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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Nehemia 1 vo 13

 

Nehemia 1 vo 13

NEHEMIA

1:1 Die Wort Nehemịas, vom Sohn Hachạljas: Im Monat Kịslew, im 20. Jahr han i mi ir Feschtig Sụsa befunde.

2 Damals isch Hạnan, eine vo mire Brüeder, zäme mit andere Männer us Juda. Ich ha mi bi nene nohch dr übrig bliebene Jude erkundigt, de üs dr Gfangeschaft entkumme ware, un we s um Jerusalem gschtande isch.

3 Si hei antwortet: "Die Übrigbliebene dert in der Provinz, wo d Gfangeschaft überläbt hei, si ire schlimme Lag und müesse Schand erdulde. D Muurer Jerusalems lige in Trümmere und d Tore sy verbrennt worde."

4 Sobald i des Wort ghärt ha, han i mi ane gsetzt u hiilt u trurti Tagelang. Die ganzi Zyt faschtet u bätte i vor däm Gott vum Himmel.

5 I ha gseit: "O Jehova, du Gott vom Himmel, du grosse und Ehrfurcht iiflössende Gott! Du hebsch di a dim Bund u schenksch aune wo di liebe u dini Gebot beachte, loyali Liebi.

6 Bitte ha es ufmerksams Ohr und es offnigs Oug u lose däm Gebet vo dim Diener zue, wo i hüt a di richte. Dag un Nacht bäte i fir dini Diener, Israelite, un gschtand de Sinde, de di Volk Israel gäge di begange het. Mir hei gsündigt, ig u ds Hus vo mim Vater.

7 Mir hei eidütig verwärflech ghandlet wo mir üs nid a dini Gebot, Vorschrifte und Rächtsentscheidige ghaute hei wo du dim Diener Moses gä hesch.

8 Denk doch bitte a d Warnig, wo dim Diener Moses hesch gä: 'Wenn der untreu sit, wird ich eu under d Völker zerstreue.

9 Aber we Der zu mir zrüggkehrt u mini Gebote achtet u befolget, wirde i Nech isammle u a Ort bringe, won i für my Name usgwählt ha – säubscht we Der bis ans Ändi vom Himmu vrschtreut sy.‘

10 Si si doch dini Diener u dis Volk, wo du durch dini grossi Macht u durch dini starchi Hand erlöst hesch.

11 O Jehova, bitte ha es ufmerksams Ohr und los mis Gebet und ds Gäbet vo dine Diener wo us tüüfschte Herz Ehrfurcht vor dim Name hei. Bitte schenked mir, dim Diener, hüt Erfolg und lah de König Mitgfühl mit mir ha." Damals bini Mundschenk bim König gsi.

 

 

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Daniel 9 vo 12

 

Daniel 9 vo 12

9:1 Im erschte Jahr vom Darịus, em Sohn vo Ahasvẹrus – e Nachkomme vo de Meder wo als König über s Riich vo de Chaldạ̈er igsetzt worde isch,

 2 i sym erschte Regierigsjohr han i erkennt, Daniel, dür d Biecher d Azahl vo de Johr, wo Jerusalem verwüschtet wird bliebe und die i de Botschaft Jehovas a de Prophete Jeremia erwähnt worde isch: 70 Johr.

3 Do wand i mi an Jehova, d wahre Gott, un flegt nen im Gebet a. Derby faschte i un bi in Sack u Asche gange.

4 Ich bätte zue minem Gott Jehova, legt ä Bekenntnis ab un sait: "O Jehova, dü wahre Gott, der gross un Ehrfurcht iflüssend isch! Du hebsch di a dim Bund u schenksch aune wo di liebe u dini Gebot beachte, loyali Liebi.

5 Mir hei gsündiget u verchehrt ghandlet u schlächts ta u rebelliert. Vo dine Gebot u Rächtsentscheidige si mir abgwiche.

