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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Esther 10 vo 10

 

Esther 10 vo 10

10:1 König Ahasvẹrus het ds Land und d Insle zu Zwangsarbeit verpflichtet.

2 Aui sy groosse u mächtige Tate sowie dr usfüerlech Bricht über Mọrdechais hochi Stellig, wo dr König ihm verliege het – all das steit ir Chronik vor Könige vo Mẹdien u Persie.

3 Mọrdechai, dr Jude, isch dr zwöit Maa im Riich gsi; är isch grad uf König Ahasvẹrus cho. Er gnosse bi d Jude hoch Asehe, ja sini viele Brüeder hän grossi Respekt vor nem gha. Er het Guetes fir si Volk gmacht un het sich anekockt fir des Wohl vu däm Nochkumme ibaantwortet.

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Esther 9 vo 10

 

Esther 9 vo 10

9:1 Am 13. Tag vom 12. Monet, das heisst im Monet Ạdara, wo dr Befähl vom König und sis Gsetz usgführt wärde sötte und d Findä hei ghofft, d Jude chöi überwältige, da isch genau ds Gägeteil gsi: D Jude hei ihri Hasser bsiegt.

2 Si hei sech i allne Provinze vo König Ahasvẹrus i ihrne Städt zäme gmacht, um gäg ihri Aagriffer vorzgah. Niemer isch gege d Jude acho, denn alli Völker hend Angst vor ihne gha.

3 Alli Fürschte vo Provinze, d Satrạpen, d Statthalter u die, wo sech um d Amtsgschäft vom Chönig kümmeret hei, hei d Jude us Furcht vor Mọrdechai unterstützt. 4 Mọrdechai het am Königshof inzwüsche grosse Iifluss gha u het überall i de Provinze a Asehe gwunne, denn er het immer meh a Macht zue gno.

5 D Jude hän alli ihri Gegna beseit, hän si umbrocht und vrnichtet. Si hän mit ihre Hassa gmacht, was si für richtig ghalte hei.

6 In der Festung Sụsai hei tötet und d Jude 500 Ma vernichtet.

7 Ou dötte si Parschandạth, Dạlphon, Aspạth,

8 Porạth, Adạlja, aridạtha,

9 Parmạschta, Ạrisai, Ạridai u Waisatha,

10 d zäh Söhn vom Judefeindesj Hạman, Sohn vom Hammedạth. Si hei umbrocht, plünderet aber nüt.

11 Am gliche Tag het me däm König gmäudet, wi viu ir Feschtig Sụsa si umbrocht worde.

12 Druf hetter zu Königin Esther gseit: "In der Festung Sụsa hei d Jude 500 Maa und d zäh Söhn Hạmans tötet und vernichtet. Was hei si de äuä i de übrige müglechi Provinze ta? Welche Wunsch hesch jz? Er wird dir gwährt. Hesch e wiiteri Bitte? Sie wird erfüllt werde."

13 Esther hät antwortet: "Wenns dir guet erschint min König, denn söll für d Jude in Sụsa morn dr gliich Erlass gälte wie hüt. Und d zäh Söhn Hạmans sölled a Stamm ghängt werde."

14 Dr König befahl, so z verfahre. Me het z Sụsa e entsprechende Erlass use gä und d zäh Söhn Hạmans si ufghänkt worde.

15 D Jude in Sụsa hei sich am 14. Tag vom Monet tätte Ạdar no einisch zäme und hei dört 300 Ma umbracht, hei aber nüt plünderet.

16 Di übrige Jude i de mögliche Provinze hei sech ebefalls zämetah und verteidigt gha. Si hei ihri Finde usem Wäg groumt und 75 000 vo ihrere Hasser umbrocht, aber nüt plünderet.

17 Das isch am 13. Tag vom Monet gsi Ạdar, und am 14. Tag hei si sech usgruefe. Dä Tag hei si zum ne Fäscht u Fröidetag gmacht.

18 D Jude in Sụsa degäge hei sich am 13.s und am 14. Tag zäme ta und hei sich am 15. Tag usgruefe. Si hei dä Tag zum ne Fäscht- u Frudetag gmacht.

19 D Jude i de Städt vo de entlegenere Bezirk hei jedoch de 14. Tag vom Monet gmacht Ạdar zumene Tag, wo me sech gfreut u gfiiret het, zumene Feschttag, ere Ziit wo me sech gägesitig mit Ässe beschänkt het.v

20 Mọrdechai het di Ereignis festghalte und het a alli Jude i allne Provinze vo König Ahasvẹrus – nah u fern – offizielli Schriibe gschickt.

