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Rico Loosli 6934 Bioggio
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1 Könige 17 vo 22

 

1 Könige 17 vo 22

17:1 Elịa us Tischbẹ, e Iwohner vo Gịlead, het jetzt zue gseit Ạha: "So wahr Jehova, de Gott Israels, woni diene läbt: I de nächschte Jahr wird's ke Tau gäh u nid rägne, bis i's säge!"

2 Elịa übercho denn vo Jehova folgendi Botschaft:

3 "Gang vo hie wäg i Richtig Oschte und versteck di im Tala Kẹrith östlich vom Jordan.

4 Trink det usem Bach, und ich wird defür sorge, dass dir Rabe öppis z'esse bringe."

5 Elịa het sich sofort ufe Wäg gmacht und het was dr Jehova ihm gseit het. Är het sich bim Tala Kẹrith östlich vom Jordan ufghalte.

6 Morge u Abe hei d Rabe ihm Brot u Fleisch bracht, u er het us em Bach trunke.

7 Doch wills im Land nid grägnet het, het dr Bach nach einige Täg uströchnet.

8 Da het Elịa vo Jehova d Botschaft übercho:

9 "Mach dich auf den Weg nach Zạrephath im Gebiet von Sịdon und blib dert. I wirde e Witwe säge das si di mit Ässe söu versorge."

10 Auso het er sech ufe Wäg uf Zạrephath gmacht. Am Iigang zu de Stadt het e Witwe Holz sammlet. Elịa het ere zue gredt: "Hol mer bitte chli Wasser zum Trinke."

11 Wo sies het wöue hole, het er ihre nachegruefe: "Bring mir bitte auch ein Stück Brot mit."

12 Sie antwortet: "So wahr dein Gott Jehova läbt: I ha kes Brot meh, nume no e Handvoll Mehl im grosse Chrüg u chli Öl im chliine Chrüg. I sammle hie grad es paar Stück Houz zäme. De gani ihne u mach für mi u mi Sohn öppis z ässe. Das wird üsi letschti Mahlziit sy u de werde mer sterbe."

13 "Ha ke Angst", het Elịa sie beruhigt. "Gang hei und tue was du gseit hesch. Aber back zersch us dem, wo du no hesch, es chlises Brot für mich und brings mir. Hinterher chasch für dich u din Sohn öppis mache.

14 Denn des sait Jehova, dr Gott Israels: 'Dr grossi Mehlchrug und dr kliine Ölkrug werre nit leer werde – bis zu däm Tag, wo Jehova's uf d Erdoberflächi laht rägne.‘“

15 D Witwe het gmacht, was Elịa zu ihre gseit het. So hei si, Elịa u die andere i ihrem Hus viu Täg lang öppis z ässe.

16 Dr grossi Mehlchrug und dr chly Ölchrug sy nid leer worde, wi Jehova's dür Elịa akündet het.

17 Eines Tages isch dr Sohn vo dr Husherrin chrank worde – so chrank, dass är schliesslech nümme atmet het.

18 Da het sie zu Elịa gseit: "Mann des wahre Gottes, wurum hesch du mir das aagmacht? Bisch du hie, um mi a mini Schuld z erinnere und mi Bueb umzbringe?"

19 "Gib mir dein Sohn", het Elịa sie ufgforderet. De het är ihre Bueb us de Arme gholt, het ne i das Dachzimmer, won är gwohnt het, und het ne uf sys Bett gleit.

20 Är het zu Jehova gruefe: "Ach Jehova, mein Gott, bringsch itz o Unglück über d Witwe woni wohne und laht ihre Sohn stärbe?"

21 De het är sech drümal über ds Chind beugt u het luut zu Jehova: "Ach Jehova, mein Gott, bitte lass dieses Kind wieder leben."

22 Jehova erfüllt Elịas Bitte. Es isch wider Läbe i ds Ching cho u es het ufgläbt.

23 Elịa het denn dä Buebe gno und ihn vom Dachzimmer uf unde is Huus bracht. Är het ne sy Muetter gä u het gseit: "Lueg doch, di Sohn läbt!"

