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Rico Loosli 6934 Bioggio
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2.Samuel 19 vo 24

 

2.Samuel 19 vo 24

19:1 Jọab isch brichtet worde: "Der König weint und trauert um Ạbsalom."

2 A däm Tag het sech dä Sieg für ds ganze Volk in Trauer verwandlet, wöus ghört het, dass dä König um sin Sohn truurig het.

3 Lüt schlechte id Stadt zrügg wi Soldate, wo sech schäme wüu si usere Schlacht gfloge si.

4 Der König het sys Gsicht verhüllt u di ganz Zyt mit luter Stimm gschribe: "Mein Sohn Ạbsalom, mein Sohn, mein Sohn!"

5 Jọab isch denn zum König is Huus cho und het gseit: "Du hesch hüt dini Manne beschämt – alli, wo dir u dine Sohn u Töchtere, dine Froue u Näbefroue hüt ds Läbe grettet hei.

6 Du liebsch die, wo di hasse u hassisch die, wo di liebe. Hüt hesch üs klargmacht, dass dir dini Truppeführer und Soldate nüt bedütet. I bi nämlech sicher: Es wär dir ganz rächt, we hüt nume Ạbsalom am Läbe wär, mir Übrige aber tot.

7 Schtimm itz uf, gang use u red dine Lüt guet zua. We du nid zu ihne geisch, de schwör ig bi Jehova dass hüt Nacht kein einzige Maa bi dir blibt. Das wird für di schlimmer sii als alles wo dir sit dinere Jugend zuegstosse isch."

8 Da isch der König ufgschtande u het im Stadttor Platz gno. Me het aune Bscheid gseit: "De König hockt itz im Tor!", u so hei si alli vor ihn treit. Doch Israel isch gflohe jede zu sich hei.

9 In allne Stämm Israels händ d Lüt nun heftig mitenand diskutiert und gseit: "Dä König het üs vor üsne Finde grettet und vo de Philịstern befreit und jetzt isch er wäg Ạbsalom usem Land gflohe.

10 Doch Ạbsalom wo mir zu üsem König gmacht hei isch idr Schlacht gfaue. Warum ungernehme dir itz nüt zum dr König zrügzbringe?"

11 König David het de Priester Zạdok gloh und Ạbjathar usrichte: "Redet mit de Ältiste vo Juda und frogt sie: 'Wöhnd ihr würkli di Letschte sy wo de König hei zrugbringe, wo doch scho ganz Israel bim König a sim jetzige Wohnsitz vorstellig worde isch?

12 Dir sit doch mini Brüeder, mini Bluetsverwandte. Warum söttet ihr di Letschte sii wo de Chönig zruggbringe?'

13 U richtet amạsao vo mir us: 'Bisch nid mi bluetsverwandter? Gott sölls mir dopplet zrugg zahle, wenn nid ab sofort anstatt Jọab min Heerführer wirsch.

14 So heisst dr Kenig des Herz alle in Judas, so dass sie gschlosse hinda nem gschtande sin, un sie len nem usrichte: "Kumm mit all dine Lüt zrügg."

15 Dr König het sich när uf e Rückweg gmacht u het dr Jordan erreicht, u d Juda si uf Gịlgal um dr König z träffe u ne übere Jordan z gleite.

16 Der Benjaminịter Schịmeï, der Sohn Gẹras, us Bạhurim hät zäme mit de Manne Judas König David entgäge gwäut.

17 Bi ihm si no 1000 witeri Männer vo Bẹnjamin gsi. O Zịba, dr Diener im Huus Sauls, het sech mit sine 15 Söhnli u 20 Diener beeilt, um no vor em Chönig dr Jordan z'erreiche.

18 Är het d Furt überqueret zum di königlechi Husgmeinschaft überegleite u em König aui Wünsch z erfülle. Grad welle de König de Jordan überquere, da isch sich Schịmeï, dä Sohn Gẹas, vor ihm ufe Bode gworfe.

