GTranslate Wähle deine Sprache

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 336

1.Samuel 23 vo 31

 

1.Samuel 23 vo 31

23:1 Eines Tages hat man David berichtet: "D Philịster kämpfen gegen Keịla und plündern die Dreschplätz."

2 David befragt Jehova: "Söll i goh und die Philịster schlage?" Da het Jehova zu David gseit: "Gah und schlag die Philịster und rette Keịla."

3 Doch David Männer hend gmeint: "Sieh mal, mir hend ja da in Juda scho Angst! Was ersch wemer uf Keịla usrücke u gäge d Schlachtreihe vor Philịster kämpfe!"

4 David het Jehova no einisch gfrogt u Jehova antwortet: "Mach di uf u zieh ane nach Keịla denn i wirde d Philịster i dini Hand gä!"

5 Also isch de David mit sine Männer uf Keịla gange und het gege d Philịster kämpft. Er het ihres Vieh mit gno und het ne e schweri Niederlag gmacht. So befreiti David d Iiwohner vom Keịla.

6 Als Ạbjathar, de Sohn Ahimẹlechs, z David uf Keịla gflohe isch heter es Ẹphod debi gha.

7 Me het Saul teilt mit: "David isch in Keịla". Da het dr Saul gseit: "Gott het ne mir usglieferet. Är het sech säuber e Fau gstellt, woner e Stadt mit Tore u Riegle betroge."

8 Saul het ds ganze Volk zämegheie zum uf Keịla i Chrieg abzzieh und dr David und sini Männer z umzingle.

9 Aus David vom Sauls Plan gäg ihn erfuhrä het är Ạbjathar, dr Prieschter, uf: "Bring das Ẹphod her!"

10 David het nun gseit: "O Jehova, du Gott Israels, ich, din Diener, ha ghört dass de Saul uf Keịla cho will zum d Stadt zerstöre – nume welli hie bi.

11 Werded die führende Männer vo Keịla mich usliefere? Wird Saul cho wie ichs ghört han? O Jehova, du Gott Israels, bitte teils dim Diener mit!"Druf het Jehova gseit: "Er wird koo"

12 David gfragt het: "Wäre die führen Männer von Keịla mich und meine Männer an Saul auslifern?" Jehova antwortet: "Sie werden euch auslieferen."

13 Sofort het David mit sine öppe 600 Maa ufbrocht. Si hei Keịla verlüre u striifte umenand, wo si immer hei chönne. Wo der Saul erfahre isch, dass der David us Keịla entcho isch, het er ne nid verfolgt.

14 David het sech a schwär erreichbare Orte i dr Wildnis ufghalte, im Bärgland vo dr Wildnis Siph. Dr Saul het ne unermüedlech gsuecht, aber Jehova het ne nid i d'Hand gäh.

15 Wo sech David bi Họresch i dr Wildnis Siph ufghört het, isch ihm bewusst gsi, dass dr Saul uszoge isch, um ihm ds Läbe z näh.

16 Sauls Sohn Jọnathan isch etzt uf Họresch zu David gange zum dis Vertraue in Jehova z'stärke.

17 Er het zue nem gsait: "Häb ke Angst! Mi Vater Saul wird di nit finde. Du wirsch Kenig vo Israel und i wirde dr zweit Ma si. Au mi Vater Saul weiss des."

18 Dann schlossen sie einen Bund vor Jehova. David isch in Họresch und Jọnathan isch heim gange.

19 Eines Tages si d Männer vom Siph nach Gịbeas ufegange und hei zum Saul gseit: "David haltet sech i üsere Nöchi uf – a schwär erreichbare Orte bi Họresch,u ufem Hügel Hachịla, wo südlech vo Jẹschimonb ligt.

20 Chum abe zu üs wenn immer du wosch, o König, u mir werde ihn a di uslifere!"

21 Da het dr Saul gseit: "Jehova söll eu zege, denn ihr händ Mitgfühl mit mir gha.

22 Bitte geit u versuecht usezfinge, wo genau är isch u wär ne dert gseh het – är söll nämlech sehr grisse sy.

23 Sucht gründlech nach aune sine Verstecke u chunt mit emne Bewiis zu mir zrügg. Denn gang i mit eu mit, und wenn er im Land isch, wird i ihn unter allne Tuusigschafte Judas ufspüre."

