll still sy, aber är het nume no lüter gschroue: "Sohn David, heb Erbarme mit mir!"

49 Jesus bliebt schtah u het gsait: "Rüeft ne här!" Das hei si gmacht u zum Blinde gseit: "Nume Muet! Schteit uf, är rüeft di."

50 Dä Maa isch si Obergwand vo sich gworfe, isch ufgsprunge u isch zu Jesus gange.

51 "Was möchtisch du? Was söll i für di mache?", het Jesus ihn gfragt. "Rabbụn, w i möcht wider gseh", bat de Blindi.

52 Da het Jesus gseit: "Gang nume, di Glaube het di gsund gmacht." Im gliiche Momänt het är sini Sehkraft zrügg gno und är het Jesus uf dr Stross gfolgt.

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Markus 9 vo 16

 

Markus 9 vo 16

9:1 Witer het er zu ihne gseit: "Ich versichere euch: Einigi vo dene wo hie stöh wärde uf ke Fall stärbe, ohni z gseh ha, dass ds Königrich Gottes scho in Macht isch cho."

2 Sächs Täg spöter het Jesus Petrus, Jakobus und Johạnnes mitgnoh und het sie ufe höche Bärg gfüehrt, nume sie ällei. Dert isch är vor ihrne Ouge verwandlet worde.

3 Sini Obergwänder hei afa glänze u si uf einisch viu wisser gsi, aus irgend e Chleiderreinige uf dr Ärde s chönnte abecho.

4 Ou erschient ne Elịa zäme mit Moses und die beide ungerhaute sich mit Jesus.

5 Da het de Petrus zum Jesus gseit: "Wie guet, dass mir hie sy, Rabbi! Lass uns drei Zelte ufbaue: eis für dich, eis für Moses und eis für Elịa"

6 Är het nämlech nid gwüsst winner sött reagiere denn si hei zimlech Angst gha.

7 Es het sech itz ä Wulke bildet u het si bedeckt. Us dr Wulche isch e Stimm cho: "Das isch my Sohn, min gliebte Sohn. Höret uf ihn!"

8 Wo si sech de umluegt hei, hei si plötzlech gmerkt, dass niemer meh bi ihne isch gsi ussert Jesus.

9 Während si dr Bärg aneabstige, het er ne i gschärft, niemerem z verzeue was si gseh hei bis dr Mönschsohn vo de Tote uferstande wär.

10 Si hei sech das z'Härze gno, hei aber mitenand diskutiert was mit däm Uferstah vo de Tote gmeint isch.

11 U so hei si ne gfragt: "Warum säge d'Schrift¬gelehrte, dass zersch Elịah cho muess?"

12 "Es stimmt, dass Elịa zersch chunnt und alles wiederherstellt", het Jesus erwideret, "aber wieso isch eigentlich vom Menschensohn z lese, dass er viel mues liide und verachtet wird?

13 Ech degäge säge euch: In Wörklechkeit esch Elịam scho cho, u si hei mit ihm gmacht, was si wei, wies i de Schrifte über ihn staht."

14 Wo si zu de andere Jinger zrügg si, flege ne di grossi Mönsche um se ume uuf, u es paar Schriftglehrti hei sech mit ne gstritte.

15 D Lüt si überrascht gsi, wo si Jesus entdeckt hei, und si hei zu ihm ränne um ne z begrüesse.

16 Er het si gfragt: "Worüber striitet ihr mit ihne?"

17 Eine us dr Mängi het antwortet: "Lehrer, i ha mi Bueb zu dir bracht, wüu er vomene Geischt bsesse isch, der Stummheit verursacht.

18 Wo gäng är ne packt, wirft är ne ufe Bode, u dr Bueb het de Schuum vor em Muul u chnirscht mit de Zäh u isch völlig chraftlos. I ha dini Jünger bätte, dr Geischt usztribe, aber si hei's nid chönne."

19 Aus Reaktion druf het är zu ihne gseit: "Was für ne ungläubigi Generation! Wie lang mues i no bi öich bliibe? Wie lang mues i Nech no erträge? Bringt ne zu mir."

20 Auso hei si de Junge zu ihm bracht. Wo dr Geischt Jesus gseh het, het är de Junge sofort in Chrämpf gstürzt. Dä isch anegheit, het sich di ganz Zyt uf em Bode gwälzt u het Schuum vor em Muul gha.

21 Jesus het der Vater gfragt: "Wie lang het er das scho?" "Von klein auf", isch aus Antwort cho.

22 "Der Geischt het ihn scho oft is Füür oder o is Wasser gworfe zum ne umbringe. Wenn öppis chasch mache, denn heb Mitleid mit üs und hilf üs."

