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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Richter 5 vo 21

 

Richter 5 vo 21

5:1 An jedem Tag sin Debọra und Bạrak, der Sohn Abinọams, dieses Lied:

 2 "Dass man in Israel das Haar offe treit, dass sich das Volk freiwillig zur Verfüegig stellt, dafür preist Jehova!

 3 Höret zue, ihr Kenige! Schänked mer Ghör, ihr Herrscher! Für Jehova wird i singe, Lieder für Jehova, d Gott Israels.

 4 Jehova wo de vo Sẹir ufbrachsch, aus du uszogsch usem Gebiet vo Ẹdom, da het d Erde u Fluetä gstürzt vom Himmel, us dä Wuuche het ds Wasser gstürmt.

 5 Berge schmolze vor Jehova, ja de Sịnai vor Jehova, dem Gott Israels.

 6 In de Täg Schạmgars, em Sohn vo Ạnat, i de Tag Jạels si d Strosse verlah, Reisendi blibe uf Näbewäge.

 7 Dorfbewohner het's nüme in Israel geh, es het se nümme gäh bis i, Debọra ufstande ha, bis i ufgstande bi aus Mueter z Israel.

 8 Si hei sech nöii Götter gsuecht; de hets Chrieg i de Tore gä. Weder Schild no Lanze isch gseh under 40 000 in Israel.

 9 Mis Herz isch bi de Befehlshaber Israels wo freiwillig uszoge mit em Volk. Preist Jehova!

10 Ihr Raiba uf hellbrune Esel, ihr, de ihr uf ede Teppich hocke, un ihr, de ihr uf d Schtross gehn, bedenke:

11 A de Wasserstelle sy d Stimme vo de Wasserschöpfer z ghöre gsi, dert hei si vo Jehovas grächte Tate verzeut, vo de grächte Tate vo syne Dorfbewohner z Israel. Denn isch ds Volk Jehovas zu de Tore gange.

12 Wach uf, wach uf, Debọra! Wach uf, wach uf, sing es Lied!Stehn uf, Bạrak! Führ dini gfangene weg du Sohn Abinọams!

13 Denn si alli cho wo übrig si abe zu de Edle. Jehovas Volk isch abe zu mir zum Kampf gäge d Starke cho.

14 Us Ẹphraim si die im Tal cho, si fouge dr, o Bẹnjamin, mit dine Schare. Us Mạchir hei d Befehlshaber abundet us Sẹbulon d Awärber vo Soldate zoge.

15 Die Fürstä vo Ịssachar si bi debọra gsi, wi Ịssachar, so isches o Bạrak gsi. Z Fuess isch är i d Talbeni gschickt worde. Im Stamm Rụbe sy Härz yyghend erforscht worde.

16 Warum hesch Du Dich zwüsche de zwöi Satteltäsche anegsetztund em Flötespiel für dHärde zueglost? Im Stamm Rụbe sind Härz iighend erforscht worde.

17 Gịlead isch uf dr andere Siite vom Jordan bliebe. U Dan, werum isch er bi de Schiff blybe? Ạscher het tatelos am Ufer vom Meer gsässe u het sini Häfe nid verlüre.

18 Sẹbulon isch es Volk gsi, wo sis Läbe riskiert het, au Nạphtali, uf de offene Aahöhe.

19 Könige sy cho u kämpft. D Könige Kạnaans hei denn z Taanach am Wasser vo Megịddo kämpft. Silber hei si nid erbeutet.

20 Vom Himmel hei d Sterne uskämpft, vo ihrne Bahne hei si gäge Sịser kämpft.

21 Der Wildbach Kịschon hat die Feinde weg gepült, der Wildbach aus uralter Zeit, der Wildbach Kịschon. Du hast die Starken verträtten, o meine Seel.

22 De hei d Hufe vo de Ross bim wilde Galopp vo sinere Hängst dunneret.

23 'Verflucht Mẹros', het dr Engel Jehovas gseit 'ja het sini Bewohner verfluecht will si sind Jehova nid zu Hilf cho, sind Jehova nid z Hilf cho mit de Starke.'