21 Er wies si ah, Jahr für Jahr sowohl dr 14. aus o de 15. Ạdar z fiire,

22 denn die Täg hei de Jude Rueh vor ihrne Feind brocht u i däm Monet het sech ihres Chummer i Fröid verwandlet u ihri Truur i Feschtstimmig gha. Si söue se aus Fäscht u Fröidetäg fiire u aus e Zyt, wo me sech gägesitig mit Ässe het beschänkt u o der Arme Gschänkli gmacht.

23 D Jude si mit dr schriftleche Aawisig Mọrdechais iverstande u hei d Fiir gmacht, wo si iigfüehrt hei, zumene feschte Bruch.

24 Denn Hạman, dr Find vo allne Jude u Sohn vom Agagịter Hammedạth, het ja plant gha sie uszrotte, und er het s Purb gha (das heisst Los) la werfe zum sie in Panik versetze und vernichte.

25 Aber nachdäm Esther vorem König erschine isch gsi, het dä schriftlich agordnet: "Hạmans finstererer Plan gäg d Jude söll uf ihn säuber zrüggfaue." Auso hängt me ne u sini Söhn ar Stamm ghänkt.

26 Drum het me die Täg Pụri gnennt, härgleitet vom Name Pura.f Nach däm was si gseh u hei erläbt, u nach auem wo i däm Schribe Mọrdechais isch gstande,

27 hei sech d Jude derzue verpflichtet, die beide Täg usnahmslos jedes Jahr zur gliiche Ziit vorschriftsgmäss z fiire. Des sollte au fir ihri Nochkumme gelte un fir alli, de sich ne aschlüsse wäre.

28 Di Täg söttet i jedere Generation Gedänk- u Fiirtäg si – i jedere Familie, jede Provinz u jedi Stadt. D pụrim täg sötte unger de jude für immer biibhalte werde und bi ihrne nachkomme nid i vergesseheit grote.

29 Denn isch es zwöits Schribe über d Pụrimtäg verfasst worde, u Königin Esther, d Tochter Abihạjils, u dr Jude Mọrdechai hei's mit ihrer volle Amtsgwalt bestätigt.

30 Di offizielle Schrybe si a aui Jude i de 127 Provinze, em Rych vo Ahasvẹrus, mit Wort vom Friede u dr Wahrheit.

31 Si hei bestätigt, dass d Pụrimtäg zur vorgeschriebene Zyt sötte gfyret wärde, mitsamt Faschte u Flehe, genau wie dr Jude Mọrdechai u Königin Esther's agordnet hei u wi's d Jude für sich u ihri Nachkomme zur Pflicht gmacht hei.

32 Esthers Befehl het alles bestätigt, wo mit de Pụrimitäg zemmeingst und isch imene Buech feschtghalte worde.

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Esther 8 vo 10

 

Esther 8 vo 10

8 Am gliche Tag het dr Königin Esther von König Ahasvẹrus ds Huus vom Judefeind Hạman übercho, u dr Mọrdechai het Zuetritt zum Chönig übercho, wüu d Esther het verrate gha, wi si mit ihm verwandt isch gsy.

2 Dr König isch sin Siegelring abzoge, won er Hạman het wäggnoh, u het en Mọrdechai gä. D Esther het Mọrdechai zum Verwalter von Hạmans Huus gmacht.

3 Nun het sech Esther nomal an König gwandlet. Si isch ihm z Füess gheit u het ne unger Träne agflegt, ds Unglück z verhindere u dr finschter Plan vom Agagịters Hạmann gege d Jude z veritle.

4 Der König het d Esther sy goldige Zytepter entgäge gstreckt, wo si ufgstande hei und vor ihm isch gsy.

5 Sie het gseit: "Wenns dir guet erschiint, mi König, u i dini Gunscht ha u wenn dus für richtig haltisch u Gfalle a mir fingsch, de lah mit emne schriftleche Befehl d Aordnig ufhebe, wo dä intriganti Agagịter Hạman, Sohn vom Hammedạth, ufgsetzt het, um i allne mögliche Provinze d Jude z vernichte.

6 Ig chönnts nid mit gseh, wi mi Volk iz Unglück gstürzt wird u wi mini Verwandte usgrottet wärde!"

7 Da het dr König Ahasvẹrus zu Königin Esther und zu Mọrdechai, em Jude: "I ha d Esther s Huus Hạmans gä und Hạman wäg sim plante Agriff uf d Jude an Stamm lö hänge.

8 Jude chöit dir i mim Name ufschribe, was immer dir im Inträsse vo de Jude für richtig haltet, u dir döfet das Schriibe mit mim Ring versiegele. E Aordnig, wo im Name vom Chönig verfasst und mit sym Ring versieglet isch, cha nämlech nid ufghobe wärde.

