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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Apostelgschicht 1 vo 28

 

Bärndütsch neu

 

Apostelgschicht 1 vo 28

APOSTEL GSCHICHT

1:1 I mim erschte Bricht, lieber Theọphilus, hani alles ufgschribe, was Jesus gmacht het u glehrt het – vo Afang ah

2 bis zu dem Tag, wo er in Himmel ufgno worde isch. Zvor het er no d Aposchtel gha, won er usgwählt het, dur Heilige Geist Awiesige gä.

3 Nochdäm er glitte het, het er ne dür vili überzüügendi Bewiis zeigt, dass er gläbt het. Si hei ne 40 Täg lang immer wider gseh, u är het über ds Königrich Gottes gredt.

4 Wo er einisch mit ne zäme isch gsy, we er si a: "Goht nid us Jerusalem wäg, sondern wartet witer uf das, was dr Vater versproche het, un was ihr vu ma ghört hän.

5 Denn Johạnnnes het mit Wasser tauft, aber i wenige Täg mit heiligem Geist dauft werde.

6 Wo si itz zämecho sy, hei si ne gfragt: "Herr, stellsch du itz ds Königrich für Israel wider här?

7 Är het antwortet: "Ihr bruucht Zyte oder Zytabschnitte nid z'kenne, wo nume der Vater berechtigt isch feschtzlege.

8 Aber dir wärdet Kraft empfange, we dr heiligi Geischt uf euch chunnt, u ihr wäre Züge vo mir si – z Jerusalem, in ganz Judạ̈ u Samạrian u bis zum entferntischte Teil vor Erde.

9 Nochdäm er das gseit het, isch er vor ihre Ouge emporghobe worde, u e Wulche het ne ufgno, so dass si ne nümme hei chönne gseh.

10 Wo si no gspannt zum Himmel hei gseh während er uffuhr si plötzlech zwöi Manne i wisse Gwänder näbed ihne

11 u hei gseit: "Männer vo Galilạ̈a, warum stöhnd ihr da und lueget zum Himmel? Dä jesus wo vo euch wäg i himmu ufgno worde isch wird uf di gliichi wis cho wie ihr ihn ids himmel hei ga gseh."

12 De hei si vom ne Bärg gchert, wo Ölberg gnennt wird, nach Jerusalem zrugg. De Berg liit numme e Sabbat-Tagereis vo Jerusalem entfernt.

13 Dert aacho, si si i Ruum im Obergschoss, wo si sech gwöhnlech hei ufhaute. Äs si dr Petrus sowie Johạnnes u Jakobus u Andreas gsi, Philịppus u Thomas, Bartholomạ̈us u Matthạ̈us, Jakobus, dr Sohn vo Alphạ̈us, Sịmon, dr Eiferer, u Judas, dr Sohn vom Jakobus.

14 Si alli verharrte vereint im Gebet, zäme mit einige Froue u Maria, der Mueter vom Jesus, sowie sy Brüedere.

15 I dene Täg isch dr Petrus mitts unger de Brüedere ufgstande (es isch e Gruppe vo insgesamt öppe 120 Persone gsi) und het gseit:

16 "Männer, Brüeder, es isch notwendig gsi, dass sich d Schriftsteu erfüllt, wo sich dr heiligi Geischt durch David prophetisch über Judas üsseret het, wo Jesus gfihrt het.

17 Denn er war zu uns zellt worden und het dörfe a däm Dienst Ateil ha.

18 – Dä Maa het sich mit em Lohn für Ungerechtigkeit es Fäud kouft. Nachdem är chopfüber gstürzt isch gsi, het sy Körper uf platzt u aui sini Iigweid si usecho.

19 Das isch under allne Iwohner Jerusalem bekannt worde, sodass das Feld i ihrere Sprach Akeldạma gnennt worde isch, das heisst Bluetfeld. –

20 Im Buech vor Psalme steit nämlech: 'Sy Wohnort söu verlah sy und niemer sött drin wohne, und: 'Sy Ufsichtsamt übernimmt en angere.