6 Mir hei nid uf dini Diener, d Prophete, ghört wo i dim Name zu üsne Könige, üsne füehrende Manne, üse Vorfahre u zum ganze Volk vom Land hei gredt.

7 Du, o Jehova, bisch grächt, doch mir müend üs schäme wies hütt dr Fall isch, ja mir, d Männer vu Juda, d Bewohner vu Jerusalem un ganz Israel, ob nöch odr fern, in allne Länder, wohi dü sie wäg ihrem Untreu dir gegenüber verstreut hesch.

8 O Jehova, mir müesse üs schäme, mir üsi Chönige, üsi füehrende Manne u üsi Vorfahre wüu mir gäge di gsündiget hei.

9 Vo üsem Gott Jehova chöme Erbarmig und Vergebig – mir hei ja gäg ihn rebelliert

10 Mir hei nid uf d Schtimm vo üsem Gott Jehova ghört u nid sini Gsetz befolgt, de er üs durch sini Diener, de Prophete gä het.

11 Ganz Israel het dis Gsetz überträte u isch vom richtige Wäg abcho wüus nid uf dini Stimm ghört het. Drum hesch dü iba uns d Fluech un d gschworene Eid üs däm Gsetz vum Moses, däm Diena vum wahre Gott üsgschüttet, denn ma hän gege Gott gsindigt.

12 Är het sini Wort wahr gmacht, wo sech gäg üs und üsi Herrscher richte hei, u grossi Unglück über üs bracht. So öppis wie z Jerusalem isch no nie underem ganze Himmel gscheh.

13 All das Unglück isch über üs cho, so wies im Gsetz vo Moses steit, und dennoch hei mir üs nid um d Gunst vo üsem Gott Jehova bemüeht, idem mir üs vo üsem Vergehe abgwandt und dini Vertraue¬würdigkeit erkennt hetted.

14 Drum isch Jehova wachsam bliebe un het des Unglück iba uns brocht, denn unsar Gott Jehova isch grächt in allem, was er doet. Mir aba hän nit uf sini Schtimm ghärt.

15 Un etze, o Jehova, unsa Gott, der di Volk mit starche Hand us Ägypte usegfüehrt un dir ä Name gmacht hesch bis zu däm Tag: Mir hei gsündiget u schlächti gmacht.

16 O Jehova, wännd doch bitte dini Verärgerig und din Zorn vo dinere Stadt Jerusalem ab, vo dim heilige Bärg, wies all dini grächte Tate entspricht. Denn wäg unsrer Sinde un dr Vugoh unsare Vorfahre sin Jerusalem un di Volk fir alli um uns ume zum Gschwätzt wore.

17 Un etze, o unsa Gott, erhäre des Gebet vu dinem Dieners, ja mini flehliche Bitte, un loss doch in dinem eigene Inträsse, o Jehova, di Gsicht iba di Heiligtum lüchte, wo zur Eid wore isch.

18 Wänd mir dis Ohr zue, o mein Gott, u los! Öffne doch dini Ouge u lueg Dir üse troschtlose Zuestand a u d Stadt, wo di Name treit. Mir richte üsi flehentleche Bitte nid wäg üsne grächte Tate an di, sondern wäg dim grosse Erbarme.

19 O Jehova, los doch! O Jehova, vergib doch! O Jehova, schenk üs doch ufmerksamkeit und handle! I dim eigene Interesse, o mein Gott, zögere nid, denn dini Stadt u dis Volk trage din Name."

20 Während i noh schwätzt un bätet un mini Sinde un d Sinde vu minem Volk Israel bekannt un mi Gott Jehova um Gunst agflegt het fir dr heilige Berg vu minem Gott,

21 ja während i no mis gebet gredet ha, da isch de Maa Gạbriel woni vorhär i de Vision gseh ha. Er isch zu mir cho woni völlig erschöpft bi gsi. Es isch um d Zyt vom Abedopfergab gsy.

