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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Apostelgschicht 22 vo 28

 

Apostelgschicht 22 vo 28

22:1 "Männer, Brüedere und Vätere! Höred euch itz ah was i zu minere verteidigung z sege ha."

2 Wo si ghört hei, dass är sech uf Hebräich a si isch gstandä, si si no stiller worde, u är isch furt gfahre:

3 "Ich bin en Jude, in Tạrsus in Zilịzien gebore, aber i bi i i dere Stadt z Füess Gamạliels erzoge worde und i de Strängi vom Gsetz vo de Vorfahre unterrichtet worde. I bi vou Eifer gsi für Gott wi dir aui hütt sit.

4 I ha dä Wäg bis ufe Tod bekämpft, i däm i sowohl Männer aus o Froue fessle und is Gfängnis ha la werfe.g

5 Das chöi sowohl dr Hohe Prieschter aus o di ganzi Versammlig vo de Ältiste bezüge. Vo dene han i mir o Brief a d Brüedere i Damạskus loh, und i ha mi uf e Wäg gmacht, um die, wo dört gsi si, z Fessle uf Jerusalem z bringe, damit si bestraft wärde.

6 Woni aber annere u mi Damạskus nöcher ha, het mi um d Mittagszyt plötzlech es hells Liecht usem Himmu umschtraut.

7 I bi ufe Bode gfalle u ha e Stimm zu mir ghört z sege: 'Saulus, Saulus, werum verfolgsch du mich?'

8 Ich ha antwortet: 'Wär bisch du, Herr?', woruf er zu mir gseit het: 'Ich bin Jesus, der Nazarẹner wo du verfolgsch.'

9 Die Manne wo bi mir gsi si hei zwar ds Liecht gseh, aber si hei nid d Stimm vo däm ghört wo mit mir het gredt.

10 Druf hani gfragt: 'Was söu i mache, Herr?' Der Herr het zu mir gseit: 'Stah uf u gang nach Damạskus ine. Dert wird mer dir alles säge, was ztue für dich feschtgleit worde isch.‘

11 Da i aber wäg dr Herrlichkeit vo däm Liecht nüt ha chönne gseh, bini vo mine Begleiter ar Hand uf Damạskus gführt worde.

12 E Maa namens Ananịas, e tüüfgläubige Mönsch wo sech a ds Gsetz ghebt het u bi allne dert wohnende Jude e guete Ruef het gha,

13 isch denn zu mir cho. Wo er bi mir gschtande isch het er gseit: 'Saulus, Brüetsch, söusch wider gseh!' I däm Momänt hani ufgluegt u ha ne chönne gseh.

14 Er het gseit: 'De Gott üsere Vorfahre het di usgwählt, damit's sy Wille kenne lersch u de Grächte gsehsch u die Schtimm us sym Muul ghörsch.

15 Du sellsch nämlich vor aune Mönsche für ihn bezüge wasd gsehsch und ghört hesch.

16 Warum zögerisch du also? Stah uf, lah di la toufe u wäsche dini Sinde ab indem du si Name alütisch.'

17 Als i aba wieda in Jerusalem war un im Tempel bätet, fle i in Trance

18i u het de Herr gse, wo zu mir gseit het: 'Beeil di! Gang schnell us Jerusalem go furt, denn me wird dis Zügnis über mi nid anäh.'

19 Ig ha erwiderte: 'Herr, es isch nume zu guet bekannt, das ig ire Synagoge nach dr angere die wo a di gloube, verhafte und uspeitsche ha gloube.

20 U wo ds Bluet vo dim Züge Stẹphanus vergässe isch, bini drbi gschtange u ha mini Zuestimmig bewachte u d Obergewänder vo dene, wo ne umbracht hei.'

21 Trotzdäm het är zu mir gseit: 'Gah, denn i wirde di zwit entfernte Völker sende.'"

22 Si hei ihm bis da ane ghört. De rüefe si: "Wäg mit ihm vor Ärde! So eine darf nicht läbe!"

23 Wüu si hei gschroue u iri Obergwänder umegwürfe u Stoub i d Luft hei gschluderet,

24 befahl der Militärbefehlshaber, der Paulus id Kaserne z füehre und ihn unger Peitschehiebe z verhöre. So het er wele usecho, werum wäg Paulus sones Gschrei gmacht worde isch.

25 Wo si der Paulus jedoch zum Uuspitsche hei usgstreckt, het er gseit zum Offizier wo dert isch gstande: "Dörfet dir e Römer ohni Verurteilig uspeitsche?"

