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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Nehemia 5 vo 14

 

Nehemia 5 vo 14

5:1 Doch e Azahl Manne und ihri Froue beschwäre sech lutstark über ihri jüdische Brüedere.

2 Mängi hei gseit: "Mir hei viu Söhn u Töchter und bruuche Getreide, damit mir öppis z'ässe hei und überläbe."

3 Anderi hei gseit: "Mir müesse üsere Fälder, üsi Wigärte und üsi Hüüser als Sicherheit gä, damit mir während dr Läbensmittel knappheit Getreide bechöme."

4 Wieder anderi hei gseit: "Mier hei üseri Fälder und üsi Wigärte müesse verpfändä, um däm König Tribut chönne z zahle.

5 Mir u üsi Brüedere, mir sy doch aui e Fleisch u Bluet! Und üsi Ching sy nid weniger wert aus ihri Ching. Trotzdäm blybt is nüt angers übrig, aus üsi Söhn u Töchter aus Sklave z verchoufe – teil vo üsne Töchter sy scho z Sklaverei. Aber mir si drgäge machtlos wöu üsi Fäuder u üsi Wigärte angere ghöre."

6 Woni die Beschwerde ha ghört bini uhuere ärgerlech worde.

7 I ha gründlech dröber dänkt, u wärf de de de iiflussryche Manne u de Ungervorsteher vor: "Jede vo Öich verlangt vo sym eigete Brüetsch zinse!" Au berueft i ihrrewäg e grossi Versammlig ii.

8 Ig ha gseit zu nene: "Mir hei üsi jüdische Brüedere wo a angeri Völker verchouft worde si, sowit's üs müglech isch gsy, zruggkouft. Wöider itz öppe e eigete Brüeder verchoufe u söue si de wider a üs verchouft wärde?" Da hei si verschtumme und nüt gwüsst z antworte.

9 Witer han i gseit: "Was ihr da tüend, isch nid in Ordnig! Söttet ihr nid in Gottesfurcht läbe, damit die Völker wo üsi Gmeinde si üs nid chöi verspötte?

10 Lönd üs doch bitte ufhöre zinse zverlange! Ich, mini Brüedere u mini Diener, mir verleihed doch o zinslos Gäud u Getreide.

11 Gäbed eure Brüedere bitte hüt no ihri Fälder, ihri Wigärte, ihri Olivehaine und ihri Hüüser zrugg sowie das e Prozänt vo däm Gäld, em nöie Wy und em Öl, woner als Zinse vo ne verlanget.“

12 Sie hend erwderet: "Mir werdet alles zrügg gäh und nüt me vo ihne fordere. Wird's genau eso mache, wie du seisch." So reft i d Prieschter un loss de Männa schwöre, ihr Vuschpreche z halte.

13 Ou han i d Faute vo mim Gwand us gschüttlet und gseit: "So söll dä wahri Gott jede Maa wo das Verspräche nid hebt us sim Huus und sim Bsitz usschüttle. Genau so söll er usgschüttlet werde und leer dastah". Da het di ganzi Versammlig gseit: "Amen!" Und si prise Jehova u hei Wort ghaute.

14 Vo däm Tag a, wo mi dr König zum Statthalter vom Land Juda iisetzt het, hei ig u mini Brüeder userdem zwöi Jahr lang uf d Abgabe verzichtet, wo em Statthalter zuestöh – u zwar vom 20. bis zum 32. Jahr vom König Artaxẹrxes.

15 Di früechere Statthalter, wo vor mir amtiert hei, hei em Volk ds Läbe schwär gmacht u täglech 40 Silberschekel für Brot u Wi gno. O ihri Diener hei ds Volk ungerdrückt. I jedoch han us Gottesfurcht nid so ghandlet.

16ni Zudem hani bim Muurbou mit Hand aagleit u aui mini Diener hei sech dert zur Arbeit versammlet. U mir hei kes einzigs Fäud erworbe.

17 150 Jude u Ungervorsteher hei a mim Tisch gässe u no derzue Lüt vo angerne Vöuker wo zu üs cho si.

18 Jede Tag hani e Stier glah, sächs dr beschte Schaf sowie Gflügel zuebereite u aui zäh Tag hets di verschiedenste Sorte Wy z Hülle u Fülle gä. Trotzdem hani nid d Nahrigsmittel verlangt, wo am Statthalter zuestöh, wöu ds Volk dür die zu leistende Dienst scho gnue belastet isch gsy.

