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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hesekiel 23 vo 48

 

Hesekiel 23 vo 48

23:1 Wider hani e Botschaft vom Jehova übercho. Si het glutet:

2 "Mönschesohn, es het da zwöi Froue gäh, d Töchter vo de gliiche Mueter sy gsy.

3 Si si in Ägypte zu Prostituierte worde u hei vo ihrer Jugend a Prostitution tribe. Dert het me ihri Brüst drückt u het ihrne jungfräuleche Busse gstrichlet.

4 Die ältere gheisse Ohọla und ihri Schwöster het gheisse Oholịba. Si si worde mini Froue u hei Söhn u Töchter zur Wäut bracht. Was ihre Name betrifft, Ohọla isch Samạria und Oholịba isch Jerusalem.

5 Ohọla het sech agfange prostituiere während si mer ghört het. Si het starchs Verlange nach ihrne liideschaftleche Liebhaber, ihrne Nochbere, de Assyrer.

6 Es si z'Blau gchleideti Statthalter u Ungervorsteher gsy – aues begehrenswärt jungi Manne, wo uf ihrne Ross rittet hei.

7 Sie het wyter d Prostitution mit aune userläseschte Söhn Assyriens tribe und het sech mit de widerleche Götz vo dene verunreinigt, nach dene si starchs Verlange hei gha.

8 D Proschtitution, wo si in Ägypte tribe het, het si nid ufgäh, denn i ihrere Jugend hei d Männer bi ihre gläge, ihre jungfräuleche Busse gstrichlet und si gierig über si härgfalle.

9 Drum han i se i d Hand vo ihre liedeschaftleche Liebhaber, der Söhn Assyriens, nach dene si starches Verlange gha het.

10 Si hei ihri Nacktheit deckt, hei dir d Söhn u Töchter wäggnoh u tötet Ohọla mitem Schwert. Sie isch berüchtigt worde unger de Froue und me het s Urteil a ihre vollstreckt.

11 Als ihri Schwöster Oholịba das het gseh, isch ihre Verlange no schamloser worde und si hets mit ihrere Prostitution no schlimmer tribe aus ihri Schwöster.

12 Si het starchs Verlange nach irne Nochbere gha, de Söhn Assyriens, de Statthaltere und Untervorsteher, wo prächtig kleidet si gsi und uf Ross ritte – alles begehrenswert jungi Manne.

13 Wo si sech verunreinigt het hani gse das beidi dr glich Wäg iigschlage hei.

14 Doch Oholịba isch no wiiter i ihrer Prostitution gange. Si het id Wand iigritzti Männer gseh, Bilder vo Chaldạ̈er, mit Zinnober iigritzt,

15 mit Gürtle um d Hüfte und wehende Turbane uf de Chöpf. Si hei usgseh wie Krieger und hei auesamt Babylonier dargstellt, wo im Land vo de Chaldạ̈er gebore si gsi.

16 Chuum het si si erlickt, het ihres Verlange entbrennt und si het Bote zu ihne nach Chaldạ̈ gschickt.

17 Da si d Söhn Babylons ständig zu ihrem Liebeslager cho und hei si mit ihrem Luscht verunreinigt. Und nachdem si sech dür si verunreinigt het, het si sech agwideret vo ihne ab.

18 Als si sech wyter mit Dreistigkeit prostituiert het u ihri Nacktheit ufdeckt het, hani mi genauso aagwideret vo ihre abgränzt, wieni mi vo ihrere Schwöschter abegwandt ha.

19 Sie het a d Tag vo ihrere Jugend zrugg dänkt, wo si sech in Ägypte proschtituiert het, und hets immer schlimmer mit ihrere Prostitution tribe.

20 Si hei nach ihne gschafft wie d Näbefroue vo Manne, wo ihres Glied wi das eis Esel isch u d Genitalie hei wi ne Hängscht.

21 Du hesch dich nachem obszöne Verhalte vo dire Jugend in Ägypte gsehnt, wo me dine Buess gstrichlet het, dini jugendliche Brüst.

