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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Richter 17 vo 21

 

Richter 17 vo 21

17:1 Im Bergland vo Ẹphraim het e Ma mit Name Micha glebt.

2 Är het zu sire Mueter gseit: "Me het dir doch 1100 Silberstück weggno und du hesch deswege i minere Gägewart e Fluech usgsproche. Das Silber isch bi mir! I has gno." Da het d Mueter gantwortet: "Jehova sign my sohn."

3 Denn het er sire Mueter die 1100 Silberstück zrügg gäh wo si gseit het: "Ich wird das Silber uf jede Fall für Jehova heilige, damit du dir e gschnitzti Figur und e Metallstatue dervo chasch mache. I gibs der itz wider."

4 Nachdäm är syre Mueter ds Silber zrügg gä het, het si 200 Silberstück gno u het si däm Silberschmied gä. Är het ä gschnitzti Figur u ä Metallstatue gmacht u si si z Michas Huus ufgschteut worde.

5 Dä Maa – Micha – het es Götterhuus gha. Är het es Ẹphod u Tẹraphim-Statue gmacht u het eine vo syre Söhn iigstellt, damit är ihm aus Prieschter dient het.

6 Zu de Ziit het's in Israel kei König geh. Jede het das gmacht, was i sine Ouge richtig isch gsi.

7 Nun isch da in Bẹthlehem z Juda ä junge Maa us dr Familie Judas gsi. Är isch Levịt gsi u het scho es Zytli lang dört gläbt.

8 Der Maa het d Stadt Bẹthlehem uf der Suechi nach eme andere Wohnort verlore. Uf syre Reis isch er im Bärgland vo Ẹphraim zu Michas Huus cho.

9 Micha het ne gfragt: "Wo chunsch du?" Er het gantwortet: "Ich bi e Levịt us Bẹthlehem in Juda. I bi ungerwägs zum mer e Ort z sueche woni wohne chan."

10 "Bliib bi mir", het dr Micha gseit, "u dienkt mir aus Beratera und Priester. Du bechunsch vo mir zäh Silberstück im Jahr, e Chleiderusschtattig u dis Ässe." Da isch dr Levịet ine gangä.

11 Der Levịt isch auso parat gsi, bim Micha z bliebe u dr jung Ma isch wie eine vo syre Söhn worde.

12 Ou het dr Micha dr Levịten iigstellt, damit er ihm als Prieschter dient het, u är het z Michas Huus gwohnt.

13 Micha het denn gseit: "Jetz weiss i, dass Jehova guet zu mir wird sy, denn dr Levịt isch mi Prieschter worde."

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Richter 18 vo 21

 

Richter 18 vo 21

18:1 Zu dr Zyt het's ke König in Israel gä. Der Stamm Dan isch damals uf der Suechi nach me Gebiet gsi, woner sich het chönne aasiedle, denn bis det ane hei d Danịter unter de Stämm Israels kes Erbe becho.

2 Die Danịter hei fünf Männer us ihrere Familie los gschickt, fähigi Männer us Zọra und Ẹschtaol wo ds Land söue usspioniere und erkunde. Si hei gseit zu ihne: "Goht, erkundet das Land." Wo si im Bärgland vo Ẹphraim zu Michas Huus si cho, hei si dert übernacht.

3 In der Nööchi vom Michas Huus hei si d Schtimm vom junge Levị erchennt. Si si zu ihm gange u hei gfragt: "Wär het di da anebracht? Was machsch du hie? Was haltet di a däm Ort?"

4 Är het ne verzellt, was Micha für ihn gmacht het, und het gseit: "Er het mi aus si Priester igstellt."

5 Da bätte si ne: "Bitte frag Gott ob üsi Reis erfolgrich wird si."

6 "Goht in Frieden", het dr Prieschter zu ihne gseit. "Jehova isch mit eu uf eure Reis."

7 Auso si di füf Männer witer gange u si uf Lạjisch cho. Si hei gseh, dass d Mönsche dert eigeständig gläbt hei wie d Sidọnier. Si si ruhig und sorglos gsy. Es het ke Eroberer im Land gä, wo se ungerdrückt het u ihne z'gsetzt het. Si si wyt wäg vo de Sidọniesse gsi u hei o süsch mit niemerem öppis z'tüe gha.

