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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaia 61 vo 66

 

Jesaia 61 vo 66

61:1 De Geist vom Souverän Herr Jehova isch uf mir, denn Jehova het mi gsalbt um dene wo es sanfts Wäse hei e gueti Botschaft z bringe.

Är het mi gschickt, um di brochne Herz z'verbinde,

um dr gfangene Freiheit z verchünde

u de igsperrte wo ihri ouge wiit göffnet wärde,

 2 um Jehovas Jahr vom Wohlwolle zverchünde

un d Dag dr Rache vu unsem Gott,

um alli Truurende z'tröschte,

 3 um für die z'Sorge, wo um Zion trure,

um ne e Chopfschmuck zgäh statt Äsche,

ds Öl vor Fröid statt Trauer,

ds Gwand vom Lobpriis statt Niedergschlageheit.

Un sie wäre als grossi Bäum dr Grechtigkeit bezeichnet wäre,

aus d'Pflanzig Jehovas zu sire Verherrlichung.

 4 Si wärde di alte Ruine wider ufboue.

Si wärde di verödete Ort früecher Zyte wider errichte

un di verwüschtete Schtädt widerhärstelle,

ja d ort wo Generation um Generation öde und verlasse si gsi.

 5 "Fremdi werde dastah und eui Herde hüte

un Usländer wäre äiri Landwirte un äiri Winzer si.

 6 U euch, euch wird me aus d Prieschter Jehovas bezeichne.

Me wird euch d Diener üsem Gott nenne.

Vo de Schätze vo de Völker wärdet Der nech ernähre

un mit ihrer Herrlichkeit wäre ihr äich breschte.

 7 Statt Schand wärdeder ds Dopplete bsitze

u statt Demüetigung wird mis Volk über si Aateil juble.

Ja, si wärde i ihrem Land e dopplete Aateil bsitze.

Ihri Freud wird kes End neh.

 8 Denn i, Jehova, lieb das Recht,

i hasse Raub u Ungerechtigkeit.

I wirde ne treu ihre Lohn geh

un ä ewige Bund mit ne schlüsse.

 9 Ihres Nachwuchs wird bekannt sii unter de Natione

un ihri Nochkumme unger de Velka.

Alli wo's gseh werde's erkenne:

wo de Nachwuchs wo Jehova gsägnet het."

10 Ich wird überglücklich si wäge Jehova.

Mit mim ganze I wirde mi über mi Gott fröie.

Denn är het mir d Gwänder vor Rettig aagleit.

Är het mi i Mantel vor Gerechtigkeit ghüllt

wi ne Brutigam wo e Turban uf Prieschterart treit,

u wi ne brut wo sech ihre Schmuck aleit.

11 Denn wi d Ärde ihri junge Triibe hervorbringt

un we dr Garte d Saat schpreche loht,

so wird der suveräne Herr Jehova

Gerechtigkeit und Lobpriis la sprütze vor allne Völker.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaia 62 vo 66

 

Jesaia 62 vo 66

62:1 Zion zliebi wirdi nid schweige,

Jerusalem zuliebe werde ig nid still blibe,

bis sini Grächtigkeit wi hells Liecht lüchtet

u sini Rettig wi ne Fackle brönnt.

 2 "D Völker werden dini Gerechtigkeit gseh o Frou,

und alli Könige dini Herrlichkeit.

U me wird di mit em ne nöie Name rüefe,

der Jehovas eigener Muul bestimme wird.

 3 Du wirsch zunere schöne Chrone werde i de Hand Jehovas,

zumene mögliche Turban uf de Handflächi vo dim Gott.

 4 Me wird di nid meh aus Verlassene bezeichne

u dis land nid meh aus iinöde.

Sondern me wird di 'Si isch mini Fröid' nenne

u dis land 'Die Verhüratete'.

Denn Jehova wird Freud a dir finde

un di Land wird we e Verhürateti si.

 5 Denn so, wi ne junge Ma e Jungfrau hürate,

wärde dini Söhn di zur Frou näh.