19 Er bittet dr Kenig: "Rächne ma mi Schuld nit a, mi Herr, un dänke nimi a des Unrecht, des i, di Diena, dir a däm Dag ahta ha, als dü, mi Herr un Kenig, vu Jerusalem wäggange bisch. Der König mögt sech das nid z'Härze näh,

20 denn ig als di Diener weiss nume zu guet das ig gsündet ha. Drum bini dir hüt als ersts usem ganze Huus Josephs entgägecho, min Herr und König."

21 Sofort wandt Ạbischai, dr Sohn Zerụjas, i: "Schịmeï het doch der Gsalbte Jehovas verfluecht! Het är drfür nid dr Tod verdient?"

22 David erwideret: "Was geht euch das an, ihr Sohn Zerụjas? Warum handelt ihr gege min Wille? Söll hüt öppe in Israel öper tötet werde? Weiss i öppe nid das i hüt König über Israel bi?"

23 De het der König zu Schịmeï gseit: "Du wirsch nid sterbe." Das het er mit eme Eid bekräftigt.

24 Mephibọscheth, dr Änku Sauls, isch em Chönig äbefaus entgäge gange. Sit däm Dag, wo dr Kenig wäggange isch, bis zue däm Dag, wo na in Friede zrüggkehrt het, het er sini Fess nit pflegt, si Schnurbart nit gschnitte un sini Kleida nit gwäsche.

25 Wo er nach Jerusalem isch cho zum de König träffe, het er gfragt: "Warum bisch du nid mit mir gange, Mephibọscheth?"

26 Er het antwortet: "My Diener het mi hingergange, my Herr u König. I, di Diener, het nämlech gseit: 'I la mi Esel sattle, damit i uf ihm cha rite u mit em Chönig furtzieh', denn i bi ja verchrüpplet.

27 Är het mi jedoch bi dir verleumdet, mi Herr u König. Aber du, mi Herr u König, bisch wine Ängel vom wahre Gott. Du also was immer du für guet hebsch.

28 Du hättisch die ganzi Huus Gmeinschaft vo mim Vater chönne zum Tod verurteile, min Herr und König, und dennoch hesch du mich din Diener, bi dene Platz lah wo a dim Tisch esse. Mit welem Rächt chani da no witer der König alüte?"

29 Doch der König antwortet: "Was redsch du no devo? I ha entschiede: Du und Zịba, ihr teiled eu das Land."

30 Mephibọscheth het em König erwideret: "Er cha alles ha, min Herr u König jetz wo de z Friede heicho bisch."

31 Der Gileadịter Barsịllai het sech vo Rọgeli us zum Jordan ufgmacht, um dr König an Jordan z gleite.

32 Barsịllai isch scho e sehr alte Maa vo 80 Johr gsi. Är isch huere riich gsi u het drum dr König während däm Ufenthalt in Mahanạji mit Lebensmittel versorgt.

33 Daher het der König Barsịllai ds Agebot gmacht: "Chum mit übere und i wirde dich in Jerusalem versorge."

34 Barsịllai entgägnet am König: "Wie mänge Täg han i no z läbe, das i mit em König nach Jerusalem sött ufzieh?

35 Bi hüt 80 Jahr alt. Chani de zwüsche guet u Bös unterscheide? Chan i, dine Diener, schmöcke was i isse u trinke? Chani de no dr Stimm vo Sänger u Sängerinne lusche? Werum sött ich, Dis Diener, Dir also zuesätzlich zur Last gheie, min Herr u König?

36 Mir aus dim Diener gnüegts doch scho, dass i di ha dörfe zum Jordan begleite, min König. Warum söttsch Du Dich mit dere Blohnig erkenntlich zeige?

37 Lah mi dine Diener, bitte zruggkehre u i minere Stadt bim Grab vo mim Vater u mire Muetter sterbe. Doch hie isch di Diener Kịmham. Lah en mit dir überzieh, min Herr und König. Tu für ihn was immer du für richtig haltisch."

38 Der König antwortet: "Kịmham wird mit mir überzieh, und i wirde für ihn tue, was immer du für richtig haltisch. Worum du mi o immer bitte, i wirds für di tue."