8 Aus d Manne zu ihrne Brüedere nach Zọra u Ẹschtaol zrügg si cho, hei die gfragt: "Wie isch es gsi?"

9 Sie antwortet: "Lönd üs los zieh und gege sie kämpfe. Mir hei gseh, dass es sehr guets Land isch. Warted ihr? Mached nech sofort uuf u nähmed das Land ii.

10 Wenner döt ane chund, werdeder es sorgloss Volk vorfinde, und das Land bietet viel Platz. Gott het's i eui Hand geh. Es isch e Gegend, wos ah überhoupt nüüt fählt."

11 Dänn bringe 600 zum Kampf grüschteti Männer us dr Familie vo dr Danịter vo Zọra u Ẹschtaol uf.

12 Sie sind uf Kịrjath-Jẹarimm in Juda duruf zoge und hend det glageret. Drum nennt mer dä Ort westlich vo Kịrjath-Jẹarim bis hüt Mạhane-Dạna.

13 Vo da hei si zum Bärgland vo Ẹphraim zoge u si zu Michaso Huus cho.

14 Die füf Manne, wo sich ufgmacht hei, um d Gegend vo Lạjisch uszspioniere, hei denn zu ihrne Brüedere gseit: "Heit der gwüsst, dass es i dene Hüser es Ẹphod, Tẹraphim-Statue, e gschnitzti Figur und e Metallstatue git? Überleit, waser wend mache."

15 Da hei si haut dört gmacht u di füf Manne si zum Huus vom junge Levị bi Michas Huus gange u gfragt, wies ihm geit.

16 Di ganz Zyt über si di 600 zum Kampf grüschtete Männer vo Dans am Iigang vom Tor gstande.

17 Di füf Manne wo ds Land hei usspioniert si ine gangä um di gschnitzti Figur, ds Ẹphod d Tẹraphim-Statue und d Metallfigur z hole. (Währenddesse isch de Prieschter mit de 600 zum Kampf grüschtete Männer am Toreingang.)

18 Si si i Michas Huus gange u hei di gschnitzti Figur gno, das Ẹphod, d Tẹraphim-Statue u d Metallfigur. Der Prieschter het zu ihne gseit: "Was machet ihr da?"

19 "Sig still! Säg nüüt!", hei si gantwortet. "Chum mit und wirde euse Berater und Prieschter. Was isch besser für dich: Prieschter im Huus vomene einzige Maa z sii oder für e Stamm und e Familie in Israel?"

20 em Prieschter gfalle das. Är het ds Ẹphod gno, d Tẹraphim-Statue sowie di gschnitzti Figura und isch mit de Lüt mitgange.

21 Si hei umdräit u hei sech wider ufe Wäg gmacht – vorneweg d Ching, ds Vieh u was si a Wärtvollem bsässe.

22 Nachdem sech d Danịter es Stück vom Michas Huus entfernt hei, hei sech d Manne vo Michas Nachbarschaft sammlet und hei si i gholt.

23 Wo si der Danịter zrügghe, hei sech die zu ne umdreie und hei dr Micha gfragt: "Was isch los? Werum het me öich zämeghout?"

24 Er het antwortet: "Ihr heit d Götter mitgno, woni mir gmacht ha, u dr Prieschter isch o mit Öich wäggange. Was bliibt da no für mi? Wie chönd ihr da frage: "Was isch los mit Dir?"

25 D Danịter hei ne gwarnt: "Red nid i däm Ton mit üs, süsch gheied hässigi Männer über di här, u das würd di u dini Hus¬Gmeinschaft z Läbe choste."

26 De hei d Danịter ire Wäg furtgsetzt u dr Micha wo het gseh das si stärcher gsi aus är het umegchert u isch zu sim Huus gange.

27 Die Danịter hei d Götter gno wo Micha gmacht het, und o si Prieschter mitzoge und hei uf Lạjisch wo d Mönsche ruhig und sorglos gläbt hei. Si hei se mit em Schwert umbrocht u d Stadt nieder brönnt.

28 Keine isch dr Schtadt z Hilf cho, wo si wyt vo Sịdon entfernt ir Talebeni, wo zu Beth-Rẹhobd ghört het, u ihri Bewohner hei mit niemerem öppis z tüe gha. D Danịter hei d Stadt wider ufbout und si hei sech dert aagsproche.

