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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Ds höche lied 1 vo 8

 

Ds höche lied ersch vo 8

DS HOHE LIED (DAS LIED SALOMOS)

1 Das Lied vo de Lieder, vo Sạlomo:

 2 "Würd er mi doch nume mit de Küssli vo sim Muul küsse! Dini Liebesbekundige sind besser als Wy.

 3 Dä Duft vo dire Öl isch agnehm. Wi duftends Öl wo usgosse wird isch di Name. Drum liebe di junge Froue.

 4 Nimm mi mit, lass üs loufe! Der König het mi i syni Inneruum gfüehrt! Chum mir fröie üs, juble über di. Lönd üs vo dine Liebesbekundige lo schwärme als vo Wein. Ja, zu Rächt lieben sie dich.

 5i bi dunkelhütig, aber aziehend ihr töchter Jerusalems, wie d Zelte vom Kẹdar, wie d Zeltüecher Sạlomos.

 6 Starrt mi nid a wäg mire dunkle Huut, wüu d Sunne het ihre Blick uf mi gworfe. D Söhn vo mire Mueter hei sech über mi ergert. Si hei mi d Wygärtli la hüte, doch mi eigene Wygarte hani nid ghütet.

 7 Säg mer doch du woni so sehr liebe: Wo wetsch du dini Herde? Wo laasch se am Mittag lagere? Warum söll i wi ne Verschleierti si bi de Herde vo dire Fründe?"

 8 "Wenns nid weisch du schönste vo de Froue, de gang und fouge de Spure vo der Herdeund wid dini junge Geiss bi de Zelte vo de Hirte."

 9 "Mit einere Stuete a de Wage vom Pharao vergliich di, mini Geliebti.

10 Bezaubernd sy dini Wange, umrahmt vo Schmuck, di Hals, dr Perleschnure ziere.

11 Mir wärde Goldschmuck für di mache, bsetzt mit Silber."

12 "Während der König a sire runde Tafle sitzt, strömt der Duft vo mim Parfüm us.

13 Min Liebste isch für mi wiene Duftsäckli voll Myrrhe wo zwüsche mine Brüst d Nacht verbringt.

14 Mini Liebste isch für mi wiene Hennarispe i de Wegärte vo En-Gẹdi."

15 "Wie schön du bisch, mini Geliebti! Wie schön du bisch! Dini Ouge si wi di vo Tuube".

16 "Wie schön du bisch, min Liebste, u so liebenswert! Üses Bett isch zmitzt im Grüene.

17 Zädere sy d Bauke vo üsem Huus, Wacholderböim üsi Dachsparre.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Timotheus 6 vo 6

 

1.Timotheus 6 vo 6

6 Die, wo ds Joch vor Sklaverei träge, söue ihre Bsitzer witer aui Ehri entgägebringe, drmit vom Name Gottes u dr Lehr nie abfällig gredt wird.

2 Usserdem söue Sklave wo Bsitzer gläubig si, nid respektlos zu ihne si wüu si Brüedere si. Sie solle vielmeh mit no grössere Bereitschaft diene, als de, de ihr guete Dienscht vu Nutze isch, gläubig sin un liebt wäre. Das söllsch witer lehre und drzue söttsch ermahne.

3 Wenn jemads ä anderi Lehr lehrt un dr gsundä Aleitig, de vu unsrem Herrn Jesus Chrischtus kummt, so we dr Lehr, de dr Gottesgäbäheit entspricht, nit z schtimmt,

4 denn isch er vor stolz ufblose und verstoht nüt. Är isch besesse vo Usenander¬setzige und Diskussione über Wort. Das füehrt zu Neid, Striit, Verlümdige, böse Verdächtigunge,

5 ständige Striitereie über Chliinigkeite, usglöst vo Mönsche, wo im Dänke verdorbe und d Wahrheit beraubt si, wo gloube, dass me mit Gotttergäbensgwünn cha erziile.

6 Natürlech bringt Gottergäbäheit grossi Gwünn, we si mit Zfrideheit verbunde isch.

7 Denn mir hei nüt i d Wäut inebrocht u mir chöi o nüt us dr Wäut mit usnäh.

8 Wemer aso Nahrig u Chleidig hei, wärde mr drmit zfride si.

9 Die aber, wo unbedingt rich wei wärde, grote in Versuechig u ine Schlingle u erliege viune unsinnige u schädleche Wünsche, wo Mönsche i d Vernichtig u is Verderbe stürze.

10 Wüu d Liebi zum Gäud isch e Wurzle vo aune mögliche schädleche Sache, u wüu einigi vo ihre nachegä hei, si si vom Gloube abegirrt u hei sech überau viu Schmerze zuegfüegt.

11 Du aba, Mensch Gottes, flieh vor allem. Jage jedoch nohch Grechtigkeit, Gotttergäbä, Glaube, Liebi, Usharre un Milde.

12 Kämpf der guete Kampf vom Glaube. Ergriif ds ewige Läbe mit feschtem Griff. Derzue bisch bruefe worde und derfür hesch vor viune Züg wo gueti öffentlechi Erklärig abgäh.

13 Vor Gott, wo alles am Läbe erhaltet, u vor Christus Jesus, wo aus Züg vor Pọntius Pilạtus di gueti öffentlechi Erklärig abgä, gib i der d Awisig:

14 Chum däm, wo dir isch ufträit worde, bis zum Offebarwärde üsem Herr Jesus Christus uf vorbildlechi, tadellose Wys noche.