22 Drum Oolịba, seit dr Souverän Herr Jehova: 'I stachle jitz dini Liebhaber uf, vo dene dua di agwideret hesch, u la se us allne Richtige lah gäge di aalegge:

23 d Söhn Babylonsx und alli Chaldạ̈er, d Manne vo Pẹkod, Schọa und Kọa zäme mit allne Söhn Assyriens. Si sy auesamt begehrenswärt jungi Manne, Statthalter u Untervorsteher, Chrieger u handverläseni Manne, wo aui uf Ross ryche.

24 Si wärde mit poltere Chriegswage u Räder gäg di astürme, mit ere grosse Truppeasammlig, mit Grossschild u Helm. Si wärde sech rings um di ufsteue, u i wirde se ermächtige, ds Urteil über di z rede, u si werde so über di urteile, wi's ne richtig erschiint.

25 Ig wird mi zorn gäge di zum usdruck bringe und si wärde ihre Wuet a dir uslah. Sie wäre dir Nase un Ohre abschnide, un wer vu dir ibrig bliebt, wird durch des Schwert gheie. Sie wäre dir d Söhn un Töchter wägnäh, un wer vu dir ibrig bliebt, wird vum Fiir vuzehrt wäre. 26 Si wärde dr d Chleider abzieh und dr din schöne Schmuck wägnäh.

27 I wirde dim obszöne Verhalte u dire Prostitution wo i Ägypte agfange het es Ändi mache. Du wirsch nüm nach ihne Usschau halte und di nümme a Ägypte erinnere.'

28 Denn das seit dr Souverän Herr Jehova: 'I übergib di jetz dene, wo du hasisch u vo dene du di agwideret hesch.

29 Si wärde hasserfüut gäg di vorgah u dir aues wägnäh, für was de di abgmüet hesch, u di nackt u unbedeckt zrüglah. Dini schamlosi Nahtheit, wo vo dinere Unmoral züügt, dis obszönne Verhalte und dini Prostitution wärde ufdeckt.

30 Das aues wird me dir atue, wüu du de Vöuker wi ne Prostituierti hingeregloffe bisch, wüu di mit ihrne widerleche Götz verunreinigt hesch.

31 Du hesch dr glich Wäg wi dini Schwöschter igschlage und i wirde dir ihre Bächer id Hand gä.'

32 Das seit der Souverän Herr Jehova: 'De tiefe u wite Bächer vo dire Schwöschter wirsch trinke, u du wirsch em Glächter u Spott preisge, wovon der Becher vil enthaltet.

33 Trunkeheit u Kummer wird di übermahne, dr Bächer vom Graue u dr Troschtlosigkeit, dr Bächer vo dire Schwöschter Samạria.

34 Du wirsch ne trinke u völlig müesse lere, a sine Tonscherbe noche u dir de d Brüscht ufriisse. "Denn ich selber ha gredet", erklärt der Souverän Herr Jehova."

35 Drum seit dr Souverän Herr Jehova: 'Wöu du mi vrgässe u völlig missachtet hesch wirsch d Folge vo dim obszöne Verhalte u diner Prostitution träge.'"

36 Denn het Jehova zu mir gseit: "Menschensohn, wirsch s Urteil über Ohọla und Oholịbar verkündet und ne ihri Abscheulichkeite vor Auge füehre? 37 Wüu si hei Ehebruch agfange und a ihrne Händ chläbt Bluet. Sie hän nit nur mit ihrem widerliche Götze Ehebruch agfange, sundern au ihri Söhn, de sie ma uf d Welt kumme hän, als Opfa vubrennt, als Fross fir ihri Götze.

38 Und was si mir usserdem agmacht hei: Si hei a däm Tag mi Heiligtum verunreinigt und mini Sabbat entweiht.

39 Nochdäm si iri Söhn als Opfer für iri widerliche Götte gschlachtet hei, si si no am glyche Tag i mis Heiligtum gange zums entwysche. Das hends zmitzt i mim eigete Huus dah.

40 Si hei sogar e Bote gschickt zum Manne vo wiit här la z hole, u wo die Manne si cho, hesch di gwäsche, dini Ouge gschminkt u dr Schmuck aagleit.

