1 Könige 17 vo 22
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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1 Könige 17 vo 22
17:1 Elịa us Tischbẹ, e Iwohner vo Gịlead, het jetzt zue gseit Ạha: "So wahr Jehova, de Gott Israels, woni diene läbt: I de nächschte Jahr wird's ke Tau gäh u nid rägne, bis i's säge!"
2 Elịa übercho denn vo Jehova folgendi Botschaft:
3 "Gang vo hie wäg i Richtig Oschte und versteck di im Tala Kẹrith östlich vom Jordan.
4 Trink det usem Bach, und ich wird defür sorge, dass dir Rabe öppis z'esse bringe."
5 Elịa het sich sofort ufe Wäg gmacht und het was dr Jehova ihm gseit het. Är het sich bim Tala Kẹrith östlich vom Jordan ufghalte.
6 Morge u Abe hei d Rabe ihm Brot u Fleisch bracht, u er het us em Bach trunke.
7 Doch wills im Land nid grägnet het, het dr Bach nach einige Täg uströchnet.
8 Da het Elịa vo Jehova d Botschaft übercho:
9 "Mach dich auf den Weg nach Zạrephath im Gebiet von Sịdon und blib dert. I wirde e Witwe säge das si di mit Ässe söu versorge."
10 Auso het er sech ufe Wäg uf Zạrephath gmacht. Am Iigang zu de Stadt het e Witwe Holz sammlet. Elịa het ere zue gredt: "Hol mer bitte chli Wasser zum Trinke."
11 Wo sies het wöue hole, het er ihre nachegruefe: "Bring mir bitte auch ein Stück Brot mit."
12 Sie antwortet: "So wahr dein Gott Jehova läbt: I ha kes Brot meh, nume no e Handvoll Mehl im grosse Chrüg u chli Öl im chliine Chrüg. I sammle hie grad es paar Stück Houz zäme. De gani ihne u mach für mi u mi Sohn öppis z ässe. Das wird üsi letschti Mahlziit sy u de werde mer sterbe."
13 "Ha ke Angst", het Elịa sie beruhigt. "Gang hei und tue was du gseit hesch. Aber back zersch us dem, wo du no hesch, es chlises Brot für mich und brings mir. Hinterher chasch für dich u din Sohn öppis mache.
14 Denn des sait Jehova, dr Gott Israels: 'Dr grossi Mehlchrug und dr kliine Ölkrug werre nit leer werde – bis zu däm Tag, wo Jehova's uf d Erdoberflächi laht rägne.‘“
15 D Witwe het gmacht, was Elịa zu ihre gseit het. So hei si, Elịa u die andere i ihrem Hus viu Täg lang öppis z ässe.
16 Dr grossi Mehlchrug und dr chly Ölchrug sy nid leer worde, wi Jehova's dür Elịa akündet het.
17 Eines Tages isch dr Sohn vo dr Husherrin chrank worde – so chrank, dass är schliesslech nümme atmet het.
18 Da het sie zu Elịa gseit: "Mann des wahre Gottes, wurum hesch du mir das aagmacht? Bisch du hie, um mi a mini Schuld z erinnere und mi Bueb umzbringe?"
19 "Gib mir dein Sohn", het Elịa sie ufgforderet. De het är ihre Bueb us de Arme gholt, het ne i das Dachzimmer, won är gwohnt het, und het ne uf sys Bett gleit.
20 Är het zu Jehova gruefe: "Ach Jehova, mein Gott, bringsch itz o Unglück über d Witwe woni wohne und laht ihre Sohn stärbe?"
21 De het är sech drümal über ds Chind beugt u het luut zu Jehova: "Ach Jehova, mein Gott, bitte lass dieses Kind wieder leben."
22 Jehova erfüllt Elịas Bitte. Es isch wider Läbe i ds Ching cho u es het ufgläbt.
23 Elịa het denn dä Buebe gno und ihn vom Dachzimmer uf unde is Huus bracht. Är het ne sy Muetter gä u het gseit: "Lueg doch, di Sohn läbt!"
24 Da het d Frau zu Elịa gseit: "Jetz weiss i, dass du wirklich ä Maa Gottes bisch und dass alles wo Jehova durch di seit wohr isch."