Hebräer 9 vo 13
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hebräer 9 vo 13
9 Was der früecher Bund betrifft, het's gsetzlechi Erforderig für e heiligi Dienscht u dr heilig Ort uf der Ärde gä.
2 Denn s isch e erschte Zeltabteil errichtet worde, wo dr Leichter un dr Tisch mit de darbrachte Brot isch. Es wird s Heilige gnennt.
3 Hinger em zwöite Vorhang aber isch ds Zeltabteil gsy, wo Allerheiligste gnennt wird.
4 I däm isch es goldigs Rouchergfäss gsy und die vollständig mit Gold überzogeni Bundeslade. Drin hei sech dr goldig Krug mit em Manna befunde, dr Stab Aarons wo dr Chnospe het übercho u d Tafle vom Bund.
5 Obe druf sy di herrleche Chẹrubim gsy, wo der Sünedeckel überschattet hei. Aber itz isch nid d Zyt, drüber im Einzelne z rede.
6 Sit das alles so errichtet worde isch, trätte d Prieschter regelmässig i ds erschte Zeltabteil, um di heilige Dienst zverrichte.
7 Zum zwöite Abteil jedoch geit dr Hohe Prieschter einisch im Jahr elei ine, aber nid ohni Bluet, woner für sich säuber und für die Sünde opferet, wo ds Volk unwissentlich begange het.
8 So macht dr Heilige Geischt dütlech, dass dr Wäg a dr heilige Ort no nid offebart isch worde, solang ds erschte Zelt isch gstande.
9 Dies Zelt isch es Sinnbild für di gägewärtigi Zyt und dementsprechend wärde sowohl Gabe aus opfer darbrocht. Si chöi jedoch ds Gwüsse vo däm wo heilige Dienst duet, nid vollkomme mache.
10 Si hei nume mit Spiise und Getränk und verschiede rituelle Wöschige ztüe. Es si rächtlechi Erforderig gsi, wo dr Körper betroffe hei. Si si bis zu de feschtgleiti Zyt uferleit worde wo die Sache sötte richtiggstellt wärde.
11 Wo jedoch Christus als Hoher Prieschter isch cho, um das Guet z bringe, wo jitz scho da isch, isch er dur ds grössere u vollkommere Zelt gange, wo nid mit Händ gmacht worde isch, das heisst, das nid Teil vo dere Schöpfig isch.
12 Är isch i für alli Mal a heilige Ort gange – aber nid mitem Bluet vo Ziegeböck u junge Schtiere, sondern mit sym eigete Bluet u het ewigi Befreiig für üs erlangt.
13 Wüu we scho ds Bluet vo Geissböck u Schtiere u d Äsche vonere junge Chue, wo uf die gsprängt wird, wo verunreinigt worde si, so heilige chöi, dass der Körper dri wird,
14 weviel me wird dann des Bluet vum Chrischtus, wo sich Gott durch s Würke vum ewige Geischt ohni Makel darbrocht het, üses Gwüsse vu tote Werke suinige, damit mer für de lebändige Gott heilige Dienscht chönd verrichte?
15 Darum isch är Vermittler vomene neue Bundes. So chöi d Bruefene ds Verspräche uf es ewigs Erbe übercho. Är isch nämlech gstorbe, damit si uf dr Grundlag vom Lösegäld vo de Überträtige unger em früechere Bund befreit wärde.
16 Denn wos e Bund git isch dr Tod vom menschliche Bundesschlüsser nötig.
17 E Bund wird nämlich mit em Tod rechtschräftig. Solang dr mönschlich Bundesschlüsser läbt ischer nid in Chraft.
18 Demzufolg isch o dr früecheri Bund nid ohni Bluet würksam worde.
19 Denn nohchdem Moses däm Volk jedes Gebot vum Gsetz vorgetrait het, het er ds Bluet vu dr junge Schtiere un dr Geissböck zämme mit Wasser, scharlachrote Wulle un Ysop un het s Buech gschprengt un des ganze Volk.
20 Är het gseit: "Das isch ds Bluet vom Bundes, wo Der soll hebe, wie Gott's nech uftreit het.
21 Är het mit em Bluet o ds Zelt u aui Gfäss für dä heilig Dienscht bsprängt.
22 Ja, nach dem Gsetz wird fasch alles mit Bluet greinigt. Ohni Bluetvergiesse gits ke Vergebig.
23 Drum hei di sinnbildleche Darschtellige vo däm müesse wo im Himmu isch, uf die Art greinigt wärde. Doch das wo im Himmu isch, erforderet viu besseri Opfer.
24 Denn Christus het sich nid a eine mit Händ gmacht heilige Ort wo es Abbild vo dr Würklichkeit isch, sondern i Himmel zum jetz vor Gott für üs z erschiene.
25 Das het er nid gmacht um sech immer widr z opfere wie dr höchi Priester Jahr für Jahr mit Bluet wo nid sy eigeti Ort betritt.
26 Süsch hätt är sit Grundlegig vor Wäut immer wieder müesse liide. Doch itz het är sech bim Abschluss vo dr System i für aui mau offebart, um dür sis eigete Opfer d Sünde z besitige.
27 So wie mönsche i für aui mau müesse sterbe wo ds Gricht fougt,
28 so isch o dr Christus i fir alli mol gopferet worde, um d Sünde vieler z träge. We är ds zwöite Mal erschiint, wird's trennt vo Sünde sy, u när wärde ne die gseh, wo ihn sehnlech erwarte, um grettet z wärde.