29 Si hei si Dane gnennt – nach ihrem Vater Dan, em Bue Israels. Vorher het d Stadt Lạjisch gheisse.

30 När hei d Danịter di gschnitzti Figur für sech ufgstellt, und Jọnathan, dr Sohn vom Gẹrschom, em Sohn vo Moses, u syni Söhn si Prieschter für e Stamm Dan worde – bis zu däm Tag, wo d Bewohner vom Land verschleppt worde si.

31 Si hei di gschnitzti Figur ufgschteut, wo Micha gmacht het, u si isch dert blibe, solang ds Huus vom wahre Gott in Sịlo isch gsi.

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Richter 19 vo 21

 

Richter 19 vo 21

19:1 Zu der Zyt, wo's z Israel ke König gäh het, het sich e Levịt gno, wo damals imene abglägeene Teil vom Bärgland vo Ẹphraim gläbt het, e Frau us Bẹthlehem z Juda als Näbefrou.

2 Sini Näbefrou isch ihm jedoch untreu gsi. Si het ihn verletzt und isch im Huus vu ihrem Vater in Bẹthlehem z Juda, wo sie vier Monet bliebe het.

3 Ihr Maa isch denn mit sym Diener und zwöi Esle hinterhär cho, wüll er se het welle überrede, wider zrugg zcho. Sie holt nen ins Hus vu ihrem Vater, un ihr Vater freut sich, nen z säh.

4 Sy Schwiegervater, dr Vater vu d Junge Frou, het nen derzue brocht, dräi Däg bi nem z bliebe. Sie ässä un trinke zsämme un het dert ibanacht.

5 Wo si am vierte Tag früeh am Morge früeh ufstande u hei wöue ga, het der Vater vo de junge Frou zu sim Schwiegersohn gseit: "Iss doch öppis u stärch di. De chöit der ga."

6 Da hei sech die beide häre ghocket u zämme trinke. När het dr Vater vo de junge Frou zu däm Maa gmeint: "Blib bitte über Nacht und lass es dir guet ga."

7 Wo der Maa het welle ufbräche, het ihm si Schwiegervater so lang ke Rueh la, bis er no e Nacht isch blibe.

8 Won er am füfte Tag früehmorge ufschtange het, het der Vater vor junge Frou gseit: "Bitte, iss öppis und stärk di." Un sie len sich Ziit un ässä, bis`s schpot wore isch.

9 Wo der Maa mit syre Näbefrau u sym Diener het wöue ufbräche, het sy Schwiegervater gseit, der Vater vo der junge Frou, zu ihm: "Es isch doch fasch Abe! Blibt bitte über Nacht. Der Tag geit scho z'änd. Blib hie über Nacht u lass es dir guet ga. Morn chöit Der früeh ufbräche u Öich uf e Heiwäg mache."

10 Dr Maa het jedoch nid no e Nacht wöue blybe. Auso het är sich mit syne beide gsattelete Esle, sym Näbefrou u sym Diener ufgsuecht u isch bis uf Jẹbus cho, das heisst Jerusalem.

11 Wo si nid wit vom Jẹbus entfernt si gsi, isch dr Tag scho fasch z End gange. Da het dä Diener sin Herr gfragt: "Söllemer i dere Jebusịterstadt haute und über Nacht blybe?"

12 Doch si Herr het zu ihm gmeint: "Mer sötte nid inere Stadt übernachte wo Lüt wo wohnet, wo ke Israelite si. Mir gö bis Gịbea witer."

13 Dänn het er zu sim Diener gseit: "Chum mir versueche Gịbea oder Rạmaf z erreiche und übernachte i eim vo dene Ort."

14 Si hei ire Wäg furtgsetzt u si bi Sunneuntergang ir Nöchi vo Gịbea gsi, wo zu Bẹnjamin ghört.

15 Sie sind abzoge und sind uf Gịbea inne gange zum det übernachte. I de Stadt hends sich uf e öffentlichi Platz ghocket, doch niemer het sie bi sich ufgno.