41 Du hesch di ufne prächtige Diwan gsetzt u vorhär isch es Tisch gstande wo mis Rüücherwärk u mis Öl gstellt hesch.

42 Me het dert dr Lärm vonere sorglose Mängi ghört, drunter Trinker wo me us dr Wildniss gholt het. Si hei de Fraue Armreife a gleit und hei ne schöni Chrone ufgsetzt.

43 Han i über d Frau gseit, wo vom Ehebruch verbrucht gsi isch: 'Nun wird se witer iri Prostitution triibe.'

44 Auso isch me wyter zu ihre ine gange wi zunere Prostituierte. So isch me z Ohọla u zu oholịba de Froue wo sech obszön verhalte hei.

45 Doch grächti Manne wärde ds agmässene Urteil für Ehebruch u Bluetvergiessend über si rede, wüu si Ehebrächerinne sy und Bluet a irne Häng chläbt.

46 Denn das seit der Souverän Herr Jehova: 'Me wird e Heer gäge si la aalegge zum si zum ne Bild vom Graue mache und zu Plünderguet.

47 Ds Heer wird se mit Stei bewärfe u si mit sine Schwärter niederstrecke. Es wird ihre Söhn u Töchter umbringe u ihri Hüüser vrbränne.

48 Ig wird dem obszöne Verhalte im Land es End mache und alli Froue wärde e Lehr drus zieh und eues obszöns Verhalte nid nacheh.

49 Me wird d Folge eures obszöne Verhalte u dr Sinde, wo Ihr mit öiem widerliche Götz triebe, über Öich bringe, u Ihr werdet müesse erkenne, dass i dr Souverän Herr Jehova bi.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hesekiel 22 vo 48

 

Hesekiel 22 vo 48

22:1 U wider hani e Botschaft vom Jehova übercho. Si het glutet:

2 'Mönschensohn, bisch du parat wo mit bluetuld beladene Stadt s'Urteil z'verkünde und ihr alli ihri Abscheulichkeite bewusst z'mache?

3 Säg: 'Das sy d Wort vom Souveräne Herr Jehova: "O Stadt, wo i ihrer Mitte Bluet vergisst, wo Zyt chunnt u wo sech widerlechi Götze macht, um sech z verunreinige!

4 Dur dis Bluetvergiesse hesch di schuldig gmacht u dini widerliche Götz hei di verunreinigt. Du hesch ds Ändi vo dire Täg beschleunigt u ds Ändi vo dire Jahr isch cho. Drum wird ig di zum Gspött für d Vouk mache, zu öppisem wo sech aui Länder lustig mache.

5 Länder nöch u fern wärde di verspotte, di der Name unrein u die volle Unrueh isch.

6 Jede Vorsteher Israels i dinere Mitti missbrucht sini Autorität zum Bluetvergiesse.

7 In Dinere Mitti behandlet me Vater u Mueter verächtlech. Me betrügt de asässige Frömde und behandlet ds vaterlose Chinda u d Witwe schlächt.

8 Mini heilige Orte verachtisch u mini Sabbate entweihsch.

9 I dinere Mitti gitz Verlümder, wo uf Bluetvergiesse us si. I dire Mitti nimmt me ufe Bärge Opfermähler i u git sech obszönem Verhalte häre.

10 I dire Mitti entgehrt me ds Bett vom eigete Vater u vergeit sech anere Frou, wo dür ihri Mänstruation unrein isch.

11 I dire Mitti tribt e Maa abscheulichi Sache mit dr Frou vo sym Mitmönsch, e angere verunreinigt sini eigeti Schwiegertochter dür obszöns Verhalte, u wider e angere vergaht sech a sy Schwöschter, der Tochter vo sim eigete Vatter.

12 I dinere Mitti laht me sich bestäche zum Bluet z vergesse. Du verleihsch gäge Zinse oder zum Gwünn mache und erpresst Geld vo dine Mitmensche. Ja, du hesch mi völlig vergesse', erklärt dr Souverän Herr Jehova.

13 'Ich klatsche aagwideret id Händ wäge dim unerworbne Gwünn u dr Bluttate i dire Mitti.

