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Rico Loosli 6934 Bioggio
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bibel Bärndütsch
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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Ds hoche lied 8 vo 8
Ds hoche lied 8 vo 8
8 Wärsch doch nume wi ne Brüeder vo mir wo a dr Bruscht vo mire Mueter gstillt worde isch! Würdi di de usse fende, i wörd di küsse u kene würd mi verachte.
2 I würd di füehre dech is Hus vo minere Muetter bringe, wo mir viel biibracht het. I würd dr gwürzte Wii ztrinke gäh, dr früsch Saft vo Granatäpfle.
3 Sini linggi Hand würd unger mim Chopf lige u mit sire rechte Hand würd er mi umarme.
4 Ich stell eu under Eid, Töchter Jerusalems: Versuecht nid, d Liebi i mir z wecke oder z errege, solang sie nid dezue bereit isch."
5 "Wer chunt da us dr Wildnis ufe, a ihrne Liebste glehnt?" "Unterem Öpfelbaum han i di gweckt. Dert isch dini Mueter mit dir i de Wehe gläge. Die di gebore het, isch i de Wehe gläge.
6 Leg mi we ä Siegel uf di Herz, we ä Siegel uf di Arm, denn d Liebi isch so starch we dr Dod, usschlüsslichi Ergebeheit so unnachgiebig we des Grab. Ihri Flamme si es lodernds Füür, d Flamme Jahs.
7 Wasserfluete chöi d Liebi nid uslöschig no Flüss si wägschwemme. Würd e Maa für Liebi aune Riichtum vo sim Huus gä, me würd ne ztüfscht verachte."
8 "Mir hei e chlini Schwöschter wo ke Brüst het. Was wärde mir für üsi Schwöster mache a däm Tag wo me um sie wirbt?"
9 "Isch si e Muur, wärde mir e silberni Zinne uf ihres boue. Isch si aber e Tür, wärde mr se mit eme Zäderbrätt versperre."
10 "I bi e Muur, u mini Brüscht sy wie Türm. Drum bini i sine Ouge wi öpper wo Friede findet.
11 Sạlomo het e Wigarte z Baal-Hạmon gha. Er het dr Wygarte Hüeter vertrout. Jede het für dr Ertrag 1000 Silberstück abglieferet.
12 Ig ha e Wigarte für mi elei. Di 1000er Silberstück ghöre dir, o Sạlomo, u 200 dene wo sech um d'Frucht kümmere."
13 "O du, wo du i de Gärtä wohnsch, d Gfährte warte uf dini Stimm. Lönd si mi lose."
14 "Beeil Dich, min Liebste, seg flink wiene Gazelle oder wiene junge Hirsch uf de Gwürzberg
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Ds hoche lied 7 vo 8
Ds hoche lied 7 vo 8
7 "Wie schön dini Füess i dine Sandale sy, edle Tochter! D Rundige vo dine Hüfte sy wi Schmuck, ds Wärch vo Künschtlerhand.
2 Dis Nabel isch e rundi Schale wo's nie sött a Mischwein fähle. Din Buch isch e Weizehügel, gsäumt vo Lilien.
3 Dini beide Brüscht si wi zwöi Kitze, ja wi d Zwillinge vonere Gazelle.
4 Dis Hals isch wienes Elfebeinturm. Dini Ouge si wi d Teiche z Hẹschbon am Tor vo Bath-Rạbim. Dini Nase isch wie de Lịbanonturm wo nach Damạskus luegt.
5 Din Grind krönt di wie der Kạrmel und d Locke vo dim Haaresag sind wie purpurrot Wulle. Dr König isch gfesslet vo dire wallende Haarpracht.
6 Wie schön du bisch u wie reizend, gliebts Meitli, du übertriffsch aui Gnüss!
7 Dis Wuchs grad a Palme und dini Brüscht si wi Dattelrischpi.
8 "Ich wird d Palme erklimme", ha i gseit, "zum nach irne fruchtträgende Zweige z griffe." Dini Brüst sölle wi Truube sii, diis Atem wie de Duft vo Öpfle
9 u dis Muul wi di bescht Wy." "Mym Liebschte soll er sanft abegleite, sanft über d Lippe vo de Schlafende flüsse.
10 I ghöre mim Liebschte u sis Verlange gilt mer.
11 Chum min Liebste, het üs useghaue zu de Fälder. Lönd üs zwüsche de Hennapflanze übernachte.
12 Lönd üs früeh ufstah u i d Wygärte ga zum luege öb dr Wyschtock nöii Triib het, öb sech die Blüete göffnet hei ob d Granatapfelböim blüeh. Dert wird ig dir zeige, wi innig ig di liebe.
13 D Mandragore verströme ihre Duft. A üsne Türe git's erlössti Frücht vo allne Art. Sowohl di nöie als o di alte hani für di ufbewahrt min liebste.
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Ds hoche lied 6 vo 8
Ds hoche lied 6 vo 8
6 "Wohi isch din Liebste gange, schönsti Fraue? Welle Weg het di Liebste gno? Mir wänd ihn mit dir sueche."
2 "Mein Liebste isch i sinere Garte abegange, zu de Gwürzbetete zum zmitzt de Gärt Schoof z hüete u Lilien z pflücke.
3 I ghöre mim Liebschte u mis Liebschte ghört mer. Zmittzt unger de Lilien hüet er d Schöfli."
4 "Du bisch so schön wie Tịrza mini Geliebti, so bezaubernd wie Jerusalem, so atemberaubend wie um Banner versammleti Heere.
5 Wend dini Ouge vo mir ab well si näme mi gfange. Dis Hoor grad ere Geissherde wo vo de Häng Gịleads abzieht.
6 Dini Zähn si wi ne Herde Schöfli wo usgwäsche si usm Wasser usecho wo aui Zwillinge wärfe het kes het sini Junge verlore.
7 Wie Granatapfelstück sy dini Wange hinger dim Schleier.
8 Wenns o 60 Könige git u 80 Näbefroue u jungi Froue ohni Zau,
9 so isch doch nume e miini tuube, mini makellose, d einzig vo ihrere mueter, z liebschte vo dene wo si gebore het. D Töchter gseh si u prise si glücklech, Chöniginne u Näbefroue, si preise si.
10 "Wär isch si, wo lüchtet wi d Morgenröt, so schön wi dr Vollmond, so rein wi ds Sunneliecht, so atemberaubend wi um Banner versammlet Heere?'"
11 "Zum Nussbaumgaarten bin i durab gange zum ds frische Grüen im Tal gseh, zum gseh ob der Wyschtock nöii Triib het, ob d Granatapfelbäum i Blüete stöh.
12 Ohni dasis gmerkt ha, isches mi zu de Wage vo mim edle Volk zoge."
13 "Chum zrügg, chum zrug, Sụlamith! Chum zrügg, chum zrug, damit mir di chöi aluege" "Warum lueget dir d Sụlamith a?" "Sie isch wi der Tanz zwöi Lager.