19 O mein Gott, vergiss mi nid u sägä mi nach auem wo i für das Volk do ha.

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Nehemia 4 vo 13

 

Nehemia 4 vo 13

4:1 Sobald Sanbạlata het erfahre, dass mir d Müür wider ufboue hei, isch är hässig worde u het sich sehr ärgeret. U ständig het är sich über d Jude lustig gmacht.

2 I Gägewart vo syre Brüedere und em Heer vo Samạria hetter gseit: "Was mache di jüdische Schwächling da? Wei si das öppe elei schaffe? Wei si opfere? Dänke si wärde amene Tag fertig? Werde si öppe di verchoute Stei us de stoubige Schutthoufe zum Läbe erwecke?"

3 Der Ammonịter Tobịja wo näb em gstandä het, het gseit: "Da bruucht nume es Fuchs ufezchlättere und scho stürzt ihri Steinmuur ii."

4 Hör doch, o üses Gott, wie verächtlech me üs behandlet. Lah ihre Spott uf si säuber zrüggfaue. Si söue aus Büüti i nes frömds Land i Gfangeschaft gah.

5 Deck ihri Schuld nid zue und lösch ihri Sünde nid us, denn si hei d Baulüt beleidigt.

6 So hei mir witer ad Muur bout. Mir hei aui Lücke gschlosse u hei di ganz Muur bis zur haubi Höchi fertig gstellt. D lüt si nach wie vor mit ganzem härze bi dr arbeit gsi.

7 Als Sanbạllat, Tobịja, d Ạraber, d Ammonịter und d Aschdodịter hei ghört, dass es mit de Usbesserig vo de Muur Jerusalems vorgange isch und sech d Lückene gschlosse hei, si sehr hässig worde.

8 Si verschworä sech u beschlosse, i Jerusalem iizfaue u ir Stadt Verwirrig zschtifte.

9 Mir bätte jedoch zu üsem Gott u hei Tag u Nachtwache ufgstellt.

10 Di Lüt in Juda hei allerdings gmeint: "D Büezer sy mit ihrne Chräft am Ändi u es ligt so viu Schutt ume. Mir bechöme d'Muur nie fertig."

11 Üsi Feinde hei wiederholt gseit "Bevor si öppis merke oder üs gseh, simmer scho zmitzt under ihne, töte si u bringe d Arbet zum Stillstand."

12 Jedes Mal, wenn d Jude wo i ihrere Nöchi gwohnt hei zu üs cho, hei si immer u immer wieder gseit "Sie wärde us allne Richtige uf üs los gah."

13 Deshalb han i Männer a de niedrige, ungschützte Stelle hinter der Muur postet. I ha si nach Familie gordnet uf – mit Schwerter, Lanze u Boge bewaffnet.

14 Won i gseh ha, we verängstigt si gsi, ha i mi sofort ufgmacht u ha zu de iiflussriche Männer gseit, d Undervorsteher un de ibrige Lüt: "Habt ke Angst vor ne. Dänkt an Jehova, der gross un Ehrfurcht iflüssend isch, un kämpft fir äiri Brüeder, Söhn un Töchter, fir äiri Froue un eiri Hüser."

15 Nochdem üsi Find erfahre hei, dass mer gwarnt si u dass de wahri Gott ihri Plän dürechrüüzt het, simmer alli zur Müür zrügg gange u hei üs wider a Arbeit gmacht.

16 Vo däm Tag het d Helfti vo myne Manne bim Muurbou mit gschaffet, u di anger Heufti het mit Lanze, Schilde, Boge u Panzerhemde usgrüschtet Wach. Di füehrende Manne si hingerem ganze Volk Juda gstande,

17 das d Müür errichtet het. D Lastträger hei mit der einte Hand gschaffet u ir angere hei si e Waffe ghaute.

18 Alli Baulüt hei bim schaffe e Schwert umgschnallt, u de Maa wo mit em Horn Alarm sött blase isch näb mir gstande.

19 I ha zu de iiflussriche Manne u de Ungervorsteher u de übrige Lüt gseit: "Das isch es grosses, umfangrichs Projekt u mir sy über di ganz Müür verteilt – wyt wäg vonenand.

