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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hesekiel 19 vo 48

 

Hesekiel 19 vo 48

19:1 "Sing a Trurlied over the Vorsteher Israels

2 um gseit: 'Was isch dini Mutter gsi? E Löie unger Löie.

Sie het sich mittlerwiile unda di schtarke junge Löie glegt un zeht ihri Junge gross.

3 Sie zoge eins vu ihrne Junge gross un es isch zumene schtarke junge Löie worde. Är het's glehrt, Büüti z'verrisse, un het sogar Mänsche verschlunge.

4 Velka hän vu nem ghört un fange nen in ihre Gruebe, un sie bringe nen a Häcke nohch Ägypte.

 5 D Löie het gwartet u het schliesslech erkennt, dass es ke Hoffnig uf sini Rückkehr gä het. Auso het si es angers gno vo irne Junge u es zumene starche junge Löie anezoge.

 6 Au är het sich unger de Löie tummlet und es isch e starche junge Löie us ihm worde. Är het's glehrt, Güet z'verrisse, u het sogar Mönsche verschlunge.

 7 Är het zwüsche de Verteidigungstürme umenand gschtreift u verwüeschteti Schtädt, sodass ds verlassene Land vo sim Brülle erfüllt isch gsy.

 8 Vöuker us de umligende Bezirk hei gäge ne aagrügt, um ihres Netz uf ne z rüere, u si fange ne i ihrer Grube.

 9 Mit Hagge sind sie ihn ines Chäfig zoge und händ en zum König vo Babylon brocht. Dört händs ihn ii gschpert, damit me sini Stimm nümm uf de Berg Israels ghört het.

10 Dini Mueter isch wiene Wyschtock i dim Bluet gsy, pflanzt am Wasser. Är het Frucht gmacht u isch volle Zwege gsi, wüu är richlech Wasser het gha.

11 Är het starchi Zweige entwicklet, wo sech für d Zepter vom Herrscher eignet hei. Är isch gwachse u het über di angere Böim usegwachse u wäge sire Höchi u sim dichte Loub isch är ufgfaue.

12 Aber im Zorn isch är usgrisse worde und uf d Ärde gworfe und es Ostwind het sini Frucht vertrochnet. Sy schtarche Zwöi sy abgrisse worde, vertrochnet und sy vom Füür ufgfresse worde.

13 Jitz ischer id Wildnis pflanzt, ines Wasserloses, durschtigs Land.

14 D Fiir breitet sich vu sinene Zwige üs un frogt sini junge Tribe un sini Frucht uf, un s bliebt keini schtarke Zweig übrig, keini Zepta zum Herrsche. Das isch es Truurlied und es wird aus Truurlied diene.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hesekiel 18 vo 48

 

Hesekiel 18 vo 48

18:1 U wider hani e Botschaft vom Jehova übercho. Si het glutet:

2 "Was bedütet dieses Sprichwort, die ihr im Land Israel zitiert: 'D Vätere ässed suuri Truube, aber d Zähn vo de Söhn werded rau'?

3 'So wahr ich lebe!', erklärt der Souverän Herr Jehova. 'Ihr werdet dieses Sprichwort nicht mehr in Israel zitieren.

4 Alli Seele – mir ghöre sy. Wi d Seele vom Vatter so o d Seele vom Bueb – mir ghöre si. D Seele, wo sündiget, si wird sterbe.

5 Agnoh, e Mönsch isch grächt u handlet fair u richtig.

6 Er isst uf de Berge ke Götzeopfer, lueget nid zu de widerliche Götz vom Volk Israel uf, verunreinigt nid d Frau vo sim Mitmönsche, het ke Beziehige mitere Menstrierende,

7 behandlet niemer rücksichtslos, sondern git sim Schuldner ds Pfand zrügg, beroubt niemer, sondern git sis eigete Ässe em Hungrige, bedeckt dr Nackte mit emene Gwand,

8 verlanget keni Zinse u tribt ke Wucher, sondern haltet sech fern vom Unrächt tue, fallt grächti Urteile zwüsche zwöi Parteie,

9 befolgt stets mini bestimmige u richtet sech nach mine Rächtsentscheidige um treu z handle. So ne Mönsch isch grächt u wird ganz bestimmt am Läbe blibe', erklärt dr Souverän Herr Jehova.

