Markus 7 vo 16
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
-
Zugriffe: 502
Markus 7 vo 16
7:1 D Pharisäer und einigi Schriftglehrti sy vo Jerusalem cho u sy iz umenand gstande.
2 Si beobachtet, dass mängi vo sine Jünger mit unreine, das heist ungwäsche Händ ässe.
3 (D Pharisäer ässe wi aui Jude nämmlech ersch, nachdem si sech d Händ bis zum Ellboge gwäsche hei, wüu si sech a die Traditione vo de Manne us alter Zyt chlammere.
4 U we si vom Markt chöme, wäsche si ersch bevor si öppis ässe. O hei si no vil angeri Traditione übernoh, wo si sech chlemmere, wi zum Byschpil ds Ytouche vo Bächer, Chrüge u Chupfergfässene.)
5 Di Pharisäer u Schrift¬glehrti hei ne auso gfragt: "Warum haltet sech dini Jünger nid a d Traditione vo de Manne us alter Zyt, sondern ässe mit unreine Händ?"
6 Är het erwidderet: "Wie rächt Jesaja doch het gha, won är über euch Heuchler prophezyte u gschribe het: 'Dis Volk ehrt mi mit de Lippe doch ihres Herz isch wiit entfernt vo mir.
7 Ihri Aabetig isch sinnlos, wüu sech ihri Lehr uf Regle vo Mönsche stütze.'
8 Ihr chlammeret euch a mänschlichi Traditione und s'Gebot gänd Ihr uf."
9 Usserdäm het är no zue nene gseit: "Gschicket ihr euch über Gottes Gebot hinweg, um euri Traditione ufrächt¬zu-erhalte.
10 Moses het zum Bispiel gseit: 'Ehre di Vater und dini Muetter', und: 'Wer si Vater oder sini Muetter verfluecht, söll mit em Tod bestraft werde.'
11 Aber dir bhouptet: 'Me darf zu sim Vater oder si Mueter säge: "Alles woni di chönnt ungerstütze isch Kọrban"', das heisst e Gott gweihti Gabe.
12 Damit lönd ihr dene gar nüt me für sin Vater oder sini Mueter tue.
13 So setzt ihr Gottes Wort durch die Traditione, wo ihr witergebed, usser Chraft. Und das isch nume es Bispiel vo viune."
14 Är het etze d Mönsche wider zu sich gruefe u het gseit: "Höret mer alli zue und erfasst d Bedütig. 15 Nüt was vo usse in ei Mönsch inechunnt, cha ihn verunreinige, sondern das wo us ihm usechunnt, das verunreinigt ihn."
16 ––
17 Won är sech vo der Mängi zrüggzoge het u i nes Huus isch gange, hei ne sy Jünger zum Verglich befragt.
18 Da het er zue nene gseit: "Verstönd ihr denn au nüt? Isch euch nid klar, dass e Mönsch dur nüt verunreinigt werde chan, was vo usse i ihn inechunnt?
19 Denn's geit ja nid i ds Härz, sondern i de Mage u glanget de is Abwasser." Damit är aues Ässe für rein erklärt.
20 Wyter het er gseit: "Was us emene Mönsch usechunnt, das verunreinigt ne.
21 Vo inne, us em Härze, chöme nämlech schädlechi Überlegige: sexuelli Unmoral, Diebstähle, Morde,
22 Ehebrüch, Gier, Bosheite, Betrug, dreists Verhalte, es neidisches Aug, Gottesläschterig, Überheblichkeit und Unvernunft.
23 All die Schlächtigkeite chöme usem Innere und verunreinige e Mönsch."
24 Er zoge de wyter id Gägend vom Tỵrus und Sịdon. Dert ischer ines Huus gange, het aber nid welle dass es irgendöpper erfahrt. Das het sich allerdings nid vermiide lo.
25 Es het nid lang duuret u e Frau, wo si chlini Tochter vomene böse Geischt bsesse gsi isch, het vo ihm ghört. Sie isch cho u het ihm z'Füesse gheit.
26 D Frou isch e Griechin syrisch-phönịzische Herkunft gsi. Si het ne immer wider battet, dä Dạ̈mon us ihrer Tochter usztribe.
27 Doch är het gseit: "Zersch müesse d Chind satt wärde. Es isch nämlech nid richtig, de Chind das Brot wägzneh unds de chliini Hunde zwerfe."
28 "Das stimmt, Herr", het si entgägnet, "aber di chline Hünd ungerem Tisch ässe doch o vo de Chrümle vo de Chind."
29 Da het erwideret: "Wiil du das gseit hesch: Gang nume, der Dạ̈mon het dini Tochter verloh."
30 dihei acho, het sie ds chind ufm bett gseh, u de Dạ̈mon isch weg gsi.
31 Wo Jesus d Gegend vom Tỵrus verlüre het, isch er über Sịdon zum Seea vo Galilạ̈a zrugggange, durs Gebiet vo de Dekạpolis.
32 Me het itz e Ghörlose zu ihm bracht, wo chuum het chönne rede, u het ne aagflegt, ihm d Hand ufzlege.
33 Da het er ne mit ane Ort gno, wo si alei si gsi – wäg vo der Mängi. Är het ihm d Finger id Ohre gleit, het när d Zunge vom Maa gschpuckt u berüert.
34 Derno het är zum Himmel gluegt, het töif gsüüfzgt u het zu ihm gseit: "Ephathạ", das heisst: "Öffne dich."
35 Da sy em Maa d Ohre göffnet worde, d Sprachyschränkig isch wägg gsi, u är het agfange, ganz normal z rede.
36 Jesus het de Lüt jetzt usdrücklich gseit, sie söttet niemerem devo verzelle, doch je meh er druf bestande het, desto meh hendses bekannt gmacht.
37 Ja, si si si usem Stuune nümm use cho und hei gseit "Alles woner gmacht het isch guet. Är schaffts sogar, dass Ghörlose ghöre und Stumme rede."