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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hosea 14 vo 14

 

Hosea 14 vo 14

14:1 "Chum zrug, Israel, zu dim Gott Jehova, denn du bisch dür din Vergehe is Stolper grate.

 2 Chunnt mit folgende Wort zu Jehova zrugg, ja seit zu ihm: 'Verzeih doch üses Vergehe u nimm Guets entgege,

u mir wärde dir mit üsne Lippe Lobpriis darbringe, aus würde mir jungi Schtiere opfere.

 3 Assyrie wird üs nid rette. Mir wärde nid uf Ross ryte und nümme zum Wärch vo üsere Händ säge: "O üse Gott!", denn düür di erfahrt ds vaterlose Chind Barmherzigkeit.

 4 I wirde se vo ihrere Untreue heilige. I wirde se us eigete, freie Wille liebe, wüu sech mi Zorn vo ihne abgwandt het.

 5 I wirde für Israel wie dr Tau wärde. Si wärde blüeh wie d Lilie und ihri Wurzle töif verankere wie d Böim vom Lịbanon.

 6 Ihri Zwögi wärde sech usbreite, ihri Pracht wird em Olivebaum glyche und ihre Duft em Lịbanon.

 7 Si wärde widr i sim Schatte wohne. Si wärde Getreide aboue und wärde Chnospe tribe wi dr Wyschtock. Si Ruhm wird sy wi dr Wy vom Lịbanon.

 8 Ẹphraim wird sägä: 'Was han i no mit Götze ztue? I wirde Antworte und über ihn wache. I wirde wiene dehender Wacholderbaum si. An mir wird man deine Frücht finden."

 9 Wär isch wiise? Er söll das alles verstah. Wer isch verständig? Er söll das alles erkenne. Wüu dWäge Jehovas si grad und dGrächte wärde uf ihne go, doch d Gsetzesüberträter wärde uf ihne is Stolper cho.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Apostelgschicht 28 vo 28

 

Apostelgschicht 28 vo 28

28:1 Nachdem mir üs i Sicherheit bracht hei, erfuehre mir dass d Insle Malta gheisse het.

2 D Inslebewohner sy usserordentlich fründlech zu üs gsy. Als es zu rägne het agfange u chalt isch gsi, hei si es Füürli zünde und hei üs alli fründlech ufgnoo.

3 Wo Paulus e Bündel Riisig zämeschaft het u uf ds Füür gleit het, isch wäge der Hitz e Otter usecho u bis sich a syre Hand fescht.

4 Bim Abblick vom giftige Tier, wo a sire Hand aneghängt het, hei d Inslebewohner zunenang aagfange säge: "Dä Mönsch isch bestimmt e Mörder. Är het sich zwar chönne usm Meer i Sicherheit bringe, aber d Gerechtigkeit het's nid zueglah, dass er am Läbe blibt."

5 Doch är het ds Tier iz Füür abschüttlet u ke Schade erlitte.

6 Si hei itz erwartet, dass e Schwellig bi ihm ufträtte oder er plötzlech tot umfalle würd. Nachdem si e ganzi Zyt lang gwartet hei und hei gseh, dass ihm nüt schlimms isch passiert, hei si ihri Meinig gänderet u agfange z säge, är sig e Gott.

7 In der Nööchi vo däm Ort hei Ländereiie gha, d Pụblius hei ghört, em füehrende Maa vo der Insle. Är het üs wöukomme gheisse u het üs drü Täg Gastfründschaft erwiese.

8 Dr Vater vom Pụblius isch zur Ziit mit Fieber u Ruhr im Bett gläge. Paulus isch zue nem ine, bätet, het ihm d Händ uf gleit u het nen gsund gmacht.