10 'Aber agno, er isch Vater vomene Sohn wo es Räuber oder e Mörder worde isch oder wo öppis vo dene andere Sache tuet

11 (obwohl der Vater nüt dergliiche do het) – är isst uf de Bärge Götzeopfer, verunreinigt d Frau vo sim Mitmensche,

12 behandlet de Notlidede u de Arme rücksichtslos, reisst Sache dür Raub an sich, git ke Pfand zruck, luegt zu de widerliche Götz uf, praktiziert Abscheulichkeite,

13 tribt Wucher u verlangt Zinse – de wird de Sohn nid am Läbe blybe. Wül er all die Abscheulichkeite gmacht het, wird er ganz bestimmt zu Tod bracht wärde. Er isch für sin Tod selber verantwortlich.

14 Aber aagnoh, e Vater het e Bueb wo all die Sinde vo sim Vater gseht, u obwou är gseht, duet är säuber nüt dergliche.

15 Er isst uf de Berge ke Götzeopfer, luegt nid zu de widerliche Götz vom Huus Israel uf, verunreinigt nid d Frau vo sim Mitmensche,

16 behandlet niemer rücksichtslos, riisst ke Pfand a sech, eigetlech nüt dür Roub a, git sis eigete Ässe em Hungrige, bedeckt d Nackte mit eim Chleid,

17 hebt sech dervo färn de Arme z ungerdrücke tribt ke Wucher u verlangt ke Zinse, setzt mini Rächtsentscheidige um u befolgt mini Bestimmige. So ne Mönsch wird nid wägem Vater sterbe. Är wird ganz bestimmt am Läbe blibe.

18 Dr Vater drgäge wird für sis Vergehe sterbe, wüu är Betrug aagfange het, sy Brüeder het beraubt u zmitzt unger sym Volk Schlächts het gmacht.

19 Dir wärded jedoch frage: "Warum trait der Sohn ke Schuld am Vergehe vo sim Vater?" Da de Sohn fair u grächt ghandlet het, sech a au mini Bestimmige ghaute u se umgsetzt het, wird er ganz bestimmt am Läbe blibe.

20 D Seel wo sündiget, sie wird sterbe. Ä Sohn wird nid d Schuld am Vergah vo sim Vater träge und ä Vater nid d Schuld am Vergah vo sim Sohn. Em grächte Mönsche elei wird sini Grächtigkeit aagrechnet wärde und em schlächte Mönsche elei wird sini Schlächtigkeit aagrechnet wärde.

21 Wenn sech itz ä schlächte Mönsch vo au sine Sünde abwändet, sech a mini Bestimmige hebt u nach Rächt u Grächtigkeit handlet, wird er ganz bestimmt am Läbe blibe. Er wird nid sterbe.

22 Keini vo sine Überträtige wird ihm aglastet werde. Är wird am Läbe bliibe, wüu är grächt handelt.'

23 'Hani o nume di gringscht Fröid am Tod vomene schlechte Mönsch?', erklärt dr Souverän Herr Jehova. 'Isch's mir nid lieber daser sech vo sine Wäge abwändet und am Läbe blibt?'

24 'Git dergäge ä Gerechter sini Gerechtigkeit uf u handlet verchert u praktiziert aui Abscheulechkeite vo de schlechte Mönsche, wird er de am Läbe blibe? Keini vo sine grächte Tate wird in Erinnerig gruefe. Er wird für sini Untreue und sini Sinde sterbe.

25 Doch ihr werdet sage: "Der Weg Jehovas isch ungerecht. Hör bitte zue, Huus Israel! Isch es mi Wäg, wo ungrecht isch? Sind's nid eui wäg, wo ungrecht sin?