39 När hei aui dr Jordan überqueret, u wo dr König übere isch, het är Barsịllai küsst und het ne gsägnet. När het Barsịllai heim zrügg kährt.

40 Wo de König uf Gịlgaln hinüberzogä het nen Kịmham begleitet. Alli vo Juda u halb Israel hei em Kenig ds Geleit gä.

41 Denn si die übrige Manne Israels zum König cho und hei vo ihm wöue wüsse: "Warum hei unseri Brüedere, d Juda-Männer, di heimlich wäggholt u dr König u sini Huus¬gmeinschaft übere Jordan bracht samt allne Manne David?"

42 Alli Männer vo Juda hend de Männer vo Israel gantwortet: "Weil de König mit üs verwandt isch.q Warum reged ihr eu drüber uf? Händ mir öppis uf Choste vom Chönig gässe oder es Gschänkli becho?"

43 Die Manne vo Israel hei d Männer vo Juda entgägnet: "Mir sy zäh Stämme und hei drmit e grössere Aaspruch uf David als ihr! Warum hei ihr üs auso verächtlech behandlet? Hätte mir nid die Erschte söue si, wo üse König zruggbringe?" Doch d Männer vo Juda hei sich mit ihrne Wort gäge d Männer vo Israel düregsetzt.

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2.Samuel 18 vo 24

 

2.Samuel 18 vo 24

18:1 David het itz syni Manne zäut u het Oberschte vo Tusigschafte u Oberschte vo Hundertschafte über sie igsetzt.

2 E Drittel vom Heer het är ungerem Befehl Jọabs gstellt, e Drittel ungerem Befehl Ạbischais, Sohn vo Zerụja u Brüeder vo Jọab, u e Drittel ungerem Befehl vom Gathịtai u het se usrücke lo. De het der König zu de Manne gseit: "I wird mit euch ziehen."

3 Doch si wandte ih: "Du darfsch nid i Kampf zieh! Wüu we müese flüge, interessiert das d Find nid, u we d Heufti vo üs stirbt, interessiert se das ou nid. Aber du bisch so viu wärt wi 10'000 vo üs.g

 Es wär drum besser we du üs vor Stadt us Verstärkig schicksch."

4 Der König het zu ihne gseit: "Was immer Ihr fürs Beste haltet, werdi mache." Är het sech näbem Schtadtor u aui Manne hei nach Hundertschafte u Tusigschafte gordnet us.

5 Dänn händ Jọab übercho, Ạbischai und Ịtai vom König d Order: "Goht mir zlieb schonend mit dem junge Maa Ạbsalom um."

 Aui hei's ghört, wo der Chönig aune Oberschte dä Befähl gäh het.

6 Die Truppe hei denn gege Israel is Feld zoge, und d Schlacht het im Wald vo Ẹphraim stattgfunde.

7 Dert isch Israel vo de Männer David besiegt worde u erlittet ä schweri Niederlag – 20 000 fielt.

8 D Schlacht het sech über die ganz Region usbreitet gha. A däm Tag si meh Manne dür d Gfahre vom Wald umcho aus dür ds Schwert.

9 Schliesslich het Ạbsalom uf David Männer troffe. S'Muultier, wo er rittet, isch under di dick Äscht vomene grosse Baum cho, u Ạbsalom isch mit em Chopf im Gäscht hänge blibe. Sis Multier isch wyter gloffe und är het i der Luft baumlet.

10 Das het öpper gseh und het zu Jọab gseit: "Stell der vor! I ha Ạbsalom imene grosse Baum gseh."

11 Druf het Jọab zu dem Maa gseit: "Wenn du das gseh hesch, warum hesch ne nid uf der Stell umbracht? I hätt dr liebend gärn zäh Silberstück und es Gürtel derfür gä."

12 Doch der Maa het Jọab gantwortet: "Sälbst für 1000 Silberstück würi nid d Hand gäge de Sohn vom Chönig erhebe. Mir hei doch ghört, wie dr König dir, Ạbischai und Ịttai befohle het: 'Wer au sit, passt uf dä junge Maa Ạbsalom uf!'