9 Drufhin hei o di angere Chranke uf dr Insle zu ihm agfange und si gheilt worde.

10 Si hei üs o mit viu Gschänkli glehrt, u bir Abfahrt hei si üs mit auem bepackt wo mir hei bruucht.

11 Drü Mönet spöter hei mr mit emene Schiff abgluegt, wo us Alexạndria isch cho und uf de Insle überwinteret het. Es het aus Galionsfigur d "Söhn vo Zeus" gha.

12 Mir laufed im Hafe vo Syrakụs ih und sind drü Täg dört blibe.

13 Dann simmer witer gfahre bis Rhẹgion. Tags druff isch e Südwind ufcho und mir erreiched am zweite Tag Putẹoli.

14 Hie hei mir Brüeder troffe, wo üs idringlich bäte hei, siebä Täg bi ihne z bliebe. Und so isches wyter i Richtig Rom gange.

15 D Brüeder dert hänn vu uns ghärt un sy üs bis zum Marktplatz vum Ạppius un zue de drü Schänk entgägecho. Als Paulus sie gseh het, dankt er Gott un het neui Muet übercho.

16 Nochdem ma in Rom aacho sin, het Paulus mit däm Soldate, der nen bewachtet het, fir sich bliebe.

17 Drü Däg schpeter het er denn di füehrende Manne vo de Jude zäme gruefe. Wo si sech versammlet hei, het er zu ihne gseit: "Männer, Brüedere! Obwohl i nünt gäge ds Volk oder d Brüch vo üsne Vorfahre ta ha, bin i als Gfangene vo Jerusalem i d Händ vo de Römer usgliferet worde.

18 Nachdem die mi verhört hei, hei si mi wöue frilah, denn es isch nüt vorgange, warum si mi hätte chönne umbringe.

19 D Jude erhobe jedoch Iisproch dergäge, u so hani mi zwunge, bi däm Cäsar Bruefig iizlege – aber nid, für mis Volk wäg irgendöppisem azklage.

20 Deswäge hani drum bätte, euch z'gseh und z'rede, wel wäg dr Hoffnig Israels umgit mi di Chette."

21 Si hei zu ihm gseit: "Wir hei us Judạ̈a keni Brief über di becho, u es het o niemer vo de Brüedere, wo vo dert si cho, öppis schlächts über di brichtet oder gseit.

22 Mir halteds aber für aabracht, z ghöre was du dänksch, denn tatsächlich isch üs vo dere Sekte bekannt, dass ihre überall widersproche wird."

23 Si hei de ä Tag verabredet, wo si sech mit ihm hei wöue träffe, u si i no grössere Zau zu ihm i syni Ungerkunft cho. Am Morge bis Znacht het är ne d Sach erklärt, idem är ds Kenigrich Gottes gründlech bezügt het. Är het probiert, si sowohl anhand vom Gsetz Moseso aus o de Prophete in Bezug uf Jesus z überzüge.

24 Einigi begange z glaube was er gseit het, anderi glaubed nöd.

25 Als si sech nid einig si gsi, si si wäggange, während Paulus no Folgendes gmerkt het: "Treffend het der heilige Geischt dür d Prophete Jesaja zu eire Vorfahre gseit:

26 'Gang zu däm Volk u säg: "Ihr werdet zwar ghöre, aber keinesfalls verstah, ihr werdet zwar luege, aber keinesfalls gseh.

27 Denn ds Härz vo dene Lüt isch unempfänglech worde. Si hei zwar mit irne Ohre ghört, aber nid reagiert, u si hei ihri Ouge verschlosse – sodass si nid öppe mit irne Ouge gseh u mit ihrem Härz vrschtah u umcheere u i se heilige.“‘

28 Drum sött Der wüsse, dass die Rettig, wo vo Gott chummt de angere Völker verchündet wird. Si wärde bestimmt druf ghöre."

29 ––

30 Är isch zwöi ganz Jahr dert i sim eigete gmietete Huus blybe und het alli fründlech ufgnoo, wo zu ihm si cho.

