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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Daniel 11 vo 12

Daniel 11 vo 12

11:1 Was mi betrifft, im erschte Jahr vom Darịus, em Meder, bini ufgstande zum ne ungerstütze u z stärche.

2 Wasi dir jetzt sege isch d wahrheit:Drei wiiteri Könige werded für Persie ufträtte und de vierte wird grössere Richtum ufhänke als alli andere. Wenn är dür si Riichtum schtarch worde isch, wird är aues gäge ds Königrich Griecheland ufbiete.

3 Und ä mächtige König wird ufträtte und übernes usdehnts Riich herrsche und tue, was ihm gfallt.

4 Doch uf dr Höchi vo sinere Macht wird sis Königrich zerbräche u verteilt wärde nach de vier Himmels-richtige häre, allerdings nid a sini Nachkomme u nid mit der gliche Herrschaft, wi är se usüebt het. Denn si Kenigrich wird üsgrisse un an anderi als de ibagoh.

5 Und der König vom Süd, das heisst eine vo sine Fürschte, wird starch wärde. Eina wird nem aba ibalege, un iba ä üsdehnte Rich herrsche, mit gressa Herrschmacht als er.

6 Nach einige Jahr wärde si sech mitenang verbünde und d Dochter vom Kenig vom Süde wird zum Kenig vom Norde cho, um es Abkomme z schlüsse. Aber si wird d Macht vo ihrem Arme nid phaute und weder er no si Arm werde bestoh blibe. Sie wird ufgäh wäre, sie un de, de sie derthi bringe, un au der, der sie beziigt het, un der, der sie in däne Ziite stark gmacht het.

7 Ä junge Trieb us ihre Wurzle wird a sy Schtell träte, un er wird gege d Heer un gege d Feschtig vum Kenig vum Norde arücke, drgäge vorgah un dr Sieg erringe.

8 U mit ihrne Götter, Metallfigure, kostbare Gägeständ us Silber u Gold u de Gfange wird er uf Ägypte cho. Er wird sech einigi Jahr vom König vom Norde fernhalte,

9 wo jedoch gege s Riich vom König vom Süde aluege wird, schliesslich aber i sis eigene Land zruggkehre wird.

10 Sini Söhn werded sich für de Chrieg rüschte und es gwaltigs, grossi Heer ufbiete. Er wird ganz bestimmt vorrucke und wie e Fluet alles überrolle. Doch de wird er zruggkehre u Chrieg füehre bis hii zu syre Feschtig.

11 U dr König vom Süd wird voller Bitterheit uszieh u mit ihm kämpfe, das heisst mitem König vom Norde. Der wird e grossi Schar ufbiete, aber die Schar wird i d Hand vom andere geh.

12 U d Schar wird wäggführt wärde. Si Herz wird grosstun un är wird bewirke, dass Zähtausigi falle. Sini starchi Stellig wird er aber nid usnütze.

13 Der König vom Norde wird zrugkehre u ä no grösseri Schar ufbiete aus zersch. Un am End dr Ziit, nach einige Johr wird da ganz bestimmt mit nem grosse, guet usgrüschtete Heer kumme.

14 I dene Ziite werde sech viu gäge de König vom Süde erhebe. U d Gwalttätige unger dim Volk wärde mitgrisse i däm Versuech e Vision wahr la z werde, aber si werde z Fall cho.

15 Dr König vom Norde wird cho und e Belagerigswall ufschütte und e befestigti Stadt iinäh. Und weder d Heere vom Süde no deren userwählte Männer wärde standhaute. Si wärde ke Chraft ha standzhalte.

16 Dejenig wo gägen ihn arückt wird mache was ihm gfallt, und niemer wird vor ihm bestah. Är wird im Schöne Landa stah und d Macht zum Usrotte ir Hand hei.

17 Er wird entschlosse si, mit der volle Wuche vo sim Chönigrich z'cho, und es wird es Abkomme mit ihm gä. Er wird erfolgriich vorgah. Was d Tochter vo de Froue betrifft, es wird ihm gschtattet wärde, si is Verderbe z stürze. Si wird nid standhalte u nümme ihm ghöre.

18 Är wird sy Blick zrugg uf d Küschteländer richte und viu erobere. U dä vo ihm verursachte Schand wird es Befählshaber es End setze, so dass die Schand ufhöre wird. Är wird se uf ihn la zrüggfaue.