15 Zu dere feschtgleitete Zyt wird dr glücklech u einzigi Machthaber sech zeige. Är isch dr König vo däre, wo aus Könige regiere, u Herr dä wo aus Herre herrsche, 16 wo allei Unsterblichkeit het wo imene unzuegängliche Liecht wohnt und dä kein Mensch het gseh oder gseh.u Ihm gebühre Ehre und ewigi Macht. Amen.

17 Gib dene wo im gägäwärtige Wäutsystem riich si, d Awisig, nid hochmüetig z sii und ihri Hoffnig nid uf unsichere Richtum z setze, sondern uf Gott wo üs mit allem richlich versorgt was üs Freud macht.

18 Si söue guets tue, ja rich a guete Tate si, si seue frigiebig si und parat z teile.

19 So sammle si für sech sicheri Schätz aus gueti Grundlag für d Zuekunft damit si ds würkleche Läbe fescht chöi ergriife.

20 Timọtheus, gib acht uf das wo mer dir avertrut het. Wänd di vo däm läärä Gred ab, das verletzt, wo heilig isch, u vo de Widersprüch däm wo me fälschlech "Erkenntnis" nennt.

21 Einigi, wo sone Erkenntnis zur Schau gstellt hei, sy vom Gloube abgcho.

Die unverdiente Güte söll euch begleite.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Timotheus 5 vo 6

 

1.Timotheus 5 vo 6

5 Übe nid strengi Kritik amene ältere Maa. Appelliere vielmeh a ihn wiene Vater, a jüngere Männer wi a Brüedere,

2 a älteri Froue wi a Müettere, a jüngeri Froue wi a Schwöschter, mit grösste moralischer Reinheit.

3 Kümmere di um Witwen, wo würklech Witwen si.

4 Wenn ä Witwe aba Kinda odr Enkel het, solle sie zerscht lerne, in ihrem eigene Hus Gotttergäbäheit z zeige un ihrne Eltere un Grosseltere des zruckzgäh, was nene zueschtoht, denn des gfallt Gott.

5 D Frau itz, wo würklech Witwe isch und mittellos dastaht, het ihri Hoffnig uf Gott gsetzt u bätet unufhörlech Tag und Nacht.

6 Die aber, wo sech sinnlecher Befriedigung ane git, isch tot, obwou si läbt.

7 Gib witerhin di Aawisige damit ne nüüt vorwerfe isch.

8 Wenn öpper für sini Aaghörige und bsunders für d Mitglider vo sire Huus¬Gmeinschaft nid sorgt, het är de Gloube verlügnet und isch schlimmer als en Ungläubige.

9 E Witwe söll id Liste iträge wärde wenn si mindestens 60 Jahr alt isch und e einzige Ma het gha,

10 wesi für gueti tate bekannt isch, chind grosszogä het, gastfründlich isch gsi, heilige d füess gwäsche het, liidende ghulfe het und sech i jedere hinsicht bemüeht het, guets z tüe.

11 Jüngeri Witwen dergäge setze nid uf d Liste, denn we sech ihres sexuelle Verlange zwüsche sie und de Christus drängt, wei si hürate.

12 U si stöh verurteilt da wüu si sech nid a ihri ursprünglechi Üsserig vom Gloube hei ghaute.

13 Glichzitig gwöhne si sech a unbeschäftigt z si und vomene Huus zum andere loufe. Aber nid nume das, si verbreite o Gschwätz, mische sech i d Aglägeheite vo angerne Lüt ii und rede über Sache wo si nid söue rede.

14 Drum möchti das di jüngere Witwe hürate, Ching bechöme, e Huushalt füehre und em Gägner ke Aalass zur Kritik gäbe.

15 Tatsächlech hei sech einigi scho abgwändet, um dr Satan ds fouge.

16 Wenn e gläubigi Frau Verwandti het, wo Witwe si, söu si ne häufe, damit d Versammlig nid belastet wird. De cha d'Versammlig d'Unterstütze, wo würklech Witwe sy.

17 Di Älteschte wo ihrer Führigsufgab guet nache chöme hei doppleti Ehr verdient, vor auem die, wo sech im Rede u Lehre voll iisetze.

18 Schteit doch i de Schrifte: "Du darfsch em ne Schtiir ds Muul nid z'binde, we är ds Getreide drischischet, und: "Dr Arbeiter het sy Lohn verdient.

19 Nimm keni Azeig gägen ältere Maa ah, usser si stützt sech uf d Ussag vo zwöi oder drü Züg.

20 Wys die wo Sünde tribe, vor auem Ouge zrächt, damit d Übrige gwarnt si. 21 I wys di vor Gott u Christus Jesus u de userwählte Engel fyrlech a, das aues völlig vorurteillos u unvoreigno z'befolge.

22 Leg nie öpperem d Händ voreilig uf. Ha o nid a de Sünde vo anderne teil. Blib stets moralisch dri.

23 Trink nid lenger Wasser sondern nimm chli Wy wäg dim magä u dinerä hüfigä Erchrankigä.

24 D Sünde vo einige Mönsche si öffentlech bekannt und füehre diräkt zur Verurteilig, bi angere wärde si spöter offebar.

25 ebeso si o di guete wärch öffentlech bekannt, u die wos nid si chöi nid verborge ghaute wärde.