21 Es isch drum notwändig, dass eine vo de Manne, wo üs während dr ganz Zyt begleitet hei, wo der Herr Jesus unger üs tätig isch gsy –

22 agfange vo syre Toufi dür Johạnnes bis zu däm Tag, woner vo üs wäg i Himmu isch ufgno worde – mit üs syni Uferschtehig bezügt."

23 Da hei si zwöi vorgschlage, u zwar dr Joseph, wo o Barsạbas gnennt worde isch u dr Beiame Jụstus het gha, sowie Matthias.

24 Denn bätte sie und sage: "O Jehova, du kennsch d'Härze vo allne. Zeig üs weli vo dene beide Manne du usgwählt hesch.

25 Dann kann er i däm Dienst und Aposchtelamt dr Platz innäh, wo Judas verloh het, zum a si eigete Ort z gah.

26 Si len des Los zwüsche nene entscheide, un s isch uf Matthias gfloge, wo denn zu de elf Aposchtel hiizellt worde isch.

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Römer 8 vo 16

 

Römer 8 vo 16

8:1 Auso gits für die wo mit Christus Jesus verbunde si, ke verurteilig.

2 Denn des Gsetz vum Geischt, der in Vubindig mit Chrischtus Jesus Läbä git, het di vum Gsetz dr Sinde un vum Dod befreit.

3 Was ds Gsetz nid het chönne erreiche wüus wäge dr Unvollkommeheit vom Mönsch schwach gsi isch, das het Gott gmacht. Er schickt si eigete Bueb in dr Gschtalt vumä Mensch wägä dr Sinde un het so d Sinde im Mensch vuurteilt,

4 damit d grächti Forderig vom Gsetz erfüllt wird – i üs, wo mir üses Läbe nid vo üsere sündige Natur löh la bestimme, sondern vom Geischt.

5 Denn die, wo ihres Läbe vo ihrere sündige Natur löh la bestimme, konzentriere sech uf das, was ihri sündigi Natur wott, wo aber ihres Läbe vom Geischt la bestimme, uf das, wo dr Geischt wott.

6 Denn sech uf die sündigi Natur z konzentriere, bedütet Tod, doch sech uf e Geischt z konzentriere, bedütet Läbe u Friede.

7 We me sech nämlech uf die sündigi Natur konzentriert, bedütet ds Fäindschaft mit Gott, denn si ungerwirft sech am Gsetz Gottes nid, ja sie chas o nid.

8 So chöi die, wo sech vo dr Sündige Natur lö la lite, Gott nid gfalle.

9 Ihr lönd eu degege nöd vo de sündige Natur leite, sondern vom Geischt, wenn Gottes Geist würklich i eu wohnt. Het aba jemads Chrischti Geischt nit, so ghört er nit zue Chrischtus.

10 Isch Christus jedoch mit Öich verbunde, denn isch zwar dr Körper tot wäg dr Sünd, dr Geischt aber git Läbä wäg dr Grechtigkeit.

11 Wenn etze dr Geischt däm, der Jesus vu d Dote ufgweckt het, in äich wohnt, so wird der, dr Chrischtus Jesus vu d Dote ufgweckt het, au äiri schterbliche Körper durch si Geischt, der in äich wohnt, läbig mache.

12 Mir si auso nid dr sündige Natur verpflichtet, Brüeder, um üses Läbe vo ihre los z bestimme.

13 Wenn ihr nämlich aicha Läbä vu eire sündige Natur bestimme lönd, isch äich dr Dod sicher. Dötet ihr aba durch d Geischt d Handlige vum Körper, den ihr läbä.

14 Denn alli, de vu Gottes Geischt gleitet wäre, sie sin Bue Gottes.

15 Denn ihr hän nit ä Geischt dr Sklaverei gregt, der wieda Furcht herrueft, sundern ihr hän ä Geischt gregt, den Gott git, um uns als sini Bue aznäh. Dür dä Geischt rüefemer us: "Ạbba, Vatter!

16 Der Geist selbst bezügt mit unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind.

17 We mir also Chind sy, sy mir o Erbe – Erbe Gottes, doch Miterbe mit Chrischtus –, vorusgsetzt, dass mir mit leide, damit mir o mit verherrlicht wärde.