14 Wird dis Muet gstohle u werde dini Händ starch blibe i dene Täg woni gäg di ischribe? I säuber, Jehova, ha gredt u wärde iischriite.

15 I wirde di unger d'Volk zerstreue und unger d'Länder verspringe und dini Unreinheit es Änd mache.

16 U du wirsch vor de Vöuker enttehrt wärde und müesse erkenne, dass i Jehova bi.

17 U wider hani ä Botschaft vom Jehova übercho. Si het glutet:

18 "Mönschensohn, Israel isch für mich worde wie wertlosi Schlacke. Si alli sy Kupfer, Zinn, Iise u Blei im Ofe. Si sy zu Silberschlacke worde.

19 Drum sait dr Souverän Herr Jehova: 'Wül ihr alli we wertlosi Schlacke worde sin, bring i äich mitts in Jerusalem zäme.

20 So we me Silber, Kupfer, Iise, Blei und Zinn im Ofe zämebringt u ds Füür ablaat zum aues schmelze, so wird i Nech i minere Verärgerig u mim Zorn zämebringe, u i wirde Nech ablase u schmelze.

21 I wirde Nech zämmebringe und euch mit däm Füür vo minem Zorn abloh, u ihr wäre in ihre Mitti gschmolze wärde.

22 Wie me Silber im Ofe schmilzt, so werde ihr i ihrere Mitti gschmolze werde. Und dir werdet müesse erkenne das ich selber, Jehova, mi zorn über euch usgosse han.'"

23 U wider hani e Botschaft vom Jehova übercho. Si het glutet:

24 'Mönschesohn, säg: 'Du bisch es Land wo nid greinigt wird und uf dases nid rägnet am Tag vom Zorn.

25 Dini Prophete hei sech i dire Mitti mitenang verschwore wi ne brüelende Löwe wo Büüti riist. Si verschlinged Mönsche. Si reiesse Schätz u Choschtbarkeite a sech. Si hei i dire Mitti viu Froue z Witwen gmacht.

26 Dini Prieschter hei mis Gsetz vergewaltigt und entweihe ständig mini heilige Orte. Si mache ke Ungerschied zwüsche öppis heiligem und öppis nidheiligem, klärä di lüt nid drüber uf was unrein und was dri isch, u wei mini Sabbat nid hebe, u i bi i dire Mitti entweiht worde.

27 Di füehrende Manne i dire Mitti sy wi Wölf, wo Büüti rysse. Si vrgässe Bluet u töte Mönsche, um sech uf unehrlechi Wys z berichere.

28 Doch dini Prophete hei ihri Tate mit wiisser Farb übertünkt. Si gseh fauschi Visione, wahrsäge Lüge und behaupte: "Das sind d Wort vom Souverän Herr Jehova", obwohl Jehova nid gredt het.

29 Ds Volk vom Land het betroge u graubt, si hei de Notlidede u de Arme schlächt behandlet u de aasässige Frömde betroge u ihm ds Rächt verweigeret.'

30 'Ich ha unger ihne ä Maa gsuecht wo d Steinmuur usbessere oder vor mine Ouge für ds Land id Bresche springe würd, dasis nid vernichtet ha, aber i ha kene gfunde.

31 Drum wird i mi Zorn über si usgüsse und se mit em Füür vo mim Zorn usrotte. I wirde d Folge vo ihrem Verhalte uf sie zruggfaue

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hesekiel 21 vo 48

 

Hesekiel 21 vo 48

21:1 Wider hani e Botschaft vom Jehova übercho. Si het glutet:

2 "Mönschensohn, lueg nach Jerusalem, richtet e Ankündigung gege die heilige Orte und Prophezeie gege s Land Israel.

3 Sag em Land Israel: 'Das sind d Wort Jehovas: "I bi gege di und wirde mis Schwert us syre Scheid zie u sowohl di Grächte aus o d Böse i dire Mitti usrotte.

4 Ja wüu ig d Grächte u d Böse i dire Mitti usrotte wirde, wird mis Schwert us syre Scheid fahre gäge aui Mönsche vo Süde bis Norde.

