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Rico Loosli 6934 Bioggio
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2.Samuel 15 vo 24

 

2.Samuel 15 vo 24

15:1 Danach het sich Ạbsalom e Wage und Ross zue gleit und het 50 Ma vor sich hii la laufe.

2 Ạbsalom isch immer früeh ufgstande u het sich an Rand vo de Stross zum Stadtor gstellt. We irgendöpper mit sym Rächtsstriit zum Chönig vor Gricht het wöue ga, rief Ạbsalom ihn u het sech erkundiget: "Us welere Stadt chunnsch du?" Er het denn zur Antwort becho: "Ich, din Diener, chum useme Stamm Israels."

3 druf het gseit Ạbsalom für gwöhnlich: "Dini Asprüch sind berechtiget und agmesse, aber am Königshof wird di keine lose."

4 Wiiter het gseit Ạbsalom: "Wäre ich doch nur als Richter im Land igsetzt! De würd jede wo e Rächtsstriit het oder uf es Urteil agwise isch, zu mir cho, und i würd ihm zu sim Rächt verhälfe".

5 Wenn e Maa zu ihm isch cho um sech vor ihm z'verbüge, het är d'Hand usgschtreckt, het ne fescht ghaute u het ne küsst.

6 Ạbsalom het das bi allne Israelite gmacht, wo ihre Fall vor de König hei welle bringe. So stau är sich i d'Härze vo Israels.

7 Am Ändi vo vier Jahrena het gseit Ạbsalom zum König: "Lass mi bitte nach Hẹbron gah. Ich wür derte gern das Gelübde erfülle woni vor Jehova abgleit han.

8 Woni, di Diener, in Gẹschur z Syrie gwohnt ha, hani nämlech fiirlech globt: 'Wenn Jehova mi nach Jerusalem zruggbringt, wird i Jehova es Opfer darbringe.'"

9 Der König het zu ihm gseit: "Gang in Frieden" Da het sech Ạbsalom nach Hẹbron ufgmacht.

10 Ạbsalom het Männer gschickt mit me Gheimuftrag zu allne Stämm Israels und gseit: "Sobald ihrs Horn ghöred, rüefed us: 'Ạbsalom isch in Hẹbron König worde!'"

11 200 Manne us Jerusalem sy ahnigslos mit Ạbsalom mitgange. Er het si iiglade gha aber si hei nid gwüsst, was vor sich isch gange.

12 Während Ạbsalom d Opfer darbrocht het, het er de Gilonịter Ahithọphel, dr Ratgeber David, us sire Stadt Gịlol rüefe. D Verschwörig het immer witeri Kreis zoge und Ạbsaloms Ungerstützer hei a Zahl zuegno.

13 Nach einige Ziit ist ein Informant zu David kam und sagt: "Das Herz der Männer Israels hat sich Ạbsalom zugewandt.".

14 Sofort het dr David zu allne siine Diener in Jerusalem gseit: "Los, schnell weg hie, denn keine vo üs wird Ạbsalom entcho! Beilet öich, süsch het är üs grad iighalte und stürzt is Unglück und bekämpft d Stadt mit däm Schwert!"

15 D Diener händ ihrem König antwortet: "Was immer du entscheidisch, üse Herr und König, mir aus dini Diener si bereit dezue."

16 Aso isch dr König furt zoge, gfolgt vo sire ganze Hus-Gmeindschaft, aber zäh Näbefroue zrügg, wo sech um dr Palast sötte kümmere.

17 Uf em Wäg usse hei der König gmacht u si ganzi Gfoug bi Beth-Mẹrhak haut.

18 Aui si Diener, wo mit ihm fortzogä, u aui Kerethịter, Pelethịter u Gathịters (600 Maa us Gath wo sich ihm agschlosse hei) hei vorüber gmarschiert und si drbi vom König i Augeschiin gno worde.

19 Zu dem Gathịter Ịtai het der König gseit: "Warum wosch du mit üs gah? Kehr um u blib bi däm nöie König. Du bisch doch schlussendlich e Usländer u läbsch fern vo dinere Heimat im Exil.

20 geschter bisch cho u hütt söu i vo dir verlange, mit üs wär weiss wo häre z ga? Kehr doch um und nimm au dini Lüt mit. Jehova zeig dir loyali Liebi und Treue."

