Hesekiel 23 vo 48
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hesekiel 23 vo 48
23:1 Wider hani e Botschaft vom Jehova übercho. Si het glutet:
2 "Mönschesohn, es het da zwöi Froue gäh, d Töchter vo de gliiche Mueter sy gsy.
3 Si si in Ägypte zu Prostituierte worde u hei vo ihrer Jugend a Prostitution tribe. Dert het me ihri Brüst drückt u het ihrne jungfräuleche Busse gstrichlet.
4 Die ältere gheisse Ohọla und ihri Schwöster het gheisse Oholịba. Si si worde mini Froue u hei Söhn u Töchter zur Wäut bracht. Was ihre Name betrifft, Ohọla isch Samạria und Oholịba isch Jerusalem.
5 Ohọla het sech agfange prostituiere während si mer ghört het. Si het starchs Verlange nach ihrne liideschaftleche Liebhaber, ihrne Nochbere, de Assyrer.
6 Es si z'Blau gchleideti Statthalter u Ungervorsteher gsy – aues begehrenswärt jungi Manne, wo uf ihrne Ross rittet hei.
7 Sie het wyter d Prostitution mit aune userläseschte Söhn Assyriens tribe und het sech mit de widerleche Götz vo dene verunreinigt, nach dene si starchs Verlange hei gha.
8 D Proschtitution, wo si in Ägypte tribe het, het si nid ufgäh, denn i ihrere Jugend hei d Männer bi ihre gläge, ihre jungfräuleche Busse gstrichlet und si gierig über si härgfalle.
9 Drum han i se i d Hand vo ihre liedeschaftleche Liebhaber, der Söhn Assyriens, nach dene si starches Verlange gha het.
10 Si hei ihri Nacktheit deckt, hei dir d Söhn u Töchter wäggnoh u tötet Ohọla mitem Schwert. Sie isch berüchtigt worde unger de Froue und me het s Urteil a ihre vollstreckt.
11 Als ihri Schwöster Oholịba das het gseh, isch ihre Verlange no schamloser worde und si hets mit ihrere Prostitution no schlimmer tribe aus ihri Schwöster.
12 Si het starchs Verlange nach irne Nochbere gha, de Söhn Assyriens, de Statthaltere und Untervorsteher, wo prächtig kleidet si gsi und uf Ross ritte – alles begehrenswert jungi Manne.
13 Wo si sech verunreinigt het hani gse das beidi dr glich Wäg iigschlage hei.
14 Doch Oholịba isch no wiiter i ihrer Prostitution gange. Si het id Wand iigritzti Männer gseh, Bilder vo Chaldạ̈er, mit Zinnober iigritzt,
15 mit Gürtle um d Hüfte und wehende Turbane uf de Chöpf. Si hei usgseh wie Krieger und hei auesamt Babylonier dargstellt, wo im Land vo de Chaldạ̈er gebore si gsi.
16 Chuum het si si erlickt, het ihres Verlange entbrennt und si het Bote zu ihne nach Chaldạ̈ gschickt.
17 Da si d Söhn Babylons ständig zu ihrem Liebeslager cho und hei si mit ihrem Luscht verunreinigt. Und nachdem si sech dür si verunreinigt het, het si sech agwideret vo ihne ab.
18 Als si sech wyter mit Dreistigkeit prostituiert het u ihri Nacktheit ufdeckt het, hani mi genauso aagwideret vo ihre abgränzt, wieni mi vo ihrere Schwöschter abegwandt ha.
19 Sie het a d Tag vo ihrere Jugend zrugg dänkt, wo si sech in Ägypte proschtituiert het, und hets immer schlimmer mit ihrere Prostitution tribe.
20 Si hei nach ihne gschafft wie d Näbefroue vo Manne, wo ihres Glied wi das eis Esel isch u d Genitalie hei wi ne Hängscht.
21 Du hesch dich nachem obszöne Verhalte vo dire Jugend in Ägypte gsehnt, wo me dine Buess gstrichlet het, dini jugendliche Brüst.
22 Drum Oolịba, seit dr Souverän Herr Jehova: 'I stachle jitz dini Liebhaber uf, vo dene dua di agwideret hesch, u la se us allne Richtige lah gäge di aalegge:
23 d Söhn Babylonsx und alli Chaldạ̈er, d Manne vo Pẹkod, Schọa und Kọa zäme mit allne Söhn Assyriens. Si sy auesamt begehrenswärt jungi Manne, Statthalter u Untervorsteher, Chrieger u handverläseni Manne, wo aui uf Ross ryche.
24 Si wärde mit poltere Chriegswage u Räder gäg di astürme, mit ere grosse Truppeasammlig, mit Grossschild u Helm. Si wärde sech rings um di ufsteue, u i wirde se ermächtige, ds Urteil über di z rede, u si werde so über di urteile, wi's ne richtig erschiint.