24 Di geignetschte vo de Froue isch Jạel, d Frau vom Kenịter Hẹber, si isch di geignetschte vo de Fraue i de Zälte.

25 Är bat um Wasser, si het ihm Milch gä. Inere edle, feschtleche Schale het si geronneni Milch glängt.

26 Mit dr Hand griffe si nach em Zeltpflock, mit ihre rechte Hand nach em Hammer vom Arbeiter. Si het uf Sịser iighämmeret, het sy Chopf zerschmetteret, het sy Schläfe ztrümmeret u dürebohrt.

27 Zu irne Füess het er zämegfasst, er isch gfloge u isch reglos da gläge. Zu ihrne Füess het er zämme brocht u isch gfloge. Wo er zämmebracht het, isch er gfloge – gschlage.

28 Us em Fänschter het e Frou gseh, Sịser Mueter het suechend durchs Gitter blicket: 'Wo bliibt de si Chriegswäge?' Warum ghört me de Hufschlag vo sinere Ross nonig?'

29 Di wysschte vo ihrne Edelfraue hei zu ihre gseit, ja ou si säuber widerholt es ständig:

30 'Si verteile bestimmt ihri Büüte: es Meitli, zwöi Meitli für jede Chrieger, gfärbte Stoff als Büüte für Sịser, gfärbte Stoff als Büüte, es bestickts Gwand, gfärbte Stoff, zwöi bestickti Gwänder für de Hals vo de Plünderer.‘

31 O Jehova, so lass alli dini Feind umcho. Doch wer di liebt, sell si wie di ufghändi Sunne i ihrer Pracht." U ds Land het 40 Jahr lang Rueh gha.

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Richter 6 vo 21

 

Richter 6 vo 21

6:1 U wider hei d Israelite gmacht, was in Jehovas Ouge schlächt isch gsy, sodass Jehova si sibä Jahr lang id Hand Mịdians het gä.

2 D Midianịter unterdrückt Israel. Wäge Mịdian hend d Israelite i de Berge, i de Höhle und a schwer zuegängliche Orte Versteck für sich aagleit.

3 Wenn d Israelite Samen usätet, griffe Mịdian, Ạmalche und d Lüt usem Oste se ah.

4 Si hei ire Lager ufgschlosse um gäge Israel z kämpfe, und hei d Ernte bis uf Gạsa vernichtet. Si len nüt Ässbars übrig, o kes Schof, ke Stier u ke Esel.

5 Denn si si si mit ihrem Veh u ihrne Zelte cho u si so zahlrich gsi wie Heuschrecke. Es isch e unzählbari Mengi a Mönsche u Kamle gsy. Si dranget geng wider i ds Land ii, ums z verwüsche.

6 So grettet Israelite wäge Mịdian in bitteri Armuet und si hend Jehova um Hilf aglüte.

7 Als d Israelite wäge Mịdian zu Jehova um Hilf riefe,

8 het Jehova e Prophet zu nene gschickt mit dr Botschaft: "Das sagt Jehova, der Gott Israels: 'Ich ha euch us der Sklavereia in Ägypte usegfüehrt.

9 I ha öich us dr Hand vo Ägypter und vo allne eure Ungerdrücker befreit. I ha se vor euch vertriebe u euch ihres Land gä.

10 Und i ha zu euch gseit "Ich bi Jehova, eure Gott. Ihr söttet d Götter vo de Amorịter, i dere Land ihr wohnt, nid verehrena." Aber ihr heit nid uf mi ghört.'"

11 Spöter isch Jehovas Engel cho und het sich under de grossi Baum vom Abiësrịtersr Jọas in Ọphra gsetzt. Dä Sohn Gịdeons isch grad drbi gsi, ir Weinkelter Weize z'dräcke, wüu er ne het wöue vor de Midianịter verstecke.