16 Am Obe isch schliesslich e alte Maa vor Feldarbeit hei cho. Är isch usm Bärgland vo Ẹphraim gstammt u het damals in Gịbea gläbt. D Stadtbewohner dergäge si Benjaminịter gsi.

17 Wo der alt Maa ufegluegt het u de Reisende ufem öffentliche Platz vor Stadt het gseh, het är gfragt: "Wo gahsch du und woher chunsch du?"

18 Der Levịt het gantwortet: "Wir sind auf der Reis von Bẹthlehem in Juda zu einer abglägene Gegend im Bergland von Ẹphraim. Vo dert her chumi her. Bi z Bẹthlehem z Judaj gsi u bi ungerwägs zum Huus Jehovas, aber niemer nimmt mi bi sich uf.

19 Mir hei gnue Stroh u Fuetter für üsi Esel u o Brot u Wy für mi, d Frou u üsne Diener. Es fäut üs a nüüt."

20 Dr alte Maa het jedoch gseit: "Fried sig mit dir! Lah mi für alles sorge was bruchsch. Nume blib nid über Nacht ufem öffentliche Platz."

21 Är het ne mit i sys Huus gno u het dr Esle Fuetter gä. De hei si sech d Füess gwäsche und ässe und trinke.

22 Während si sech guet hei la lige, hei es paar nutzlosi Manne us dr Stadt ds Huus umringlet u gäge d Tür. Immer wider hei si vom alte Maa verlangt, wo ds Huus ghört het: "Bring der Maa use wo i dis Huus isch cho. Mir wend Sex mit ihm ha."

23 Druf isch der Husbsitzer use gange u het zu ihne gseit: "Nei, mini Brüedere, tuet bitte nüt böses. Dä Maa isch Gast i mim Huus. Tüend nid so öppis schändlichs.

24 Hie isch mini Tochter – si isch no Jungfrau – u da isch o d Näbefrau vo däm Maa. I cha se öich usebringe, u ihr chöi si demüetige, we ihr unbedingt müesstet. Aber däm Maa dörfet ihr so öppis schändlichs nid atue."

25 D Manne hei jedoch nid uf ihn wöue ghöre. Da het dr Levịt sini Näbefrau packt u het se zu ihne use bracht. Si hei vergewaltiget und missbruchtet die ganz Nacht düre bis zum Morge. Bi Tagesaabruch hei si se wäg gschickt.

26 Früeh am Morge isch d Frou zum Huus vom Maa cho, wo ihre Herr isch, het am Igang zäme bracht u dert gläge bis es hell worde isch.

27 Won ihre Herr morn am Morge ufgstande isch um wyterzreise, u d Türe het göffnet, het är d Frou, sini Näbefrau, am Igang ligge – mit de Händ uf der Türschwelle.

28 Är het zu ihre gseit: "Stah uf, lass uns ga." Aber es isch ke Antwort cho. Da het der Maa sie uf e Esel glupft und het sich uf e Heiwäg gmacht.

29 Hei aacho het är ds Schlachtmässer gno, het sy Näbefrou i zwöuf Stück verteilt u het i jedem Gebiet vo Israel e Körperteil gschickt.

30 Aui wos gseh hei, hei gseit "Sit d Israelite us Ägypte uszoge si, hets so öppis no nie gäh. So öppis het bis hüt niemer gseh. Dänket drüber noche, beratet euch, u seit was ztüe isch".

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Richter 20 vo 21

 

Richter 20 vo 21

20:1 Da sy alli Israelite vo Dana bis Beërschẹb und us dr Gägend vo Gịlead cho, u die ganzi Gmeind het sech gschlosse vor Jehova in Mịzpa.

2 D Oberhäupter vom Volk u alli Stamm Israel hei sich a ihre Platz ir Versammlig vom Volk gschtöut – 400 000 mit Schwerter het Fuesssoldate bewaffnet.

3 Die Benjaminịter hei ghört, dass d Männer vo Israel nach Mịzpa si gange.

De hei d Männer vo Israel gseit: "Erzellt, wie isch das schrecklichi Sach passiert?"

4 Der Levịt, der Maa der ermordete Frou het brichtet: "Ich bi mit mire Näbefrou uf Gịbeag in Bẹnjamin cho, zum dert übernachte.