24 Da het d Frau zu Elịa gseit: "Jetz weiss i, dass du wirklich ä Maa Gottes bisch und dass alles wo Jehova durch di seit wohr isch."

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1 Könige 18 vo 22

 

1 Könige 18 vo 22

18:1 Nach einige Ziit – im dritte Jahr het Elịa folgendi Botschaft vo Jehova übercho: "Gah, zeig di Ạha. Ich wird's uf d Erdoberflächi rägne lah."

2 Also isch Elịa los gange zum sich Ạhab z zeige. Samạria litt damals unterere schwere Hungersnot.

3 Inzwüsche rief Ạ ha de Palastverwalter Obạdja zu sich. (Obạdja het grossi Ehrfurcht vor Jehova gha.

4 Aus Ịsebel Jehovas Prophete umbrocht het, het är 100 vo ihne – je 50 ire Höhli versteckt – u het si mit Brot u Wasser versorgt.)

5 Ạhab gab Obạdja dr Uftrag: "Gang zu allne Wasserquelle und Täler im Land. Vilicht findemer gnue Gras für d'Ross u Muultiere, damit nid alli üsi Tier sterbed."

6 Auso si hei ds Land teilt, dür das si würde ga unger sich uf, u jede het sich elei uf e Wäg gmacht – Ạha i di einti u Obạdja i di angeri richtig.

7 Als Obạdja ungerwägs gsi isch, isch ihm Elịa entgägecho. Er het ne grad erchennt, isch uf e Bode gworfe u het gfragt: "Mein Herr Elịa, bisch dus würklech?"

8 "Ja, i bi's", het Elịa gantwortet. "Gang u säge zu dim Herrn: 'Elịa isch hie.'"

9 Obạdja erwiderte: "Welche Sinde habe ich begangen, mein Herr, dass du mich Ạhab auslieferisch? Er bringt mich um! 10 So wahr Jehova, di Gott, läbt: Mi Herr het di i sämtleche Völker und Königriche la sueche. We me ihm gseit het: 'Er isch nid hie', het er sech vom Chönigrich und em Vouch mit em ne Eid bestätige, dass de nid z'finde bisch.

11 U jitz verlangsch vo mir: 'Gang u säg zu dim Herrn: "Elịa isch hie"“"!

12 Wenni weggah bringt dich de Geist Jehovas anen Ort woni nid kenne. Und wenni de Ạha Bscheid geh und er di nid findet wird er mi bestimmt umbringe. Derby hani, di Diener, doch scho mis Läbe lang Ehrfurcht vor Jehova.

13 Min Herr, het dir niemer verzellt wasi tah ha als Ịsebel d Prophete Jehovas tötet? Wi ig 100 Prophete Jehovas versteckt ha – je 50 ire Höhli – u si di ganz Zyt mit Brot u Wasser versorgt ha?

14 U jitz verlangsch vo mir: 'Gang u säg zu dim Herrn: "Elịa isch hie"'! Das isch my sichere Tod!"

15 Elịa het ihm jedoch versicheret: "So wahr Jehova, der Herr der Heere, läbt, der Gott woni diene: Ich wird ihm hütt zeige."

16 Da ging Obạdja zu Ạha u het ihm aues brichtet. Danach het sich Ạhab auf den Weg zu Elịa.

17 Sobald Ạhab Elịa het gseh, het er zu ihm gseit: "Da bisch ja! Du bisch schuld dass Israel i söttige Schwierigkeite steckt!"

18 Elịa erwideret: "Nöd ich ha Israel in Schwierigkeite brocht, sondern du und das Huus vo dim Vater. Ihr hend Jehovas Gebot nümme beachtet und sind de Baale nocheglaufe.

19 Und itz, la ganz Israel zu mir uf e Bärg Kạrmel cho, o di 450 Prophete Baals und di 400 Prophete vom heilige Pfaal wo am Tisch Ịsebels ässe."

20 Da benachrichtigte Ạ han alli Israelite und hend d Prophete ufem Berg Kạrmel zemmecho.

21 Elịa het sech de vors Volk gstellt und gseit: "Wie lang wärdeder no zwüsche zwöi verschidene Meinige schwankene? Wenn Jehova de wahri Gott isch folgt ihm. Isch es aber Baal, denn folgt ihm." Ds Volk het ihm aber kes Wort gantwortet.

