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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaia 8 vo 66

 

Jesaia 8 vo 66

8:1 Jehova het zu mir gseit: "Nimm der e grossi Tafle und schriib druf mit eme gwöhnliche Stift 'Mahẹr-Schalạl-Hasch-Bạs'.

2 U lahs für mi schriftlech bestätige dür treue Züg, dur de Prieschter Uịjab und dur Sachạrja, de Sohn Jeberẹchjas."

3 Denn hani Beziehige mit dr Prophetin gha und si isch schwanger worde und het schlussendlich e Sohn zur Welt brocht. Da het Jehova zu mir gseit: "Nenn ihn Mahẹr-Schalạl-Hasch-Bạs,

4 denn no bevor de Bueb 'Papi!' und "Mami!" cha rüefe, wird me d'Schätz vo Damaskus u d'Büüte vo Samaria vor de König vo Assyrie träge."

5 Wieder het Jehova zu mir gredt:

6 "Weil dieses Volk das sanft flüssend Wasser von Silọah abgelehnt hasse

u sech über Rezin u dr Sohn Remaljas freut,

7 deshalb wird Jehova di gwaltige, grosse Wassermasse

vom Euphrat über si bringe,

der König vo Assyrie und all sini Herrlichkeit.

Är wird über all sy Flussbett stiige

u all syni Ufer überschwemme

8i und sich über Juda ergiesse.

Er wirds überfluete und dureströme bis ds Wasser a Hals längt.

Sini usbreitete Flügel wärdet dis Land i sinere ganze Breiti bedecke,

o Imanuel!"

9 Richtet Schade a ihr Völker! Doch dir werdet zerschmetteret.

Höret zue, Dir alli us färne Teil vo dr Erde!

Rüschtet Nech für d Schlacht! Doch dir werded zerschmetteret!

Rüschtet Nech für d Schlacht! Doch dir werded zerschmetteret!

10 Schmiedet e Plan! Doch är wird veritlet!

Seit was Der wet! Doch es wird ke Erfolg ha,

denn Gott isch bi üs!

11 Mit sire starche Hand über mir het mi Jehova dervor gwarnt, em Kurs das Volk z folge. Är het zu mir gseit:

12 "Nennt nicht Verschwörung, was dieses Volk Verschwörung nennt!

Fürchtet nid was si fürchte,

zitteret nid dervo.

13 Jehova, der Herr der Heere, ihn sollte ihr aus heilig aluege,

ne solltet ihr fürchte,

er sött euch zum Zittere bringe."

14 Är wird zum Heiligtum wärde,

aber ou zum stei vom astoss

un zumene Fels, wo me stolperet,

für beidi Hüser Israels,

wi e Falle u e Schlinge

für d Bewohner Jerusalems.

15 Viu vo dene wärde stolperet, falle und zerschelle.

Si hei is Netz grote und wärde gfange.

16 Wickle di schriftlech Bestätigung ii.

Versiegle ds Gsetz unger mine Jünger!

17 Ich wird sehnsüchtig uf Jehova warte, wo sis Gsicht vorem Hus Jakob verbirgt, und i wird uf ihn hoffe.

18 Gseht! Ig u d Ching wo Jehova mir hei gä, si wi Zeiche u Wunger in Israel, wo vo Jehova chöme, em Herr der Heere, wo uf em Bärg Zion wohnt.

19 Vilicht seit me ja zu euch: "Befragt d Geistermedie oder d Wahrsager, wo flüschtere und murmele." Aber sött e Volk nid si Gott befrage? Sött me für d Läbige d Tote befrage?

20 Me sött stattdesse das Gsetz u di schriftlechi Bestätigung befrage!

Wenn si nid das säge was dene Wort entspricht, hei si ke Liecht.

21 Jede wird bedrückt u hungrig dür ds Land zieh, u wüu är hungrig u hässig isch, wird är nach obe blicke u si Chönig u si Gott verflueche.

22 De wird är uf d Ärde blicke u nume Verzwiiflig u Finsternis gseh, Düsterigkeit u schwäri Zyte, Dunkelheit u ke Heligkeit.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaia 7 vo 66

 

Jesaia 7 vo 66

7:1 Zur Zyt vo Ạhas, Sohn vo Jọtham, Sohn vo Usịja, em Juda König Zoge Rẹzin vo Syrie mit König Pẹkach vo Israel, em Sohn Remạljas, gäge Jerusalem in Krieg, doch er hets nid chönne ynäh.