18 Ig dänke, dass d Leide vo de jetzige Zyt im Vergliich zu der Herrlichkeit, wo a üs offebar wird, nüt bedüte.

19 Denn d Schöpfig wartet sehnsüchtig uf d Offenbarig vo de Söhn Gottes.

20 D Schöpfig isch nämlich dä Sinnlosigkeit underworfe worde, nid dur ihre eigeti Wille, sondern dur dä wo si unterworfe het, doch mit der Hoffnig,

21 dass d Schöpfig säuber o us dr Sklaverei vom Verderbe befreit wird und zur herrleche Freiheit vo de Ching Gottes glangt.

22 Denn mir wüsse, dass die gsamti Schöpfig bis iz zäme sufzt und Schmerze liidet.

23 Nid nume das, sondern o mir säuber, wo mir d Erschtlingsgab, nämlech dr Geischt hei, ja mir säuber süüfz i üsem Innere, während mir sehnsüchtig uf d Aanahm aus Söhn warte, uf d Befreiig vo üsem Körper dür Lösegäud.

24 Denn i dere Hoffnig simmer grettet worde. Hoffnig aber, wo me gseht isch ke Hoffnig. Denn hoffentli en Mensch no uf öppis wo er gseht?

25 Wenn mer aber uf das hoffe was mer nid gseh, so erwarte mers sehnsüchtig mit usharre.

26 In glicher Wis chunt o dr Geist vo üsere Schwachheit zu Hiuf. Denn ma wisse mängisch nit, worum ma bäte solle, doch dr Geischt selbscht tritt fir uns eina mit unusgsprochena Seufzern.

27 Der aba, der d Herze erforscht, weiss, was dr Geischt beabsichtigt, denn der tritt in Ibaschtimmig mit Gott fir d Heilige i.

28 Mir wisse, dass Gott alli sini Werke zum Guete vo dene lat la zämmewürke, de Gott liebe, der, wo gmäss sinem Vorhabe Bruefene sin.

29 Wül die woner zersch anerkannt het, het är o derzue vorbestimmt, nach em Biud vo sim Bue gschtautet z wärde, damit dä dr Erschtgeborener unger viune Breder isch.

30 Usserdäm het är die, wo är vorhärbestimmt het, ou brüefe. Und won är bruefe het, het är o für rächt erklärt. U woner für rächt erchlärt het, het er o verherrlicht.

31 Was söue mir auso derzue säge? Wenn Gott für üs isch, wär wird geg üs si?

32 We är nid mau si eiget Sohn verschont het, sondern ne für üs aui gä het, wird är üs de nid mit ihm o güetiger Wiis aues angere gä?

33 Wer wird gäge Gottes Userwählti Anklag erhebe? Gott isch es wo si für grächt erchlärt.

34 Wär wird se verurteile? Dr Christus Jesus isch es, wo gstorbe isch, ja meh no wo uferweckt worde isch. Är isch a dr rächte Site Gottes und tritt o für üs i.

35 Wär wird üs vu dr Liebi vum Chrischtus trenne? Öppe Schwirigkeite oder Not oder Verfolgig oder Hunger oder Nacktheit oder Gfahr oder Schwert?

36 In den Schriften steht ja: "Deinetwegen werden wir die ganze Zeit umbaut. Wie Schlachtschaf betrachtet man uns.

37 Mir gö viu meh us auem völlig siegriich füre wo üs gliebt het.

38 Denn i bi überzügt dass weder tod no läbe no engel no regierige no zuekünftigs no mächt

39 no Höchi no Tiefi no irgend e anderi Schöpfig üs vo Gottes Liebi chönne trenne, wo z Christus Jesus isch, üsem Herr.

 

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Römer 7 vo 16

 

Römer 7 vo 16

7:1 Wüsset dir öppe nid, Brüedere (i rede doch zu Gsetzsexperte), dass das Gsetz Herr über e Mönsch isch solang är läbt?

2 E verhürateti Frau zum Bispiel isch dur Gsetz a ihre Maa bunde, während er läbt. Doch we ihre Maa stirbt, isch si vom Gsetz vo ihrem Maa entbunde.