22 Wiiter het der Elịa zum Volk gseit: "I bi dr einzig Prophet Jehovas wo no übrig blibe isch. D Prophet Baals dergäge si 450 Maa.

23 Me söll üs zwöi jungi Stier bringe und si chöi sich eini ussueche. Dä söue si zerteile und ds Stück uf ds Houz lege, aber si dörfe kes Füür azünde. I wirde dr anger jungi Stier vorbereite u uf ds Houz lege u o kes Füür azünde.

24 De lütet dir de Name euri Gottes a und i wird dr Name Jehovas alüte. De Gott wo mit Füür antwortet isch de wahri Gott."Druf het ds Volk erwideret: "Ja das isch guet."

25 Der Elịa het itz zu de Baalsprophete gseit: "Suechet nech e junge Schtiier us u bereitet ne zersch vor, ier sit i der Überzahl. Denn lütet de Name euri Gottes aa aber zündet kes Füür a."

26 Da hei si der jung Schtiir gno, wo usgsuecht isch worde, hei ne vorgschlage u gheie vom Morge bis zum Zmittag der Name Baals aagrüefe. "O Baal, antworte uns!", se rüefe sy. Aber es isch ke Stimm cho, niemer het gantwortet. Die ganz Zyt hei si hinkend um e Altar ume tanzt, wo si ufbout hei.

27 Um d Mittagszyt het Elịa aagfange, sech über si luschtig zmache. Är het gseit: "Dir müesst richtig luut rüefe! Schliesslech ischer e Gott! Vilicht isch är in Gedanke versunke oder är het mal müesse usträtte. Oder vilicht schlaft er und öpper mues ihn ufwecke."

28 Si hei gschroue, so lut si hei chönne, u rüttle mit Douche u Lanze, wi's bi ihne Bruch isch gsy, bis ne ds Bluet überau isch abegloffe.

29 Das isch o am Nami so witer gangä. Bis zur Zyt vom Obigetreideopfer sy si völlig in Ekstase gsy, aber isch ke Stimm cho, niemer het gantwortet, niemer het uf si gachtet.

30 Schliesslich het Elịa zum Volk gseit: "Chunnt her." Da si zu ihm cho. Denn het är der Altar Jehovas repariert, wo niedergrisse worde isch.

31 Elịa het zwölf Stei entsprechend de Zahl vo de Söhn Jakobs gno, zu dem Jehova gseit het: "Dein Name soll Israel sein."

32 Mit dä Schtei het är ä Altar zur Ehre vom Name Jehovas bout. Dänn grub er rings um e Altar e Grabe. De Grabe het e Flächi gränzt, wo me mit 2 Sea Same cha bsueche.

33 Dernach het är d Houzstück zrächt ta, het der jung Stier verteilt u het ne uf ds Houz gleit. Aaschliessend het är aagordnet: "Füllt vier grossi Krüge mit Wasser und giesst's uf ds Brandopfa u d Houzstück."

34 Denne het er se ufgeforderet: "Machet ds gliche no einisch" Das hei si gmacht. "Und jitz no einisch", het er verlangt. Si hei's es dritts Mal gmacht.

35 Ds Wasser isch a aune Site vom Altar abegloffe, u o der Grabe isch mit Wasser gfüut worde.

36 Öppe zur Zyt vom Obendtreideopfer isch dr Prophet Elịa vorgange un het gsait: "O Jehova, Gott Abrahams, Isaaks un Israels, len hütt alli lo wüsse das du Gott in Israel bisch, das ich din Diener bi und dass ich das alles uf dis Wort hii tah han.

37 Antwort mir o Jehova, antworte mir, damit dä Volk erkennt, dass du, Jehova, dä wahri Gott bisch und dass du ihres Herz widr wotsch gwünne."

38 Da het Jehova Füür abegheit. D Flamme verzehrt ds Brandopfa, d Holzstück, d Schtei un d Staub un leckte s Wasser im Grabe uf.