2 em Huus David isch gmeldet worde: "Syrie het sich mit Ẹphraim zämetah." Da hei d Härze vo Ạhas u sym Volk wi vom Wind gschüttleti Böim im Wald.

3 Jehova het jetzt zu Jesaja gseit: "Gang bitte zu Ạhas use du mit dim Sohn Schẹar-Jạschuba, am Ändi vor Wasserleitig vom obere Teich ar Landstrass zum Wöschfäld.

4 Säg zu ihm: 'Achti druf ruhig z bliebe. Ha ke Angst u verlüre nid dr Muet wäg däm beide Stummel rauchende Holzscheite, wäg em glühende Zorn vo König Rẹzin u Syrie u em Sohn Remạljas,

5 wüu Syrie zäme mit Ẹphraim und em Sohn Remạljas e Plan gschmiedet het um dir z schade. Si säge:

6 "Lönd üs gäge Juda ufzieh unds i Stück riisse und für üs erobere. U de setze mir de Sohn Tạbeëls dert als König ii."

7 Das seit dr Souverän Herr Jehova:

"Es wird nid glinge,

es wird nid gscheh.

 8 Denn ar Spitze vo Syrie schteit Damạskus

u ar Spitze vom Damạskus steit Rẹzin.

Innerhaub vo nume 65 Jahr

wird Ẹphraim völlig zerschmetteret werde und isch denn kei volk meh.

 9 An der Spitze von Ẹphraim steit Samạria

u ar Spitze vom Samạria steit der Sohn Remạljas.

We der ke feschte Gloube heit,

werdeder ke feschte Bestand ha.

10 Jehova het witer zu Ạhas:

11 "Bitte dein Gott Jehova um ein Zeichen. Es darf so tief sein wie das Gras oder so höch wie der Himmel."

12 Aber Ạhas gseit: "Ich wird nid drum bitte und Jehova nid uf d Probe stelle."

13 Druf het d'Jesaja gseit: "Hör bitte zu Haus David. Langts nid, dass ihr d Geduld vo Mensche uf d Prob stellet? Müesst Der o no d Geduld Gottes uf d Prob stelle?

14 Drum wird Jehova sälber es Zeiche gäh: Di jung Frou wird schwanger wärde und e Bueb zur Wäut bringe, und si wird ne Immạnuel nenne.

15 Är wird Anke u Honig ässe, wen er so wit isch, dass ers versteit, ds Schlechte abzlehne und sech für ds Guet z entscheide.

16 Denn ehe dr Bueb ds verstaht, ds Schlechte abzlehne und sech für ds Guete z entscheide, wird ds Land vo de beide Könige, vor dene de di fürchtisch, völlig verloh si.

17 Jehova wird für di u für dis Volk u für ds Huus vo dim Vater e schlimme Zyt herbiifüehre, wies keni gäh het sitem Tag wo sich Ẹphraim vo Juda trennt het. Er wird nämlich de König vo Assyrie herbringe.

18 An däm Tag wird Jehova d Flüge vo de färne Nilarme Ägypte herbiipfiife wi o d Biene usem Land Assyrie,

19i und si wärde aui cho und sech i de Talschluechte, i de Felsspalte, uf au de Dornbüsche u a au de Wasserschteue niederlah.

20 An däm Tag wird Jehova e Schermässer us dr Euphratregion, dr König vo Assyrie, für das zahle, dass er dr Chopf und d Bei schert und dr Bart grad mit abrasiert.

21 An däm Tag wird öpper e jungi Chue vor Rinderherde und zwöi Schof am Läbe erhalte.

22 U wüus so viu Miuch git wird är Anke ässe, wüu Anke u Honig wird jede ässe, wo im Land übrig bliebt.

23 A däm Tag wird dert, wo einisch 1000 Wystöck im Wärt vo 1000 Silberstück gstande si, nume no Dornegestrüpp und Unkrut wachse.

24 Me wird mit Pfil und Boge dert ane gah, wüu denn ds ganze Land nume no us Dornegestrüpp u Unkrut bestoht.

25 U aune Berge, wo me früecher mitere Hacke bearbeitet het, ihne wirsch di us Angst vor em Dornegstüpp und em Unkrut nid nöcher mache. Dert wärde Stier wyde u Schaf der Bode vertrample."

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaia 6 vo 66

 

Jesaia 6 vo 66

6:1 Im Todesjahr vom König Usịja hani Jehova ufeme höche gseh u erhabene Thron u dr Soum vo sim Gwand het dr Tempel gfüllt.