25 Ig wird mi zorn gäge di zum usdruck bringe und si wärde ihre Wuet a dir uslah. Sie wäre dir Nase un Ohre abschnide, un wer vu dir ibrig bliebt, wird durch des Schwert gheie. Sie wäre dir d Söhn un Töchter wägnäh, un wer vu dir ibrig bliebt, wird vum Fiir vuzehrt wäre. 26 Si wärde dr d Chleider abzieh und dr din schöne Schmuck wägnäh.
27 I wirde dim obszöne Verhalte u dire Prostitution wo i Ägypte agfange het es Ändi mache. Du wirsch nüm nach ihne Usschau halte und di nümme a Ägypte erinnere.'
28 Denn das seit dr Souverän Herr Jehova: 'I übergib di jetz dene, wo du hasisch u vo dene du di agwideret hesch.
29 Si wärde hasserfüut gäg di vorgah u dir aues wägnäh, für was de di abgmüet hesch, u di nackt u unbedeckt zrüglah. Dini schamlosi Nahtheit, wo vo dinere Unmoral züügt, dis obszönne Verhalte und dini Prostitution wärde ufdeckt.
30 Das aues wird me dir atue, wüu du de Vöuker wi ne Prostituierti hingeregloffe bisch, wüu di mit ihrne widerleche Götz verunreinigt hesch.
31 Du hesch dr glich Wäg wi dini Schwöschter igschlage und i wirde dir ihre Bächer id Hand gä.'
32 Das seit der Souverän Herr Jehova: 'De tiefe u wite Bächer vo dire Schwöschter wirsch trinke, u du wirsch em Glächter u Spott preisge, wovon der Becher vil enthaltet.
33 Trunkeheit u Kummer wird di übermahne, dr Bächer vom Graue u dr Troschtlosigkeit, dr Bächer vo dire Schwöschter Samạria.
34 Du wirsch ne trinke u völlig müesse lere, a sine Tonscherbe noche u dir de d Brüscht ufriisse. "Denn ich selber ha gredet", erklärt der Souverän Herr Jehova."
35 Drum seit dr Souverän Herr Jehova: 'Wöu du mi vrgässe u völlig missachtet hesch wirsch d Folge vo dim obszöne Verhalte u diner Prostitution träge.'"
36 Denn het Jehova zu mir gseit: "Menschensohn, wirsch s Urteil über Ohọla und Oholịbar verkündet und ne ihri Abscheulichkeite vor Auge füehre? 37 Wüu si hei Ehebruch agfange und a ihrne Händ chläbt Bluet. Sie hän nit nur mit ihrem widerliche Götze Ehebruch agfange, sundern au ihri Söhn, de sie ma uf d Welt kumme hän, als Opfa vubrennt, als Fross fir ihri Götze.
38 Und was si mir usserdem agmacht hei: Si hei a däm Tag mi Heiligtum verunreinigt und mini Sabbat entweiht.
39 Nochdäm si iri Söhn als Opfer für iri widerliche Götte gschlachtet hei, si si no am glyche Tag i mis Heiligtum gange zums entwysche. Das hends zmitzt i mim eigete Huus dah.
40 Si hei sogar e Bote gschickt zum Manne vo wiit här la z hole, u wo die Manne si cho, hesch di gwäsche, dini Ouge gschminkt u dr Schmuck aagleit.
41 Du hesch di ufne prächtige Diwan gsetzt u vorhär isch es Tisch gstande wo mis Rüücherwärk u mis Öl gstellt hesch.
42 Me het dert dr Lärm vonere sorglose Mängi ghört, drunter Trinker wo me us dr Wildniss gholt het. Si hei de Fraue Armreife a gleit und hei ne schöni Chrone ufgsetzt.
43 Han i über d Frau gseit, wo vom Ehebruch verbrucht gsi isch: 'Nun wird se witer iri Prostitution triibe.'
44 Auso isch me wyter zu ihre ine gange wi zunere Prostituierte. So isch me z Ohọla u zu oholịba de Froue wo sech obszön verhalte hei.
45 Doch grächti Manne wärde ds agmässene Urteil für Ehebruch u Bluetvergiessend über si rede, wüu si Ehebrächerinne sy und Bluet a irne Häng chläbt.
46 Denn das seit der Souverän Herr Jehova: 'Me wird e Heer gäge si la aalegge zum si zum ne Bild vom Graue mache und zu Plünderguet.
47 Ds Heer wird se mit Stei bewärfe u si mit sine Schwärter niederstrecke. Es wird ihre Söhn u Töchter umbringe u ihri Hüüser vrbränne.
48 Ig wird dem obszöne Verhalte im Land es End mache und alli Froue wärde e Lehr drus zieh und eues obszöns Verhalte nid nacheh.
49 Me wird d Folge eures obszöne Verhalte u dr Sinde, wo Ihr mit öiem widerliche Götz triebe, über Öich bringe, u Ihr werdet müesse erkenne, dass i dr Souverän Herr Jehova bi.