Hesekiel 21 vo 48
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hesekiel 21 vo 48
21:1 Wider hani e Botschaft vom Jehova übercho. Si het glutet:
2 "Mönschensohn, lueg nach Jerusalem, richtet e Ankündigung gege die heilige Orte und Prophezeie gege s Land Israel.
3 Sag em Land Israel: 'Das sind d Wort Jehovas: "I bi gege di und wirde mis Schwert us syre Scheid zie u sowohl di Grächte aus o d Böse i dire Mitti usrotte.
4 Ja wüu ig d Grächte u d Böse i dire Mitti usrotte wirde, wird mis Schwert us syre Scheid fahre gäge aui Mönsche vo Süde bis Norde.
5 Aui Mönsche müesse erkenne, dasi säuber, Jehova, mi Schwert us sire Scheide zoge ha. Es wird nümm zruggkehre.
6 U du, Menschensohn, suufze während du da zittersch, ja süüfze bitterlich vor ihne.
7 U we si di frage: 'Warum süüfsch Du?', de säget: 'Wäge eines Bricht."Wüu är wird ganz bestimmt cho, u jedes Härz wird vor Angscht schmelze, aui Händ wärde schlaff abehänke, jede wird niedergschlage sy und aune Chne wird ds Wasser abloufe. 'Er wird ganz bestimmt cho – es wird gschehe', erklärt der Souverän Herr Jehova.'
8 Wieder hani e Botschaft vom Jehova übercho. Si het glutet:
9 "Mönschensohn, prophezeie und sage: 'Das sind d Wort Jehovas: "Säget: 'Es Schwert! E Schwert isch gschärft worde und es isch gschliffe.
10 Es isch gschärft worde um viu z töte. Es isch gschliffe worde, damit's blitzt. "Söllemer üs da ned freue? Wird's nid ds Zepter vo mim eigete Sohn verächtlech behandle, wi's aui Böim behandlet?
11 Es isch überreicht worde zum gschliffe und mit dr Hand gschwunge werde. Das Schwert isch gschärft und gschliffe worde zums eim Vollstrecker id Hand z lege.
12 Schreie u jammere, Mönschensohn, denn es isch wider mi Volk grichtet, gege alli Fürste Israels. Si werde samt mim Volk am Schwert zum Opfer gheie. Drum schloht dir vor Kummer uf d Oberschänkel.
13 Denn me het e Prüefig vorgnoh, u was wird mit em Zäpter gscheh, wenns vo dem Schwert verächtlich behandlet wird? Es wird ufhöre bestehen', erklärt der Souverän Herr Jehova.
14 U du, Mönschensohn, Prophezeie, klatsch id Händ u säg drü Mal: 'En Schwert!' Es isch ds Schwert vo de Erschlagene, wo si umzinglet, ds Schwert, wo vili umbringt.
15 Ihr Herz wird vor Angst schmelze und vili wärde a ihrne Stadttore falle. I wirde mit däm Schwert töte. Ja, es blitzt u isch gschliffe worde zum umbringe!
16 Zeig rechts dini Schärf! Zuckä nach links! Stoss det zue, wohin dini Klinge glänkt wird!
17 O i wirde id Händ chlatsche u mi Zorn stille. I säuber, Jehova, ha gredt."
18 U wider hani e Botschaft vom Jehova übercho. Si het glutet:
19 Mönschensohn, kennezeichne zwöi Wäg wo s Schwert vom König vo Babel söu cho. Beidi wärde usem Land gah, u dert wo sech d Stross zu de beide Städt hiizieht, söu e Wägwiiser ufgschteut wärde.
20 Kennzeichne ä Wäg, wo ds Schwert zur Ammonịterstadt Rạbba schickt, und eine zum befestigte Jerusalem in Juda.
21 Denn dr König vo Babylon blibt ar Wäggabelig stöh, wo die zwei Strosse abzweige, zum sech la wisse. Är schüttlet d Pfiil. Är befragt sy Götze, är ungersuecht d Läber.
22 D Wissagig i sinere rächte Hand zeigt nach Jerusalem. Är söll dert Rammböck ufstelle, der Befehl zur Schlacht geh, i Chriegsgschrei usbreche, Rammböck uf d Tore richte, e Belagerigswall ufschütte und es Bollwärch errichte.
23 Di Wiisagig wird dene falsch erschine wo ne e Eid gschwore hei. Doch erinneret sech a ihri Schuld und wird se gfange näh.
24 Drum seit dr Souverän Herr Jehova: 'Ihr heit sälber drfür gsorgt, dass euri Schuld in Erinnerig grüefe wird, wül ihr euri Überträtige zur Schau stelled und eui Sünde dür alli eui Tate zeiged. Jetz, wo me sech a Öich erinneret, wärdeder gwaltsam mitgno wärde.'
25 Doch din Tag isch cho, du tödlich verwundeter, schlechte Vorsteher Israels, d Zit für dini endgültigi Straf.
26 Das seit dr Souverän Herr Jehova: 'Entfern der Turban und nimm die Krone ab. Es wird nid so blibe wie bisher. Erhöhe de Niedrige und erniedrige der Hohen.
27 In Trümmer, Trümmer, Trümmer wird i's legge. U es wird niemerem ghöre, bis dä chunnt, wo ds gsetzleche Rächt het, u ihm wirdis gä.'
28 U du, Mönschesohn, Prophezeig un sait: Des sin de Wort vum Souverän, Herr, iba d Ammoniter un ihri Beleidigunge. Sag: Ä Schwert! Ä Schwert isch zum Töte zückt. Es isch gschliffe worde, dmit s frisst un blitzt.
29 Trotz der falsche Visione u der erlogenen Wissagig wird me d Tötete i dire Mitti uf die Erschlagene schtaple, uf die Böse, wo ihre Tag isch cho – d Zyt für ihri endgültigi Straf.
30 Steck ds Schwert widr i sini Scheide. I wirde a dem Ort wod gschaffe worde bisch, im Land vo dinere Herkunft, mit dir is Gricht gah.
31 Ig wird mi zorn über di usgüsse. Mitem Füür vo mim Zorn wird ig di aablose u di brutale Manne übergäh, wo ihres zerstörerische Handwärk verstöh.
32 Du wirsch zu Brennstoff für ds Füür werde. Dis eigete Bluet wird im Land vergosse u me wird sech nümme a di erinnere we ig säuber Jehova, ha gredt.'"