31 Er het ne vom Kenigrich Gottes predigt und het se unghinderet glehrt und mit aller Offenheit die Sache, wo dr Herr Jesus Christus betroffe hei.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Apostelgschicht 27 vo 28

 

Apostelgschicht 27 vo 28

27:1 Da iz entschiede isch gsi, dass mir uf Italie sötte absegle, het me dr Paulus mit e paar angere Gfange namens Julius vo dr Abteilig vom Augụstus übergäh.

2 Mir si an Bord eines Schiff us Adramỵttium gange wo Häfe entlang dr Küste vo dr Provinz Asie sött aloufe und abgfahre isch. Bi üs isch Aristạrchus gsi, e Mazedọnier us Thessalọnich.

3 Am nächschte Tag hei mer z Sịdon aagleit. Julius het em Paulus fründlich behandlet und ihm erlaubt, zu siine Fründe z ga, damit si sich um ihn hei chönne kümmere.

4 Vo dert hei mir i See stach und wüu mir Gägewind gha hei, hei mir im Schutz vo Zype gsäglet.

5 Denn si mir uf offnigs Meer a Zilịzien u PamphỵLie entlang gfahre u hei im Hafe vo Mỵra z Lỵra z Lỵzien aagleit.

6 Dert het dr Offizier es Schiff us Alexạndria gfunge, wo uf Italie ungerwägs isch gsi u het üs a Bord la gah.

7 Mir hei denn einigi Täg langsam wyter gfahre u hei mit Müeh Knịdos erreichä. Da mir wägem ungünstige Wind nid vorwärts cho, hei mir im Schutz vo Kreta a Salmọne verbii gsäut

8 u nach müesamer Fahrt ar Küschte entlang e Ort namens Schönhafe ir nöchi vor Stadt Lasẹa.

9 Mittlerwile isch einigi Ziit vergange gsi, u d Schifffahrt isch riskant worde, wüu sogar ds Faschte vom Sühnetag scho verbii isch gsy. Drum het Paulus e Empfehlig ge.

10 Är het zu ihne gseit: "Männer, i gseh, dass die Reis mit Schade und grosse Verluscht verbunde wird si. Das betrifft nid nume d'Fracht u ds'Schiff, sondern o üses Läbe."

11 Der Offizier het jedoch uf e Schtürmaa und der Schiffseigentümer statt uf Paulus ghört.

12 Da der Hafe zum Überwinter ungeignet isch gsy, rietet di meischte, vo dert uszloufe, um zum Überwintere müglechscht bis uf Phönix z glange, e Hafe vo Kreta, wo sech uf Nordoschte u Südoste uföffnet.

13 Als ä sanfte Südwind het gwehlt, hei si ihre Vorhabe scho so guet gseh wi verwirklichet. Si hei d Anker glichtet und hei nah ar Küste vo Kreta aagfange.

14 Nach churzer Zyt isch allerdings ä heftige Fauwind ufcho, dr sogenannti Euroạquilo.

15 Da ds Schiff fortgrisse worde isch u mitem Bug nid gäge Wind het chönne ghaute wärde, hei mir üs schlüsslech la tribe.

16 Im Schutz vonere chline Insle namens Kauda hei mr witer gsägnet, doch hei mrs chuum gschafft, ds Biboot am Heck unger Kontrolle zbecho.

17 Nachdem sies aber a Bord zoge hei, hei si der Schiffsrumpf mit Tou z sicherere agfange und da si befürchte, uf d Sỵrte ufzloufe, hei si d Usrüschtig abe gloh und si so derhinderet worde.

18 Dr Sturm isch üs so heftig hinegworfe und här, dass me am folgende Tag agfange het ds Schiff z erliechtere.

19 Am dritte Tag sinds eigenhändig d Schiffsusrüschtig furt gworfe.

20 Wo nun tagelang weder Sunne no Stern z gseh sy und üs e heftige Sturm zuesetzte, het schliesslech aui Hoffnig uf Rettig aagfange z schwinde.