5 D Iiwohner vo Gịbea hei sech gägä mi zämä ta und z nachts Huus umsteut. Si hei mi wöue umbringe, de aber mini Näbefrau vergewaltiget, u si isch gstorbe.

6 Do ha i mire Näbefrou d Lichche gno, het sie verteilt und het d Stück i alli Teile vum Erbes Israel gschickt, wel me in Israel e abscheulichi Schandtat begange het.

7 All ihr Israelite, beratet euch jetzt und schlönd vor was ztue isch."Vater

8 Da isch ds ganze Volk gschlosse u het gseit: "Keine vo üs wird zu sim Zäut oder sim Huus zrügg.

9 Mir mache mit Gịbea Folgendes: Das Los söll entscheide, wär gäge d Stadt i Kampf zieht.

10 Mir näme 10 Manne vo 100 us allne Stämm Israels und 1000 und 1000 vo 10'000. Sie sölled Proviant fürs Heer beschaffe, damit es wege de in Israel begangene schreckliche Tat gege Gịbea in Bẹnjamin chan vorgah."

11 So hend sich alli Manne vo Israel versammlet und als Verbündeti gschlosse gege d Stadt.

12 Die Stämm Israels hei denn Manne zu allne Stammesagehörige vo Bẹnjamin gschickt und ihne lah säge: "Was isch das für e schrecklichi Sach wo bi öich passiert isch?

13 Lieferet üs jetzt die nutzlose Manne vo Gịbea us, damit mir sie töte und das Böse us Israel chöi wegschaffe." Doch d Benjaminịter hei nid welle uf ihri Israelitische Brüedere lose.

14 Dann hei sich Benjaminịter us de Städt bi Gịbea versammlet um gäge d Manne vo Israel i d Schlacht z zieh.

15 An diesem Tag sind d Benjaminịter us ihrne Städt 26 000 mit Schwerter bewaffneti Männer zäme. Derzue si 700 usgsuechti Kämpfer us Gịbea cho.

16 Zu däm Heer hei 700 usgwählti Soldate ghört wo Linkshänder si gsi. Jede vo dene het mitere Steinschleuder haargenau chönne träffe ohni ds Ziel zverfähle.

17 D Männer vo Israel – usser Bẹnjamin – hei 400 000 mit Schwerter bewaffnet, erfahreni Chrieger gstellt.

18 Sie hei sech ufgmacht u hei uf Bẹthel zoge um Gott z befroge. "Wer vo üs söu i dr Schlacht gäge Benjaminịter vorange?", hei d Israelite gfragt. Jehova antwortet: "Juda soll die Führung übernehmen."

19 D Israelite brached denn am Morge uf und hend bi Gịbea lagered.

20 D Manne vo Israel hei gege Bẹnjamin in Kampf zoge; si hei sech bi Gịbea i Formation ufgstellt.

21 Da si d Benjaminịter us Gịbea usecho und hei a däm Tag 22 000 Manne us Israel umbracht.

22 Das israelitische Heer het jedoch Muet zeigt und het sich wie am erste Tag no einisch ufem gliche Platz i Kampfformation ufgstellt.

23 D Israelite sy uf Bẹthel gange, hüle vor Jehova bis zum Abe u befrogt hän Jehova: "Söue mer wider gäge üsi Brüedere wo Benjaminịter i d Schlacht zieh?" Jehova antwortet: "Zieht los."

24 So näher hei sech d Israelite am zwöite Tag dr Benjaminịtere.

25 Bẹnjamin widerum isch ne am zwöite Tag us Gịbea entgägecho und het wiiteri 18 000 mit Schwerter bewaffneti Israelite.

26 Do si alli Manne vo Israel uf Bẹthel gange. Si hei dört vor Jehova ghocket u ghület. Si hei a däm Tag gschnuderet und opferte Brandopfert und Gemeinschaftsopfer vor Jehova.

27 Nochane hänn d Männer Israels Jehova befrogt, wel sich d Bundeslade vom wahre Gott dört befunde het.

28 Zu der Zyt het Pịnas, der Sohn vo Eleạsar, em Sohn Aarons, vor der Bundeslade. D Israelite hei gfragt: "Söue mer no einisch gäge üsi Brüeder, d Männer vo Bẹnjamin, i d Schlacht zieh oder söue mers loh?" Jehova antwortet: "Zieht los, denn morn wird ig se i d'Hand gäh."

