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Daniel 6 vo 12

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Daniel 6 vo 12

6:1 Darịus hets für guet befunde, im ganze Chönigrich 120 Satrạpen izsetze.

2 Si hei drü höche Beamte unterstande, eini devo isch dr Daniel gsi. Dä höche Beamte hei d Satrạpen Bricht müesse erstatte, damit dr König ke Verluscht erlitte.

3 Daniel het schliesslech di angere höche Beamte u d Satrạpen übertrage, wüu ä ussergwöhnleche Geischt het i ihm rueh. Dr König het ne drum weue befördere und ihm d Verantwortig für ds ganze Chönigrich übertrage.

4 Da hei di höche Beamte gsuecht u d Satrạpen nach eme Grund Daniel wäg sinere Amtsfüerig azklage. Si hei aber ke Aaklaggrund gfunge u hei nüt Korrupts bi ihm chönne feststelle, wüu är vertrauenswürdig isch gsi u ihm ke Nachlässigkeit oder Korruption nachezwise isch gsy.

 5 "Mir wärde däm Daniel überhoupt nüüt zur Last chöi lege", hei die Manne gseit, "es sig de, mir finge öppis im Gsetz vo sim Gott wo mir gäge ihn chöi verwände."

6 Auso si di hoche Beamte und Satrạpen gschlosse zum König ine und hei zu ihm gseit: "Ewig läbe König Darịus!

7 Alli mögliche Beamte, Präfekte, Satrạpen, hoche königleche Beamte u Statthalter hei sech zäme berate um e königleche Erlass usezgäh u es Verbot i Chraft z setze: Wär innerhalb vo

30 Täg e Bitte a irgend ä Gott oder Mensche richtet usser a di, o König, söu i d Löwegrube gworfe wärde.

8 O König, gib itz dr Erlass use und ungerschrib ne, damit är nid cha gänderet wärde, so wies z unwiderruefleche Gsetz vo Meder und Perser wott."

9 Da unterschrieb König Darịus dr Erlass u ds Verbot.

10 Sobald Daniel erfahre het, dass dr Erlass ungerschribe worde isch, isch er in sy Huus gange. D Fänschter i sym Dachzimmer sy Richtig Jerusalem göffnet gsy. Dräimol am Dag het da sich ane kniet, bäte un pries Gott, we na`s vorhär regelmässig doe het.

11 Da hei d Männer inegschlage u hei gsäh, wie dr Daniel sy Bitte a sy Gott richtet het u ihn um Gunscht het aagflegt.

12 Drufabe si sech an Chönig gwandlet und hei ne a das königliche Verbot erinneret: "Hesch nid es Verbot ungerschribe, wonach jede, wo innerhalb vo 30 Täg e Bitte a irgend ä Gott oder Mönsche richtet usser a di, o König, i Löwegruebe söu gworfe wärde?" Der König het antwortet: "D Sach steht nach dem unwiderrueflichen Gesetz der Meder und Perser fescht."

13 Sofort händs em König brichtet: "Daniel, wo zu de Verschleppte us Juda ghört, achtet weder di, o König, no das vo dir ungerschribnige Verbot, sondern bätet drü Mal am Tag."

14 Der König het uf die Nachricht sehr betroffe reagiert und nach ere Möglichkeit gsuecht, Daniel z befreie. Bis zum Sunneuntergang het är aues i Bewegig gsetzt zum ne rette.

15 Schliesslech hei d Männer gschlosse vor em König u säge zu ihm: "Beachte, o König: Das Gsetz vo de Meder und Perser schribt vor, dass kes Verbot oder Erlass vom König dörf gänderet wärde."

16 Auso het dr König dr Befähl gäh. Me het d Daniel gholt und ihn id Löwegrube isch gworfe. Dr König het zum Daniel gseit: "Dein Gott, dem du so unbeirrt di befreie."

17 Denn het me e Stei bracht u het ne uf d Öffnig vo de Grube gleit. Dr König het nä mit sym Siegelring und mit em Siegelring vo sire Edle versieglet, sodass im Fau dr Daniels nüt het chönne gänderet wärde.

18 Danach isch dä König i si Palast gange und het di ganz Nacht gfastet. Är het uf jedi Ungerhautig verzichtet u het nid chönne schlofe.

19 Schliesslech isch dr König bim erschte Morgeliecht ufgschtange u isch schnäu zur Löwäggrube gläge.

20 Won är sech der Grube nöcher het, het är mit truurige Stimm nach Daniel gruefe u het ne gfragt: "O Daniel, Diener vum läbä Gott, het di Gott, wo du so unbeirrt diensch, vor de Löie chöi rette?"

21 Sofort het dr Daniel gantwortet: "Der König läbt ewig!

22 Mi Gott het sy Ängel gschickt u ds Muu vor Löie verschlosse. Si hei mer nüt gmacht, wüu i sine Ouge bi ig unschuldig gsy, u o Dir, o König, hani kes Unrächt ta."

23 Der König isch überglücklich gsy und befahl , dr Daniel us dr Gruebe usezhole . Dr Daniel isch völlig unverletzt worde us dr Grube gholt worde , denn er het uf si Gott vertrout .

24 Uf Befähl vom Chönig sy denn d Manne wo dr Daniel aagklagt hei gholt und samt ihre Söhn u Froue i d Löwegrube gworfe. Si hei de Bode no nid erreicht, da si d Löie scho über si här gheie und aui ihri Chnoche zermumme.

25 Danach het König Darịus a alli Völker, Natione u Sprachgruppe uf der ganze Erde gschribe: "Eure Frieden soll überströmen!

26 Ig erlah dr Befähl das i jedem Gebiet vo mim Königrich d Mönsche us Angst vor em Gott Daniels söue zittere. Denn na isch dr lebändig Gott un na bliebt fir immer. Si Kenigrich wird nie unda däm si Herrschaft bschtoht ewig.

27 Är rettet u befreit, är vollbringt Zeiche u Wunder im Himmu u uf dr Ärde, wüu är het dr Daniel us de Chlaue vor Löie befreit."

28 U so isches der Daniel guet gange im Königrich vo Darịus u im Chönigrich vo Cyrus, em Perser.