3 Zu Läbzyte vo ihrem Maa würd si aus Ehebrächerin bezeichnet wärde wenn si eine angere hätt. Doch we dr Ma schtirbt, isch si vo sym Gsetz frei, u si isch ke Ehebrächerin we si e angere Ma hürate.

4 Ebenso sin au ihr, mini Breda, durch d Körper vum Chrischtus gegeiba däm Gsetz gschtorbe, dmit ihr nem andere ghärt, nämlich däm, der vu d Dote uferweckt worde isch. So chömmer für Gott Frucht träge.

5 Denn wo mir i Überiistimmig mit em sündige Körper gläbt hei, si die sündige Lideschafte gsi, wo dür ds Gsetz gweckt worde si, i üsem Körper würksam, u mir hei Frucht treit wo zum Tod füehrt.

6 Jetz aber sy mir vom Gsetz befreit, wüu mir im Hiblick uf das wo üs ischränkt sy gstorbe. Dadurch chöi mir im ne nöie Sinn Sklave si, nämlech dür e Geischt, und nid im alte Sinn dür ds gschribene Recht.

7 Was söllemer also sege? Isch das Gsetz Sünd? Uf ke Fall! Genau hätti d Sünde ohni das Gsetz nid kenneglernt. I hätt zum Bispiu d Begierde nid erkennt, we ds Gsetz nid gseit hätt: "Du söttsch nid begoh.

8 D Sinde aba het durch des Gebot d Möglichkeit gfunde, in ma alli Begierde z wecke. Denn ohni Gsetz isch d Sinde dot gsi.

9 Früener bin i gwüssermasse ohni Gsetz läbig gsi. Wo ds Gebot denn isch cho, het d Sünde ufgläbt, i jedoch gstorbe.

10 U das Gebot, wo zum Läbe sött füehre, wien i festgstellt ha, zum Tod.

11 Denn d Sünde het dür ds Gebot d Möglichkeit gfunge, mi z verfüere u z töte.

12 Das Gsetz a sich isch auso heilig und z Gebot isch heilig, grächt und guet.

13 Hetmer itz öppis wo guet isch, dr Tod bracht? Natürlech nid! D Sünd aber het das doh, damit dütlech wird, dass sies isch, wo mir dür das, wo guet isch, dr Tod bringt. So isch d Sünde durch ds Gebot no viu schlimmer worde.

14 Mir wüsse ja, dass das Gsetz durä Geist chunnt, i aber bi e stärbliche Mönsch, unger d Sünde verchouft.

15 Denn i verstoh nid, was i tue. I due nämlech nid, was i wott, sondern was i hasse.

16 Wenni jedoch tue, wasi nid wett, stimmi zue dass das Gsetz guet isch.

17 Aber iz bi nüm igs, wos duet sondern es isch d Sünde, wo i mir wohnt.

18 Denn i weiss, dass in ma, des heisst in minem Sündige Körper, nigs Guetes wohnt. Ich ha zwar d Wunsch z doe, was guet isch, aba nit d Fähigkeit, s üszfiehre.

19 Denn s guete woni wot mache due nid, sondern s schlechte woni nid wett mache, das machi.

20 Wenni itze due was i nid wett, de füehre nümme i s us, sondern es isch d Sünd wo i mir wohnt.

21 Ig stelle auso bi mir fougendes Gsetz fest: Wenn ig z Richtige wett due isch das Schlächt bi mir vorhande.

22 Was de Mensch betrifft, woni innerlich bi, han i würklich Freud am Gsetz Gottes,

23 aber i gseh i mim Körper es anders gsetz wo mit däm gsetz vo mim dänk im Kampf steit. Es macht mi zum Gfangene vom Gsetz vo de Sünd wo i mim Körper isch.

24 Ich elende Mensch! Wer wird mich vo dem Körper befreie wo däm Tod verfalle isch?

25 Dank seg Gott dür Jesus Christus, üse Herr! So bi i selbscht also in minem Denke ä Sklave vum Gsetz Gott, mit minem sündige Körper aba ä Sklave vum Gsetz dr Sinde.