5 Aui Mönsche müesse erkenne, dasi säuber, Jehova, mi Schwert us sire Scheide zoge ha. Es wird nümm zruggkehre.

6 U du, Menschensohn, suufze während du da zittersch, ja süüfze bitterlich vor ihne.

7 U we si di frage: 'Warum süüfsch Du?', de säget: 'Wäge eines Bricht."Wüu är wird ganz bestimmt cho, u jedes Härz wird vor Angscht schmelze, aui Händ wärde schlaff abehänke, jede wird niedergschlage sy und aune Chne wird ds Wasser abloufe. 'Er wird ganz bestimmt cho – es wird gschehe', erklärt der Souverän Herr Jehova.'

8 Wieder hani e Botschaft vom Jehova übercho. Si het glutet:

9 "Mönschensohn, prophezeie und sage: 'Das sind d Wort Jehovas: "Säget: 'Es Schwert! E Schwert isch gschärft worde und es isch gschliffe.

10 Es isch gschärft worde um viu z töte. Es isch gschliffe worde, damit's blitzt. "Söllemer üs da ned freue? Wird's nid ds Zepter vo mim eigete Sohn verächtlech behandle, wi's aui Böim behandlet?

11 Es isch überreicht worde zum gschliffe und mit dr Hand gschwunge werde. Das Schwert isch gschärft und gschliffe worde zums eim Vollstrecker id Hand z lege.

12 Schreie u jammere, Mönschensohn, denn es isch wider mi Volk grichtet, gege alli Fürste Israels. Si werde samt mim Volk am Schwert zum Opfer gheie. Drum schloht dir vor Kummer uf d Oberschänkel.

13 Denn me het e Prüefig vorgnoh, u was wird mit em Zäpter gscheh, wenns vo dem Schwert verächtlich behandlet wird? Es wird ufhöre bestehen', erklärt der Souverän Herr Jehova.

14 U du, Mönschensohn, Prophezeie, klatsch id Händ u säg drü Mal: 'En Schwert!' Es isch ds Schwert vo de Erschlagene, wo si umzinglet, ds Schwert, wo vili umbringt.

15 Ihr Herz wird vor Angst schmelze und vili wärde a ihrne Stadttore falle. I wirde mit däm Schwert töte. Ja, es blitzt u isch gschliffe worde zum umbringe!

16 Zeig rechts dini Schärf! Zuckä nach links! Stoss det zue, wohin dini Klinge glänkt wird!

17 O i wirde id Händ chlatsche u mi Zorn stille. I säuber, Jehova, ha gredt."

18 U wider hani e Botschaft vom Jehova übercho. Si het glutet:

19 Mönschensohn, kennezeichne zwöi Wäg wo s Schwert vom König vo Babel söu cho. Beidi wärde usem Land gah, u dert wo sech d Stross zu de beide Städt hiizieht, söu e Wägwiiser ufgschteut wärde.

20 Kennzeichne ä Wäg, wo ds Schwert zur Ammonịterstadt Rạbba schickt, und eine zum befestigte Jerusalem in Juda.

21 Denn dr König vo Babylon blibt ar Wäggabelig stöh, wo die zwei Strosse abzweige, zum sech la wisse. Är schüttlet d Pfiil. Är befragt sy Götze, är ungersuecht d Läber.

22 D Wissagig i sinere rächte Hand zeigt nach Jerusalem. Är söll dert Rammböck ufstelle, der Befehl zur Schlacht geh, i Chriegsgschrei usbreche, Rammböck uf d Tore richte, e Belagerigswall ufschütte und es Bollwärch errichte.

23 Di Wiisagig wird dene falsch erschine wo ne e Eid gschwore hei. Doch erinneret sech a ihri Schuld und wird se gfange näh.

24 Drum seit dr Souverän Herr Jehova: 'Ihr heit sälber drfür gsorgt, dass euri Schuld in Erinnerig grüefe wird, wül ihr euri Überträtige zur Schau stelled und eui Sünde dür alli eui Tate zeiged. Jetz, wo me sech a Öich erinneret, wärdeder gwaltsam mitgno wärde.'