12 Da erschien ihm Jehovas Engel und het gseit: "Jehova isch a dire Site, du starche Krieger."

13 Druf erwiderete Gịdeon: "Tschuldig, min Herr, aber wenn Jehova a eusere Siite isch, warum isch üs das alles passiert? Wo sind all die Wundertate wo üsi Vätere eus verzellt händ,v wo si gseit händ: "Jehova het eus us Ägypte usegfüehrt"? Jetzt het d Jehova üs im Stich gloh und üs i d Hand Mịdians gä."

14 Jehova het sich ihm zuegwandt und gseit: "Gang mit der Kraft wo du hesch und du wirsch Israel us der Hand Mịdians befreie,y denn i schick di."

15 Gịdeon antwortet: "Tschuldige, Jehova. Wie chan ich Israel rette? Mini Familie isch doch die unbedütendschte in Manạsse und i bi dr Unwichtigscht im Huus vo mim Vater."

16 Aber Jehova het zu ihm gseit "will i a dire site bi,z wirsch du Mịdian schlah als wärs e einzige Maa."

17 Druf erwiderete Gịdeon: "Weni i dinere Gunst stah gib mer doch es Zeiche wo würk du mit mir redsch.

18 Gang bitte nid vo hie wäg bis i mit mire Gabe wider chume und si dir vorsetzt." Da heter gseit: "I blibe hie bis zrügg chunsch."

19 Gịdeon isch ine gangä, het ä jungi Geiss zue gha u het ungsäuerts Brot useme Ẹpha Mehl gmacht. Er het s'Fleisch i ne Chorb gleit und d'Brüeh ine Chochtopf gosse. Dann het er's zue nem üsä brocht, un bot's nem unda däm grosse Baum a.

20 Der Engel vum wahre Gott het etze zue nem gsait: "Nimm des Fleisch un des ungsäuerte Brot, leg`s dert uf d grosse Felse un losst d Brüehe üs." Des het er gmacht.

21 Dänn het Jehovas Ängeli dr Schtab i syre Hand uusgschtreckt u mit der Schpitz ds Fleisch u ds ungsüürete Brot berüert. Da het Füür us em Felse gschlage u Fleisch u Brot si i Flamme ufgschlage. Druf isch Jehovas Engel vor sine Auge verschwunde.

22 Dr Nun het Gịdeon erkennt, dass es Jehovas Ängel gsi isch. Är het usgruefe: "Ach, Souveräner Herr Jehova! I ha dä Ängel Jehovas vo Agsicht zu Agsicht gsee!"

23 Jehova aber het zu ihm gseit: "Fried seg mit dir! Ha ke Angst, du wirsch nid sterbe"

24 Da het Gịdeon dört e Altar für Jehova baut. Är heisst bis hüt Jehọva-Schalọm u steit no i Ọphra, dr Stadt vo Abiësrịter.

25 In der Nacht het Jehova zu Gịdeon gseit: "Nimm dä jung Stier vo dim Vater, dä zwöit jung Stier, wo sibä Jahr alt isch. Riess d Altar Baals, der di Vater ghärt, nieder un hau d heilige Pfahl näbä um.

26 Bau denn für din Gott Jehova obe uf dr Feschtig mit anenand grieht Stei e Altar. Nimm der Stier und opfere ihn aus Brandopfer uf dä Houzstück vom heilige Pfahl wo du umeghoue hesch."

27 Auso het Gịdeon zäh Manne vo sine Diener gno und het genau das gmacht, wo Jehova ihm gseit het. Doch wüu är sech wäge dr Huusgmeinschaft vo sim Vater und wäge dr Manne vo dr Stadt Tagsüber nid het trout, het ärs i dr Nacht ta.

28 Wo d Manne vor Stadt früe am nächschte Morge ufgstande si, hei si gseh, dass dr Altar Baals zerstört und dr heilig Pfahl dernäbe umghaue isch. Uf em nöi errichtete Altar isch dr zwöit jung Stier gopferet worde.