24 Da hei si sich ufgmacht u si dr Saul voruus uf dr Siph gange, während David u sini Manne i dr Wildnis vo Mạon i dr Ạrab südlich vo Jẹschimon si gsi.

25 Schliesslech isch dr Saul cho mit sine Männer zum David sueche.b Wo me David das mitteilt het, isch är sofort zum Felse durab gange u isch im Wildnis vo Mạon blibe. Dr Saul het drvo erfahre und het dr David bis i d Wildnis vo Mạon inne verfolgt.

26 Woner uf dr einte Site vom Bärg aacho isch, sy David u sini Manne uf dr angere Site gsy. David het schnäu probiert z entcho, aber dr Saul u sini Manne hei immer nöcher grückt, um David u sini Manne gfange z näh.

27 Doch denn het es Bote iigleit und het zum Saul gseit: "Schnäll, chumm! D Philịster sy is Land ygfaue!"

28 Da het dr Saul d Verfolgig David ab brocht und zoge dr Philịstern entgäge. Drum het me dä Ort "Felse der Teilungen" gnennt.

29 David isch när wyter zoge u isch ar schwär erreichbare Orte bi En-Gẹdi blibe.

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 378

1.Samuel 22 vo 31

 

1.Samuel 22 vo 31

22:1 David isch auso vo dert wägg gange u floh id Höhli vom Adụllam. Wo syni Brüedere u ds ganze Huus vo sim Vater vo däm erfahre hei si sech ufe Wäg zu ihm gmacht.

2 Ou hei sech bi ihm aui gsammlet wo i schwierigkeite gsteckt oder schulde hei gha oder verbitteret si gsi, und er isch ihre ahführer worde. Schliesslich si um die 400 Maa bi ihm gsi.

3 Spöter isch David vo dert uf Mịzpe in Mọab gange u het zum König vo Mọab gseit: "Lass bitte mi Vater u mini Muetter bi öich wohne bis i weiss was Gott für mi wird mache."

4 Auso het er se bim König vo Mọab gloh, und si sy sy dert die ganz Zyt blibe, wo sich David i sinere Bärgfeschtig ufghalte het.

5 Eines Tages hat der Prophet Gade zu David gesagt: "Bleib nicht in der Bergfestung, sondern geh in das Land Juda.". Und so isch David vo dert us in Wald Hẹreth gange.

6 Als Saul erfahre het, dass me David und sini Manne het ufgspürt het, het är grad mit sim Speer ir Hand z Gịbea uf dr Höchi unger dr Tamariske ghocket u aui sini Manne si um ne ume pfostiert gsy.

7 "Höret bitte zue, ihr Benjaminịter!", het dr Saul zu de Manne um ne ume gseit. "Wird de Sohn Ịsaïs öich aune Felder u Wygärte gä – so wi ig? Wird er Nech aui aus Oberschti vo tuusigschafte u vo hundertschafte iisetze?

8 Ihr heit euch aui gägä mi verschworä! Keine het mi informiert, dass mi eigete Sohn e Bund mitem Sohn Ịsaïs gschlosse het! Keine vo euch het Mitleid mit mir und informiert mi drüber, dass mi eigete Sohn mi eigete Diener het ufghetzt, mi usem Hinterhaut aazgriife, wies itz dr Fau isch.“

9 Da het sech de Dọeg gmäudet, de Edomter wo dert d Manne Sauls unger sich het gha: "I ha gseh, wie de Sohn Ịsaïs nach Nob zu Ahimẹlech, em Sohn Ạhitubs, cho isch.

10 Ahimẹlech het Jehova für ihn befragt und ihn mit Proviant versorgt. Sogar s'Schwert vom Philịster Gọliath het er ihm gäh."

11 Augeblicklich het de König de Prieschter gloh Ahimẹlech, Sohn vo Ạhitub, us Nob hole zäme mit allne Prieschter us em Huus vo däm Vater. Si sind alli cho zum Chönig.