25 Doch din Tag isch cho, du tödlich verwundeter, schlechte Vorsteher Israels, d Zit für dini endgültigi Straf.

26 Das seit dr Souverän Herr Jehova: 'Entfern der Turban und nimm die Krone ab. Es wird nid so blibe wie bisher. Erhöhe de Niedrige und erniedrige der Hohen.

27 In Trümmer, Trümmer, Trümmer wird i's legge. U es wird niemerem ghöre, bis dä chunnt, wo ds gsetzleche Rächt het, u ihm wirdis gä.'

28 U du, Mönschesohn, Prophezeig un sait: Des sin de Wort vum Souverän, Herr, iba d Ammoniter un ihri Beleidigunge. Sag: Ä Schwert! Ä Schwert isch zum Töte zückt. Es isch gschliffe worde, dmit s frisst un blitzt.

29 Trotz der falsche Visione u der erlogenen Wissagig wird me d Tötete i dire Mitti uf die Erschlagene schtaple, uf die Böse, wo ihre Tag isch cho – d Zyt für ihri endgültigi Straf.

30 Steck ds Schwert widr i sini Scheide. I wirde a dem Ort wod gschaffe worde bisch, im Land vo dinere Herkunft, mit dir is Gricht gah.

31 Ig wird mi zorn über di usgüsse. Mitem Füür vo mim Zorn wird ig di aablose u di brutale Manne übergäh, wo ihres zerstörerische Handwärk verstöh.

32 Du wirsch zu Brennstoff für ds Füür werde. Dis eigete Bluet wird im Land vergosse u me wird sech nümme a di erinnere we ig säuber Jehova, ha gredt.'"

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hesekiel 20 vo 48

 

Hesekiel 20 vo 48

20:1 Im 7. Jahr, am 10. Tag vom 5. Monet si einigi Ältisti Israels cho und hei vor mir Platz gno um Jehova z'befrage.

2 Da hani e Botschaft vo Jehova übercho. Si het glutet:

3 "Mönschensohn, sprich mit de Ältiste Israels und teil ihne mit: 'Das seit de Souverän Herr Jehova: "Chömed ihr, um mich z'befröge? 'So wahr i läbe: I wirde mi nid vo euch befrage', erklärt der Souverän Herr Jehova."

4 Bisch du parat über sie z'urteile? Bisch du parat über sie z'urteile, Mönschensohn? Mach ne d'Abscheulichkeite vo ihrne Vorfahre bewusst.

5 Teil ihne mit: 'Das sagt der Souverän Herr Jehova: "A dem Tag wo ich Israel uswählte ha, hani o dr Nachkommaft vom Huus Jakob e Eid gschworbe, und i ha miene in Ägypte z erkenne. Ja, i schwor ne eid und ha gseit: 'Ich bi Jehova eu Gott.'

6 A dem Tag schwor i, se us Ägypte usezfüere ines Land, woni für si usfindig gmacht ha, es Land wo Milch und Honig flüüsse. Es isch z schönschte vo allne Länder gsi.

7 Denn hani zu ihne gseit: 'Jede vo euch muess die abscheuleche Sache wägwerfe, wo vor eune Ouge si. Verunreinigt euch nid mit de widerleche Götz Ägypte. I bi Jehova, eure Gott.'

8 Doch si hei sech gäg mi uf glehrt u si nid bereit gsi uf mi z ghöre. Si werfe di abscheuleche Sache, wo si vor sich hei gha, nid wäg und hei sech nid vo de widerleche Götze Ägypte trennt. Drum han i aag kündiget, i Ägypte mi Zorn über se uszzieh und mini Verärgerig völlig gäg se z entfessle.

9 Ich han jedoch mim Name zuliebe, damit er vor de Völker wo si gläbt händ, nid entweht. Denn vor d Auge vo dere Völker ha i mi ne z erkenne, won i se us Ägypte usegfüehrt ha.

10 I ha se auso us Ägypte use i d'Wildnis gfüehrt.

11 Denn han i ne mini Bestimmige gäh und ha sie mini Rächtsentscheidige loh wüsse, wo sich e Mönsch muess häbe zum am Läbe bliibe.

12 Au mini Sabbatte hani ne als es Zeiche zwüsche mir und ne gä. Si sötte nämlech erkenne dasi Jehova es bi wo si heiligt.