20 Wedr z Hornsignal ghörsch de sammlet euch bi ois. Üse Gott wird für üs kämpfe."

21 Mir hei auso wyter gschaffet, während di angeri Heufti vo de Manne d Lanze ghaute – vor Morgedämmerig, bis d Stärne sichtbar si worde.

22 Damals han i däm Volk gseit: "D Manne sollen – jeder mit sim Diener – d Nacht in Jerusalem verbringen. So stönds nachts als Wache zur Verfüegig und Tagsüber schaffe sie."

23 Ig, mini Brüedere, mini Diener u d Wache, wo mir gfolgt hei, mir aui hei nie üsi Chleidig uszoge u jede vo üs het ständig sini Waffe ir rächte Hand gha.

 

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Nehemia 3 vo 14

 

Nehemia 3 vo 14

3 Ẹljaschib, dr hochi Prieschter, u syni Brüedere, d Prieschter hei mit em Bou vom Schaftor agfange. Si heis gheiligt u hei d Türe igsetzt. Si hei dr Mauerabschnitt bis zu de Türme Mẹad u Hạnanel gheiligt.

2 Näbe ihne si d Männer us Jẹricho mit Bauarbeite beschäftigt gsi und drnäbe Sạkur, Sohn vo Ịmri.

3 S'Fischtor hei d'Söhn vo Hasse bout. Si heis g'schmärkt u när d'Türe, Bolze u Riegel ihgsetzt.

4 dernäbe het Mẹremoth gno, Sohn vom Urịja, Hạkoz, Usbesserigs¬schafte vor, drnäbe Meschụllam, Sohn vo Berẹchja, Sohn vo Meschẹsabel, u wieder nebeddra Zạdok Sohn vo Baan.

5 Der nächscht Mauerabschnitt hei d Tekoịter i Aagriff gno. Doch di agsehne Manne under ihne lönd sich nid dezue abe, ungerem Befähl vo de Verantwortliche mitzschaffe.

6 Jojạda, Sohn vo Pasẹach, u Meschụllam, Sohn von Besọdja, hei der Altstadtor repariert. Si heis verchrüpplet u när d Türe, Bolze u Riegel ihgsetzt.

7 Dnäbe hei der Gibeonịter Melạtj u der Meronothịter Jạdon, Manne aus Gịbeon u Mịzpa. Si hei em Statthalter vom Gebiet westlech vom Euphratb ungerschtande.

8 Nebed ihne isch gsiỤsiël, Sohn vo Harhạja eine vo de Goldschmiede, mit Usbesserigs¬arbeite beschäftigt, und denn isch Hanạnja, eine vo de Salbemischer. Si hei Jerusalem pflasteret bis zur breite Muur.

9 Näbed ihne het Rephạja, Huresohn und Vorsteher der eine Helfti vom Bezirk Jerusalem.

10 Danebe isch Jedạja, Sohn vom Hạrumaph, vor sim eigene Huus mit Uusbessere beschäftigt und nebed em Hạttusch, Sohn vo Haschabnẹja.

11 E wytere Muurabschnitt sowie dr Ofeturm reparierte Malkịja, Sohn von Hạrim, u Hạschub, Sohn von Pạhath-Mọab.

12 Näbe ihne het Schạlum gschaffet, Sohn vo Hạlohesch und Vorsteher der andere Helfti vom Bezirk Jerusalem, mit syne Töchtere.

13 Am Taltor hei Hạnun und d Iiwohner vo Sanọach gschaffet. Si heis bout u när d Türe, Bolze u Riegel ihgsetzt. Usserdäm hei si 1000 Ellena vo dr Muur bis zum Äschehoufetor us besseret.

14 Am Äschehaufetor het Malkịja, Sohn vo Rẹchab u Vorsteher vom Bezirk Beth-Hakkẹrem gschaffet. Är het s bout u het d Türe, Bolze u Riegel iigstellt.

15 Schạllun, Sohn vo Kọlhose und Vorsteher vom Bezirk Mịzpa, het am Quellentor gschaffet. Är het bout u überdänkt u het d Türe, Bolze u Riegel ygsetzt. O het är d'Muur vom Kanalteich am Chöniggarte repariert bis zu de Stäge, wo vor Stadt David hinabführt het.