22 Mit folgende Wort verhaltet er mir zum Verständnis: "O Daniel, itz bini cho zum der Iisicht u Verständnis z gäh.

23 Wo du afangsch flehe hani e Botschaft übercho u bi cho zum si mitteile wüu du e sehr wertvolle Mönsch bisch. Gib auso acht uf die Sach, u versueche d Vision z verstah.

24 Für di volk u dini heiligi stadt si 70 wuche bestimmt um d überträtig z beände um dr sünde es änd z mache um für vergehe sühn z leiste zum ewigi grächtigkeit herbeizfüehre zum d vision u d prophezeig besiegle u s hochheilige z salbe.

25 Du sellsch wüsse u verstah, dass vom ergah vom befehl, Jerusalem widerhär¬zstelle u widr ufboue, bis zum Messịas, em Führer, 7 Wuche u usserdem 62 Wuche vergange wärde. D Stadt wird widerhär¬gschtellt u wider ufbout wärde, mit emne öffentleche Platz und emene Grabe, aber i schwere Zyte.

26 U nach de 62 Wuche wird der Messịas tötet wärde ohni öppis für sech z ha. U ds Volk vomene kommende Füehrer wird d Stadt u dr heilig Ort vernichte. Z änd wird dür d fluet cho und bis zum schluss wirds chrieg gäh. Verwüstige sy beschlosse.

27 U er wird dr Bund ä Wuche lang für di vile ufrächterhaute. Ir Mittu vor Wuche wird är Opfer u Opfergabe ufhöre la. Und uf em Flügel abscheulicher Sache wird dä sii, der Verwüschtig verursacht. Und bis zur Usrottig wird ds Beschlossene o übere verwüschtet Daliegende usgosse."

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Daniel 8 vo 12

 

Daniel 8 vo 12

8:1 Im 3. Regierigsjahr vom König Belsạzar hani übercho, Daniel, e wiiteri Vision.

2 I ha d Vision gha u während i aues beobachtet ha, hani mi ir Feschtig Sụsa ir Provinz befunde Ẹlam. Woni d Vision ha becho bini am Wasserlouf Ụla.

3 I ha ufblickt, und da! Es Schoofbocke mit zwöi Hörner isch vor em Wasserlauf gschtande. De beide Hörner ware gross, wobi des eina gressa war als des andre, un des gressa wuchse nohch.

4 Ich ha gsäh, we dr Schofbock uf Weschte, Norde un Süde Schtoss üsteilt het, un kei wildes Tier het vor rem schtandhalte, un nemads het de befreie, de in sinere Gwalt ware. Er het gmacht, was sa het welle un het gross gmacht.

5 I ha wyter zuegluegt, u da! E Ziegebock isch vo Weschte cho u het di ganz Erdoberflächi überqueret, ohni der Bode z berüere. Dr Ziegebock het es uuffälligs Horn gha zwüsche de Ouge.

6 Er isch uf de Schoofbock mit de zwo Hörner zue gloffe, won i vor em Wasserlauf gseh ha. Mit Rasender Wuet het er uf ihn zuegrennt.

7 I ha gseh, wiener volle Bitterheit ufs Schoofbock zuestürmt het. Är grifft ihn a und zerbrach däm beidi Hörner. Dr Schofbock het z'wenig Chraft gha zum gäge ihn gstande z'stah. Dr Ziegebock isch ne z Bode gworfe u het ne zetramplet, u es het niemer gä, wo der Schofbock us sire Gwaut het chönne befreie.

8 Drufa het dr Geissbock iba d Masse gross gmacht. Sobald er aba mächtig war, isch des grosse Horn zerbroche worde. A syre Stell si de vier uffälligi Hörner i alli vier Himmels-richtige gwachse.

9 Us eim vo dene isch es wyters Horn füre cho, es chlises, u es isch sehr gross worde – nach Süde u Oschte u zum Schöne Land häre.