13 Aber ds Huus Israel het sech ir Wildnis gäge mi uf glehnt. Si hei nid mini Bestimmige befolgt u mini Rächtsentscheidige abglehnt, dür die en Mensch, wenn er sech dra hebt, am Läbe blibt. Mini Sabbatte hän si ufs schlimmschte entweiht. Drum han i aagfange, in dr Wildnis mi Zorn iba sie uszgrüesse, um se uszrotte.

14 I ha mi eigete Name zliebe ghandlet, damit är vor de Völker, vor derä Auge hani se usegfüehrt gha, nid würd entwiit.

15 O schwor i ne z Wildnis, si nid i ds Land z bringe, woni ne gäh ha – es Land wo Milch u Honig flüüsse, ds schönschte vo allne Länder,

16 wüu si mini Rächtsentscheidige ablehnt hei, mini Bestimmige nid befolgt hei u mini Sabbat entweiht hei, wüu ihres Herz het ihre widerleche Götte gfougt.

17 Doch si hei mir leid ta und i ha se nid vernichtet. I ha se im Wildnis nid usegrottet.

18 Zu irne Söhn in dr Wildnis hani gseit: 'Befolgt nid d Vorschrifte vo eune Vorfahre, haltet euch nid a ihri Rächtsentscheidige und verunreiniget euch nid mit ihrem widerliche Götz.

19 I bi Jehova eu Gott. Befolgt mini Bestimmige u hebet euch a mini Rechtsentscheidige u füert se us.

20 U heiliget mini Sabbat. Si söue aus es Zeiche zwüsche mir u euch diene, damit dir erkennt, dass i Jehova bi, eure Gott.'

21 Doch d'Söhn händ sech gäg mech ufzlehne. Si hei nid mini Bestimmige befolgt u hei nid mini Rächt entscheidige beachtet u hei si nid usegführt – dür die ä Mönsch, wener sech dra hebt, am Läbe blibt. Mini Sabbatte hän sie entweiht. Drum han i agfange, in dr Wildnis mi Zorn iba sie üszghobe un mini Verärgerig völlig gege sie z'entfessle.

22 Doch i ha mi zrügg ghaute u ha mim eigete Name zliebe ghandlet, damiter vor de Völker, vor derä Ouge ig se usegfüehrt ha, nid würd entweiht.

23 O schwor i ne i Wildnis, se unger d'Volk z'verstreue und unger d'Länder z'verspringe,

24 wüu si mini Rechtsentscheidige nid hei usfüert u mini Bestimmige hei ablehnt, mini Sabbatte entweiht u de widerleche Götze vo ihrne Vorfahre nacheloufe.

25 Ig ha o zueglah dass si Bestimmige befolgt hei wo nid guet si gsi, und Rächtsentscheidige, dür die si nid hei chönne am Läbe blibe.

26 Ig ha se dur ihri eiget Opfer la verunreinigt wärde – si hei nämlech jedes erschtgeborene Ching aus Opfer verbrönnt, um si em Elend priis zgäh, damit si erkannt hei, dasi jehova bi.“‘

27 Drum sait zum Huus Israel, o Mönschebueb, un richte ihm us: 'Das seit der Souverän Herr Jehova: "Eure Vorfahre haben mich auch dadurch beleidigt, dass sie mir gegenüber treulos handeln.

28 Ig ha se iz Land bracht, woni ne mitemne Eid zuegsicheret ha. Wo si all die höche Hügel u dicht belaubte Böim hei gseh, hei si agfange, ihri Opfer u ihri kränkende Opfergabe drzue z'bringe. Dert hän sie di agnähmä Gruch vu ihrem Opfa ufschtiege, un sie hän ihri Trankopfa üsgosse.

29 Da hani si gfragt: 'Was het die Höchi z bedüte, wo Der geit? (Sie wird hüt immer no "Höhe" gnennt.)

30 Richti em Huus Israel nun us: 'Das seit de Souverän Herr Jehova: "Verunreiniged ihr eu genauso wie euri Vorfahre, wo ihre widerliche Götze nacheglaufe sind, um Prostitution mit ihne z begah?