2 Sẹraphim si über ihm gstande, aui hei sächs Flügel gha. Jede vo dene het sys Gsicht u sini Füess mit je zwöi Flüge bedeckt, u mit zwöi Flüge floge si umenand.

 3 Und eine het em andere zue gruefe: "Heilig, heilig, heilig isch Jehova, der Herr der Heere. Die ganz Erde isch vo sinere Herrlichkeit erfüllt."

4 Di Türpfoschte hei bim lute Ruef zitteret u ds Huus het sech mit Rauch gfüut.

 5 "Weh mir!", hani gseit. "I bi so guet wi tot, denn i bi e Maa mit unreine Lippe u läbe zmitzt unger emne Volk mit unreine Lippe, u mini Ouge hei de Chönig gseh, Jehova, de Herr vo de Heere, höchstpersönlich!"

6 Drufa het eine vo de Sẹraphim zu mer gflogt, u i sire Hand isch e glüehendi Chole gsi, won är mitere Zange vom Altar het gno.

7 Är het mis Mul berüert u gseit: "Sieh nume! Das het dini Lippe berührt. Dini Schuld isch besitigt, dini Sünde gsühnt."

8 Danach hani die Schtimm ghört Jehovas säge: "Wen söll i schicke u wär wird für üs gah?", woruf i gseit ha: "Hier bin i! Schick mi!"

 9 Er het erwderet: "Gah u säge zu däm Volk: 'Ihr werdet immer wieder ghöre, aber nid verstah. Dir werdet immer wieder gseh, aber ke Erkenntnis erhalte.'

10 Mach ds Härz vo dene Lüt unempfänglech, verschlüsse ne d Ohre u verchläb ne d Ouge, so das si mit ihrne Ouge nid gseh u mit ihrne Ohre nid ghöre, so ds ihres Härz nid verstöit u se nid umchehre u gheilt wärde.“

11 Da hani gfragt: "Wie lang, oder Jehova?", und är het antwortet: "Bis d Städt zu Trümmerhuufe zämestürze und unbewohnt sy und d Hüüser mönscheleer sy und ds Land verwüschtet und einsam isch,

12 bis Jehova d Mönsche wit wäggschafft und d Verödig vom Land gwautigi Usmasse animmt.

13 Aber es wird no ä Zähntel drin si, un s wird wider verbrennt wäre we ä grosse Baum un ä Eiche, vu dene nohch däm Umhoue ä Stumpf übrig bliebt. Der Stumpf dervo wird ein heiligen Samen sein."

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaia 5 vo 66

 

Jesaia 5 vo 66

5:1 Ig möcht bitte für mi Geliebte singe,

es Lied über mi Liebschte u sy Wyberg.

My Geliebter het e Wybärg amene fruchtbare Hügel gha.

 2 Er het ihn umegrüehrt und het d Stei entfernt.

Är het ihn mit ere rote Edelrebe bepflanzt,

boue het zmitzt drin e Turm boue

u häb e Wychelter uus.

De het är di ganz Zyt uf Truube ghofft,

aber es si nume Wildrebe gwachse.

 3 "Und etze, ihr Bewohner vu Jerusalem un ihr Männa vu Juda,

fallt bitte es Urteil i däm Striit zwüsche mir u mim Wybärg.

 4 Was hätti no für min Wiiberg chöne tue,

dasi nid scho tah han?

Warum het er, wo i uf Truube ghofft ha,

nume Wildrebe füre bracht?

 5 Lönd mi jitz bitte mitteile,

was i mit mym Wyberg mache wird:

I wirde sy Hecke entferne

un er soll nigs brennt wäre.

I wirde sy Steimüürli niederrisse

un er soll vudampft wäre.

 6 Ich wird ihn zur Ihöde mache.

Er wird weder beschnitte no behackt werde.

Dornegschtrüpp u Unkraut wärde ne überwuchere,

u dä Wuuche wirdi befehle ke Räge uf ihn la z gheie.

 7 Denn dr Weinberg Jehovas, vum Herrn dr Heere, isch des Hus Israel.

D Juda Manne si d Pflanzig, won er gliebt het.

Är het di ganz Zyt uf Rächtschprächig ghofft,

doch da war ungerechtigkeit,

uf Gerechtigkeit,

doch da isch e verzwiifelte ufschrei gsi."