26 Git ä Grechter sini Gerechtigkeit uf u handlet verchert u stirbt wäg däm, de stirbt är für sis eigete vercherts Handle.

27 U wändet sech ä schlächte Mönsch vo syr Schlächtigkeit ab u handlet vo da a nach Rächt u Grächtigkeit, wird er sys eigete Läbe bewahre.

28 Chunnt er zur Isicht u wändet sech vo au sine Überträtige ab, wird er ganz bestimmt am Läbe bliibe. Är wird nid sterbe.

29 Doch ds Volk Israel wird sage: "Der Weg Jehovas isch ungerecht." Sind's würklich mini wäge wo ungrecht sind o Huus Israel? Sind's nit eure Wäg wo ungrecht sind?'

30 'Darum werd ich über jede vo euch so urteile wies sin Wäg entspricht, o Huus Israel', erklärt der Souverän Herr Jehova. 'Kehrt um, ja wändet euch völlig ab vo all euchne Überträtige, damit si nid zumene Stolperstei wärde und ihr so Schuld uf euch ladet.

31 Befreit öich vo all euem Überträtige u erwerbet es nöis Herz u e nöie Geischt, denn warum solle ihr schterbe odr Hus Israel?'

32 'I ha nid di gringscht Fröid am Tod vo irgendöppertem', erklärt dr Souverän Herr Jehova. 'Drum kehrt um und bliebt am Läbe.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hesekiel 17 von 48

 

Hesekiel 17 von 48

17:1 Wider hani e Botschaft vo Jehova übercho. Si het glutet:

2 "Mönschensohn, verzell es Rätsel und sag es Sprichwort über das Huus Israel uf.

3 Säg: 'Das sy d Wort vom Souverän Herr Jehova: "De grosse Adler mit den grossen Flügel, den langen Schwingen und dem volle, bunte Gfider isch zum Lịbanon cho und het der Wipfel der Zeder weggno.

4 Är riss der oberscht Triib ab, het ne is Land vo de Händler bracht u het ne i ä Stadt vo de Händler gsteckt.

5 Denn het är öppis vom Same vom Land gno u het ne ufes fruchtbars Fäud ghocket. Är het ne wie ne Weid pflanzt, dert wos viu Wasser gäh het.

6 Der Same isch ufgange u isch zumene nidrige, wucherende Wyschtock worde, däm si Ranke sich nach inne boge u däm sini Wurzle unger ihm gwachse hei. So isch är zumene Wyschtock worde, wo nöii Trybe bildet het u sini Zweigi usgstreckt het.

7 Und es isch e andere grosse Adler cho mit gwaltige Flüge und grosse Schwinge. Do het der Wyschtock sini Wurzle glängt zue nem üs, wäg wäg vu d Gartebätte, wo na pflanzt war, un het nem sini Rangge entgegä, um vu nem z bewässere.

8 Doch är isch ja scho ufemene guete Fäud pflanzt gsi wos viu Wasser gä het zum zwöi wachse la, Frucht z träge und zumene majestätische Wyschtock zwärde.

9 Säg: 'Das sind d Wort vom Souverän Herr Jehova: "Wird er gedeihen? Wird nid öpper sini Wurzle usrisse und sini Frucht verfuule und sini Triibe lah vertroche? Är wird so troche wärde, dass me weder e starche Arm no vieli Lüt brucht, um ihn mit de Wurzle uszrisse.

10 Wird er gedeiä, selbst wener verpflanzt isch? Wird er nid völlig vertrochnä, we dr Ostwind uf ihn blast? I dä Gartebätt woner uustriibe het, wird er vertrochnä.

11 U wider hani e Botschaft vom Jehova übercho. Si het glutet:

12 "Richte bitte dem rebellischen Volk aus: 'Erkennt ihr nicht, was das alles bedütet?" Sag: "Der Kenig vu Babylon isch uf Jerusalem cho und het dr Kenig gnoo und di füehrende Männer mit uf Babylon.