19 De wird är sy Blick zrügg uf d Feschtige vo sym eigete Land richte, u är wird stolperet u falle u nid z finde.

20 An syre Stell wird eine träte, wo e Iitreiber dür ds prächtige Chönigrich loht lo zie. Doch innerhalb vo wenige Täg wird er vernichtet, aber weder im Zorn no i dr Schlacht.

21 An syni Stell wird e verachtete Mensch träte und me wird ihm nid d Würd vom Königtum la zueteile. Ire Zyt vor Sicherheit wird är iizzieh u sech dür Lischt z Königrich sicher.

22 U d Fluet vor Heere wird siitwäge wäggfeggt wärde u si wird vernichtet wärde wi o dr Füehrer vom Bund.

23 Wüu me sech mit ihm verbündet het, wird är betrüge u ufstige u mächtig wärde dürnes chlises Volk.

24 Während einere Zyt vor Sicherheit wird er i die beschte Gebiet vor Provinz cho u mache, was sini Vätere u d Vätere vo sire Vätere nid gmacht hei. Raub, Büüti u Güeter wird er unger de Lüt verteile. Sini Plän wärde sech gäg befestigti Orte richte, aber nume es Zytli lang.

25 Er wird sini Kraft un si Herz gege d Kenig vum Süde ufbiete mit nem grosse Heer, un dr Kenig vum Süde wird sich zum Krieg rüschte mit nem überus grosse un mächtige Heer. Är wird nid standhaute, wöu me Plän gäg ihn schmiede wird,

26 u die wo sini Delikatesse ässe wärde sy Ungergang chönne dürefüehre. Sy Heer wird wäggfägt wärde und vili wärde falle.

27 Was di beide Könige betrifft, ihres Härz wird zu Schlechtem neige. Si wärde am gliche Tisch hocke u sech gägesitig alüge. Aber nüt wird glinge, denn das End söll erst zur feschtgleiti Zyt cho.

28 U er wird i sys Land zruggkehre mit ere grosse Mängi Güeter und sy Härz wird sech gäg de heilige Bund richte. Är wird erfougriich vorgah u i sis Land zrüggchere.

29 Zur feschtgleiti Zyt wird er zruggkehre u gäge Süde aluege. Doch diesmau wirds nid so si wi vorhär,

30 denn d Schiff vo Kịttim wärde ne agriffe und är wird gmüetetet wärde. Är wird zrüggchere u gäge dr heilige Bund wüet u erfolgrich vorgah. Und är wird zrügg ga und sich dene z'wände, wo dr heilig Bund verlöh.

31 U vo ihm usgehend wärde sech Heere ufschteue, u si wärde ds Heiligtum, d Feschtig, entwyche u ds beständige Opfer entferne. Und me wird de abscheulich Verwüeschter ufstelle.

32 U die wo schlächt handle u gäge dr Bund verstosse wird er mit glatte Wort zur Abtrünnigkeit verleite. Doch ds Volk, wo sy Gott kennt, wird sege u erfolgrich vorgah.

33 U die wo Isicht hei ungerem Volk, wärde viune Verständnis vermittle. Und si wärde durch Schwert u Flamme, durch Gfangeschaft u Plünderig zum Fall bracht wärde, einigi Täg lang.

34 Aber we si zum Fau bracht wärde, wird ne chli Hiuf zuecho. Und viu wärde sech ne mit glatte Wort aschlüsse.

35 Un ä baar vu däne, wo Isicht hän, wäre zue Fall brocht wäre, dmit des Volk gläuteret, greinigt un wiss gmacht wird bis zue d Ziit vum End, denn s soll ersch zur feschtgleiti Ziit gschähe.

36 Dr Kenig wird doe, was nem gfallt, un na wird grosstue un sich iba jede Gott erhebe, un gege d Gott dr Götter wird da Vuwunderliches schwätze. Är wird erfougriich sii bis dr Zorn z End isch, denn was beschlosse isch, mues gscheh.

37 Är wird weder dr Gott si Vätere achte no dr Wunsch vo Froue berücksichtige, u o ke angere Gott wird er achte, sondern sech über jede erhebe.

38 Stattdesse wird er de Gott vo de Feschtige verherrliche. E Gott, wo sini Vätere nid hei kennt, wird er verherrliche mit Gold, Silber, Edelstei und Kostbarkeite.

39 Zäme mit frömde Gott wird er erfolgrich gäge die stärchschte Festige vorgah. Wer nem Anerkennig zollt, däm wird er grossi Ehri vulihe un nen unda viele herrsche lo. Un d Erdbode wird da gege ä Priis üsteile.