39 Wo ds Volk das gseh het, hei sech aui sofort ufe Bode grüefe: "Jehova isch der wahre Gott! Jehova isch dr wahri Gott!"

40 Elịa befahl: "Ergreift die Prophete Baals! Löt ke einzige lo entcho!" Sofort hei si packt, und Elịa het si zum Bacha Kịschone durab gführt und het si dert umbrocht.

41 Denne het Elịa zu Ạha: "Göh, iss und trink. I ghöre wies i Ströme rägnet."

42 Da isch Ạhab weg zum esse und z trinke. Elịa isch inzwüsche ufe Gipfel vom Berg Kạrmel gstiege u het sich ufe Bode mit em Gsicht zwüsche de Chnü kouret.

43 Är het zu sim Diener gseit: "Gang bitte ufe und lueg i Richtig Meer." Der Diener het das gmacht u brichtet: "Da isch überhoupt nüüt" Sibe Mal het Elịa gseit: "Gang no einisch."

44 Bim sibte Mal het der Diener gseit: "Da stigt e chlyni Wulke us em Meer uf – so gross wie e Hand." Druf befahl ihm Elịa: "Gang und säge zu Ạ ha: 'Spann der Wagen an! Mach di ufä Wäg, damit di dr Rägä nid ufhaltet.'"

45 Inzwüsche hei sech dunkle Wulche am Himmu zämegbruucht, Wind isch ufcho u es het agfange, i Ströme z rägne. Ạha immer witer gfahre u het schliesslech Jẹsreël erreicht.

46 Jehovas Hand isch jedoch über Elịa cho. Är het sy Gwand am Gürtel befeschtigt und het dr ganz Wäg nach Jẹsreël vor Ạ ha här grännt.

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1 Könige 19 vo 22

 

1 Könige 19 vo 22

19:1 Ạ han verzellt Ịsebel denn was elịa alles gmacht het u wie er alli Prophete mit em Schwert umbrocht het.

2 Druf het gschickt Ịsebel e Bote zu Elịa und het ihm la usrichte: "D Göter sölleds mir dopplet zrüg zahle, we bis morn um di Zyt mit Dir nid s gliche passiert wie mit ihne!"

3 Do het Elịa Angst übercho u het um sis Läbe rennt. Er isch nach Beërschẹba cho, wo z Juda ghört, u het dert sy Diener zrugg loh.

4 Er sälber isch e Tagerise wit i d Wildnis gange. Wo er zum ne Ginsterstrauch isch cho, het er sech drunger gsetzt u het nume no wöue stärbe. Är het gseit "Ich cha nümm! Ach Jehova, lass mi doch la stärbe! I bi nid besser aus mini Vorfahre."

5 Dann het er sech ane gleit u ungerem Ginsterstruuch iigschlafe. Plötzlech het ihn e Engel berüert u het zu ihm gseit: "Stah uf u iss öppis."

6 Näbe sim Chopf het er es Fladebrot uf heisse Schtei und e Krug Wasser gseh. Är ass u trank u legt sech widr häre.

7 Spöter isch dä Ängel Jehovas no einisch cho, het ihn berührt und gseit: "Stah uf, iss öppis, süsch hebsch d Reis nid düre."

8 Da isch er ufgstande und aess u trank. Ds Ässe het ihm so viu Chraft gäh, dass är 40 Täg und 40 Nächt lang gwanderet het, bis är zum Họreb, däm Bärg vom wahre Gott isch cho.

9 Won är dert inere Höhle übernachtete, het Jehova ihn plötzlich gfragt: "Was machsch du hier, Elịa?"

10 Er het antwortet: "Ich ha mi für Jehova, de Gott vo de Heere, voll Eifer igsetzt. Ds Volk Israel het nämlich de Bund mit dir broche. Si hei dini Altäre niedergrisse und dini Prophete mit em Schwert umbrocht. Nume i bi übrig bliebe und itz hei sys o uf mis Läbe abgseh."

11 "Gang use", het Gott gseit, "und stell di uf de Berg vor Jehova." Da isch d Jehova verbi gange, u ä starche Sturm het Berge gspaltet u zerschprängt Felse vor Jehova, aber d Jehova isch nid i däm Sturm gsi. Nach em Sturm hets es Erdbebe geh, aber Jehova isch nid i däm Erdbebe gsi.