13 Hätt ig mi nid dra ghaute, sondern ihm ds Läbe gno, de wär das am König niemaus verborge blibe, u du hättisch mi nid i Schutz gno."

14 Jọab het nume gmeint: "Ich werde ke Zyt me mit dir vergüde!" Är het drü schpitzigi Schtäbli id Hand gnoh, isch zue Ạbsalom, wo no läbend a däm grosse Baum anegloffe het, u si is Härz gschosse.

15 Dänn si zäh Waffeträger cho Jọabs und schlüüse uf Ạbsalom ii, bis er tot isch gsi.

16 Jọab isch itz ds Horn bliebe u d Männer hei d Jagd uf Israel iigsteut u hei zrügg kehrt. Är bot ihne Einhalt.

17 Sie hei gno Ạbsalom, sie hei nä im Wald i ne grossi Gruebe gheie u hüfte über ihm e riese Schteihuufe uf. Alli Manne Israels flohed hei.

18 Ạbsalom het scho zu siine Läbziite e Süle gno und im Königstal für sich ufgstellt, denn er het gseit "I ha ke Sohn wo d Erinnerig a mi Name chönnt la furtläbe." Auso het är d Säule nach sich sälber benannt, u si wird bis hüt "Ạbsaloms Denkmal" gnennt.

19 Ahimạaz, de Sohn vo Zạdok, het gseit: "La mi bitte zum König laufe und ihm d Nachricht bringe. Schliesslich het ihn Jehova vo sine Fäind befreit und so für Gerechtigkeit gsorgt."

20 Doch Jọab erwideret: "Das chunt nöd frog! Chasch irgendwenn andersch e Nachricht bringe – aber dasmal nid. Immerhin isch ja dä Sohn vom König gstorbe.

21 Druf befahl Jọab einem Kuschịten: "Lauf los und sag dem König, was du gseh hast!" Der Kuschị verbütet sich vor Jọab und het devo rennt.

22 Ahimạaz, de Sohn vo Zạdok, bitt Jọab aber nomal: "Egal was passiert, lah mi bitte o dört hi laufe, hingerem Kuschịten her." Doch Jọab het iigwandt: "Wieso, mi Sohn? Es git für di doch nüt z'berichte."

23 Doch är het druf beschtande: "Was o immer passiert, lass mi loosrenne." Da het Jọab gseit: "Lauf!" Ahimạaz het dur e Jordanbezirk gheisse und het schlüsslich dr Kuschịte überholt.

24 David isch zwüsche em innere u em üssere Stadttor gsy, wo dr Wächter uf ds Dach vom Tores vo de Stadtmuur isch gstige. Är het Usschau ghaute u het e einzelne Maa sekle.

25 Der Wächter het em Chönig zuegrüert u het ihm das gmäudet, wo der König het gseit: "Wenn er allei isch, bringt er e Nachricht." Während der Bote nöcher isch cho,

26 het der Wächter no e angere Ma gseh renne. Är het em Torwächter zuegrüert: "Da! No eine, wo allei rennt!" Der König het gmeint: "Au er bringt e Nachricht."

27 Der Wächter het brichtet: "Nach däm was i gseh, louft der erscht Mann wie Ahimạaz, der Sohn von Zạdok." Da het de König gseit: "Das isch e guete Maa, er het bestimmt gueti Nachrichte."

28 Ahimạaz reft em König zue: "Alles esch guet!" Är het sech vor em Kenig mit em Gsicht zur Ärde vrbügt un het gsait: "Dy Gott Jehova soll gepriesen werden, mein Herr und König! Är het dir d Manne, wo gäge di rebelliert hei, usgliferet."

29 "Isch mit em junge Maa Ạbsalom alles in Ordnig?", het sech der König erkundet, und Ahimạaz antwortet: "Es gäh e grosse Tumult, wo Jọab dr Diener vom König und mi dine Diener, gschickt het, aber i weiss nid was da los isch gsi."

30 Druf het der König gseit: "Gang zur Site, stell di hie häre!" Auso isch är zur Site u blib stah.

31 Nun het der Kuschị iigleitet und het gmeldet: "Mein Herr und König, nimm folgende Nachricht entgege: Hüt het Jehova di us dr Hand vo allne befreit, wo gäge di rebelliert hei, und so für Gerechtigkeit gsorgt."