21 Aber Ịttai het antwortet: "So wahr Jehova läbt u so wahr mi Herr u König läbt: Wo dü bisch, mi Herr u König, wirde i, di Diener, o sy – öb's Tod oder Läbe bedütet!"

22 Da het David zu Ịtai: "Gah u zieh drüber." Da zoge Ịttai, dr Gathịter, mit allne sine Manne u Familie übere.

23 Jede im Land het lut ghület während au die Lüt überzoge, u dr König isch am Kịdrontal gstande. Si aui zoge übere zu dr Stross, wo i'd Wildnis füehrt.

24 O Zạdokz isch vor Ort gsi und bi ihm alli Levị hei, wo d Bundeslade vom wahre Gott treit, und si hei d Bundeslade vom wahre Gott abgsetzt. Ạbjathard isch ufegange, während di ganz Kolonne vor Stadt us überzoge.

25 Der König het jedoch zu Zạdok gseit: "Bring d Bundeslade vom wahre Gott i d Stadt zrügg. Weni d Anerkennig Jehovas ha, wird er mi zruggfüehre und mi d Bundeslade und ihre Ufenthaltsort la gseh.

26 Falls er aber seit: 'I ha kes Gfalle a dir', so söll er mit mir mache, was immer i sine Ouge guet isch.'

27 Da het dä König no zum Prieschter Zạdok gseit: "Du bisch doch ein Seher. Kehrt in Frieden in die Stadt zurück. Nehmed eui beide Söhn mit, Ahimạaz, din eigete Sohn und Jọnathan, de Sohn Ạbjathars.

28 I hautä mi bi dä Jordanfurte vor Wildniss uf, bis i vo euch Nachricht erhaltä."

29 Zạdok und Ạbjathar hei auso d Bundeslade vom wahre Gott uf Jerusalem zrügg bracht und dert blibe.

30 David isch jetzt go brüele, mit verhülltem Chopf und barfuess dr Ölberg ufe. Au alli wo ihn begleitet hei, hei sich dr Chopf verhüllt u hüle.

31 Ma meldet David: "Ahithọphel ghört zum Kreis der Verschwörer um Ạbsalom." Da het de David gseit: "O Jehova, bitte mach das mer d Ratschläg Ahithọphels als unvernünftig agseht!"

32 Aus David der Gipfel erreicht, wo me sech vor Gott niederwarfe isch, isch ihm der Arkịtern Hụschaio entgäge mit zerrisseem lange Gewand u Ärde uf em Chopf cho.

33 David het zu ihm gseit: "Wenn mit mir überegasch wirsch mir zur Last gheie.

34 Wennd aber id Stadt zrügg gasch und zu Ạbsalom seisch: 'Ich bi din Diener, o König. Früener bini dr Diener vo dim Vater gsi, aber iz bini di Diener', de chasch d Ratschläg Ahithọphels für mi düresetze.

35 D Prieschter Zạdok und Ạbjathar si o dert bi dir. Verzeu ne aues wo usm Chönig erfahrsch.

36 Usserdäm hei si o iri beide Söhn bi sich, Zạdok si Sohn Ahimạaz und Ạbjathar si Sohn Jọnathan. Durch sie teilt mir alles mit was ihr loset."

37 So ging Davids Fründ Hụschaiu id Stadt, während Ạbsalom in Jerusalem iitroffe het.

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2.Salomon 14 vo 24

 

2.Salomon 14 vo 24

14:1 Jọab, dr Sohn vo Zerụja erfahre, dass sech ds Härz vom König nach Ạbsalom het gseh.

2 Deshalb het Jọab e schlaui Frau us Tekọa hole und beuftragt sie: "Du bitte so als wärsch in Trau. Zieh Truurig a und rib di nid mit Öl ih. Benim di wi ne Frou wo scho lang um ne Verstorbene truret.

3 Gang de zum König ine u säg Folgendes zu ihm", woruf Jọab ihr d Wort is Muul legt.

4 D Frou us Tekọa isch vorem König erschine, isch sich nieder gworfe u isch mitem Gsicht zur Erde vor ihm gläge. Si het gseit: "Hilf mir, o König!"

5 "Was hesch denn du?", het der König gfragt u si het verzellt: "Ach! I bi e Witwe, mi Maa isch dot.

6 Ig, dini Dienerin, het zwöi Söhn gha u si hei ufm Fäud mitenang kämpft. Es isch niemer da gsi, wo si trennt het, u am Ändi het de eint vo de andere niedergschlage u tötet.