40 I der Zyt vom Änd wird sech der König vom Süde mit ihm ufnes Chräftsässe iilah, u der König vom Norde wird mit Wage, Ryter und vilne Schiff gäg ihn aschtürme. Är wird i die Länder ihfalle u se wi ne Fluet überrolle.

41 Er wird o i ds Schöne Landa ifalle. Viu Länder wärde zfau bracht, aber fougendi Länder wärde vo sire Hand entcho: Ẹdom, Mọab und dr Hauptteil vo dr Ammonịter.

42 Er wird ständig d Hand nach de Länder usstrecke und Ägypte wird nid entcho.

43 Und er wird über die verborgenen Schätz us Gold und Silber und über all die Choschtbarkeite Ägypte herrsche. Und d Lịbyer und d Äthiopier wärde ihm folge.

44 Doch Bricht usem Oschte u usem Norde wärde ne beunruhige, u är wird rasend vor Wuet uszieh, um vili uszlösche u räschtlos z vernichte.

45 U är wird sy künigleche Zäute zwüsche em grosse Meer u em heilige Bärg vom Schöne Land ufschlage. U är wird völlig zu sym End cho u ke Helfer ha.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Daniel 10 vo 12

 

 

 

Daniel 10 vo 12

10:1 Im 3. Jahr vom Perserkönig Cyrus het dr Daniel, wo me o Beltschạzzar het gheisse, e Offebarig. Die Botschaft isch dr Wahrheit entspreche und het vonere grosse Usenander¬setzig ghandlet. Är het d Botschaft verstande, u ihm isch Verständnis über das verliehe worde wo er gseh het.

2 Damals han i traucht, Daniel, drü volli Wuche.

3 Ig ässä kes bsundrigs Ässä, het ufä Gnuss vo Fleisch u Wy verzichtet u het mi nid mit Öl igrichtet, drü volli Wuche lang.

4 Am 24. Tag vom erste Monet han i mi am Ufer vom grosse Fluss, vom Tịgris befunde.

5 I ha uftauche u ha eine i Leine gchleidete Maa gseh. Är het e Gürtel us Gold treit wo us Ụphas gstammt het.

6 Sy Körper isch wi dr Chrysolịth gsy, sy Gsicht het wi ne Blitz glüchtet, sy Ouge sy wie brennendi Fackle, sy Arme u Füess wi polierts Chupfer u sy Wort töne wi der Lärm vonere grosse Mönsche.

7 Nume ig Daniel, het d Vision gha, d Männer i minere Begleitig hei si nid gseh. Denoch het si es grosses Zitterli packt, so dass si dervoloufe und sech versteckt hei.

8 I bi elei zrügg blibe. Won i di gwaltig Vision ha gseh, bini chraftlos worde u het erbärmlich usgseh – mini ganz Chraft het mi verlüre.i Während i dä Maa ghört ha, ha i mit däm Gsicht zum Bode i tüüfe Schloof gsank.

10 De het mi e Hand berüert u mi ufgrüttlet. I sött mi uf d'Chnü ufrichte u mit de Händ abstütze.

11 Är het zu mir gseit: "Daniel, du sehr wertvolle Maa, achte uf die Wort woni dir ha z säge. U nun, steu uf, steu di wider a di Platz, denn i bi zu dir gschickt worde." Won är mir das gseit het, bi i zitternd ufgstande.

12 Danach het er zu mir gseit: "Häb ke Angst daniel. Dini Wort si vom erschte Tag a ghört worde, wo du dis Herz für ds Verständnis göffnet hesch und dich vor dim Gott gdemüetigt hesch. Wäg diner Wort bini cho.

13 Aber dr Fürst vom königliche Perserriich het sech mir 21 Täg lang entgägegstellt. Doch denn isch mir Mịchael zu Hilf cho, eine vo de höchste Fürst und i bi d Chönige vo Persie dört blybe.

14 Ig bi cho drmit du versteisch wies dim Volk am Ändi vo de Tag wird ergah, denn es isch e Vision für kommende Täg."

15 Woner das gseit het hani dr Chopf gsänkt u bracht kes Wort me use.

16 Da het eine berührt, wo wiene Mönsch usgseh het, mini Lippe, u i ha ds Muul öffnet u gseit zu däm, wo vor mir gstande isch: "My Herr, d Vision laht mi vor Angst zittere und i ha kener Chraft me.