13 O het er öpper vo de königleche Nachkomme gno, het en Bund mit ihm gschlosse und het en under Eid gstellt. Denn het er em Land di agsehne Manne weggnoh,

14 damit ds Königrich am Bode isch und sech nid het chönne erhebe. Nume wenn sechs a sym Bund het ghebt würds fortbestah.

15 Doch schliesslech het dr Kenig gege ihn rebelliert, won är sini Bote uf Ägypte schickt het, um vo dert Ross und es grosses Heer z erhalte. Wird er Glinge ha? Wird dä wo so öppis duet, dr Straf entgah? Cha är dr Bund breche und dennoch entcho?'

16 So wahr I läbe!", erklärt der Souveräne Herr Jehova. "Er wird z Babylon schterbe, a däm Ort, wo der König läbt, wo ne zum König gmacht het, däjenig, däm si Eid er verachtet het und däm si Bund het er bracht.

17 Ds grossi Heer und di vile Soldate vom Pharao wärde ihm im Chrieg nid Hilf sy, we Belagerigsrampe und Bollwärk errichtet wärde, um vili Mönscheläbe uszlösche.

18 Er het e Eid verachtet und e Bund broche. Obwohl er sy wort geh het, het er das alles gmacht und wird nid entcho."'

19 "Drum seit der Souverän Herr Jehova: "So wahr i läbe: I wirde d Fouge für das är mi Eid verachtet u mi Bund het broche, uf ihn la zrügg gheie.

20 I wirde mis Netz uf ihn werfe u er wird i mim Jagdnetz gfange wärde. I wirde ne uf Babylon bringe und dert mit ihm i Gricht gah wäg sinere Untreue mir gegenüber.

21 Aui sini dervoloufende Soldate wärde dürs Schwert gheie u d Übrigbliebene wärde i aui Richtige zerstreut. De werdeder erkenne dasi selber ha Jehova gredet han.

22 'Das seit der Souverän Herr Jehova: "I wird e junge Trib vom Wipfel vo de hoche Zeder näh und ne ipflanze. Vo der Schpitz vo syre Zwög wird i e zarte junge Trieb abpflücke, u i säuber wirde ne uf em ne höche u erhabene Bärg ipflanze.

23 Uf eme höche Bärg Israels wird ich ihn ipflanze und sini Äst werde wachse und er wird Frucht träge und zure majestätische Zäder wärde. Di verschidenschte Vögu wärde i syne Zwyge nischte u im Schatte vo sym Blätterdach wohne.

24 U aui Böim vom Fäud müesse erkenne dasi säuber, Jehova, dr hoche Baum erniedrigt u dr nidrig Baum erhöht ha. I ha dr grüene Baum lah vertroche u dr trochni Baum zum Blüehli bracht. I säuber, Jehova, ha gredt u es ta.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hesekiel 16 vo 48

 

Hesekiel 16 vo 48

16:1 Wider hani ä Botschaft vo Jehova übercho. Si het glutet:

2 "Mönschensohn, mach der Stadt Jerusalem ihre abscheuleche Praktike bewusst.

3 Säg: 'Das sind die Wort des Souveränen Herr Jehova an Jerusalem: "Diner Herkunft und deiner Geburt nach stammtisch aus dem Land des Kanaanịter. Din Vater isch e Amorịter gsi u dini Mueter e Hethịterin.

4 Und so isch es bi dire Geburt gsi: A däm Tag wo du uf d Wält cho bisch, isch dini Nabelschnur nid durecho, du bisch nid i Wasser gwäsche worde zum di suber zmache, du bisch nid mit Salz abgriebe worde und nid i Tüecher gwicklet worde.

5 Keine het so viel Mitleid mit dir gha, dass er irgendöppis devo gmacht het. Keine het Mitgfühl mit dir gha. Stattdesse bisch ufs offene Feld gworfe worde, wöu me di am Tag vo dinere Geburt ghasst het.

