Markus 9 vo 16
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Markus 9 vo 16
9:1 Witer het er zu ihne gseit: "Ich versichere euch: Einigi vo dene wo hie stöh wärde uf ke Fall stärbe, ohni z gseh ha, dass ds Königrich Gottes scho in Macht isch cho."
2 Sächs Täg spöter het Jesus Petrus, Jakobus und Johạnnes mitgnoh und het sie ufe höche Bärg gfüehrt, nume sie ällei. Dert isch är vor ihrne Ouge verwandlet worde.
3 Sini Obergwänder hei afa glänze u si uf einisch viu wisser gsi, aus irgend e Chleiderreinige uf dr Ärde s chönnte abecho.
4 Ou erschient ne Elịa zäme mit Moses und die beide ungerhaute sich mit Jesus.
5 Da het de Petrus zum Jesus gseit: "Wie guet, dass mir hie sy, Rabbi! Lass uns drei Zelte ufbaue: eis für dich, eis für Moses und eis für Elịa"
6 Är het nämlech nid gwüsst winner sött reagiere denn si hei zimlech Angst gha.
7 Es het sech itz ä Wulke bildet u het si bedeckt. Us dr Wulche isch e Stimm cho: "Das isch my Sohn, min gliebte Sohn. Höret uf ihn!"
8 Wo si sech de umluegt hei, hei si plötzlech gmerkt, dass niemer meh bi ihne isch gsi ussert Jesus.
9 Während si dr Bärg aneabstige, het er ne i gschärft, niemerem z verzeue was si gseh hei bis dr Mönschsohn vo de Tote uferstande wär.
10 Si hei sech das z'Härze gno, hei aber mitenand diskutiert was mit däm Uferstah vo de Tote gmeint isch.
11 U so hei si ne gfragt: "Warum säge d'Schrift¬gelehrte, dass zersch Elịah cho muess?"
12 "Es stimmt, dass Elịa zersch chunnt und alles wiederherstellt", het Jesus erwideret, "aber wieso isch eigentlich vom Menschensohn z lese, dass er viel mues liide und verachtet wird?
13 Ech degäge säge euch: In Wörklechkeit esch Elịam scho cho, u si hei mit ihm gmacht, was si wei, wies i de Schrifte über ihn staht."
14 Wo si zu de andere Jinger zrügg si, flege ne di grossi Mönsche um se ume uuf, u es paar Schriftglehrti hei sech mit ne gstritte.
15 D Lüt si überrascht gsi, wo si Jesus entdeckt hei, und si hei zu ihm ränne um ne z begrüesse.
16 Er het si gfragt: "Worüber striitet ihr mit ihne?"
17 Eine us dr Mängi het antwortet: "Lehrer, i ha mi Bueb zu dir bracht, wüu er vomene Geischt bsesse isch, der Stummheit verursacht.
18 Wo gäng är ne packt, wirft är ne ufe Bode, u dr Bueb het de Schuum vor em Muul u chnirscht mit de Zäh u isch völlig chraftlos. I ha dini Jünger bätte, dr Geischt usztribe, aber si hei's nid chönne."
19 Aus Reaktion druf het är zu ihne gseit: "Was für ne ungläubigi Generation! Wie lang mues i no bi öich bliibe? Wie lang mues i Nech no erträge? Bringt ne zu mir."
20 Auso hei si de Junge zu ihm bracht. Wo dr Geischt Jesus gseh het, het är de Junge sofort in Chrämpf gstürzt. Dä isch anegheit, het sich di ganz Zyt uf em Bode gwälzt u het Schuum vor em Muul gha.
21 Jesus het der Vater gfragt: "Wie lang het er das scho?" "Von klein auf", isch aus Antwort cho.
22 "Der Geischt het ihn scho oft is Füür oder o is Wasser gworfe zum ne umbringe. Wenn öppis chasch mache, denn heb Mitleid mit üs und hilf üs."