21 Nochdäm d Lüt scho lang nüt me gässe hei, isch dr Paulus i ihrer Mitti ufgstande u het gseit: "Männer, Ier heiget würklech mi Rat ane und vo Kreta nid i See söue stäche. De hettedder dä Schade u Verluscht nid erlitte.

22 Trotzdem bitte ig öich dringend, muetig z sii, wüu niemer vo euch wird verlore, nume ds Schiff. 23 Hüt Nacht isch e Engel vom Gottes woni ghöre u für wo ig heilige Dienscht tue, bi mir

24 und het gseit: 'Ha ke Angst, Paulus. Muesch vor Cäsar träte. Sieh doch, Gott het dir alli gschenkt, wo mit dir fahre.'

25 Männer, sind also muetig, denn i glaub gott dass es genauso wird sii wies mir gseit worde isch.

26 Allerdings müemer anere Insle strande."

27 Denn het de 14. Nacht ine bracht und mir tribe ufem Adriạtische Meer hin und her. Um Mitternacht hei d Seelüt Land ir nöchi z vermuete.

28 Si hei lotet u si uf e tüüfi vo 20 fade cho. Es chliises Stück wiiters lotte und hei nume no 15 Fade gmässe.

29 Us Angscht, mir chönnte irgendwo uf Felse uflaufe, werfe si vom Heck vier Anker uus und hei ghofft, dass es bald Tag würd.

30 Wo denn d Seelüt vom Schiff z flüchte und ungerem Vorwand, si hei wöue vom Bug us Anker werfe, grad ds Biboot i ds Meer abelah,

31 het Paulus zum Offizier und de Soldate gseit: "Wenn die Manne nid im Schiff blybe, chöit er nid grettet wärde."

32 Da hei d Soldate d Tou vom Biboot kapputti und es la abegheie.

33 Kurz vor Dagesaabruch het Paulus aagfange alli ufzfordere, doch öppis z ässe. Är het gseit: "Hütt isch der 14. Tag, wo Der aagspannt gwartet und überhoupt nüüt gässe hei.

34 Drum rati Öich, im Inträsse euere Sicherheit öppis z'ässe, denn keinem vo euch wird es Hoor vom Chopf verlore gah."

35 Won er das gseit het, het er Brot gno, danket het Gott vor ihne allne, brichts u het agfange esse.

36 Da hei si aui Muet übercho u säuber öppis ässe.

37 Mir si insgesamt 276 Lüt uf em Schiff gsi.

38 Nochdem sie sich satt gässe hei, hei si de Weize über Bord i ds Meer gheie um ds Schiff ds erliechtere.

39 Wo's Tag isch worde, hei si nid chönne erkenne was fürnes Land es isch gsi, doch si hei e Buech gseh mit eim Strand u hei ds Schiff we müglech dert la ufloufe.

40 Auso kaputt hei si d Anker kappa u si is Meer la gheie. Gliichzytig hei si d Ryme vo de Stürruder glöst und nachdem si ds Vorseu vor em Wind hei gheisse, hei si ufe Strand zue ghebt.

41 Wo si ufere Sandbank hei gstosse, wo uf beide Site vom Meer umespült worde isch, hei si ds Schiff la ufloufe. Dr Bug isch stecke bliebe un isch fescht gsässe, während dr Heck under dr Wuche vu dr Wälle in Stuck vrbroche.

42 Druf beschlosse d Soldate, d Gfängnige z töte, damit kene wägschwimme und flüge chönnt.

43 Der Offizier het der Paulus jedoch unbedingt welle rette und het si vo ihrem Vorhabe abgholt. Är befau dene, wo hei chönne schwümme iz Meer z springe u so aus Erschte as Land z cho.

44 Die Übrige söttet teils uf Planke, teils uf Wrackteile vom Schiff nochecho. So si alli sicher a Land brocht worde.