7 Jitz het sech di ganz Familie gäg mi, dini Dienerin, gstellt. Si verlange vo mir: 'Gib dä, wo sy Brüetsch erschlage het, use, damit mir ne chöi umbringe, wül er sym Brüetsch z Läbe het gno – säubscht we dür d Erbe besitigt wird."Sie wei di letschti glüehendi Chole, wo mer blybt, uslösche u mim Maa weder e Name no e Überläbende uf der Oberflächi vo der Ärde laa."

8 Der König het zu der Frou gseit: "Gang hei, i wirde dinetwäge e Befehl erlah."

9 Druf het d Frou us Tekọa erwideret: "O my Herr und König, d Schuld söll mi und ds Huus vo mim Vater träffe, während der König u sy Thron unschuldig sy."

10 Da het de König gseit: "We irgendöper no öppis zu dir seit, de bring ne häre, u er wird der nie wider Schwirigkeite mache."

11 Si entgägnet jedoch: "Mein König, bitte denk a di Gott Jehova, damit der Blueträcher kes Unglück arichtet und min Sohn tötet." Druf erchlärt het: "So wahr Jehova läbt: Diim Sohn wird keis einzigs Haar krümt."

12 Die Frou het jitz gseit: "My Herr und König, dini Dienerin möcht Der no öppis säge." – "Sprich!"

13 Si het agfange: "Warum hesch du dir de so öppis gege s Volk Gottes usdenkt? Wennd so redsch min Chönig, redsch di sälber schuldig willd din eigete Sohn nid us de Verbannig zruggholsch.

14 Mir wärde mit Sicherheit sterbe u si de wie Wasser, wo uf d Ärde gschüttet wird u nid wieder cha zrügghout wärde. Aber Gott löscht es Läbe nid us. Är zieht Gründ in Erwägig, werum dä Verbannte nid für immer us sire Nöchi verbannt söll blibe.

15Min Herr und König, i bi zu Dir cho, um dir das vorztrage, wüu ds Volk mir Angst gmacht het. Da hani dänkt, dini Dienerin: 'Ich wird mit däm König rede. Guet müglech daser ufd Bitte vo mir sire Sklavin iigah wird.

16 Vilicht wird dr Kenig mi alose u sini Sklavin us dr Hand vom Maa befreie, wo mi u mi einzige Bueb usem Erbe wott uslösche, das Gott üs het gä.‘

17 Aus dini Dienerin hani mir de dänkt: 'D Wort vo mim Herr u Königs möge mir doch bitte Erliechterig bringe!"Schliesslich isch mi Herr und König so we en Engel vum wahre Gott und cha zwüsche Guet und Bös unterscheide. Di Gott Jehova isch a dinere Siite."

18 Der König het der Frou erwideret: "Bitte verheimlich mir nüt, was o immer i di jitz frag." Si het gseit: "Bitte sprich, mein Herr und König."

19 "Steckt Jọab hinter der ganze Sach?", het der König wösse, woruf die Frou gantwortet het: "So wahr du läbsch, o mi Herr und König: Es isch eso, wi mi Herr und König seit. Ja, din Diener Jọab het mer Awisige gäh und mir, dinere Dienerin, all die Wort is Muul gleit.

20 Din Diener Jọab isch so vorgange um die Sach andersch darzstelle, aber du min Herr, bsitzt Wiisheit wie de Engel vom wahre Gott und weisch alles was im Land passiert.“

21 Druf het der König zu Jọab gseit: "Guet, ich werde das mache. Gang u hol der jung Maa Ạbsalom zrugg."

22 Da isch sech Jọab an Bode gworfe, het sech verbüted u pries de König. Jọab het gseit: "Hüt isch mir, dim Diener, bewusst worde, o mi Herr und König, dasi dini Anerkennig ha, denn du, min König, hesch d Bitte vo dim Diener erfüllt."

23 Denn isch Jọab ufgstande, isch uf Gẹschur gange und het Ạbsalom uf Jerusalem bracht.

24 Doch der König het gseit: "Er söll i sis Huus zrugg gah, aber er darf mir nid unger d Ouge träte" Ạbsalom isch auso i sis eigete Huus gange und erschosse nid vorem König.

25 In ganz Israel hets ke Maa gä wo für sis Usgseh so bewunderet isch worde wie Ạbsalom. Är isch vom Scheitel bis zur Sohle mallos gsi.