12 Noch em Erdbebebe hets es Füür geh, aber Jehova isch nid i däm Füür gsi. Und nachem Füür isch e ruhigi, lisligi Stimm z'ghöre.

13 Sobald Elịa si het wahrno, het är sich sis Prophetegwand vor ds Gsicht ghebt, isch usegange u het sich an Igang vor Höhli gsteut. "Was machsch du hie, elịa?", het e Stimm gfragt.

14 Er het antwortet: "Ich ha mi für Jehova, dr Gott vor Heere, voll Eifer igsetzt. Ds Volk Israel het nämlich dr Bund mit dir broche. Si hei dini Altäre niedergrisse und dini Prophete mitm Schwert umbrocht. Nume i bi übrig bliebe und itz hei sys o uf mis Läbe abgseh."

15 Jehova het zu ihm gseit: "Mach di uf e Rückweg und gang id Wildnis vo Damạskus. Wenn achunnsch, salbi Hạsaël zum König vo Syrie.

16 Jẹhu, dr Enkel Nịmschis, gälbi zum König vo Israel, u Elịsa, dr Sohn Schạphats us Ạbel-Mehọla, salbi zum Prophet u zu dim Nachfolger.

17 Wer am Schwert Hạsaëls entchunnt, dä wird Jẹhu töte, u wär am Schwert Jẹhus entchunnt, dä wird Elịsa umbringe.

18 Usserdäm sy z Israel no 7000 übrig, wo sich keine vor Baal anekniet het und ne küsst het."

19 Da het sich Elịa vo dert uf e Wäg gmacht u het Elịsa gfunde, dä Sohn Schạphats, wo mit zwölf Rindergschpanne pflügt het. Elịsa isch ganz am Endi bim zwölfte Gspan gsi. Elịa isch zu ihm hi gange u het ihm si Prophetegwand übere gworfe.

20 Elịsa het d Rinder lah stah, lüft Elịa nache u het gfragt: "Chan i bitte no mi Vater u mini Mueter zum Abschiid küsse? Denn chum i mit dir." Elịa het gantwortet: "Göh nume, gang zrugg! Was hani gmacht zum di ufhalte?"

21 Elịsa isch auso zrugg gange, het es paar Rinder gno und het sie gschlachtet. Mit em Joch u de Houzteil vom Pflug het är es Füür gmacht, isch druf ds Fleisch choche und het's de Lüt z ässe gäh. När het är sich ufgmacht, het Elịa gfolgt u isch si Diener worde.

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1 Könige 20 vo 22

 

1 Könige 20 vo 22

20:1 König Ben-Hạdad vo Syrie het de sys ganze Heer mobilisiert u derzue no 32 wyteri Könige mit ihrne Ross und Kriegswage. Är het gäg Samạria i Chrieg zoge u het d Stadt belageret.

2 Denne het är Bote i d Stadt zu König gschickt Ạha vo Israel u het ihm mitteile lo: "Das seit Ben-Hạdad:

3 'Di Silber u dis Gold ghöre mir, o dini beschte Froue u Söhn.'''

4 Druf antwortet de König vo Israel: "Ganz wie du seisch, min Herr und König. I ghöre dir mit allem was i ha."

5 Schpeter sy d Bote mit der Noochricht zrugg cho: "Das seit dr Ben-Hạdad: 'Ich ha Dir zwar mitteile lo: "Du wirsch mir Dys Silber, di Gold, dini Froue u dini Söhn gä."

6 Doch morn um die Zyt wird ig mini Manne zu dir schicke, drmit si dis Hus und d Hüser vo dinere Diener gründlech düre sueche und aues Wertvolle wo du hesch, beschlagnahme u mitnäh.‘“

7 Druf dr König vu Israel alli Älteschte vum Land zämme gruefe und het gsait: "Näh bitte zur Kenntnis und gseht, dass dä Maa is Unglück wott stürze. Är het scho mini Froue wöue ha, mini Sohn, mis Silber und min Gold, und i ha ihm nid verweigeret."