6 Won i verbicho ha, hani di i dim Bluet gseh zappele, u wi du so i dim Bluet da hesch, hani gseit: 'Du söllsch am Läbe bliibe!'Ja, wo i dim Bluet daasagisch, hani zu dir gseit: 'Du söllsch am Läbe bliibe!'

7 Ig ha di zunere sehr grossi Mängi gmacht wi d Pflanze wo ufm Fäud sprütze u du bisch ufgwachse, hesch di guet entwicklet u dr edelsti Schmuck treit. Dini Brüst si fescht worde, dini Hoor usgwachse, aber du bisch immerno nackt und unbekleidet gsi."'

8 'Woni verbi cho bi und di gse han hani bemerkt das alt gnueg bisch für liebesbekundige. Drum hani mis Gwand über Dir us breitet u dini Nacktheit bedeckt u het e Schwur gleischtet u het e Bund mit dir gschlosse, erklärt dr Souverän Herr Jehova, 'und vo da a hesch mr ghört.

9 Ou wuschi di mit wasser, gspüelt dis bluet ab und rieb di mit öl ih.

10 De hani dr es bestickts Gwand a gleit, gä dr edle Lädersandale, ha di i feins Linie ghült u di i tüüri Gwänder kleidet.

11 Ig ha dr Schmuck aleit, ha dini Handglänk mit Armreife und dine Hals mitere Chetti gschmückt.

12 I ha dr e Nasering u Ohrringe a gleit u ha dr e schöni Chrone ufe Gring gsetzt.

13 Mit Gold u Silber hesch di immer gschmückt, u dini Chleidig het us feinem Line, kostbarem Stoff und eme bestickte Gwand bestande. Feinmehl, Honig u Öl hesch gässe, u du bisch sehr, sehr schön u eignet worde zur Königin.

14 Dein Ruhm hat sich allmählich unter den Völker verbreitet wegen deiner Schönheit, die vollkommen war, weil ich meine eigene Pracht auf dich gleit han", erklärt der Souverän Herr Jehova."

15 Doch hesch immer meh uf dini Schönheit vertrout u bisch wäg dim Ruum zur Prostituierte worde. Jedem Vorbiigehende hesch dini Dienst freizügig abotte u dini Schönheit het denn ihm ghört.

16 Du hesch einigi vo dine Chleider gno und farbeprächtigi Höhe hergrichtet wo de di prostituiert hesch. So öppis darfs nid gä, nie darf so öppis gscheh!

17 Ou hesch di schöne Schmuck usm Gold u Silber gno, woni dir ha gha, hesch drus männlechi Götzebilder gmacht u hesch mit ihne Prostitution tribe.

18 Und du hesch dini bestickte Chleider gno und se drmit iighüllt. Hesch ne mis Öl u mis Rüücherwärk darbrocht.

19 U das Brot woni dir ha gha – härgschteut us Fiinmehl, Öl u Honig vo mir –, hesch ne äbefaus darbrocht, dermit es agnähmä Gruch ufstiegt. Genau das isch gscheh", erklärt de Souverän Herr Jehova."

20 Du hesch dini Söhn und dini Töchter gno, wo du mir uf dört hesch, und si Götze gopferet, damit si verschlunge wärde. Bisch mit dire Prostitution noni wyt gnueg gangä?

21 Du hesch mini Söhn gschlachtet u aus Opfer verbrönnt.

22 Bi all dine abscheuleche Praktike u diner Prostitution hesch nid a dini Jugendtäg zrügg dänkt, wo du nackt u unbekleidet bisch gsi u i dim Bluet zahlt hesch.

23 Noch all dire Schlächtigkeit: Wehe! Wehe dir!', erklärt der Souverän Herr Jehova.

24 'Du hesch der e Hügel errichtet und e Höchi uf jedem öffentliche Platz.

25 Du hesch dini Höche a de uffälligschte stelle jede Stross errichtet u dini Schönheit i öppis Abscheulichs verwandlet, wüu du jedem Verbiigehände dini Dienst abotte u immer meh Prostitution hesch begange.