26 We är sich der Chopf het la scherä u sy Chopfhaar isch gwogä, het ds Gwicht 200 Scheku nachem mügliche Gwichtsstei betrachtet. Är het sech immer müesse am Jahresändi schärbe la, wüu ihm d Hoor si de z schwär worde.

27 Ạbsalom het drei Söhn gha und e tochter namens Tạmar. Si isch e bildhübschi Frau gsi.

28 Ạbsalom het zwei ganzi Jahr in Jerusalem gwohnt ohni de König zgseh.

29 Deshalb lah Ạbsalom Jọab rüefe zum ihn zum könig schicke, aber Jọab het nid welle cho. Au nach dr zwöite Ufforderig het er sich weigeret.

30 Schliesslich het gseit Ạbsalom zu sine Diener: "Jọabs Stück Land ligt näb minem und es wachst dert Gerste. Los, zündet es a!" Da hends d Diener Ạbsaloms in Brand gsteckt.

31 Jọab het sech sofort ufe Wäg gmacht, isch zue gange Ạbsalom hei u het ne gfragt: "Warum hei dini Diener mis Stück Land azündet?"

32 Ạbsalom het Jọab gantwortet: "Sieh doch! I ha dir la usrichte: 'Chum lah mi zum König schicke und ne frage: "Wozu bin ich überhoupt vo Gẹschur cho? I wär besser dert blibe. I möcht etze de König gseh, u weni schuldig bi, de söll er mi umbringe.

33 Da isch d Jọab zum König gangä u het ihm das uusgrichtet. Ạbsalom isch de zum König grüefe worde, u woner zu ihm inecho isch het er sech nieder gworfe u het sech mit em Gsicht zur Ärde vor ihm gleit, woruuf de König ihn küsst het.

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2.Salomon 14 vo 24

 

2.Salomon 14 vo 24

14:1 Jọab, dr Sohn vo Zerụja erfahre, dass sech ds Härz vom König nach Ạbsalom het gseh.

2 Deshalb het Jọab e schlaui Frau us Tekọa hole und beuftragt sie: "Du bitte so als wärsch in Trau. Zieh Truurig a und rib di nid mit Öl ih. Benim di wi ne Frou wo scho lang um ne Verstorbene truret.

3 Gang de zum König ine u säg Folgendes zu ihm", woruf Jọab ihr d Wort is Muul legt.

4 D Frou us Tekọa isch vorem König erschine, isch sich nieder gworfe u isch mitem Gsicht zur Erde vor ihm gläge. Si het gseit: "Hilf mir, o König!"

5 "Was hesch denn du?", het der König gfragt u si het verzellt: "Ach! I bi e Witwe, mi Maa isch dot.

6 Ig, dini Dienerin, het zwöi Söhn gha u si hei ufm Fäud mitenang kämpft. Es isch niemer da gsi, wo si trennt het, u am Ändi het de eint vo de andere niedergschlage u tötet.

7 Jitz het sech di ganz Familie gäg mi, dini Dienerin, gstellt. Si verlange vo mir: 'Gib dä, wo sy Brüetsch erschlage het, use, damit mir ne chöi umbringe, wül er sym Brüetsch z Läbe het gno – säubscht we dür d Erbe besitigt wird."Sie wei di letschti glüehendi Chole, wo mer blybt, uslösche u mim Maa weder e Name no e Überläbende uf der Oberflächi vo der Ärde laa."

8 Der König het zu der Frou gseit: "Gang hei, i wirde dinetwäge e Befehl erlah."

9 Druf het d Frou us Tekọa erwideret: "O my Herr und König, d Schuld söll mi und ds Huus vo mim Vater träffe, während der König u sy Thron unschuldig sy."

10 Da het de König gseit: "We irgendöper no öppis zu dir seit, de bring ne häre, u er wird der nie wider Schwirigkeite mache."

11 Si entgägnet jedoch: "Mein König, bitte denk a di Gott Jehova, damit der Blueträcher kes Unglück arichtet und min Sohn tötet." Druf erchlärt het: "So wahr Jehova läbt: Diim Sohn wird keis einzigs Haar krümt."