29 "Wer het das gmacht?", het eine de andere gfragt. Nachdem si nachegforscht gha händ, händ si gseit: "Das isch Gịdeon gsi, dä Sohn vo Jọas."

30 Da hend d Männer vo de Stadt Jọas gforderet: "Bring din Sohn use. Är mues stärbe wüu är dr Baalsaltar zerstört und dr heilig Pfahl dernäbe umghaue het."

31 Jọasi het allne gantwortet, wo ihm entgägnet: "Müesst ihr Baal verteidige? Müesst Der ne rette? Wer ihn verteidigt, söll hütt morge no sterbe. Wenn er en Gott isch, söll er sich doch selber verteidige, schliesslich het öpper si Altar niedergrisse!"

32 A dem Tag het er Gịdeon de Name Jerubbaal gä u het gseit: "Söll Baal sech doch sälber verteidige we öpper si Altar zerstört het."

33 Mịdian, Ạmalkm u d Lüt usem Oste hei sich zämetreit, hei über is Tal Jẹsreël zoge u heit dert ihres Lager uufgschlage.

34 Da kama Jehovas Geist über Gịdeon. Är blies ds Horn wo sech d Abiësrịter gschlosse hinger ihn hei gstellt.

35 Er het Bote dür ganz Manạsse gschickt und o dert het me sech hinger ihn gstellt. Usserdäm het är Bote dür Ạscher, Sẹbulon und Nạphtali gschickt. Si si cho u hei sech aaschlossä.

36 Gịdeon het denn zum wahre Gott gseit: "Wenn du Israel durch mi rette wirsch wies versproche hesch,

37 gib mer es Zeiche. I lege es Wollvlies uf em Dreschplatz us. Wenn nume ufem Vlies Tau isch aber dr Bode ringsum troche blibt de weiss i das du Israel wie versproche wirsch düre mi rette."

38 U so isch es o cho. Won är früech am nächschte Tag ufstande u das Vlies uswrangt het, isch so viu Tau usecho, dass e grossi Schale vou worde isch.

39 Gịdeon het jedoch zum wahre Gott gseit: "Sig nid zornig uf mi, aber i hätt no e Bitte. Loh mi no es Prob mit em Vlies lah mache, numme no einisch. Bitte lah nume z Vlies troche blibe und überall uf em Bode söll Tau si."

40 Genau das het Gott ir Nacht gscheh: Ds Vlies allei isch troche blibe und überau uf em Bode isch Tau gsi.

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Richter 7 vo 21

 

Richter 7 vo 21

7:1 Denne het sech Jerubbaal gmacht, das heisst Gịdeon, mit allne sine Manne früeh uf und het ds Lager a d Quelle Hạrod ufgschlage. Ds Lager vom Mịdian het sech nördlech vo ihm i dr Talbeni am Hügel Mọre befunde.

2 Da het Jehova zu Gịdeon gseit: "Du hesch z'viel Manne. I wirde Mịdian nid i d'Hand gäh, süsch prahlt Israel villicht vor mir und seit: 'Wir haben uns aus eigener Kraft grettet.'

3 Lönd nun bitte unger dine Lüt usrüefe: 'Wer Angst het und zitteret, söll hei gah'" So het Gịdeon's uf d' Probe gstellt. 22'000 Manne hei zrügg gchert und 10'000 übrig blibe.

4 Jehova het jedoch zu Gịdeon gseit: "Es si immer no z'viel. Lass d'Männer zum Wasser la abe gah. I wirde dert e Uswahl für di träffe. Weni zu dir säge: 'Dä geit mit', dänn nimm ihn mit. Aber weni säge: 'Dä geit nid mit', dänn söll er nid mit gah."

5 Auso het Gịdeon d Manne zum Wasser durab gführt. De het d Jehova zu ihm gseit: "Trenne aui, wo ds Wasser mit dr Zunge ufläcke wi ne Hung, vo dene wo sech zum Trinke anekniere."