8 Da hei ihm die Ältiste gä u aune angere dr Rot: "Hör nicht darauf, lass dich nicht darauf ein."

9 Auso het är zu de Ben-Hạdad gseit: "Richtet meinem Herr und König us: 'Alles was zersch vo mir, dim Diener verlangt hesch wirde i mache. Aber uf ds angere chani nid iigah.'" D Bote hei sich uf e Wäg gmacht u d Nachricht überbracht.

10 Ben-Hạdaddad het em de la säge: "D Götter sölleds mir dopplet zrüggzahle, we vo Samạria so vil Schutt übrig blibt, dass jede vo myne Lüüt e Handvoll bechunnt!"

11 Der König vo Israel het antwortet: "Seit ihm: "Wer die Rüstung alegt, soll sich nicht so rühmen wie der, wo die Rüstig ableit.

12 Ben-Hạdad u d Könige si grad i ihrne Zälte gsässe u trinke, won er d Nochricht het becho. Sofort bfahl er sy Manne: "Machet öich fertig zum Agriff!" So hei si sech fertig gmacht um d Stadt aazgriife.

13 Da isch e Prophet zu König cho Ạhabh vo Israel und het ihm teilt: "Das seit Jehova: 'Hesch die riesigi Mängi gseh? Gib si hüt i dini Hand u de wirsch erkenne dasi Jehova bi.

14 "Durch wen?", het Ạha, gfragt, woruf der Prophet erwideret het: "Das sagt Jehova: 'Durch die jungen Offizieren der Provinzstatthalter.'" "Wer wird der Kampf eröffnen?", het welle Ạhab wüsse. "Du!", het d Antwort glut.

15 Ạ ha denn d Offizier vo de Provinzstatthalter zählt. Es sind 232 gsi. Nochher het er alli Israelitische Soldate zellt: 7000 Ma.

16 Am Mittag hei si sech ufgmacht. Ben-Hạdad isch zur Zyt mit syne 32 verbündete Könige i Zältene gsässe u betrachte.

17 Aus d Offiziere vor Provinzstatthalter zersch usrückt hei, het Ben-Hạdad sofort Beobachter los gschickt. "Da chöme Lüt us Samạria", hei si gmäudet.

18 Är het aagordnet: "Öb si i friedlecher oder i fynlecher Absicht chöme – ergriift si uf jede Fall läbig!"

19 Doch aus d Offiziere vor Provinzstatthalter u ds Heer, wo ne gfougt het, us dr Stadt sy cho,

20er het jede si Gegner umbracht. Da ergriffe d Syrer d Flucht und d Israelite hei d Verfolgig ufgno. König Ben-Hạdad vo Syrie isch jedoch ufeme Ross zäme mit es paar Riter entstande.

21 Dr König vo Israel het usgrückt u het d Ross u Kriegswage vernichtet. D Syrer hei e schweri Niederlag erlitte.

22 Schpäter isch dr Prophet zum König vo Israel cho und het zu ihm gseit: "Gah, mobilisiere dini Kräfte, u überleg dr was wosch mache, denn aafangs nöchscht Johr wird dr König vo Syrie wider gege dich in Krieg zieh."

23 D Berater vom König vo Syrie hei itz zu ihrem König gseit: "Ihr Gott isch e Gott vo de Berg. Deswäge hei si üs bsiegt. Aber we mer uf em äbene Land gäge si kämpfe, gwünne mer.

24 U no öppis: Setze aui Könige ab u ersetze se dür Statthalter.

25 De steu e Heer uuf wi ds Heer, wo du verlore hesch – mit der glyche Zau Ross u Wage. Lö üs uf em äbä Land la gäge se kämpfe. So chömmer se ganz sicher besiege." Är het uf ihre Rat ghört u het ne usegfüehrt.

26 Aafang vom Jahr het Ben-Hạdad d Syrer sammlet u het si nach Ạphek zum Kampf gäge Israel gfüehrt.

27 Au d Israelite sy zämegzoge worde und mit verpflegig versorgt worde. De hei si dr Syrer entgägemarschiert und hei ne gegenüber ds Lager ufgschlage. Im Verglich zu de Syrer wo das ganze Land bedeckt hei, hei d Israelite wie zwöi winzigi Gehärde gwürkt.