29 Denn het Israel rings um Gịbea Männer in Hinterhalt gleit.

30 Am dritte Tag hän d Israelite gege d Benjaminịter zoge und sich wie die andere Mol in Formation gäge Gịbea uftaucht.

31 Wo d Benjaminịter em Heer entgäge zoge hei, hei si sech immer wyter vor Stadt entfärnt. Si griffe denn wie die andere Mal a und tötet einigi Männer uf de Landstrasse wo eini nach Bẹthel und eini nach Gịbea füehrt. Öppe 30 Manne vo Israel hei si tot ufem offene Fäud lige.

32 Da hei d Benjaminịter gmeint: "Sie verliere gäge üs, wie vorher". D Israelite jedoch sage: "Wir ziehen uns zruck und locken sie von der Stadt weg auf die Landstrasse."

33 Auso hei aui Manne vo Israel ihri Stellig verlüre und sech bi Baal-Tạmar wider zur Schlacht formiert, während di Israelite, wo i dr Umgäbig vo Gịbea im Hinterhaut si, vo dert us agriffe.

34 So hei 10'000 usgwählti Männer us ganz Israel gäge Gịbea vor und es isch zumne schwäre Kampf cho. D Benjaminịter händ aber nid aahänge, dass ne e Katastrophe bevorstande isch.

35 Jehova het dr Israelite dr Sieg über d Benjaminịter gschänkt. A däm Tag hei si z Bẹnjamin 25 100 mit Schwerter bewaffneti Männer.

36 D Benjaminịter hänn denkt, sie hänn d Männer vo Israel besiege, als sich die vor ne zruggzoge. Doch d Israelite hei sech zruggzoge, wöu si uf de Hingerhaut vertrout wo si gäg Gịbea hei gleit.

37 Die Manne im Hinterhaut hei schnäu reagiert und uf Gịbea zuegstürmt. Si hei sech ir Stadt verteilt u aui Iwohner mit em Schwert umbrocht.

38 D Israelite hei mit de Manne gha wo d Stadt usem Hinterhaut überfaue, veriibart dass si vo dert es Rauchsignau söue ufstige la.

39 Wo d Israelite idr Schlacht umdräit hei, griffe d Männer vo Bẹnjamin ah und tötet öppe 30 Israelite. Si hei gseit: "Jitz verliere sy eidütig wider gäg üs, wi i dr letschte Schlacht."

40 Doch da isch d Rauchsüle als Signal über dr Stadt ufgschtige. Wo d Männer vo Bẹnjamin sich umegluegt hei, hei si gseh, wie die ganzi Stadt i Flamme ufgange isch.

41 D Manne vo Israel hei kehrt, u d Benjaminịter hei mit Entsetze fescht gstellt, dass e Katastrophe über si inebroche isch.

42 Da hend sie sich vor de Manne vo Israel in Richtig Wildnis zruggzoge, doch Israelite hend sie verfolgt. Au d Männer vo Israel, wo us dr Stadt cho sy, hei sech dra beteiligt, si z erschlage.

43 Si hei d Benjaminịter umzinglet u hei si erbarmigslos verfougt. Diräkt vor Gịbea uf dr Ostsiite hei si se ufgruebe.

44 Schliesslech fiele 18 000 Manne vo Bẹnjamin, aues schtarchi Chrieger.

45 D Manne vo Bẹnjamin hei sech um dreiht und floh i d Wildnis zum Felse Rịmon, doch d Israelite tötetena 5000 vo nene uf de Landstrasse. Si hei d Benjaminịter bis Gịdom verfolgt u hei namau 2000 Männer erschlitteret.

46 Insgesamt sind a däm Tag 25 000 Benjaminịter, alles starchi, mit Schwertere bewaffneti Chrieger.

47 Doch 600 hei sech i d Wildnis zum Felse Rịmon zrügg zoge u si vier Mönet ufem Felse blibe.

48 D Manne vo Israel hei kehrt, si sech gäge d Benjaminịter gwandlet u hei aues umbrocht, wo no i de Städt isch gsy, mit em Schwert – vom Mönsche bis zum Vieh. O hei si aui Städt uf ihrem Wäg i Brand gsteckt.