26 Wo de Offizier das ghört het, isch är zum Militärbefehlshaber, het Bricht gschtattet u gfragt: "Was wottsch jitz mache? Dä Mönsch isch e Römer."

27 Da isch dä Militärbefehlshaber zu ihm gstande u het gseit: "Säg mir: Bisch ä Römer?" Er het antwortet: "Ja".

28 Der Militärbefehlshaber erwideret: "Ich ha für dieses Bürgerrecht einh menge Geld bezahlt." Paulus entgägnet: "Und i bsitzes sit mire Geburt."

29 Die Manne, wo nä grad hei welle unger Folter verhöre, wyche sofort vo ihm zrügg, u dr Militärbefehlshaber het's mit der Angst z'tüe, won är feschtgsteut het, dass der Paulus Römer isch gsy und das er ne i Chettene gleit het.

30 Als er genau het welle wüsse, weswege der Paulus eigentlich vo de Jude aaklagt worde isch, het er ihn am nächste Tag losmache loh und bewegt der Oberpriester und em ganze Sanhedrịn zämezcho. Dann bricht er Paulus nab un losst nen in ihri Mitti träte.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Apostelgschicht 21 vo 28

 

Apostelgschicht 21 vo 28

21:1 Nachdem mir üs vo ihne hei losgrisse und z See gstoche si gsi, gradwäg uf Kos gfahre, am nächste Tag uf Rhọdos u vo da uf Pạtara.

2 Wo mer es Schiff gfunde hei, wo nach Phönịzien überegfahre isch, simmer an Bord gange u hei abgleit.

3 Mir hend d Insle Zypere gsicht, hend sie links hinter eus glah und hend nach Syrie wiitergleitet. In Tỵrus hend mir ahglah, denn det sött das Schiff entlade werde.

4 Mir hän nach d Jinger gsuecht un hän sie gfunde un bliebe siebä Däg do. Aba durch d Geischt hän sie wieda gsait zue Paulus, dass sa Jerusalem nit soll beträte.

5 Aus üsi Zyt dert verby isch, hei mir üs ufe Wäg gmacht. Zäme mit de Froue u Ching hei si üs aui bis vor d Schtadt begleitet, u nachdäm mir üs am Strand higkniet u bätet hei,

6 hämmer üs vonenand verabschiedet. Mir bestiege ds Schiff während si hei zruggkehrt.

7 Denn hei mr d'Serise vom Tỵrus us furtgsetzt und si in Ptolemạis ahcho. Mir hei d'Brüeder begrüesst und hei üs ei Tag bi ihne ufghalte.

8 Am nächschte Tag bröchemer uuf u chöme uf Cäsarẹa, wo mer is Huus vom Evangeliumverkündigers Philịppus si gange, wo eini vo de sibe Manne gsi isch. Bi ihm hei mir üs ghaute.

9 Dä Maa het vier unverhürateti Töchter gha, wo prophezyte.

10 Nachdem mer paar Täg det verbrocht hend, esch es Prophet namens cho Ạgabus vo Judạ̈a abe.

11 Er kummt zue uns, nimmt d Girtel vum Paulus, fesselt sich Fess un Händ un sait: "Dr heilige Geischt sait Folgendes: 'Der Ma, däm dä Gürtel ghärt wird, wird in Jerusalem so vu d Jude gfesselt, un sie wäre nen d Lit andere Velka usliefere.'"

12 Wommer das etz hei ghört, hei mir agfange, u au die wo dört si gsi, ihn idringlich z bitte, nid nach Jerusalem ufzgah.

13 Druf git zantwort Paulus: "Was tüend ihr do? Wurum hüüle ihr und versuechet mi in minem Entschluss z schwäche? Ihr chönned sicher sii: Ich bi parat, mi nid nume fessle z lo, sondern in Jerusalem für dä Name vum Herr Jesus au z schterbe".

14 Woner sech nid het la umstimme, erhobe mer ke Iwänd meh u säge: "Der Wille Jehovas soll gscheh."

15 Nach däne Däg hei mr Vorbereitige fir d Reis troffe und hei üs uf e Wäg nach Jerusalem gmacht.

16 Au einigi vo de Jünger us Cäsarẹa si mit üs gange zum üs zu Mnạson us Zype z bringe, eim vo de erschte Jünger. Bi ihm söttemer zu Gast si.