Mit der Fröid vomene Bröutigam über e Brutigam

wird sech di Gott über di fröie.

 6 Uf dine Muurer, o Jerusalem, hani Wächter iigsetzt.

Niemals, weder bi Tag no bi Nacht, söue si schwiege.

Die ihr iba Jehova sage,

ruhet nech nid us,

 7 u lat nem kei Rueh, bis sa Jerusalem feschte Bestand git,

ja, bis er d stadt zum ruhm der erde macht."

 8 Jehova het mit sinere rechte Hand gschwore, mit sim starche Arm:

"Ich werde dis Getreide nümm dine Fäinde als Nahrig gä,

no wärde usländer dini nöie wii trinke für wo di abgmüeht hesch.

 9 Sondern wos ihsammle werdets ässe und jehova preise.

U die dr Wy ernte wärde ne trinke i mi heilige Vorhöf."

10 Zieht düre, zieht dür d Tore.

Bahnt dr Wäg fürs Volk.

Baued si, boued d Landstross.

Macht si frei vo Stei.

Stellt für d Völker es Signal uuf.

11 Gseht! Jehova hets bis a d Ändi vo dr Ärde verkündet:

"Seit der Tochter Zion:

'Sieh nume! Dini Rettig chunnt.

Sieh nume! Är het d Blohnig bi sich.

Dä Lohn, won är zahlt, het är vor sich.'

12 Me wird se ds heilige Volk nenne wo vo Jehova zurück kouft hei,

u du wirsch aus "Begehrte" bezeichnet wärde, aus "Nicht verlassene Stadt".

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaia 63 von 66

 

Jesaia 63 von 66

63:1 Wer isch das wo da us Ẹdoma chunnt,

us Bọzra mit Gwänder i lüchtendä Farbä,

der prächtig gchleidet isch,

dä mit grosser Macht amarschiert?

"Das bin ig – ig, wo i Gerechtigkeit redet,

der grossi Macht z rette bsitzt."

 2 Werum isch dini Chleidig rot?

Warum gsänd dini Gwänder us als hättsch d Wychelter geträte?

 3 "D Kelter hani allei träte.

Niemer vo de Vöuker isch bi mir gsi.

Unufhörlich han i di Truube i mim Ärger treit,

i mim Zorn hani se immerzu zerstampft.

Ihres Bluet het uf mini Gwänder gredt,

mini ganz Chleidig hani beschmutzt.

 4 Denn dr Tag dr Rache isch i mim Härz

u ds Jahr vo mire Zrüggchouft isch cho.

 5 Ig ha gluegt, aber da isch kene gsi wo häufä isch.

Bi entsetzt gsi, dass niemer Unterstützig abotte.

Auso verschafft mi Arm mir Rettig

u mi eigete Zorn het mi ungerstützt.

 6 Ig stampfte Vouch nieder i mire Verärgerig,

i hase betrunke mit mim Zorn gmacht

u goss ihres Bluet ufe Bode."

 7 ig wird vo Jehovas Tate loyaler Liebi verzelle,

vo de ruhmriiche Tate Jehovas,

wäg allem wo jehova für üs ta het,

all dem guete woner fürs Huus Israel tuet het

in sinere Barmherzigkeit un grosse loyale Liebi.

 8 Denn er het gseit: "Mit Sicherheit sin sie mi Volk, Söhn, wo nit untreu wäre."

So isch är ihre Retter worde.

 9 Während all ihrem Leid litt o er.

Und si persönliche Bote het si rettet.

I syre Liebi u us Mitgfüel het är se zrügg gchouft

u er hebt si när empor u het se i aui de längscht vergangene Däg treit.

10 Sie aba rebelliert un hän sinem heilige Geischt Kummer gmacht.

Da isch är zu ihrem Fäind worde

u het gäge si kämpft.

11 Und si hei sech a di längscht vergangene Zyte erinneret,

an d Däg vu sinem Dieners Moses, un sage:

"Wo isch dä wo se usm Meer usefüehrts zäme mit de Hirte vo sinere Herde?