26 Du hesch mit de Sohn Ägypte, di lüschtere Nochbere, Prostitution tribe und mi mit dire endlose Prostitution kränkt.

27 Jitz wird ich mini Hand gege dich wände und dini Verpflegig chürze und dich de Willkür vo dinere Hasserinne usliefere, de Töchter vor Philịster wo über dis obszönige Verhalte entsetzt gsi sind.

28 In dinere Unersättlichkeit hesch denn mit de Söhn Assyriens Prostitution tribe, doch selbst nachher hesch nonig gnueg gha.

29 Auso hesch no meh Prostitution tribe bis ane zum Land vo de Händler und zu de Chaldạ̈ern, doch selbst denn hesch noni gnueg gha.

30 Wie chrank dis Herz doch war', erklärt der Souverän Herr Jehova, 'wenn du das alles machsch und dich wie e drüisti Prostituierti verhalte hesch!

31 Doch wo di Hügel ar uffälligschte Schtell jede Stross u dini Höchi uf jedem öffentliche Platz errichtet hesch, bisch nid wie e Prostituierti gsi wöu ke Bezahlig hesch agno.

32 Du bisch e Ehebrächerin wo Fremdi ihrem eigete Ma vorzieht.

33 Aui Prostituierte übercho Gschänkli, du aber gisch aune wo di begehre, Gschänk u bestichsch se, damits vo aune Site chöme um Prostitution z triibe.

34 Du machsch es genau umgekehrt wie anderi Prostituierti. Ke prostituiert sech so wie du! Du zahlsch anderi, statt dass sie dich zahle. Du machsch genau s gegeteil.'

35 Darum, du Prostituierti, hör d Wort Jehovas.

36 Das seit der Souverän Herr Jehova: 'Wüu du di hemmigslos dym Luscht häregää u Dini Nacktheit zur Schou gstellt hesch, wo du mit dine Liebhaber u all din abscheuleche, widerliche Götzli, wo du sogar ds Bluet vo dinere Söhn gopferet hesch, Proschtitution begange hesch,

37 drum wird i alli dini Liebhaber, wo du erfreut hesch, zämmebringe, all dini Geliebte zäme mit all dine Ghaste. I wirde se vo aune site gäg di versammle u ne dini nacktheit zeige u si werde di völlig nackt gseh.

38 U i wirde des Urteil an dir vollstrecke, d Ehebrächerinne un Froue, wo Bluet vergesse, verdiene, un di Bluet wird in Zorn un Iifersucht vergosse wäre.

39 Ich wirde dich in ihri Hand ge, un sie werde dini Hügel zerstöre un dini Höhe ufreise. Sie wäre dir d Kleida vum Leib risse un dir di schöne Schmuck wägnäh un di nackt un un unbekleidet zrucklo.

40 Si wärde e Mönsche gege di ufbringe, u si wärde di steinige u di mit ihrne Schwärter töte.

41 Si wärde dini Hüser verbrönne u vor de Ouge viu Froue z Urteil a dir voustrecke. Und i wirde dinere Prostitution es End mache und du wirsch ke Liebhaber meh zahle.

42 I wirde mi Zorn a di stille u mini Verärgerig wird sech vo dir abwände. U i wirde mi beruhige u mi nümme kränkt füehle.'

43 'Wüu du nid a dini Jugendzyt zrüggdänkt, sondern mi dür all die Tate verarscht hesch, wird i itz d Fouge vo dim Verhalte uf di la zrügfaue', erklärt dr Souverän Herr Jehova, 'und du wirsch dis obszöns Verhalte u au dini abscheuleche Praktikene nid lenger fortsetze.

44 Jede, wo gärn Sprichwörter ufseit, wird uf di ds Sprichwort awände: "Wie d Mueter, so d Tochter!"

45 Du bisch d Tochter vo de Mueter, wo ihre Maa und ihri Ching verachtet hei. Und du bisch d Schwöschter vo de Schwöschter, wo ihri Manne und ihri Ching verachtet hei. Eui Mueter isch e Hethịterin gsi u eue Vater e Amorịter.