23 Jesus erwideret: "Warum sagst du: "Wenn du kannst"? Wer Glaube het, für dä isch alles möglich."

24 Sofort het der Vater vom Buebe gruefe: "Ich ha gloube! Hilf mer, wo i no Gloube bruche!"

25 Wo Jesus itz gmerkt het, dass e Mönschemengi uf sie zloufe het, isch är de böse Geischt ahgfahre: "Du stummer u tuuber Geischt, i befähle dir: Verlass ihn u chum nümme i ihn zrügg!"

26 Mit em ne Ufschrei und vilne Chrämpf isch är uusgange. Der Bueb isch läblos da gläge, weshalb di meischte Lüt hei gseit: "Er isch dot!"

27 Doch Jesus het sini Hand gnoh, het ihm ufe ghulfe und de Bueb isch ufgstande.

28 Wo er ines Huus gange isch und si allei si gsi, hei ne d Jünger gfragt: "Warum hei mir ne nid chönne ustriibe?"

29 Er het antwortet: "Diese Art lässt sich nur durch Gebätt ausschreiben."

30 Si si itz vo dert wägg u zoge durezoge Galilạ̈a, aber är het nid wöue, dass öpper dervo erfahre het.

31 Är isch nämlech derby gsy, sini Jünger z lehre u ihne mitzteile: "Der Menschensohn wird a Mönsche verratena und si werde ne umbringe. Doch obwohl me ne töte wird, wird er 3 Täg speter uferstah."

32 Allerdings hei si die Ussag nid verstande und traut sech nid nachefrage.

33 Schliesslech sy si uf Kapẹrnaum cho, u woner im Huus isch gsy, het er si gfragt: "Worüber heit dir ungerwägs diskutiert?"

34 Si schwiege wüu si hei ufem Wäg drüber diskutiert wär vo ihne grösser isch.

35 Da het er sech ane gsetzt, het di Zwölf zu sech gruefe und het gseit: "Wer a erschter Stell wott schtah, söll der Letschti vo aune sy und allne diene."

36 Denn het är es Chind gholt, het's i ihri Mitti gstellt, het's i Arm gno u het zue nene gseit:

37 "Wer i mim Name es settigs Chind ufnimmt, dä nimmt o mi uf. U wär mi ufnimmt nimmt nid nume mi uf, sondern o dä wo mi gschickt het"c

38 Johạnes het itz gseit: "Lehrer, mir hei gseh wie öpper di Name brucht het zum Dämọne ustribe. Mir hei probiert ne dra z'hindere wüu er üs nid gfougt isch."

39 Jesus erwideret: "Hinderet ne nid dra, denn niemert wo i mim Name e mächtigi Tat vollbringt, wird so schnäll öppis gäge mi chöi säge. 40 Wär nämlech nid gäg üs isch, isch für üs.

41 U wär Nech e Becher Wasser z trinke git, wüu dir zu Christus ghört, wird uf ke Fall sini Belohnig verlüre. Das versichere ig öich.

42 Doch wer eine vo dene Chline wo Gloube hei, zum Stolper bringt, für dä wärs besser, me würd ihm e Mühlstei, wi är vomene Esel dreiht wird, um e Hals hänge und ihn is Meer rüere.

43 We di dini Hand jemals zum Schlechte verfüert, de verreis si ab. Es isch besser für di mit nume einere Hand i ds Läbe z glange, aus mit beide Händ ir Ghẹnna z'ändä, däm unuslöschlichä Füür.

44 ––

45 U we di di di Fuess zum Schlechte vrfüert, de hau ne ab. Es isch besser für di mit nume eim Fuess i's Läbe z'glo, als mit beide Füess i'd Ghẹnna gworfe z'wärde.

46 ––

47 U we di dis Oug zum Schlechte verfüert, de rüerets wäg. Es isch besser für Dich, miteme Oug is Königrich Gottes zcho, als mit beide Auge id Ghẹnna gworfe z werde,

48 wo d Made nid stirbt und s Füür nid usglöscht wird.

49 Denn jede muess mit Füür gsalze werde.

50 salz isch guet, aber wes jemals si salz verliert, wi wot me de sini würzchraft wieder häresteue? Heb Salz i euch und haltet Friede unterenand."

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Markus 8 vo 16

 

Markus 8 vo 16

8:1 Zu dere Zyt isch wieder e grossi Mönschemängi da gsy u d'Lüt hei nüt z'ässe gha. Är het auso die Jünger zu sich gruefe u het gseit:

2 "D'Lüt tüe mer leid. Si si scho drü Tag bi mir und hei nüt z'ässe.

3 Wenn ig se hungrig hei schicke, verlöh si ungerwägs d chräftli. Einigi vo dene si vo wit här."

4 Sy Jünger erwyderet: "Wie sött me denn a däm abglägene Ort gnue Brot bsorge um d Lüt satt z becho?"

5 Da het er gfragt: "Wie viu Brot heit der?" "Siebe", hei si gantwortet.

6 Er het d Mönsche igforderet, sech ufe Bode z setze. Dann het da die siebä Brot gno, het es Dankgebet, het d Brot brocht, het sie a di Jinger uszteile, und sie hei si an d Lüt witer gä.