Wo isch der, der si heilige Geischt in nen legt het,

12 wo mit sim herrliche Arm Moses a dere rechte Siite begleitet het,

wo ds Wasser vor ihne teilt het,

um sech ewige Name z mache,

13 wo se dür d Fluete loufe het,

sodass si lifä ohni z stolperä,

wiene Ross uf offenem Gländ?

14 So wi ne Herde, we si i d Talbeni anezieht,

loss der Geist Jehovas sie ruhe."

So füertisch Dys Volk,

zum der e majestätische Name z mache.

15 Lueg vom Himmel herab u sieh her

vu dim erhabene Wohnsitz dr Heiligkeit un Herrlichkeit.

Wo sind din Eifer u dini Macht,

Dis sech regendes Mitgefühl und dini Barmherzigkeit?

Si wärde mir vorenthalte.

16 Du bisch doch euse Vater.

Sött o Abraham üs nid kenne

un Israel üs nit anerkenne,

so bisch doch du Jehova üse Vater

Üse Rückchöifer us ferner Vergangeheit, das isch di Name.

17 warum lahsch eus vo dinere wäg abirre Jehova?

Warum lahsch du üses Herz hert werde, sodass mir kei Ehrfurcht vor dir hei?

Kehr dine Diener zlieb zrugg,

de Stämm vo dim Erb zliebe.

18 Dis heiligs Volk het's für churzi Ziit bsesse.

Üsi Gägner hei dis Heiligtum verträtte.

19 Z lang si mir gsi wi Mönsche, wo nie gherrscht hei,

wi Mönsche wo nie di Name treit hei.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaia 64 vo 66

 

Jesaia 64 vo 66

64:1 Hätsch doch nume der Himmel zerrisse und wärsch herabcho,

sodass deinetwege d Berge beben würden,

 2 wi we Füür Reisig entzündet

u ds füür ds Wasser zum choche bringt,

denn würd di Name bi dine Gegner bekannt werde

u d Völker würde vor dir zittere!

 3 Wo du Ehrfurcht iiflüssendi Sache tätisch, wo mir nid ds hoffe hei,

bisch abe cho u vor dir bäte d'Bärge.

 4 Sit jehär het niemer ghört no Ghör gschänkt,

no het irgend es Oug e Gott usser dir gseh,

dä für die handlet, wo geduldig uf ihn warte.

 5 Du bisch dene entgägecho wo fröidig tüend was richtig isch,

dene wo a di dänked u din wäg folged.

Sieh nume! Du bisch zornig worde während mer witer si gstige,

u das hei mer langi Zyt gmacht.

Und itz söue mer grettet wärde?

 6 Mir si alli wiene Unreiner worde

u aui üsi Tate vor Grechtigkeit si wi d Bind vore Menschstruierende.

Mir wärde aui verwälke wi es Blatt

u üsi Vergehe wärde üs furttrage wi dr Wind.

 7 Es git keini wo di Name alütet,

keine rüehrt sech zum di feschthalte,

denn du hesch dis Gsicht vor üs verborge

u laht üs vergah wäg üsem vergehe.

 8 Mou jetzt o Jehova, du bisch üse Vater.

Mir si dr Ton u du bisch üse Töpfer.

Mir aui si ds Wärch vo dire Hand.

 9 Wär nid allzu zornig Jehova,

u dänk nid für immer a üses vergah.

Lueg üs bitte ah weu mir si aui dis Volk.

10 Dini heilige Schtädt si zur Wildnis worde.

Zion isch zur Wildnis worde,

Jerusalem zur Eid.

11 Üses Huus vor Heiligkeit u Herrlichkeit,

wo üsi Vorfahre di priese,

isch verbrennt worde,

un alles, was uns lieb un tüür war, ligt in Trümmere.

12 Wirsch di da immer no zrughalte o Jehova?

Wirsch still blibe und üs so schrecklich la liide?