46 Dini elteri Schwöschter isch d Samạria u wohnt mit ihrne Töchtere nördlich vo dir, u dini jüngeri Schwöschter wo südlich vo dir wohnt isch Sọdom mit ihrne Töchtere.

47 Du bisch nid nume uf ihre Wäg gange und ihre abscheuleche Praktike gfolgt, sondern bisch nach churzer Zyt i dim ganze Verhalte no verdorbener gsi als si.

48 So wahr ich läbe!', erklärt der Souverän Herr Jehova. 'Dini Schwöster Sọdom und ihri Töchter hei nid ta, was du u dini Töchter gmacht hei.

49 Ds Vergehe vo dire Schwöschter Sọdom isch gsy: Si u ihri Töchter si stouz gsi, hei ässe im Überfluss gha u i sorglose Rueh gläbt, u doch hei si d Hilflose u Arme nid ungerstützt.

50 Si si überheblich blibe und hei vor mine Ouge mit ihrne abscheuleche Praktike witer gmacht. Drum isch mir nüt angers übrig blibe wo si z besitige.

51 Ou Samạrian het nid mal d Helfti vo dine Sünde aagfange. Du hesch dini abscheuleche Praktike ständig la zahlriicher wärde aus dini Schwöschter, sodass si wäg all dine abscheuleche Praktike grächter erschiene aus du.

52 Itz muesch dini Demüetigung uf di näh wüu du ds Verhalte vo dire Schwöschter grächtfertigt hesch. Wäge dire Sünd, nämlech dass de abscheulicher ghandlet hesch aus si, si si grechter aus du. Schäm di auso itze u nimm d Demüetigung uf di wöu du dini Schwöschter lahsch grächt erschiine.'

53 'Und i wirde ihri Gfangene zämebringe, di Gfangene Sọdoms u ihrere Töchter u di gfangene Samạrias u ihrere Töchter. O dini Gfange werdi gmeinsam mit ne zämebringe,

54 damit du dini Demüetigung uf di nimmsch. Und du wirsch dich demüetigt fühle für das wo du dadurch agrichtet hesch, dass du se tröschtet hesch.

55 Dini Schwöster Sọdom mit ihrne Töchtere und dini Schwöster Samạria mit ihrne Töchtere wärde zu ihrem früehere Zuestand zruggkehre, und o du wirsch mit dine Töchtere zu dim früehere Zuestand zruggkehre.

56 Dini Schwöster Sọdom isch am Tag vo dim Stolz i dine Ouge nid wert gsi, au nur erwähnt z werde,

57 ehe dini eigeti Schlächtigkeit ufdeckt worde isch. Itz beleidige di d Töchter Syrie u ihri Nachbare, u d Töchter vor Philịschter um di ume behandle di verächtlech.

58 Du wirsch d Folge vo dim obszöne Verhalte u dine abscheuleche Praktike trage', erklärt Jehova."

59 "Denn das seit der Souverän Herr Jehova: 'Jitz wird i mit dir mache was du gmacht hesch, wüu du hesch dr Eid verachtet wo du mi Bund broche hesch.

60 Doch i säuber werd mi an Bund erinnere woni i dire Jugendzit mit dir schlossä, u i wirde e duurhafte Bund mit dir schlüssä.

61 Du wirsch di a dis verhaute erinnere u di gmüetetet fühle, we du dini Schwöschter willkomme heissisch, die wo äuter si aus du, wie ou die wo jünger si aus du, und ig wird se dir aus Töchter gä, doch nid wäg dim Bund.'

62 'Und i werde mi Bund mit dir schliesse, u du wirsch müesse erkenne, das i Jehova bi.

63 De wirsch di erinnere u di so schäme, dass du dis Muu nid ufbechunnsch wäg dinere Demüetigung, wenn i trotz allem, was du tah hesch, Sühn für di leiste', erklärt der Souverän Herr Jehova.“