12 Die Frou het jitz gseit: "My Herr und König, dini Dienerin möcht Der no öppis säge." – "Sprich!"

13 Si het agfange: "Warum hesch du dir de so öppis gege s Volk Gottes usdenkt? Wennd so redsch min Chönig, redsch di sälber schuldig willd din eigete Sohn nid us de Verbannig zruggholsch.

14 Mir wärde mit Sicherheit sterbe u si de wie Wasser, wo uf d Ärde gschüttet wird u nid wieder cha zrügghout wärde. Aber Gott löscht es Läbe nid us. Är zieht Gründ in Erwägig, werum dä Verbannte nid für immer us sire Nöchi verbannt söll blibe.

15Min Herr und König, i bi zu Dir cho, um dir das vorztrage, wüu ds Volk mir Angst gmacht het. Da hani dänkt, dini Dienerin: 'Ich wird mit däm König rede. Guet müglech daser ufd Bitte vo mir sire Sklavin iigah wird.

16 Vilicht wird dr Kenig mi alose u sini Sklavin us dr Hand vom Maa befreie, wo mi u mi einzige Bueb usem Erbe wott uslösche, das Gott üs het gä.‘

17 Aus dini Dienerin hani mir de dänkt: 'D Wort vo mim Herr u Königs möge mir doch bitte Erliechterig bringe!"Schliesslich isch mi Herr und König so we en Engel vum wahre Gott und cha zwüsche Guet und Bös unterscheide. Di Gott Jehova isch a dinere Siite."

18 Der König het der Frou erwideret: "Bitte verheimlich mir nüt, was o immer i di jitz frag." Si het gseit: "Bitte sprich, mein Herr und König."

19 "Steckt Jọab hinter der ganze Sach?", het der König wösse, woruf die Frou gantwortet het: "So wahr du läbsch, o mi Herr und König: Es isch eso, wi mi Herr und König seit. Ja, din Diener Jọab het mer Awisige gäh und mir, dinere Dienerin, all die Wort is Muul gleit.

20 Din Diener Jọab isch so vorgange um die Sach andersch darzstelle, aber du min Herr, bsitzt Wiisheit wie de Engel vom wahre Gott und weisch alles was im Land passiert.“

21 Druf het der König zu Jọab gseit: "Guet, ich werde das mache. Gang u hol der jung Maa Ạbsalom zrugg."

22 Da isch sech Jọab an Bode gworfe, het sech verbüted u pries de König. Jọab het gseit: "Hüt isch mir, dim Diener, bewusst worde, o mi Herr und König, dasi dini Anerkennig ha, denn du, min König, hesch d Bitte vo dim Diener erfüllt."

23 Denn isch Jọab ufgstande, isch uf Gẹschur gange und het Ạbsalom uf Jerusalem bracht.

24 Doch der König het gseit: "Er söll i sis Huus zrugg gah, aber er darf mir nid unger d Ouge träte" Ạbsalom isch auso i sis eigete Huus gange und erschosse nid vorem König.

25 In ganz Israel hets ke Maa gä wo für sis Usgseh so bewunderet isch worde wie Ạbsalom. Är isch vom Scheitel bis zur Sohle mallos gsi.

26 We är sich der Chopf het la scherä u sy Chopfhaar isch gwogä, het ds Gwicht 200 Scheku nachem mügliche Gwichtsstei betrachtet. Är het sech immer müesse am Jahresändi schärbe la, wüu ihm d Hoor si de z schwär worde.

27 Ạbsalom het drei Söhn gha und e tochter namens Tạmar. Si isch e bildhübschi Frau gsi.

28 Ạbsalom het zwei ganzi Jahr in Jerusalem gwohnt ohni de König zgseh.

29 Deshalb lah Ạbsalom Jọab rüefe zum ihn zum könig schicke, aber Jọab het nid welle cho. Au nach dr zwöite Ufforderig het er sich weigeret.

30 Schliesslich het gseit Ạbsalom zu sine Diener: "Jọabs Stück Land ligt näb minem und es wachst dert Gerste. Los, zündet es a!" Da hends d Diener Ạbsaloms in Brand gsteckt.

31 Jọab het sech sofort ufe Wäg gmacht, isch zue gange Ạbsalom hei u het ne gfragt: "Warum hei dini Diener mis Stück Land azündet?"

32 Ạbsalom het Jọab gantwortet: "Sieh doch! I ha dir la usrichte: 'Chum lah mi zum König schicke und ne frage: "Wozu bin ich überhoupt vo Gẹschur cho? I wär besser dert blibe. I möcht etze de König gseh, u weni schuldig bi, de söll er mi umbringe.