6 Die Zahl vo de Manne, wo ds Wasser mit dr Hand zum Muul gfüehrt hei, ums ufzlecke, het sech uf 300 beluefe. Aui angere kniette sich zum Trinke häre.

7 Jehova het zu Gịdeon gseit: "Durch die 300 Männer wo us dr Hand trunke hei wird i Nech rette, und i wird dr Mịdian i dini Hand gä. Alli andere söled hei gah."

8 Nachdem die 300 de Proviant und d Hörner vo de andere a sich gno hei, het Gịdeon alli andere Männer vo Israel gschickt. Ds Lager vom Mịdian het sech ungerhaub vo ihm i dr Talbeni befunge.

9 In der Nacht het Jehova zu ihm gseit: "Mach di uf, griif das Lager a! I gibe's i dini Hand. 10 Aber we di nid trausch aazgriife, gang mit dim Diener Pụra zum Lager abe.

11 Hör zue was si verzeue, de wirsch d Muet ha ds Lager aazgriife." Uf das isch är mit sim Diener Pụra bis zum Rand vom Heerlager gange.

12 Mịdian, Ạmalek u d Lüt usem Oschte hei d Talebeni bedeckt wi ne Heuschreckeschwarm. Ihri Kamel si so zahlriich gsi wi d Sandkörner am Meeresufer.

13 Als Gịdeon acho het, het e Ma grad sim Kamerade e Traum verzellt. Är het gseit "Ich ha träumt, dass es runds Gerschtebrot is Lager vom Mịdian grollt isch cho. Äs het ufnes Zelt zoge u hets mit somene Wucht troffe, dass ds Zelt iigstürzt het. Ja, es isch uf e Chopf gstellt worde u het i sich zäme gheit."

14 Da het sy Kamerad gmeint: "Das cha nume ds Schwert vo Gịdeon si, em Sohn vo Jọas, emene Maa us Israel. Gott het dr Mịdian und das ganze Lager i sini Hand gä."

15 Aus Gịdeon der Traum u d Dütig het ghört, het er sech verbüte u bätet Gott ah. När isch är i ds Lager vo Israel zruggange u het gseit: "Machet öich uf! Jehova het das Lager vom Mịdian i eui Hand gä."

16 Denn het er di 300 Maa i drü Truppe teilt und het jedem es Horn gä und ä grossi, läärä Krug mit einere Fackle drin.

17 Är het zu ihne gseit: "Bhalte mi im Oug und macht mir alles genau na. Weni am Rand vom Lager bi, tuet genau z gliche wi ig.

18 Sobau ig u aui bi mir is Horn blase, blast o ihre rings um ds Lager i d Hörner u rüeft: 'Für Jehova u für Gịdeon!'''

19 Gịdeon u di 100 Maa bi ihm si zum Aafang vor mittlere Nachtwach cho – me het grad d Wache ufgstellt – a de Rand vom Lager. Si bliebe i d Hörner u vrschloh di grosse Wasserechrüg, wo si ir Hand hei gha.

20 Aui drü Trupps blibe i d Hörner u zerschlage d Chrüge. Si hei di Fackle ir lingge Hand ghaute, i d Hörner i ihrere rächte Hand bliebe u rüfe: "Ds Schwert Jehovas u Gịdeons!"

21 Di ganz Zyt isch jede a sym Platz um ds Lager ume bliebe u ds gsamte Heer ergrifft d Flucht.

22 Die 300 hei wyter ins Horn bliebe und d Jehova het bewirkt, dass d Männer überau im Lager mit em Schwert ufenang los si. Ds Heer flöh bis uf Beth-Schịtt u wyter uf Zerẹra, bis zum Randgebiet vo Ạbel-Mehọlas bi Tạbath.