17 Wo mir nach Jerusalem cho si, hei üs d Brüeder mit Fröid gregt.

18 Am nächschte Dag isch Paulus mit üs z Jakobus gange, un alli Älteschte si awesend gsi.

19 Är het si begrüesst und het im Detail aagfange z brichte, was Gott durch si Dienscht unger de andere Völker gmacht het.

20 Nachdem si das ghört hei, hei si Gott afah z verherrliche. Doch sie sage zue Paulus: "Dü gsesch, Brueda, weviel Dusiga Gläubiges unda d Jude git, un sie sin alli voll Eifa fir des Gsetz.

21 Si hei aber ds Grücht über di ghört, du würdisch aui Jude unger de angere Vöuker zur Abtrünnigkeit vo Moses uffordere, wöu se lehrsch, dass si weder ihri Ching löh la beschnide no der übliche Brüch söue fouge.

22 Was isch da jetzt ztue? Si werde sicher ghöre dasd acho bisch.

23 Tuen also, was mir dir säge: Mir hei hie vier Manne, wo sich es Gelübde hei uferleit.

24 Nimm di Männer mit, reinige di zäme mit ne rituell, und trage für si d Chöschte, damit si sech chöi la schere. De weiss jede, dass a de Grücht über di nüt Wahres isch, sondern dass du di ordentlich verhaltisch und o ds Gsetz befolgsch.

25 Was d Gläubige us de andere Völker betrifft: Mir hei si schriftlech über üsi Entscheidig informiert, dass si sech vo auem söue färnhalte, was Götze gopferet isch, sowie vo Bluet, Erwürgtem und sexuelle Unmoral.“

26 Paulus het d Männer am nächschte Tag de mitgno und het sich zäme mit ne rituell reinigiert. Är isch id Tempel ga aazmelde, wenn d Täg vor zeremonielle Reinigung vrbi wäre und für jede vo dene sett ds Opfer darbrocht wärde.

27 Wo di siebä Täg fasch um si gsi, hei d Jude us dr Provinz Asie gha, wo ihn im Tempel hei gseh, di ganzi Mängi uuf. Si hei ne packt

28 und schreie: "Männer vo Israel, hilft üs! Das isch de Mensch, wo unter allne Lüt überall Lehre verbreitet, wo sech gäg üses Volk, üses Gsetz und dä Ort richte. Und das isch no nid alles: Är het sogar Grieche i Tempel bracht und dä heilig Ort verunreinigt."

29 Si hei nämlech vorhär Trọphimus gha, der Ẹpheser, der in der Stadt bi Paulus gseh u hei dänkt, Paulus het nen in d Tempel brocht.

30 Di ganzi Stadt isch z Ufruhr gsi. D Lüt si zäme gloffe, hei Paulus packt und hei ne us em Tempel use gschlappt. Denn si sofort d Türe gschlosse worde.

31 Während me versuecht het ihn z töte, isch em Befehlshaber vo de Militärinheit gmolde worde, ganz Jerusalem seg in Verwirrig.

32 Er het grad Soldate gno und offiziere mit und isch zu de Lüt abe gloffe. Wo si dr Militärbefehlshaber und d Soldate hei gseh, si nid witer uf Paulus gschlage.

33 Der Militärbefehlshaber isch derzue cho und het ene verhafte lo. Är het Befähl gäh, ihn mit zwöi Chettene z'fässle. Dänn het är sich erkundet, wär är gsi isch und was är gmacht het.

34 Da jedoch einige us dr Mönschengi das gschribe, anderi das und er wäg em Durchenander nüt Gnau het chönne erfahre, bfahl er, Paulus i d Kaserne z bringe.

35 Wo Paulus aber d Schtäge erreicht het, het er müese wäg dr gwalttätige Mängi vo de Soldate träge.

36 Es si nämlech e hufe Lüt gfougt wo schreie: "Wäg mit ihm!"

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Aposchtelgschicht 20 vo 28

 

Aposchtelgschicht 20 vo 28

20:1 Wo sich der Ufruhr gleit het, het der Paulus d Jinger hole lo. Nochdem er ne Muet gmacht het und sich verabschiedet het, isch er syni Reis uf Mazedọnien a gange.

2 Er isch dur die Gegend zoge und het de Jünger dert vil Muet zuegsproche. Denn isch er uf Griecheland cho

3 u isch drü Mönet dert blibe. Är het mit em Schiff uf Syrie wöue fahre, doch wüu d Jude e Aschlag uf ihn pflanze, het er abgschlosse, über Mazedọnie zrügzchere.