28 Dann isch dr Maa vum wahre Gott zum Kenig vu Israel cho un het gsait: "Das sagt Jehova: 'Weil die Syrer behauptet haben: "Jehova isch e Gott vo de Berg und nid dr Ebene" wirdi die riesigi Mängi Soldate i dini Händ gä, u dir wärdet ganz bestimmt erkenne, dasi Jehova bi.

29 Sibe Tag hei si enand gägenüber glageret, u am sibte Tag het d Schlacht aagfange. D Israelite hei amene Tag 100 000 syrischi Fuesssoldate umbrocht.

30 Dr Räscht floh noch Ạphek. Doch d Stadtmuur het iigstürzt u 27 000 vo ihne unger sich begrubet. O Ben-Hạdad isch id Stadt gfloh u het sich im hingerschte Winkel vomene Huus versteckt.

31 Da hei sy Beroter ihm vorgschlage: "Wir haben gehört, dass die Könige des Hus Israel andere gut behandeln. Tragen wir doch Sacktuch um die Hüfte, legen wir uns ein Strick um den Hals und gehen zum König von Israel. Vielleicht loht er dich am Leben."

32 Da sy d Beroter mit Sacktuch um d Hüfte und eme Strick um e Hals zum König vo Israel gange u hei gseit: "Dein Diener Ben-Hạdad seit: 'Bitte, lass mi am Läbe.'" "Läbt er no?", het sech Ạha erkundet. "Er isch min Brüeder".

33 Die Manne hei das aus es guets Zeiche dütet u griffe sofort uf waser gseit het. "Ben-Hạdad isch di Brüeder", hei si bestätiget. Ạhab befahl: "Goht, bringed ne här" Da isch dr Ben-Hạdad zu Ạ ha usecho, u Ạha ne uf e Wage la schtige.

34 Ben-Hạdad het zu ihm gseit: "I wird dir d Städt wider zrügg gäh, wo mi Vater dim Vater wäggno het. Usserdem chasch i Damạskus Märkt iirichte, wie mi Vater es in Samạria het gantwortet." Ạha gantwortet: "Unter dene Bedingige lahni di gah" Nachdem är sich so mit em Ben-Hạdad het geinigt, het er ne la gah.

35 Uf Aawiisig Jehovas het eine vo de Sohn vo de Prophete zumene andere gseit: "Bitte schlag mi!" Dä Maa het sich jedoch weigeret.

36 Da het dä Prophet gseit: "Wöu du nid uf d Stimm Jehovas ghört hesch, wird di ä Löwe umbringe, sobald du hie wäg gosch." Nochdem er wäggange isch, griff nen ä Löwe a u het nen umbracht.

37 Der Prophet het de e angere Maa troffe u het ne gforderet: "Bitte schlag mi!" Da het ne der Maa gschlage u het ne verwundet.

38 Der Prophet isch wyter gange u het am Wäg ufe König gwartet. Zum nid erkennt wärde, het er e Verband über d Auge agleit.

39 Wo der König verbi isch, het er ihm zuegrüert: "My König, i bi zmitzt ir Schlacht gsy, wo mer öpper e Gfangene bracht het u gseit het: "Bewach dä Maa. Wenn är entchunnt wirsch a syre Stell ds Läbe verliere oder du zahlsch e Talent Silber.'

40 Denn bini abglänkt gsi, min König, u plötzlich isch de Maa verschwunde gsi." Der König vo Israel het erwideret: "Das wird dis Urteil si. Du hesch selber entschiede."

41 Druf het dr Prophet schnäu dr Verband vo sine Ouge gno u dr Kenig vo Israel het erkennt das es eine vo de Prophete isch gsy.

42 Er teilt hed Ạhab mit: "Das seit Jehova: 'Du hesch der Maa entcho lo, woni ha welle, dass er vernichtet wird. Drfür wirsch a syre Stell ds Läbe verliere u dis Volk anstatt sim Volk.'

43 Druf isch dr König mürrisch gangä u deprimiert nach em Samạria zu sim Huus.