10 Des Horn isch so gross worde, dass ses bis zum Heer vum Himmel glängt het. S het einigi vum Heer glo un einigi vu d Schterne zue d Erde ghaue un het se vudammlet.

11 Es het gross gmacht u het s sogar mitem Oberschte vom Heer ufgno, u däm isch ds beschtändige Opfera wäggnoh worde, u di fescht Schtätte wo zu sim Heiligtum ghört, isch niedergrisse worde.

12 em Horn isch e Heer zäme mit em beständige Opfer übergäh worde, wäge dr Überträtig. Äs het ständig d Wahrheit z Bode gworfe, es het ghandlet u het Glinge gha.

13 Und i ha ghört e Heilige rede und e andere Heilige het zu ihm gseit: "Wie lang wird d Vision dure, d Vision vo däm beschtändige Opfer und vor Überträtig, d Verwüschtig verursacht, und drvo, dass sowohl dr heiligi Ort als o ds Heer zu öppisem Niedergeträtene gmacht wärde?"

14 Da het er zu mir gseit: "Bis zu 2300 Abe und Morge. Und de heiligi Ort wird ganz bestimmt wieder i sin richtige Zuestand bracht werde."

15 Während ig, Daniel, d Vision het gha u si probiert z verstah hani plötzlech öpper vor mir gstah, wo wie e Maa usgseh het.

16 Denn hani d Stimm vomene Mönsch ghört zmitzt ussem Ụlai und är het gredt: "Gạbriel, lass diesen Mann verstehen, was er gseh het."

17 Da het är sich dr Schteu, woni bi gschtange bi, doch won är isch cho, han i so huere verschroche, das i mi uf e Bode gwürfe ha. Är het zu mir gseit: "Menschensohn, du muesch verstah, dass d Vision für d Ziit vom Änd bestimmt isch."

18 No während er mit mir gredt het, i mit däm Gsicht zum Bode in e tüüfe Schloof gsank. Är het mi berüert u het mi wider dert häre gstellt, won i gschtande ha.

19 Denn het er gseit: "Ich lah di wüsse, was am Ändi vor Verurteilig gscheh wird, denn es gilt für die feschtgleiti Zyt vom Änd.t

20 Der zwöihörnige Schofbock wod gseh hesch staht für d Könige vo Mẹdien u Persien.

21 Der zottig Ziegebock steit füre König vo Griecheland u ds grosse Horn zwüsche syne Ouge für e erscht Chönig.

22 Was ds Horn betrifft, wo vrbroche worde isch u a däm Stell vier Hörner erschine: Us syre Nation wärde vier Königrichi i Erschiinig trätte, aber nid mit syre Macht.

23 Am Ändi vo ihrere Königsherrschaft, während d Gsetzes-überträtter s Mass vo ihrne Tate vollmache wird e grimmig ussehende König, wo sech uf doppudütigi Rede verstoht, i Erschiinig trätte.

24 Sini Macht wird gross werde, aber nid durch eigeni Chraft. Uf usergwöhnlechi Wiis wird er Zerstörig arichte und er wird erfolgrich si und vil erreiche. Är wird Mächtigi i ds Verderbe schtürze, o ds Volk, wo us de Heilige besteit.

25 I syre Lischt wird er betrüüge zum erfougriich sy, u i sym Härz wird er grosstue. Inere Zyt vor Sicherheit wird er vil is Verderbe stürze. Sogar gäge de Fürst vo de Füürste wird er sech stelle, aber er wird zerbroche, doch nid dür Mönschehand.

26 Was i de Vision über d Abe und de Morge gseit worde isch, isch wahr. Muesch d Vision aber gheim halte, denn sie bezieht sich uf d ferni Zuekunft."

27 Ig, Daniel, ha mi erschöpft gfühlt u isch a paar Täg chrank gsy. De bini ufgstande u ha mi wider um d Gschäft vom König kümmeret. I bi jedoch wie benomme vo dem woni gseh ha, u niemer hets chönne verstah.