9 Drufhin het me am 23. Tag vom 3. Monet gredet, das heisst im Monet Sịwana, d Sekretärin vom König herbii. Si hei aues ufgschribe, wo Mọrdechai dr Jude sowie dr Satrạpen, de Statthaltere u de Fürscht vo Indie bis Äthiopie befauet. D Aordnig isch a aui 127 Provinze – a jedi Provinz i ihrere eigete Schrift u a jedem Volk i syre eigeti Sprach gschtange. Au d Jude hän sie in ihre eigene Schrift un Schproch gregt.

10 Mọrdechai het d' Aaordnig im Name vom König Ahasvẹrus verfasst, het si mitem königleche Ringo versieglet u d' Dokumänt dür Kuriere vrschickt, wo uf schnälle Postpferde vom königleche Gschtütte verschickt hei.

11 Mit dene Dokumänt het dr Kenig dr Jude i au dene verschidene Städt erloubt, sech zämetue für ihres Läbe z kämpfe u di agriifende Truppe vo allne Völker oder Provinze mitsamt Froue u Ching z töte, z vernichte u uszrotte u ihrne Bsitz ds plündere.

12 Das sötti i allne Provinze vo König Ahasvẹrus ane u gliche Tag gscheh – am 13. Tag vom 12. Monet, das heisst im Monet Ạdarb.

13 Der Inhalt vom Dokumänt sött überall i de Provinze als Gsetz gälte und aune Völker bekannt gmacht wärde, damit d Jude a däm Tag parat wäre, sech a ihrne Feind z räche.

14 D Kuriere uf de königleche Postpferde hei uf Befehl vom Chönig z Windeseile dervo galoppiert. Ds Gsetz isch o ir Feschtig Sụsa erloh worde.

15 Mọrdechai het dr König in majestätischer Chleidig in Blau u Weiss verlore, mit ere prächtige Goldkrone und eme edle Mantel us purpurroter Wulle. Überall i de Stadt Sụsa het me Freudruef ghört.

16 Under d Jude herrscht Erliechterig, Fröid un Jubel, un ma het ne mit Achtung begägnet.

17 In all de Provinze un in all dene Schtädt, wo d Aordnig vum Kenig un si Gsetz bekannt worde sin, freute sich d Jude, juble, fiirte un vuschautete Fescht. Und us Angscht vor d Jude hän sich dert vyli Aaghörigi anderi Völker zum Judetum bekannt.

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Esther 7 vo 10

 

Esther 7 vo 10

7 Der König u Hạman sy auso zum Fescht vom Königin Esther cho.

2 O a däm zwöite Tag het der König gfragt, wo si bim Wy hei ghocket: "Was isch di Wunsch, Königin Esther? Är söll erfüllt wärde. Worum o immer bittisch, du söllsch es ha – u we's d Hälfti vo mim Chönigrich isch!"b

3 Königin Esther het antwortet: "Weni dini Gunst ha, mi König, u wenns dr guet erschiint, bitte ig um mis Läbe u flueche drum, dass ou mi Volk verschont wird.

4 Mir si nämlech verchouft worde, ig u mis Volk zum tötet, vernichtet u usgrottet wärde. Wär mr lediglich aus Sklave und Sklavinnä verchouft worde, so hätti gschwige. Doch das Unglück darf nid gscheh, denn es wär zum Schade vom König."

5 Druf het dr König Ahasvẹrus zu Königin Esther: "Wer wagt so öppis? Wo steckt dä Maa?"

6 Esther erwideret: "Der Gegner und Find ist dieser boshafte Hạman!" Da het Hạman grossi Angst vor em Königin u dr Königin übercho.

7 Wütend isch dr König vo dr Tafle ufgsprunge u isch i Palastgarte gloffe. Hạman isch jetzt vor Königin Esther gstande und het um sis Läbe gflegt, denn ihm isch klar gsi, dass de König ihn nid ungstraft dervo cho lah würd.

8 Wo der König vom Palastgarte i Bankettsaal zruggkehrt het u het gseh, dass Hạmann sich uf Esthers Diwan gworfe het, het er gschribe: "Wöit är jitz o no d Königin i mim eigete Huus vergewaltige?" Chum het är gredt, het me Hạmans Gsicht verhüllt.

9 Harbọna, eine vo de Hofbeamte, erwähnt: "Hạman het o no für Mọrdechai e Stamm ufgstellt. Drbi het dr Mọrdechai doch dür syni Hiwiis em König ds Läbe grettet. Dr Stamm steit bi Hạmans Huus und isch 50 Ellen hoch." Da befahl der König: "Hanget ne säuber dra!"

10 So hängt me Hạman an Stamm, won är für Mọrdechai ufgstellt het, u dr Zorn vom Chönig het sich leit.