23 Aus Nạphtali, Ạscher u ganz Manạsse si Israelite zämegrüeft worde und si hei d Midianịter verfolgt.

24 Gịdeon het überau i Bärgland vo Ẹphraim Bote gschickt mit em Uufruef: "Göh abe, griift dr Mịdian a u bsetzt dr Zuegang zum Wasser bis Beth-Bạra u dr Jordan!" Da si aui Manne vo Ẹphraim zämegrüefe worde, u si hei ds Wasser bis Beth-Bạra u dr Jordan bsetzt.

25 Ou hei si di beide Midianịterfürschte gno Ọreb u Seẹb gfange. Ọreb hei si am Felse tötet Ọreb,u u Seẹb hei si bir Weinkelter Seẹbs tötet. Si hei der Mịdian witerv verfolgt u d Chöpf vo Ọreb u Seẹb zu Gịdeon i d Gägend vom Jordan bracht.

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Richter 8 vo 21

 

Richter 8 vo 21

8:1 De hei d Männer vo Ẹphraim zu Gịdeon gseit: "Was hesch du üs da ahta? Warum hesch du üs nid grüeft wo du gäge Mịdian in Kampf zoge bisch?" Und si hei ihm heftigi Vorwürf gmacht.

2 Doch erwiderte: "Was hani im Verglich zu euch scho ta? Isch d Nachläse vo Ẹphraimc nid besser aus d Abiẹser?

3 Gott het Ọreb u Seẹb, d Fürschte vo Mịdian, doch i üchi Hand gä. Was hani im verglich zu euch scho ta?" Won är so mit ihne gredt het, hei si sech beruhigt.

4 Gịdeon isch denn an Jordan cho und het ihn überquert. Obwou är und di 300 Ma bi ihm müed si gsi, hei si d Verfougig furtgsetzt.

5 Wo si uf Sụkoth sy cho, het är zu de Manne dert gseit: "Gäbet bitte de Lüt, wo mir folge, Brot denn si si müed. I bi uf dr Jagd uf Sẹbach und Zalmụnna, dr Könige vo Mịdian."

6 Doch die füehrende Männer vo Sụkoth antwortete: "Wieso söue mir dim Heer Brot gäh? Hesch Sẹbach und Zalmụnna scho i dinnere Hand?"

7 Druf erwiderti Gịdeon: "Wil der das gseit heit, wird i mit Dornen und Dornestrücher us der Wildnis uf euch ischlah, we Jehova Sẹbach und Zalmụnn i mire Hand git".

8 Er isch vo dert uf Pẹnuël ufezoge und het di glychi Bitte gstellt, doch d Manne vo Pẹnuël hei ihm di gliich Antwort wi d Manne vo Sụkoth.

9 Drum het är o zu de Manne vo Pẹnuël gseit: "Weni z Friede zrügg chume reiss i eure Turm ii."

10 Sẹbach u Zalmụnnn itz hei sech mit ihrne Heere i Kạrkor – öppe 15'000 Ma befunde. Meh si vom ganze Heer gsi vo de Lüt usem Oste nid übrig blibe, will 120'000 mit Schwerter bewaffneti Männer si gfaue gsi.

11 Gịdeon isch ufem Wäg vo de Nomade witer ufezoge, östlech vo Nọbach und Jogbẹha, und griff ds Lager ah, wo sich sicher gfühlt het.

12 Aus Sẹbach und Zalmụnnn floh, het er die beide Midianịterkönige verfolgt u het si gfunge. Ds het im ganze Lager Panik usglöst.

13 Gịdeon, dr Sohn vo Jọas, het denn über e Pass kohrt, wo nach Hẹres füehrt, us em Chrieg zrugg.

14 Unterwägs het är e junge Maa us Sụkoth gfange und het ne usegfrogt. Dr Maa het für ihn d Name vo de füehrende Manne und de Älteschte vo Sụkoth uufgschribe, insgesamt 77.