32 Dr König het aber vo däm Kuschịte wöue wüsse: "Isch mitem junge Maa Ạbsalom alles in Ordnig?" Der Kuschị het gantwortet: "So wi däm junge Maa sölls aune Finde vo mym Herr u Königs erga u aune, wo gäg di hei welle rebelliert!"

33 Ufgwühlt isch dä König ufe zum Dachzimmer über em Toreingang gange. Derby het er ghült u het ständig gseit: "My sohn Ạbsalom, ach, my sohn, my sohn Ạbsalom! Wäri doch bloss a dinere Stell gstorbe, Ạbsalom, min Sohn, min Sohn!"

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2.Samuel 17 vo 24

 

2.Samuel 17 vo 24

17:1 Ahithọphel gschlug Ạbsalom denn vor: "Lass mi bitte 12 000 Maa ussueche und mi hüt Nacht uf d Jagd nach David mache.

2 I wirde ne überfalle wener erschöpft u chraftlos isch u ihn i panik versetze. Aui sini Lüt wärde flüchte u i wirde nume dr König töte.

3 I bringe dr aui Lüt zrügg. Ihri Rückkehr hängt devo ab was mit em Maa passiert wo du her bisch. Denn wird unterem ganze Volk Friede herrsche."

4 Ạbsalom und alli Ältiste vo Israel hend de Vorschlag genau richtig gfunde.

5 Doch Ạbsalom het gseit: "Öpper söll bitte de Arkịter Hụschai dezue lüte. Mir wänd lose was er dezue meint."

6 Da isch Hụschai zu Ạbsalom herein cho. Ạbsalom het ihm gseit was Ahithọphel empfohle het, u het denn gfragt: "Söue mer si Rat befolge? Und falls nid, was rätschisch du üs?"

7 Hụschai antwortet Ạbsalom: "Dimal het der Ahithọphel ke guete Rat geh."

8 Hụschai erklärt: "Du weisch genau, wie starch di Vater und sini Männer sy. Usserdäm sy si inere verzwiiflete Lag, so we ne Bäremueter, wo i freie Wildbahn ihri Junge verlore het. U din Vater isch e Chrieger – är wird nid bi sine Lüt übernachte.

9 Är versteckt sech grad i einere vo de Höhle oder nöime angers, u wener zersch agriift, wird sech das umespräche, u me wird sägä: 'D Anhänger Ạbsaloms si besiegt worde!‘

10 De bechunnt säuber e Maa wo so muetig isch wiene Löwe, bestimmt vor Angst weiche Chnü. Denn ganz Israel weiss, dass di Vater e starche Ma ischj un tapferi Lüt bi sich het.

11 Hie isch min Rat: Ganz Israel vo Dan bis Beërschẹba söll vor dir zämegrüefe wärde, so zahlrich wie d Sandkörner am Meer. Führsch se i Kampf!

12 Egal woner sech befendet, mer werdet ne agriffe. Mir wärde über ihn häregheie, wi der Tou ufe Bode gheit, u ke einzige wird überläbe – weder är no eine vo sine Manne.

13 Falls er sech ine Stadt zrügg zieht, de wird ganz Israel mit Seilene zu dere Stadt ga und si dermit is Tal abschleppe, bis keis Steinli meh übrig isch."

14 Ạbsalom und di andere Manne Israels hei gfunde: "Der Rat des Arkịters Hụschai isch besser aus de vo Ahithọphel!" Jehova hat nämlich feschtgleit, dass der gut Rat Ahithọphels durchkrützt wird,n damit Jehova der Untergang Ạbsaloms het chönne herbiifüehre.

15 Spöter het Hụschai de Prieschter Zạdok und Ạbjathar, was Ahithọphel Ạbsalom und de Ältiste vo Israel grate het und was er selber vorgschlage het.