23 Jesus erwideret: "Warum sagst du: "Wenn du kannst"? Wer Glaube het, für dä isch alles möglich."
24 Sofort het der Vater vom Buebe gruefe: "Ich ha gloube! Hilf mer, wo i no Gloube bruche!"
25 Wo Jesus itz gmerkt het, dass e Mönschemengi uf sie zloufe het, isch är de böse Geischt ahgfahre: "Du stummer u tuuber Geischt, i befähle dir: Verlass ihn u chum nümme i ihn zrügg!"
26 Mit em ne Ufschrei und vilne Chrämpf isch är uusgange. Der Bueb isch läblos da gläge, weshalb di meischte Lüt hei gseit: "Er isch dot!"
27 Doch Jesus het sini Hand gnoh, het ihm ufe ghulfe und de Bueb isch ufgstande.
28 Wo er ines Huus gange isch und si allei si gsi, hei ne d Jünger gfragt: "Warum hei mir ne nid chönne ustriibe?"
29 Er het antwortet: "Diese Art lässt sich nur durch Gebätt ausschreiben."
30 Si si itz vo dert wägg u zoge durezoge Galilạ̈a, aber är het nid wöue, dass öpper dervo erfahre het.
31 Är isch nämlech derby gsy, sini Jünger z lehre u ihne mitzteile: "Der Menschensohn wird a Mönsche verratena und si werde ne umbringe. Doch obwohl me ne töte wird, wird er 3 Täg speter uferstah."
32 Allerdings hei si die Ussag nid verstande und traut sech nid nachefrage.
33 Schliesslech sy si uf Kapẹrnaum cho, u woner im Huus isch gsy, het er si gfragt: "Worüber heit dir ungerwägs diskutiert?"
34 Si schwiege wüu si hei ufem Wäg drüber diskutiert wär vo ihne grösser isch.
35 Da het er sech ane gsetzt, het di Zwölf zu sech gruefe und het gseit: "Wer a erschter Stell wott schtah, söll der Letschti vo aune sy und allne diene."
36 Denn het är es Chind gholt, het's i ihri Mitti gstellt, het's i Arm gno u het zue nene gseit:
37 "Wer i mim Name es settigs Chind ufnimmt, dä nimmt o mi uf. U wär mi ufnimmt nimmt nid nume mi uf, sondern o dä wo mi gschickt het"c
38 Johạnes het itz gseit: "Lehrer, mir hei gseh wie öpper di Name brucht het zum Dämọne ustribe. Mir hei probiert ne dra z'hindere wüu er üs nid gfougt isch."
39 Jesus erwideret: "Hinderet ne nid dra, denn niemert wo i mim Name e mächtigi Tat vollbringt, wird so schnäll öppis gäge mi chöi säge. 40 Wär nämlech nid gäg üs isch, isch für üs.
41 U wär Nech e Becher Wasser z trinke git, wüu dir zu Christus ghört, wird uf ke Fall sini Belohnig verlüre. Das versichere ig öich.
42 Doch wer eine vo dene Chline wo Gloube hei, zum Stolper bringt, für dä wärs besser, me würd ihm e Mühlstei, wi är vomene Esel dreiht wird, um e Hals hänge und ihn is Meer rüere.
43 We di dini Hand jemals zum Schlechte verfüert, de verreis si ab. Es isch besser für di mit nume einere Hand i ds Läbe z glange, aus mit beide Händ ir Ghẹnna z'ändä, däm unuslöschlichä Füür.
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45 U we di di di Fuess zum Schlechte vrfüert, de hau ne ab. Es isch besser für di mit nume eim Fuess i's Läbe z'glo, als mit beide Füess i'd Ghẹnna gworfe z'wärde.
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47 U we di dis Oug zum Schlechte verfüert, de rüerets wäg. Es isch besser für Dich, miteme Oug is Königrich Gottes zcho, als mit beide Auge id Ghẹnna gworfe z werde,
48 wo d Made nid stirbt und s Füür nid usglöscht wird.
49 Denn jede muess mit Füür gsalze werde.
50 salz isch guet, aber wes jemals si salz verliert, wi wot me de sini würzchraft wieder häresteue? Heb Salz i euch und haltet Friede unterenand."