16 Hinger ihm isch Nehemịa, Sohn vo Ạsbuk u Vorsteher der e Heufti vom Bezirk Beth-Zụr, mit Usbessere beschäftigt – vor Stell gägenüber de Grabstätte David bis zum künstlich aagleitete Teich und bis zum Huus vo de Chrieger.

17 Hinter ihm hei d Levị unger Rẹhum gschaffet, em Sohn Bạnis. Drnäbed het Haschạbja, Vorsteher der e hälfti vom Bezirk Keịla, Instandsetzigs¬arbeite für si Bezirk vor.

18 Hinter ihm hei ihri Brüedere unger Bạwai, Sohn vom Hẹnada u Vorsteher vo de andere Hälfti vom Bezirk Keịl gschaffet.

19 Neben ihm repariert Ẹser, Sohn von Jeschụah und Vorsteher von Mịzpa, der Mauerabschnitt gegenüber em Uufstieg zur Waffechammere am Stützpfeiler.

20 Hinter ihm het dr Bạbai gschaffet, Sohn vo Sạbai, mit vollem Iisatz ame wytere Abschnitt – vom Stützpfiiler bis zum Iigang vom Huus vo Ẹljaschib, em Hohen Prieschter.

21 Hinter ihm besseri Mẹremoth, Sohn vom Urịja, Sohn vom Hạkoz, e witere Abschnitt us, wo vom Iigang vom Huus Ẹljaschibs bis zum End vo sym Huus glängt het.

22 Hinter ihm hei d Prieschter usem Jordanbezirk gschaffet.

23 Derhinter sy Bẹnjamin und Hạschub gegenüber ihrem eigene Huus mit Usbessere beschäftigt gsy. U wider hinger drhinger het Asạrja, Sohn vo Maasẹja, Sohn vo Anạnja, ir Nöchi vo sim eigete Huus.

24 Hinter ihm besserte Bịnnui, Sohn von Hẹnad, e witere Abschnitt us – vom Huus Asạrjas bis zum Stützpfiili u bis zur Egge.

25 Hinder ihm repariert Pạlal, Sohn vo Ụsai, ds Stück gägenüber em Stützpfiler und em Turm, wo am Königspalast vorspringt – em obere, wo zum Wachthof ghört. Hinter ihm het Pedạja, Sohn vom Pạrosch, Usbesserigs¬ schaffe vor.

26 U d Tempeldiener, wo uf em Ọphels gläbt hei, hei bis zum Wasserort im Oschte gschaffet u bis zum vorspringende Turm.

27 Derhinter hei d Tekoịter e witere Abschnitt us – vom grosse vorspringende Turm bis zur Ọphelmauer besseret.

28 Oberhalb vom Rosstor si d Prieschter mit Usbesserigsschaffe beschäftigt gsi, jede gägenüber sim eiget Huus.

29 Drhinter het gschaffet Zạdok, Sohn vo Ịmmer, gegenüber sim eigene Huus. U hinger ihm het dr Schemạja, Sohn vo Schechạnja u Wächter vom Ostor, Instandsetzigs-schaffe düre.

30 Hinter ihm bessere Hanạnja, Sohn vo Schelẹmja, u Hạnun, dr sechst Sohn vo Zạlaph, e witere Abschnitt us. U hinger ihm het dr Meschụllam gschaffet, Sohn vo Berẹchja, gegenüber sim eigene Huus.

31 Hinter ihm het Malk gschaffetịja, es Mitglid vor Goldschmiede-Vereinigung, bis zum Huus vo de Tempeldiener u Händler bim Inspektionstor u bis zum Dachzimmer ar Egge.

32 U zwüsche em Dachzimmer a dr Egge u em Schaftor sy d Goldschmiede u d Händler mit Usbessere beschäftigt gsy.

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Nehemia 2 vo 13

 

Nehemia 2 vo 13

2 Es isch im Monet Nịsan gsi, im 20. Jahr von König Artaxẹrxes. Wie gwöhnlich han i dä Wii gno wo für ihn bereitgstellt gsi isch und ihm dä König gä. Da i aber no nie i syre Gägewart betrubt bi gsi,

2 hetter zu mir gseit: "Warum gsesch du so betrübt us obwohl nid chrank bisch? Das cha nume vomene betrübte Herze cho." Da hani uf einisch schrecklechi Angst gha.