4 Es hei ne Sọpater begleitet, dr Sohn vom Pỵrhus, us Berọ̈a, Aristạrchusc u Sekụndus us Thessalọnich, Gạjus us Dẹrbe u Timọtheusd sowie us dr Provinz Asien Tỵchikuse u Trọphimus.

5 Die Manne si scho voruus gange und hei uf üs gwartet.

6 Mir dergäge stache nach de ungsäuerte Brot vo Philịppi us i See und si innerhaub vo füf Täg zu ihne uf Trọas cho. Dert simmer siebe Täg blibe.

7 Am erschte Dag vor Wuche, wo mer zunere Mahlziit versammlet sy, het Paulus aagfange z rede, wel er am nächschte Dag het welle abriise. Sy Wort het sech bis Mitternacht anezoge.

8i i dem ruum im obergschoss wo mer versammlet si hei zimlech viu lampe brönnt.

9 Während Paulus schwätzt, wird Eutychus, ä junge Ma, der am Fenschter hockt, vu Müdigkeit ibawältigt un schloft fescht i. Är isch usem dritte Stockwärch gheit und isch tot ufghobe worde.

10 Paulus aba goht d Schtäge abe, wirft sich iba nen, umfasst nen un sait: "Beruhiget äich, er läbt.

11 Danach isch er nach obe gange, het d Mahlziit agfange u gässe. Är het sech no ä ganzi Zyt lang mit ne ungerhaute, bis der Tag het abbracht, u när rischter ab.

12 De Junge hei si läbig vo dert wägbracht u hei sech überus tröschtet gfüut.

13 Mir si denn vorus zum Schiff gange und hei nach Ạssos abgfahre, wo mir hei welle Paulus an Bord näh. Är het nämlech diesbezüglich Awisige gä u beabsichtiget, z Fuess dert häre z ga.

14 Woner in Ạssos wieder zu üs gstosse het, hei mr ihn an Bord gno und hei uf Mitylẹne gfahre.

15 Am nächste Tag hei mir vo dert witr gsäut bis uf d Höchi vo Chịos, Tags druuf hei mir in Sạmos ahgleit und wieder e Tag spöter si mir uf Milẹt cho.

16 Paulus het beschlosse, a Ẹphesus verbiizfahre. Är het sech nid wöue ir Provinz Asie ufhaute, sondern schnäu wyterreise, um müglechscht am Tag vom Pfingstfescht in Jerusalem z sy.

17 Vo Milẹt us het er jedoch e Nachricht nach Ẹphesus gschickt zum die Ältiste vo de Versammlig hole zloh.

18 Wo si bi ihm itroffe hei, het er zu ihne gseit: "Ihr wüssed ja, wie i mi bi euch verhalte han – vom erste Tag a, woni d Provinz Asie beträte ha.

19 I ha i auer Demut u unger Träne u i au dene Prüefige woni wäge dr Aaschläg vo de Jude duregmacht ha, aus Sklave füre Herr dient.

20 U i ha mi nid zrügg ghaute euch aues mitzteile wo nützlech isch gsi u euch öffentlech u vo Huus z lehre.

21 Sowohl vor Jude aus o vor Grieche hani gründlech bezügt, dass si bereue u sech Gott zuewände und a üsne Herr Jesus sötte gloube.

22 Un etze sieht: Agetriebe vum Geischt reis i nohch Jerusalem, obwohl i nit weiss, was dert mit ma gschähe wird,

23 usser das mir dr heiligi Geischt vor Stadt zu Stadt geng wider bezügt, dass Fässle u Schwirigkeite uf mi warte.

24 Denoch isch mir mis eigete Läbe nid wichtig, weni nume mi Louf u dä Dienscht cha beände, woni vom Herr Jesus empfange ha, nämlech di gueti Botschaft vor unverdiente Güte Gottes gründlech z bezüge.

25 Un etze gseht: I weiss, dass keine vu äich, den i des Kenigrich predigt ha, mi jemols widr gse wird.

26 Drum lüt i Nech hütt uf, z bezüge, dass i rein vom Bluet vo allne Mönsche,

27 u i ha mi nid zrughalte, öich dr ganz Rot Gottes mitzteile.

28 Gäbt acht uf äich selbscht u uf di ganzi Herde, wo äich dr heilig Geischt z Ufersehne ernannt het, um d Vusammlig Gottes z hüte, de na mit däm Bluet vu sinem eigene Bueb erworbe het.

29 Ich weiss, wenn i weggange bi, wäre gfährlichi Wölf bi äich idringend un d Herde nit schoene,

30 und us euchere eigete Mitti werded sech Männer erhebe und verdreht Züüg rede, um die Jünger hinger sech här wäg z zie.