15 Gịdeon isch druff zu de Männer vo Sụkoth gange u het gseit: "Hier sind Sẹbach und Zalmụnna. Ihretwäge heit dir mi verspottet u gseit: "Wieso söue mir dine erschöpfte Manne Brot gäh? Hesch Sẹbach und Zalmụnnaa scho i dinnere Hand?'"

16 Dänn ergrifft er d Ältiste vo Sụkkoth und het se d Dorne und Dornestrücher us dr Wildnis la gspüre.

17 Ou riss er der Turm von Pẹnuë i und het d Manne vo der Stadt tötet.

18 Er het Sẹbach und Zalmụnnn gfragt: "Was sin das für Männer gsi, wo Ihr in Tạbor umbrocht hän?" Si hän antwortet: "Sie sy wie Du gsy, jede het usgseh wie e Königssohn."

19 Druf hetter gseit: "Das sy mini Brüeder gsy, d Söhn vo minere Mueter. So wahr Jehova läbt: Wenner se am Läbe het lah, müesst i Nech nid umbringe."

20 Denn het er zum Jẹther gseit, sim Erstgeborene: "Los, töten sie." Aber de jung Maa zoge sy Schwert nid. Är het Angst gha, wüu är no jung isch gsy.

21 Da händ Sẹbach und Zalmụnnn gseit: "Los, erschlag du üs, denn en Maa wird nach sinere Stärchi beurteilt!" Also het Gịdeon Sẹbach und Zalmụnam tötet und sech dr halbmondförmig Schmuck vo ihrere Kamel gno.

22 Schpeter hei d Männer vo Israel zu Gịdeon gseit: "Regier über üs, Du u din Sohn u din Enkel, denn du hesch üs us de Hand Mịdians befreit."

23 Aber Gịdeon het zu ihne gseit: "Weder ich no min Sohn werde über euch regiere. Jehova wird über euch regiere."

24 Wiiter het Gịdeon gseit: "Ich ha e Bitte a euch: Jede söll mir e Nasering vo sire Büt gäh." (D Besiete hei nämlech goldigi Naseringe gha wüu si Ismaelịter si gsi.)

25 Si hei antwortet: "Natürlech gäbe mer si dir." Da hei si e Umhang us breitet und jede isch e Nasering vo sine Güeter druf gworfe.

26 D Naseringe, won er bätte het, woge insgesamt 1700 Goldschekel. Derzue sy no der haubmondförmig Schmuck cho, d Schmuckahänger und d Gwänder us purpurroter Wulle, wo d Könige vo Mịdian hei gha, sowie d Halschette vo de Kamel.

27 Gịdeon het drus es Ẹphod gmacht und i sinere Heimatstadt gstellt Ọphras us. Ganz Israel het dört mit dr Prostitution aagfange und es isch für Gịdeon und sini Husgmeinschaft zur Fall worde.

28 So isch Mịdianv vo de Israelite unterworfe worde. D Midianịter hends nüme usegforderet. Das Land het zur Zyt Gịdeons 40 Jahr lang Ruheb gha.

29 Jerubbaal, dr Sohn vo Jọas, isch hei zrügg gange u isch dert blibe.

30 Gịdeon isch Vater vo 70 Söhn worde, denn er het vil Fraue gha.

31 O sy Näbefrou z Sịchem isch ihm e Sohn gsi, woner der Name Abimẹlechy het gä.

32 Gịdeon, dr Sohn vo Jọas isch in guetem Alter gstorbe und isch in Ọphra, dr Stadt vom Abiësrịter, im Grab vo sim Vater Jọas biigsetzt worde.

33 Wo Gịdeon gstorbe isch, hei d Israelite wider Prostitution mit de Baale agfange. Si hei Baal-Bẹrith zu ihrem Gott gmacht.

34 Si hei sech nümme a ihre Gott Jehova dänkt, wo si us dr Hand all ihrere Feind ringsum befreit het.

35 Au hei si der Husgmeinschaft vo Jerubbaal zeigt, das heisst vo Gịdeon, ke loyali Liebi, obwohl er so viu Guets für Israel gmacht het.