33 Da isch d Jọab zum König gangä u het ihm das uusgrichtet. Ạbsalom isch de zum König grüefe worde, u woner zu ihm inecho isch het er sech nieder gworfe u het sech mit em Gsicht zur Ärde vor ihm gleit, woruuf de König ihn küsst het.

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2.Salomon 13 vo 24

 

2.Salomon 13 vo 24

13:1 David Sohn Ạbsalom het e schöni Schwöster gha mit name Tạmar, u David Sohn Ạmnon het sech i si verliebt.

2 Ạmnon isch so verzwiiflet gsi, dass er wäg sinere schwöschter Tạmar krank isch worde, denn si isch e jungfrau gsi und är het ke möglichkeit gseh, sich ihre z nöchere.

3 Nun het gha Ạmnon aber en Fründ mit Name Jọnadab – e Sohn vom David Brüeder Schimẹad – wo e sehr schlaue Maa isch gsy.

4 Er het gfragt Ạmnon: "Wieso bisch du, de Sohn vom König, jede Morge so deprimiert?" Ạmnon het ihm erklärt "Ich bi in Tạmar verliebt, d Schwöster vo mim Brüeder Ạbsalom."

5 Jọnadab rietet ihm: "Leg di is Bett und stell di chrank. U we di Vater chunnt, um nach dir z gseh, de säg ihm: 'Bitte la mini Schwöster Tạmar cho u mir öppis z ässe bringe. We si ds Chrankeesse vor mine Ouge zuebereitet u mir serviert wird i s ässe.'"

6 Ạmnon het sech auso ane gleit u het sech chrank gsteut, u dr König isch cho zum nachem gseh. Da het Ạmnon zu ihm gseit: "Bitte lass mini Schwöster Tạmar cho u vor mine Ouge zwöi härzförmigi Pfannchueche mache u mir serviere, u i wird se ässe."

7 Da het öpper zu Tạmar is Huus gschickt und ihre la usrichte: "Gang bitte is Hus vo dim Brüeder Ạmnon u mach ihm öppis z ässe."

8 Also isch Tạmar zu Ạmnon hei gange, dert wo er sech häregleit het. Si het de Teig gno, het drus Pfannchueche knietet und het se backe.

9 Denn het si d Pfanne gno und het em d Pfannchueche dient. Aber Ạmnon het sech weigeret z ässe und befähl: "Alli sölled usegah!" Da hei sech alli zrüggzoge.

10 Ạmnon het itz zu Tạmar gseit: "Bring mir ds Ässe is Schlafzimmer. Wenns mer mit eigete Hand gisch wirdis ässe" Auso het Tạmar di härzförmige Pfannchueche gno, wo si zuebereitet het, u het si ihrem Brüeder Ạmnon is Schlofzimmer brocht.

11 Wo si ihm d Pfannchueche zum Ässe het gä, het er se packt u gseit: "Chum, leg di zu mir, mini Schwöschter."

12 Doch sie het protestiert: "Nei, min Brüeder! Erniedrige mi nid – z Israel tuet me so öppis nid. Tue mer die Schand nid a!

13 Wie chönnt ich je vo dere Schand befreit wärde? Und du wirsch als eine vo de schamlose Manne z Israel gälte. Bitte red doch mit däm König, er wird mi dir nid verweigere."

14 Doch är het nid welle uf sie lose, sondern het überwältiget u vergewaltiget – so het är si erniedriget.

15 Danach het är e abgrundtüfe Hass uf si becho, sodass sy Hass uf si grösser isch gsy aus die Liebi, won är für se het empfunde. Ạmnon het zu ihre gseit: "Steh auf und verschwinden!"

16 "Nei, mi Brüetsch!", het si ne aagflegt. "Mi iz wegschicke isch schlimmer als das wod miir ahta hesch" Är het aber nid welle uf si lose.

17 Druf het är sy junge Diener gredt u het ihm gfaut: "Schaff mir bitte di Person us de Ouge u schlüsst d Tür hinger ihr zue!"

18 (Sie het es bsunders langs Gwand a gha, wies di jungfräuleche Töchter vom Chönig hei aagleit.) Sy Diener het si auso usegfüehrt und d Türe hinger ihre verschlosse.