7 Si hei o es paar chlini Fisch gha woner nacheme Gebet äbefaus het la verteile.

8 D Lüt ässä u si satt worde. Di übrig bliebä Stück sammlet mä i u füllt dermit sibä grossi Chärbä.

9 Es si öppe 4000 Ma awesend gsi, woner aaschlüssend wegschickt het.

10 Er isch de sofort mit sine Jünger is Boot gstige u si erreiche d'Gägend vom Dalmanụthha.

11 Dert sy d Pharisäer cho u hei e Schtrit mit ihm aagfange. Si hey ne nämlech uf d Prob wöue schteue u drum vo ihm es Zeiche vom Himmu verlangt.

12 Da het er tüüf gsüfflet u gseit: "Warum verlangt die Generation es Zeiche? Ich versichere eu: Sie wird kes Zeiche becho.

13 Damit het er se verlore, isch wider i ds Boot gstige u isch ans andere Ufer gfahre.

14 D Jünger hei allerdings vergässe, Brot mitznäh. Ussert emene einzige Brot hei si nüt bi sich im Boot gha.

15 Är het jitz ä dütlechi Warnig usegsproche: "Haltet d Ouge offe u nähme Nech vor em Suurteig vo dr Pharisäer u em Suurteig vo Herodes in Acht."

16 Das löst bi ihne e Diskussion drüber us, dass si kes Brot drbi gha hei.

17 Är het das gmerkt u het se gfragt: "Warum diskutieret dir drüber, dass dir kes Brot heit? Erkennet u verschteit Der geng no nüt? Isch eues Herz immer no nid ufnahmebereit?

18 'Seht dir nid, obwohl ihr Ouge hebet, u ghöret ihr nid, obwohl ihr Ohre hend?' Wüsset ihr nüm,

19 wivil Chörbe voll Stück ier iigsammlet heit, woni di füf Brot für di 5000 Maa brach?" "Zwölf", hei si gantwortet.

20 "Und woni die siebe Brot für die 4000 Maa bracht, wieviel grossi Chörbe voll Stück heit der da ufgsammlet?" Si hei gseit: "Siebe."

21 Da het er si gfragt: "Verstönd ihrs geng no nid?"

22 Si hei itz z Betsaida a gleit. Hie het me e Blinde zue ihm bracht u hetne gflegt, ne z berüere.

23 Är het der Blinde ad Hand gno u het ne us em Dorf use gführt. De het är ihm uf d Ouge gschpuckt, het ihm d Händ uf gleit u gfragt: "Gsehsch öppis?"

24 Der Maa het ufgluegt u gseit "I gseh Mönsche, aber si gseh us wi umeloufende Bäum."

25 Nachdem är ihm no einisch d Händ uf d Ouge gleit het, het der Maa klar chönne gseh. Är het sy Augeliecht wider gha u het alles ganz dütlech erkennt.

26 Jesus het ne hei gschickt, wi ne jedoch ah: "Göh nid is Dorf".

27 Ufem Weg id Dörfer bi em Cäsarẹa Philịppi het de Jesus vo sine Jünger wöue wüsse: "Für wen halte d'Lüt mi?"

28 Si antwortete: "Für Johạnnes der Täufer. Aber anderi säge: Elịa, und no anderi: Eine vo de Prophete."

29 Da het er si gfragt: "Und ihr, für wer haltet ihr mich?" Petrus het zur Antwort geh: "Du bisch dr Chrischtus."

30 Drufa het er ne iigschärft, niemerem vo ihm z verzeue.

31 Är het o agfange, si z lehre, dr Mönschsohn müesst viu düre mache, vo de Älteschte, Oberpriester u Schriftglehrte abglehnt wärde, tötet wärde u 3 Täg speter uferstah.

32 Er het ganz offe drüber gredt. Doch dr Petrus het ne zur Site gno u het agfange, ihm Vorhautige z mache.

33 Da het är sech umdräit, het syner Jünger agluegt u het mit dütleche Wort zum Petrus gseit: "Gang hinger mi, Satan, denn du dänksch nid wie Gott, sondern wie Mensche."

34 Är het itz d Mängi samt syne Jünger zu sich gredt u het zu ihne gseit: "Wär e Nachfolger vo mir wott sy, mues sech säuber verlügne, sy Marterpfahl näh u mir ständig fouge.

35 Denn wär si Läbe wot rette, wird's verliere, aber wer sis Läbe minetwäge und wäg de guete Botschaft verlüürt wird's rette.

36 Was bringts eim Mönsch scho, we är die ganzi Wäut gwinnt, aber sis Läbe verlüürt?

37 Wogege würd e Mönsch sis Läbe scho itusche?

38 Wär sech i dere untreue u sündige Generation für mi u mini Wort schämt, für dä wird sech o der Mönschensohn schäme, we är mit de heilige Engel ir Herrlechkeit vo sim Vater chunnt.“