 8 Wehe dene wo Huus reihe

u Fäud a Fäud,

bis ke Platz me da isch

u dir das Land ganz für euch allei bewohnt!

 9 Vor myne Ohre het Jehova, der Herr der Heere, geschwore,

das viele Häuser, obwohl gross und schön,

zumene Bild vom Graue wärde,

ohni Bewohner.

10 Denn 10 Joch Wyberg wärde nume e Bath Ertrag liefere

und en Họmer Same nume es Ẹphad.

11 Wehe dene wo früehmorgens ufstönd zum Alkohol trinke,

di bis spätig blybe, bis der Wy se beruscht!

12 Harfe u Saiteninstrumänt,

Tamburin, Flöte u Wy fähle nid uf ihrne Fescht.

Doch was Jehova tuet, druf achte si nid,

ds Wärch vo sinere Händ gseh si nid.

13 Drum wird mis Volk verschleppt wärde,

wils ihm a Erkenntnis fehlt.

Sini ruumriiche Manne wärde hungere

u aui sini Lüt wärde Durscht liide.

14 Daher het ds Grab sech erwiteret,

es het sys Muul unändlech wyt ufggrisse,

un dr Glanz vor Schtadt, ihri lärmendi Mängi un ihri Fiirende

wärde mit Sicherheit dert äne abfahre.

15 U der Mönsch wird sech biege,

der Mönsch wird erniedrigt,

u d Ouge vo de Überhebliche wärde gsänkt.

16 Jehova, der Herr der Heere, wird durch si Urteil erhöht wärde,

dr wohri Gott, dr Heilige, wird sich durch Grechtigkeit heilige.

17 U d Lämmer wärde graset aus wäre si uf ihrere Weid.

Aasässigi Frömdi wärde sech a verlahne Orte ernähre, wo früecher guet gnährti Tier sy gsy.

18 Wehe dene wo ihri Schuld mit Stricke vor Tüschig hinger sech härschleppe

un ihri Sinde mit Wageseile,

19 dene wo säged: "Gott söll sich beeile mit dem wo er wott mache!

Es söll schnell cho damit mers gsehnd.

Was sich de Heiligi Israels vorgno het, söll gschähe,

damit wir es erkennen!"

20 Wehe dene wo säge das guets isch und böses guet,

dene wo Finsternis dür Liecht ersetze u Liecht dür Finsternis,

däne, de Bitteres als Süesses hebe un Süesses als Bitteres!

21 Wehe dene, wo i ihrne eigete Ouge wiis sy

u us ihrere eigete sicht verständig!

22 Wehe dene wo Helde im Wytrinke si,

wehe der Meischter im Mische alkoholischer Getränk,

23 wo de Böse gäge Beschtechig freispräche

u die em Grächte ds Rächt verweigere!

24 Drum: Wi d Zunge vom Füür d Stoppe ufleckt

un trocknigs Gras i de Flamme zämegheit,

so wärde ihri Wurzle verderbe

un ihri Blüete we Pulver vuwehe,

dmit sie des Gsetz Jehovas, vum Herrn dr Heer, zrüggschtosse.

un de Wort vum Heilige Israel missachtet hän.

25 Drum loderet dr Zorn Jehovas gäg sis Volk

un er wird sini Hand gege sie usstrecke un sie schlah.

D Berge wärde erbe

un ihri Leiche wäre we Strosseabfall wäre.

Wäge auem het sech sy Zorn nid abgwandt,

sondern sini Hand isch no zum Schlage usgstreckt.

26 Är het fürnes fernes Vouch es Signau ufgschteut.

Är hets vo de Ändi vor Ärde härbiigepfiffe.

Und da! Es chunt z Windeseil.

27 Keine vo dene isch müed oder stolperet.

Keine nickt ih oder schlaft.

Der Gürtel um ihri Hüft sitzt nid locker

no sy d Rieme vo ihrne Sandale grisse.

28 Aui ihri pfiil sy scharf

u aui ihri Boge gspannt.

D Huufe vo ihrer Ross sy wi Chiesel

u ihri Räder wi ne Sturm.

29 Ihr Gebrüll isch wi das vomene Löie,

wi jungi Löie brüele si.

Si wärde knurre u d'Büeti packe,

si wegschleppe, ohni dass es e befreie git.

30 A däm Tag werde si über Büeti knurre,

so wi s meer grollt.

Wär uf ds Land blickt wird bedrückendi Finsternis gseh.

Sogar ds Liecht isch verdunklet wäge de Wolke.