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Hebräer 12 vo 13

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hebräer 12 vo 13

12 Da mir jetzt e so grossi Wulke vo Züg um üs hei, wei mir o aune Ballast u wo üs liecht umschlingendi Sünde abwerfe u i däm vor üs ligende Wettlouf mit Usharre loufe.

2 Derbi wei mir der Blick uf Jesus grichtet hebe, der Houptvermittler u d Vervollkommner üses Gloube. Für die vor ihm liegendi Fröid het er ä Marterpfahl gha, ohni uf d Schand z achte, un er het sich an die rechti Site vu Gottes Thron gsetzt.

3 Ja, betrachtet genau dä, wo vo Sünder – gäg ihrne eigete Interesse – settigi Afeindige erduldet, damit ihr nid müed werded und ufgänd.

4 I Öiem Kampf gäge die Sünde hender no nie bis ufs Bluet wiederstande.

5 U dir heit d Ufforderig ganz vergässe, wo a euch als Söhn grichtet isch: "My Sohn, schätze d Erziehig vo Jehova nid gring, u gib nid uf, we du vo ihm korrigiert wirsch.

6 Denn Jehova erzieht die, won er liebt, ja er bestraft jede, woner als Bueb ufnimmt.

7 Ihr müend usharre, das isch Teil eurer Erziehig. Gott behandled eu als Söhn. Und wele Bueb wird nid vo sim Vater erzoge?

8 Wenn ihr aber d erziehig wo alli erhalte, nid becho hei, sit dr genau gno unhellichi chind und nid sohn.

9 Üsi libliche Vätere hei üs ja o erzoge und mir heis respektiert. Söttemer üs de nid umso bereitwilliger em Vater vo üsem geistige Läbe unterwerfe zum läbe?

10 Denn si hei üs e churzi Ziit erzoge, wi sies für richtig ghaute hei. Är aber tuets zu üsem Nutze, damit mir a sire Heiligkeit chöi teilnäh.

11 Zwar erschiint e Erziehigs¬massnahm im Momänt nid erfreulich, sondern si isch schmerzlich, aber hinterhär bringt si dene wo dür si gschuld worde, Friede und Grächtigkeit als Frucht.

12 Drum schtärkt di erschlaffte Händ u di schwache Chnü,

13 u schaffet wyter grad Wäg für üchi Füess, damit das wo lhm isch, nid usgränkt, sondern vilmeh gheilt wird.

14 Strebt nach Friede mit allne Mönsche sowie nach dr Heiligunga ohni die niemer wird dr Herr gseh.

15 Passt guet uf, dass sech niemer um die unverdiente Güte bringt, damit ke giftigi Wurzle ufeschüsst und Unrueh schafft u dadurch vili verunreinigt wärde.

 16 Achtet o druf, dass es niemer git, wo sexuell unmoralisch handlet oder heiligs nid schätzt, wie Ẹsau, wo sini Erschtgeburtsrächt für e einzigi Mahlziit härgä het.

17 Ihr wüssed ja, dass er nachher abglehnt worde isch woner hett welle de Sege erbe. Obwohl er sich under Träne bemüeht het, es Sinneswandel herbiizfüere, het er nüt erreicht.

18 Denn ihr hän äich nit nem Berg gnäheret, den ma ka afasse un der in Flamme schtoht, odr ä dunkle Wolke un dichte Dunkle un ä Schturm,

19 o nid em Trumpetestoss und em Schall vo de Stimm. Wo ds Volk si ghört het, bittes idringlech drum, dass kes wytters Wort me zu ihne würd gseit.

20 Si hei nämlech d Aawisig nid chönne erträge, wo glutet het: "Sälbscht we es Tier der Bärg berührt, soll es gsteinigt wärde.

21 Ou das Schauspiel so furterregend gsy, dass Moses gseit het: "Ich ha Angst und zittere.

22 Ihr hän äich vielmeh däm Berg Zion gnähert un dr Schtadt vum lebändige Gott, däm himmlische Jerusalem un Myriaden vu Engel

23 i dr allgemeine Versammlig, o dr Versammlig vo dr Erschtgeborene, wo im Himmel sy ytrage worde, un Gott, em Richter vo allne, un em geischtige Läbe vo Grechte, wo vollkomme gmacht worde sy,

24 u Jesus, em Vermittler vomene neue Bundes, u em verschprängt Bluet, wo uf besseri Wiis redt als Abels Bluet.

25 Passt uf das ihr euch nid weigeret uf de zghöre wo redet. Denn wenn scho de nit ungschtroft drvukumme, de sich weigert hän, uf däm z häre, der uf dr Erde ä gottlichi Warnig ergoh het, dann wäre ma ersch recht nit ungschtroft drvukumme, wenn ma uns vu däm abwände, der vum Himmel schwätzt.

26 Damals het syni Schtimm d Ärde erschütteret, jitz aber het er versproche: "No einisch wird i erschüttere – nid nume d Ärde, sondern o der Himmel."

27 Der Usdruck "nomal" zeigt, dass das, wo erchütteret wird – also das, wo gmacht worde isch –, besitigt wird, damit das, wo nid erschütteret wärde cha, beschtah blibt.

28 Da mir also äs Chönigriich söue becho, wo nid cha erschütteret wärde, möge mir wyter unverdienti Güte übercho, wo mir uf ahnämbari Wys für Gott heilige Dienscht chöi mache – mit Gottesfurcht u Respekt.

29 Denn üse Gott isch es verzehrends Füür.