3 I ha antwortet: "Lang läbt der König! I cha eifach nid andersch als betrüebt sy, we d Stadt, wo mini Vorfahre begrabe sy, i Trümmere lyt u d Tore verbrennt sy."

4 Der König erwideret: "Was isch dini Bitte?" Sofort betet i zum Gott vom Himmel.

5 De han i gseit: "Wenn du iverstande bisch, min König, u du a mir, dim Diener, Gfalle hesch gfunde, de schick mi bitte nach Juda, i d Stadt, wo mini Vorfahre begrabe ligge, damit i se wieder cha ufboue."

6 Dr König, näb däm di königlechi Gemahlin gsässe isch, het itz vo mir wöue wüsse: "Wie lang wird dini Reis duure, u wenn chunnsch wieder zrugg?" Es isch em König auso rächt gsy, mi züä la, u i ha ihm e bestimmti Zyt gnennt.

7 Witer han i gseit: "Wenn du iverstande bisch, min König, gib me mir Briefe a d Statthalter im Gebiet westlich vom Euphrat, wo mer e sicheri Durchreis bis uf Juda gwährleiste.

8 Ig bitte o um ne Brief a Ạsaap, dr Verwauter vom königleche Waud, damit er mir Bouholz für d Tore vor Feschtig bim Tempel git sowie für d Stadtmuur und für ds Huus woni ihzieh wird." Der König het's mir gwährleistet, denn di güetigi Hand vo mim Gott isch über mir gsi.

9 Er git ma au Heerfihrer un Riter mit. Schliesslich bi i zue d Schtatthalter im Gebiet westlich vum Euphrat kumme un git ne d Brief vum Kenig.

10 De Horonịter Sanbạllat und de ammonịtischi Beamte Tobịjap erfahre devo. Es missfiel ne sehr, dass öpper cho isch zum öppis guets fürs Volk Israel z tue.

11 Schliesslich hani in Jerusalem iigleit u bi drei Däg blibe.

12i bi Nacht hani mit es paar Männer ufbrocht, het aber niemerem gseit, was mi Gott mir i ds Härz gäh het, für Jerusalem z'tue. I ha ke Tier drbi gha, ussert däm eina, uf däm i ritt.

13 I ha mi z Nacht durch ds Talter üsgmacht, isch an dr Quelle vu dr Grosse Schlange vrbi cho un het bis zum Äschehuufetor glanget, um di zerstörti Muur Jerusalems un di verbrennte Stadttores z beguetachte.

14 Denn isches wyter gange bis zum Quellentort u zum Chönigsteich, aber für mis Riitter isches dert z äng worde.

15 I ha jedoch mi Wäg bi Nacht ds Talau uf furt gsetzt und het derbi d Müür aagluegt. När hani umdräit u dürs Taltor zrügg kährt.

16 D Ungervorsteher hei nid gwüsst, won ig gange bi u was ig ungernah ha, denn i ha de Jude no nüt mitteilt gha – weder de Prieschter no de iiflussryche Männer no de Ungervorsteher no de angere am Widerufbou beteiligt hei.

17 Schliesslich han i zue nene gseit: "Ihr gsehnd ja, i was für e schlimme Lag mir sind, dass Jerusalem in Trümmere liet und die Tore verbrennt sind. Chunt, lönd üs doch d Muur Jerusalems wider ufbaue, um dä Schand es End z mache!"

18 Denn verzell i ne drvu, wie di güetigi Hand vo mim Gottes isch u was dr König zu mir gseit het. Do hei si gseit: "Machemer üs as Wärch und boue mer!" Und si hei sech für d Arbeit gstärkt.

19 Als de Horonịter Sanbạllat, dr ammonịtischi Beamte Tobịja und dr Ạraber Gẹschem drvo hei ghört, hei si üs verspottet, hei üs ihri Verachtig la gspüre u gseit: "Was machet dir da? Rebellieret Der öppe gäge de König?"

20 Doch i entgägnet: "Der Gott vom Himmel, er wird üs zum Erfolg verhälfe, und mir, sy Diener, wärde üs an d Arbet mache und boue. Ihr degege hei z Jerusalem nüt z sueche und hei hie weder rechtlech no historischi Asprüch."