31 Blibt auso wach, u phaltet im Sinn dasi drü Jahr lang Tag u Nacht nie ufghört ha, jede vo Öich under Träne iidringlich z'ermahne.

32 U itze vertroue i äich Gott u dr Botschaft vo sinere unverdiente Güte a, wo Öich ufboue u äich unger aune Gheiligte des Erbe cha gäh.

33 Ig ha nie Silber, Gold oder Chleidig vo öpperem begehrt.

34 Dir säuber wüsse, dass die Händ für mini Bedürfnis wi o für d Bedürfnis vo dene wo gsorgt hei, wo bi mir si gsy.

35 Ig ha öich i auem zeigt, dass dir so dür hert Arbet de Schwache biistöh und im Sinn söu phalte, was dr Herr Jesus säuber gseit het: 'Gäbe macht glücklecher aus Empfange.‘“

36 Nochdäm är das gseit het, het är sich mitnä aunä u betätet.

37 Do fange alli sehr z brüele a. Si flege Paulus um e Hals und küschte ne liebevoll,

38 Denn es het si ganz bsunders gschmärzt, dass är gseit het, si würde ne nümm gseh. De hei si ne zum Schiff begleitet.

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Aposchtelgschicht 19 vo 28

 

Aposchtelgschicht 19 vo 28

19:1 Während Apọllos in Korinth isch, isch Paulus dür ds Landesinnere zoge und isch nachem Ẹphesus durab cho. Dert het er einigi Jünger troffe

2 u het si gfragt: "Heit der heilige Geischt empfange, wo der gläubig si worde?" Si hei erwyderet: "Mir hei noni einisch ghört, dass's e heilige Geischt git."

3 Da het er gseit: "Was für e Taufi heit der denn empfange?" Si hei antwortet: "Die Tauf des Johạnnnes."

4 Paulus erchlärt het: "Johạnes het d Mensche als Symbol vo ihrere Reue tauft. Är het zum Volk gseit, dass es a de glaube söll, wo noch ihm chunnt, das heisst an Jesus."

5 Nochdem si das ghört hei, si si im Name vom Herr Jesus tauft worde.

6 Un als Paulus ne d Händ ufglegt het, kummt dr heilige Geischt iba sie, un sie hän agfange i frömde Schproche z schwätze un z propheteze.

7 Es si insgesamt öppe zwölf Manne gsi.

8 Er isch i die Synagoge gange, wo er drü Mönet lang muetig u offe het gredt, indem er Vorträg ghalte het und überzüügend über das Königrich Gottes gschwätzt het.

9 Als sech jedoch einigi hartnäckig weigeret z glaube und vor de Lüt abfällig übere Wäg redet, het er sech vo ihne zrüggzoge und het d Jünger mitgnoo. Är het de im Hörsaal vor Schuel vom Tyrạnus täglech Vorträg ghebt.

10 Das het er zwöi Jahr lang gmacht, sodass alli, wo ir Provinz Asie gläbt hei, ds Wort vom Herr hei ghört – sowohl Jude aus o Grieche.

11 Gott het dür d Händ vom Paulus witerhin ussergwöhnlichi mächtigi Tate vollbracht,

12 sodass me sogar Tüecher u Schürze wo si Körper hei berührt zu de Kranke bracht, woruf d Krankheite verschwunde hei, u di böse Geischter si uusgfahre.

13 Einigi vu d Jude, wo umherzogä un Dämọnä usschribe, hei jedoch äbäfalls versuecht, bi Mensche mit böse Geischter dr Name vum Herr Jesus z bruche, indem sie gsait hei: "Bi Jesus, der Paulus predigt, befehl i dir fyrlich, uszfahre."

14 Das hei o sibe Söhn vomene jüdische Oberpriester namens Skẹva gmacht.

15 Doch dr bese Geischt git ne zantwort: "Ich kenne Jesus un ma isch au Paulus bekannt. Aber wer sin na?"

16 Druf het sich dr Mönsch gschtürzt, wo dr bös Geischt isch gsi, uf sie u überwältig het u bezwanget eine nach em andere, so dass si nackt u us em Huus verletzt.

17 Das isch allne bekannt worde, sowohl d Jude als au de Grieche, wo i Ẹphesus gläbt hei. Furcht befielt si alli u dr Name vom Herr Jesus isch wyter verherrlicht worde.