16 Denn het er gseit: "Schickt schnell öpper zu David und warnt ihn: 'Blib hüt Nacht nid bi de Furte vor Wildnis, sondern überquere unbedingt dr Fluss, süsch wirsch dr König, zäme mit allne dine Lüt umchöme.

17 Jọnathan u Ahimạaz hei sech bi En-Rọgelt uufghalte, wöu sis nid gwagt hei sech ir Stadt z loh. Es Dienstmeitli isch zu ihne gange, het ne alles berichtet u si hei sich uf e Wäg zu König David gmacht.

18 Doch ä junge Ma het si gseh und informiert Ạbsalom. Do si die beide schnäu wäg gloffe und si zum Huus vomene Maa z Bạhurim cho. Är het e Brunne i sim Hof gha wo si inechlätteret hei.

19 Sy Frou het dr Brunne deckt u gschrottets Getreide druf verteilt. Kene het drvo gwüsst.

20 Als d Diener Ạbsaloms zu de Frou is Huus cho, hei si gfragt: "Wo sind der Ahimạaz und Jọnathan?" D Frau het gantwortet: "Sie sind da verbii cho und richtig Wasser gloffe". D Manne händ vergeblich nach de beide gsuecht und sind denn nach Jerusalem zrugg gange.

21 Wo d Manne wäg sy, sy die beide us em Brunne gstige, sy zu König David gange u ihm mit teile, was Ahithọphel grote het. Si hei gseit: "Mached öich uf und überquered schnäll de Fluss."

22 Da bringe David u aui sini Lüt sofort uf u überqueret dr Jordan. Bi Tagesaabruch isch kene meh am andere Flussufer gsi.

23 Als Ahithọphel het gmerkt, dasmer sy Rat nid befolgt het, het är e Esel gsattlet u ritt i sy Heimatstadt. Är isch ids Huus gange, het sire Huus Gmeinschaft Awiesige erteilt u het sich erhängt. So isch är gstorbe u isch im Familiegrab biigsetzt worde.

24 ir Zwüschezyt isch David uf Mahanạjim gange, u Ạbsalom het mit allne Manne Israels de Jordan überquert.

25 Ạbsalom het nun gmacht Amạsab anstatt Jọabc zum Heerführer. Amạsa isch dr Sohn vome Israelite namens Jịthra gsi. Dä het sexuelli Beziehige mit Abigail gha. Si isch d Tochter vo Nạhasch gsi und d Schwöster vo Jọabs Mutter Zerụja.

26 Israel u Ạbsalom hei im Land Gịlead lageret.

27 Aus David nach Mahanạjim isch cho, hei Schọbi (Sohn von Nạhasch aus dem ammonịtischen Rạbbaf), Mạchirg (Sohn von Ạmmiël aus Lo-Debạr) und Barsịllaih (der Gileadịter aus Rọgelim)

28 Schlofmatte, Schüssle, Tontöpf, Weize, Gerschte, Mehl, gröschtets Getreide, dicki Bohne, Linse u dörrts Getreide,

29 Honig, Anke, Schaf u Chääs. Das alles hei si zu David u sini Begleiter brocht, denn si hei sech dänkt "D Lüüt dert im Wildnis hei bestimmt Hunger u Durscht u sy müed."

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2.Salomon 16 vo 24

 

2.Salomon 16 vo 24

16:1 Aus David der Gipfel es Stück hinger sich gloh het, isch ihm Mephibọscheth Diener Zịba mit zwöi gsattelete Esle entgägecho. Bepackt si mit 200 Brotä gsi, 100 Rosinchuchä, 100 Chuchä us Summerfrüchtä und ämä grosse Krug Wy.

2 "Warum häsch du das alles herbrocht?", het der König gfragt, und Zịba gantwortet: "Uf de Esle cha d Huus¬Gmeinschaft vom Chönig riite, ds Brot und d Summerfrücht sy für die junge Manne, und we ir Wildniss d Chräft verlah, dä cha der Wy trinke."

3 Der König het jitz gfragt: "Und wo isch der Bueb vo dinem Herr?"Zịba het gantwortet: "Er isch in Jerusalem bliebe, denn er het gseit: 'Hüt wird mir das Huus Israel d Königsherrschaft vo mim Vater zrugg gäh.'"