17 Wie söu i, dr Diener vo mim Herrn, da mit mim Herrn redä? I ha ke Chraft me u mir stocket dr Atem."

18 De wo usgseh wie en Mensch, het mi es wyters Mal berüert u het mi gstärkt.

19 Denn het er gseit: "Häb ke Angst, du sehr wertvolle Maa. Friede sig mit dir! Bis starch, ja sig starch." Während er mit mir gredt het, han i mi gstärkt gfühlt u ihm erwideret: "Sprich, min Herr, denn du hesch mi gstärkt."

20 Är het gseit: "Weisch, werum i zue Dir bi cho? I wirde etze zruckkehre und mit däm Fürschte vo Persie kämpfe. Weni wäg ga, wird dr Fürscht vo Griecheland cho.

21 Ig wird dr aber mitteile was im Buech vor Wahrheit steit. Da isch niemer wo mi i auem tatkräftig ungerstützt usser Mịchael, üche Fürst.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Prediger 9 vo 12

 

Prediger 9 vo 12

9:1 So han i mir das alles z'Härze gno u isch zum Schluss cho, dass d'Grächte u d'Wiise samt ihre Werke i de Hand vom wahre Gott si. Die Mönsche wüsse nüt vor Liebi und Hass us dr Zyt vor ihne.

2 Aune ergeits genau glych – de Grächte wi de Böse, de Guete u de Rine wie de Unreine, de Opfernd wie de Nidopferde. Dr Gueti isch so wi dr Sünder u dr ä Eid schwört isch so wi dä wo mit däm Schwöre vorsichtig isch.

3 Das Deprimierende a däm, wo under der Sunne gschieht isch: Da alli ds glyche Änd näme, isch ds Härz vo de Mönsche vou Schlechte, u Wahnsinn steckt i ihrem Härz ihres Läbe lang, u de sterbe sieb!

4 Für jede unger de Läbe gits Hoffnig, wüu e läbende Hund besser dran isch aus e tote Löwe. 5 Denn d Lebende wüssed, dass sie sterbe werdet, aber die Tote wüssed gar nüt, au bechömeds kei Belohnig meh, well jedi Erinnerig a sie i Vergässäheit grate isch.

6 O ihri Liebi u ihr Hass u ihri Iifersucht sy längscht erlosche, u si hei a nüüt me teils, wo unger dr Sunne ta wird.

7 Gang u iss Dis Ässe mit Fröid u trink din Wy mit frohem Härze, denn dä wahri Gott het scho a dim Tue Gfalle gfunde.

8 Dini Chleider sölled immer wüsse, und versuums nid, Öl uf din Chopf z tue.

9 Gnüss des Läbä mit diner gliebte Frau alli Dag vum sinnlose Läbä, des Gott dir ge het unger dr Sunne, alli dini sinnlose Däg. Denn des isch di Los im Läbä un dr Lohn fir di härti Arbet, mit der dü di unda d Sunne abmüesch.

10 Aues, was du chasch mache, das due mit dire ganze Chraft, denn es git weder Tue no Plane no Wisheit im Grab, dert wo du geisch.

11 No öppis han i under der Sunne gseh: Dass nid geng d Schnelle ds Renne gwünne no d Schtarche d Schlacht no dass d Wyse immer z ässe hei no d Chluge geng Rychtum no die mit vil Wüsse geng Erfolg – denn Zyt u unerwarteti Ereignis träffe sy alli.

12 Will der Mensch kennt sini Ziit nid. Wie Fisch imene gruusige Netz gfange wärde und Vögu ire Fau grote, so wärde d Mönsche ire Zyt vom Unglück gfunge, we's plötzlech über sie chunnt.

13 O das hani unger dr Sunne zum Thema Wisheit beobachtet u es het Idruck uf mi gmacht:

14 Da isch e chlini Stadt gsi mit wenig Manne drin, u es het ä mächtige König gäge si vor umzinglet u het grossi Belagerigsalage bout.

15 Dert hets o e arme geh, aber wiise Maa, wo dür sini Wisheit d Schtadt het rettet. Doch niemer bhaute dä arme Maa in Erinnerig.

16 Da hani mir gseit: "Wiisheit isch besser als Macht, aber d Wiisheit vomne Arme wird verachtet und uf sini Wort ghört me nid."

17 Besser, me ghört uf di ruhige Wort vom Wise als uf ds Gschrei vomene Herrscher, wo unger Unvernünftige regiert.

18 Wiisheit isch besser als Kriegswaffe aber nume ei einzige Sünder cha viu Guets zerstöre.