31 U verunreiniget Der Nech hütt immer no, idem Der alli eure widerleche Götze Opfer darbringed und derbi üsi Söhn aus Opfer verbrönnt? Söll i mi da öppe vo öich befrage odr Huus Israel? 'So wahr i lebe!', erklärt de Souverän Herr Jehova. 'I wird mi nid vo euch befrage la.

32 U was Der im Sinn heit weme seit "Lönd üs wi Völker wärde, wi di Familie vo angerne Länder wo Houz u Stei abätte", das wird nie gscheh."

33 So wahr ich läbe!', erklärt der Souveräne Herr Jehova. 'I wird mit mächtiger Hand, mit usgstrecktem Arm und miteme Zornusbruch als König über euch regiere.

34 I wirde Nech us de Völker usefüehre u us de Länder zämebringe, wo ihre zerstreut worde sy – mit mächtige Hand, mit usgstrecktem Arm u mitemene Zornusbruch.

35 I wirde Nech i d Wildnis vo de Völker bringe und dert vo Agsicht zu Agsicht zu Agsicht mit Öich is Gricht gah.

36 So wie ig mit öie Vorfahre ir Wildniss vom Land Ägypte i ds Gricht bi go, so wird ig mit Öich is Gricht gah", erklärt dr Souverän Herr Jehova.

37 'I wird Nech ungerem Hirtestab düregah u Öich d Pflichten vom Bundes uferlege.

38 Doch die Rebelle u die wo gäg mi sündige wirde i vo euch entferne. Ja i wirde se usem Land wo se aus Fremde glebt hei ussefüehre aber ds Land Israel wärde se nid beträte. Und dir werdet erkenne das i Jehova bi.'

39 U zu dir, o Huus Israel, seit dr Souverän Herr Jehova: 'Göhnd doch, ihr alli, und dient eui widerliche Götzle. Aber we Der när nid uf mi loset, de wärdet Der my heilige Name nümme chönne entweihe durch eui Opfer und eui widerliche Götze!'

40 'Denn auf meinem heiligen Berg, auf einem hohen Berg Israels', so erklärt der Souverän Herr Jehova, 'dort wird das ganze Huus Israel, ja sie alli, mir im Land diene. Dert werdi mi über sie fröie. Und i wirde eui Biiträg und eui Erschtlingsopfer fordere, all eui heilige Sache.

41 Wäge däm agnähme Gruch wirde i mi über euch fröie, wenn i Nech us de Völker usefüehre und us de Länder zämebringe, wo ihre zerstreut worde si. Und i wirde unger euch gheiligt werde vor de Ouge vo de Völker.'

42 'Und ihr werdet erkenne müsse das i Jehova bi wenn i euch is Land Israel bringe, is Land woni eui Vorfahre mit emne Eid zuesicheret ha.

43 Dert den ihr äich an äire Vuhalte un a alli äiri Tade erinnere, mit dene ihr äich vuunreinigt hän, un ihr wäre äich wägä aicha schlächte Tade vor äich selbscht grusige.

44 Den werdet ihr erkenne müsse das ich Jehova bi wenn i mim Name zulieb so mit eu verfahre und ned entsprächend eure schlechte Verhalte oder eue verdorbene Handlige, o Huus Israel', erklärt de Souverän Herr Jehova.“

45 U wider hani e Botschaft vom Jehova übercho. Si het glutet:

46 "Mönschensohn, wend dis Gsicht südwärts und red zum Süde und redet als Prophet zum Wald im südliche Land.

47 Teil em Wald vom Süde mit: 'Hör d Wort Jehovas. Das seit dr Souverän Herr Jehova: "Ich zünd es Füür ah und es wird i dir jede grüene und jede trochne Baum uffrässe. Di loderndi Flamme wird nid usglöscht wärde und jedes Gsicht vom Süde bis zum Norde wird dervo versängt wärde.

48 U aui Mönsche wärde gseh, dass i säuber, Jehova, ds Füür azündet ha, sodass es nid usglöscht wird.

49 U ig ha gseit "Ach, o Souveräner Herr Jehova! Si säge über mi: 'Redet är nid eifach nume i Rätsle?