4 Da het de König zu Zịba gseit: "Alles was Mephibọscheth ghört, bechunnsch jetzt du." Zịba erwideret: "Ich verbüüge mi vor dir, my Herr u König, u hoffe, dass de immer mit mir wirsch zfride sii."

5 Als König David Bạhurim erreicht het, isch ihm e luut fluchendej Maa entgägecho. Es isch Schịmeï gsy, dr Sohn vo Gẹra, e Maa us dr Familie vom Huus Saul.

6 Är bewarf David, aui Diener vom König, aui Soldate u di starche Kämpfer rächts u links vom König mit Stei.

7 Schịmeï gfluechte: "Verschwinde, verschwinde, du Mörder! Du nutzlose Maa!

8 Jehova het die ganzi Bluetschuld am Huus Sauls a dere Stell du als König regiert hesch uf di la zrugg gheie, u jetzt git Jehova s'Königtum i d'Hand vo dim Sohn Ạbsalom. Nun trifft di unglück, wüu du bluetschuld uf di glade hesch!"

9 Da het Ạbischai gseit, dä Sohn Zerụjas, zum König: "Wie chunnt dä tote Hund derzue, dich z'verflueche, min Herr und König! Lönd mi bitte übergah und ihm de chopf abschlah."

10 Druf dr König: "Was hani mit öich ztue ihr sohn Zerụjas? Söll er mi doch verflueche. Jehova het zu ihm gseit: 'Verfluche David!' Wer chan ihm also vorwerfe: "Warum machst du das?'"

11 David het sech itz a Ạbischai gwandt u aui sini Diener: "Wenn's scho my eigete Sohn, my eigete Fleisch u Bluet, uf mys Läbe abgseh het, wi vil me de jitz e Benjaminịter! Lönd ne in Rueh! Söll er mi doch verflueche, denn Jehova het ne drzue ufgforderet.

12 Vilicht gseht Jehova mini schlimmi Lag u Jehova schänkt mir Guets statt dä Flüch wo mr hütt an Chopf gworfe het."

13 Druf si dr David und sini Manne witer d Stross abe, während Schịmeï am Bärghang näbed ne härgloffe, Flüch het usgstiege u mit Stei u ere Mengi Erde gworfe.

14 Schliesslech si dr König cho und aui angere erschöpft a ihrem Ziu a und hei sich usgruefe.

15 In dr Zwüschezyt traffe Ạbsalom mit allne syne Ahänger us Israel in Jerusalem yy und o Ahithọphel het ne begleitet.

16 Aus David Fründ Hụschai, der Arkịter, zu Ạbsalom inecho, het er zu ihm gseit: "Lang läbt der König! Lang läbt der König!"

17 Da het gfragt Ạbsalom Hụschai: "Verstohsch das unter loyale Liebi gegenüber dim Fründ? Warum bisch nid mit ihm gange?"

18 Hụschai entgägnet Ạbsalom: "Ich halte zu dem, de Jehova, die Lüt da und alli übrige Männer Israels usgwählt hei, und blib bi ihm.

19 Und usserdem: Wem söll i diene, wenn nit däm Bueb vum Kenig? So, we i di Vater dient ha, wird i dir diene."

20 Ạbsalom bat Ahithọphel nun: "Gib mir einen Rat. Was söllemer tue?"

21 Ahithọphel rietet Ạbsalom: "Schlaf mit de Näbefroue vo dim Vater, woner zum Palasthüete deglah het. Denn erfahrt ganz Israel dass du dich bi dim Vater verhasst hesch, und dini Ahänger werded dadurch stärcher."

22 Auso isch für Ạbsalom uf em Dachg e Zelt ufgschlage worde u är het vor de Ouge vo ganz Israel sexuelli Beziehige mit de Näbefroue vo sim Vater gha.

23 D Ratschläg Ahithọphels si damals aus d Wort vom wahre Gott agseh worde. Soviu gaute sowohl bi David aus ou bi Ạbsalom aui sini Ratschläg.