18 Und vieli vo dene, wo gläubig worde si, sy cho u hän ihri Tate bekannt u brichtet offe.

19 Ja, e ganzi Azahl vo dene wo magischi Künschtli tribe hei, hei ihri Büecher zäme treit u si vor aune Lüt verbrönnt. Wo me ihre Wert errechnet het, het sech use gsteut dass si 50'000 Silberstück wärt gsi sy.

20 So breitet sech ds Wort Jehovas mit Macht us u isch immer stärcher worde.

21 Nochdem das alles gscheh isch, beschlosse Paulus, über Mazedọnie und Achạia noch Jerusalem z reise. Er het gseit: "Weni dert gsi bi, mues i o Rom gseh."

22 Auso het är zwöi vo dene gschickt, wo ihm z Dienscht gstande si, u zwar dr Timọtheus u Ärạstus, nach Mazedọnie. Är säuber drgäge isch no es Zytli lang ir Provinz Asie blibe.

23 Damals isch wäg em Wäg e zimlechi Unrueh entstande.

24 Es het da nämlich e Silberschmied namens gäh Demẹtrius, dr Silberschrei vo de Ạrtemis härgschteut u de Handwärcher beträchtleche Gwünn ibrocht het.

25 Är het se u angeri versammlet, wo mit däm Handwärk ztüe hei, u gseit: "Männer! Dir wüsset ja, dass üse Wohlstand vo däm Gschäft abhängt.

26 U itz gseet u ghöret dir wie dä Paulus nid nume in Ẹphesus, sondern fasch ir ganze Provinz Asie e hufe Lüt überredet u umgstumme het. Är seit nämlech dass Götter wo vo Mönschehand gmacht si, gar ke Götter si.

27 Es bestoht aber nid nume d Gfahr, dass üsi Gwerb in Verruef chunnt, sondern au, dass me vom Tempel vo de grosse Göttin Ạrtemis nüt me haltet. Durch wird sie, de in dr ganze Provinz Asien un uf dr bewohnte Erde abetetet wird, ihre Grössi beraubt."

28 Wo d Lüt das hei ghört, sy si hässig worde u fange a z schreie: "Groess isch die Ạrtemis der Ẹpheser!"

29 D Stadt isch i völligiger Verwirrig gsi. Aui hei zämä is Theater gstürmt u d Mazedọnier Gạjus und Aristạrchus mit ine gschlappt, wo Paulus uf dr Reis begleitet hei.

30 Paulus sinersiits isch parat gsi zu de Lüt inezgah, aber d Jünger hends nid zue gloh.

31 O einigi Mitglieder vor Kommission für Feschtlechkeite u Schpili, wo ihm fründlech gsinnt sy, hei ihm e Nachricht gschickt u ne dringend bätte, sech nid i ds Theater z wage.

32 Dert hei die einte dies gschroue, die angere das, wüu di Versammlete si i Verwirrig gsy, u di meischte hei nid gwüsst, warum me überhoupt zämegchunnt isch.

33 Da het me dr Alexander us dr Mängi use ghout nachdem ne d Jude nah füre gschobe hei. Är het es Handzeiche gä, zum vor em Volk ä Verteidigungsred z halte.

34 Wo si aber erkennt hei, dass är e Jude isch gsy, hei si aui öppe zwöi Stung läng wi us me Muul: "Groess isch die Ạrtemis der Ẹpheser!"

35 Nochdem der Stadtschryber d Mängi schliesslech beruhigt het, het er gseit: "Männer vo Ẹphesus, wüsse nid jede Mönsch, dass d Stadt der Ẹpheser d Hüterin vom Tempel vo de grosse Ạrtemis und vom Himmel gfalle Bild isch?

36 Das isch doch unbestritbar. Also bewahrt d Rueh und überstürzt nüt.

37 Schliesslech hei die Manne, wo der hie härebracht hei, weder üsne Tempel bschteue no gäge üsi Göttin gläschteret.

38 Wenn also Demẹtrius und di andere Kunsthandwerker e Klag gege öpper hei – defür wärde Grichtstäg abghaute und es si Prokonsulene da. Sölleds Klage gegenand vorbringe.

39 Wener aber öppis wo drüber use geit, mues es ire gsetzmässige Versammlig entschiede wärde.

40 Denn mir stöh würklech in Gfahr wäg dr hütige Aaglägeheit vom Ufstand beschuldigt z wärde wo's doch nüt git, wodurch mir dr Ufruhr hie chöi begründe.“

41 Nachdem er das gseit het, het er d Versammlig ufglöst.