19 Dänn het sech Tạmar Asche uf e Chopf gstreut u het ihres edles langs Gwand zerrisse. Si het d Händ ufe Chopf gleit u isch schreiend drvo gange.

20 Ihr Brüetsch Ạbsalom het sie gfragt: "Sind das din Brüeder gsi Ạmnon, wo bi dir gsi isch? Sprich mit niemerem drüber, mini Schwöschter. Er isch schliesslich di Brüeder. Nimm dir das ganze nid z härze." Vo da a glebt het Tạmar isoliert im Huus vo ihrem Brüeder Ạbsalom.

21 Aus König David vo auem erfahre isch är sehr hässig worde. Är het aber d Gfüeu vo sim Sohn nid wöue verletze, wüu är sy Erschtgeborener isch gsy.

22 Ạbsalom het nüt zu Ạmnon gseit – weder guets no böses –, denn är het ne ghasst, dass är sini schwöschter Tạmar vergewaltigt het.

23 Zwöi ganz Jahr speter sy Ạbsalom Schafscherer z Baal-Hạzor ir Nöchi vo Ẹphraim und Ạbsalom alli Söhn vom Chönig zumene Fäscht iiglade.

24 Da isch Ạbsalom zum König gange und het gseit "Ich, din Diener, lass grad mini Schoof schreie. Bitte, mi König, gang doch zäme mit dine Diener mit mir dört häre."

25 Aber dr König het zu Ạbsalom gseit: "Nei, min Sohn! Wenn mir alli göh, falle mir dir doch nume zu Last." Obwohl Ạbsalom witer uf ihn irede het, het er sich nid la umstimme, wünscht ihm aber alles gueti.

26 Schliesslich het gseit Ạbsalom: "Wenn du nid chasch cho, denn lah doch bitte mi Brüeder Ạmnon mit üs ga." Druf het de König gfragt: "Warum Ạmnon?"

27 Doch Ạbsalom het ke Rueh gäh u so het dr König gschickt Ạmnon u aui sini angere Söhn mit ihm.

28 Denn het Ạbsalom sin Diener de Befehl geh: "Passet uf und wartet, bis Ạmnon vom Wy aaghöret isch und i säge euch: 'Erschlagt Ạmnon!' Denn tötet ne. Het ke Angst! Schliesslech chunt dr Befehl vo mir. Syt starch u muetig!"

29 D'Dieener verfahre mit Ạmnon genau so wies Ạbsalom es befohle het. Da hei aui Söhn vom Chönig ufsprunge, stige uf ihri Multiere u floh.

30 Si si no ungerwägs gsi wo dr David berichtet worde isch: "Ạbsalom het aui Söhn vom Chönig tötet! Keine het überläbt."

31 Sofort isch dr König ufgschtande, sini Chleider zerrissä u isch a Bode gworfe, u aui sini Diener si mit zerrissene Chleider bi ihm gstande.

32 Doch Jọnadab, dä Sohn vom David Brüeder Schimẹa, het gseit: "My Herr, dänk bitte nid, dass si aui junge Söhn vom Chönigs umbrocht hei – nume Ạmnon isch tot. Das isch uf Befähl Ạbsaloms gschehe. Sit em Tag, als Ạmnon Ạbsaloms Schwöster Tạmar erniedrigt het, isch das für ihn beschlosseni Sach gsi.

33 Min Herr und König, gib nüt uf d Nachricht: 'Alli Söhn vom König sind tot.' Nur Ạmnon isch tot."

34 Ạbsalom isch inzwüsche wäggrännt gsy. Wo der Wächter spöter Usschou het ghebt, het är vor Strasse hinger sich gseh, wo näb em Bärg het a huufe Lüt cho.

35 Da het d Jọnadab zum König gseit: "Sieh nume! Dini Söhn isch zrug, mi König, genau wi ig, di Diener, es het gseit."

36 Chuum het er das uusgsproche, sy d Söhn vom Chönig o scho lut gränne choo. O der König u alli sy Diener hei üsserscht bitterlech gränne.

37 Ạbsalom floh zu Tạlmai, em Sohn Ạmmihuds, em König vo Gẹschur. Dr David het vieli Täg um si Sohn trout.

38 Nachdem Ạbsalom nach Gẹschur gflohe isch, isch er drü Jahr dert blybe.

39 Mit dr Zyt isch König David übere Tod cho Ạmnons hinweg u het sich itz nach Ạbsalom gsee.