12 der Saul het jitz gseit: "Hör bitte zu, du Sohn Ạhitub!" – "Hie bin i, mein Herr."

13 "Warum heit ier eu geg mi verschworä, du u dr Sohn Ịsaïs?", het der Saul vo ihm wöuä wüssä. "Du hesch ihm Brot und e Schwert gä u hesch Gott für ihn befragt! U itz kämpft är gägä mi u louret mir uf, wi me hütt gseht."

14 Da het der Ahimẹlech em König gantwortet: "Wer unger aune dine Diener isch so vertrauenswürdig wie David? Är isch dr Schwiegersohn vom Kenig un ä Aführer vo dinere Leibwach un isch gachtet in dinem Hus.

15 Es isch doch hüt nid z erschte mau gsi, woni Gott für ihn befragt ha. Was du da seisch, isch für mi unenkbar! O mi König, leg mer u däm ganze Huus vo mym Vatter nüt zur Last! I, dy Diener, ha vo auem nid ds Gringschte gwüsst."

16 Dr König aber het gseit: "Du muesch stärbe, Ahimẹlech, du samt em ganze Huus vo dim Vater!"

17 Auso beforderet er dä um ihn posted Wache: "Los, tötet d Priester Jehovas, denn sie hend sich uf d Site David gstellt! Si hei gwüsst, dass er uf dr Flucht isch, und hei mi nid informiert!" Doch d Manne vom Chönig hei sech gwigeret, ihri Hand gäge d Prieschter Jehovas z erhebe und sech uf si z stürze.

18 Da het dr König zu Dọeg gseit: "Los, stürz dich uf d Priester!", und Dọeg, dr Edomịter, isch sofort uf d Prieschter zuegange, isch über sie här gheit und het a däm Tag 85 Männer umbrocht, wo es Ẹphod us Line treit hei.

19 Är het o d Prieschterstadt Nob em Schwert – Männer u Froue, Ching u Söuglinge, Stiere, Esel u Schoof si dür ds Schwert gschtorbe.

20 Nume e einzige Sohn vo Ahimẹlech, em Sohn Ạhitubs, däm si Name Ạbjathary isch entcho u floh zu David cho um ne azschlüsse.

21 Ạbjathar het David teilt mit: "Saul het d Priester Jehovas tötet!"

22 Da het David zu Ạbjathar gseit: "A dem Tag, woni Dọeg, der edomịter, dert gseh hani gwüsst, dass er Saul mit Sicherheit alles verrate wür. Ig persönlech bi verantwortlech für de Tod jedes einzelne us em Huus vo dim Vater.

23 Blib bi mir! Ha ke Angst, wöus uf dis Läbe abgseh het, hets ou uf mis Läbe abgseh. Du steisch unger mim Schutz."

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 351

1.Samuel 21 vo 31

 

1.Samuel 21 vo 31

21:1 Später isch david uf Noba zu Ahimẹlech, em Prieschter wo ihm zitternd entgägnet und gfragt het: "Warum chunsch du allei? Wieso isch kene bi dir?"

2 David hed em Prieschter Ahimẹlech erchlärt: "De König het mer en Uuftrag gä und gseit: "Niemer söll vo dere Mission und mini Awisige erfahre." Mit myne junge Manne han i verabredet, si amene bestimmte Ort z träffe.

3 Falls dir füf Brot zur Verfüegig stöh, de gib si mir doch, oder was immer da isch."

4 Der Prieschter antwortet: "Normals Brot isch nid da, nume heiligs – vorusgsetzt, die junge Männer hei sech vo Fraue färnghalte."

5 Da het dr David gseit: "Wie scho bi frühenere Glegeheite, wenn i e Fäudzug ungernoh ha, si o dasmau Froue uf jede Fau vo üs färn ghaute worde. We di Körper vo de junge Männer scho binere gwöhnleche Mission heilig sy, wi vil me denn hüt!"

6 Druf het ihm dr Prieschter ds heilige Brot gä, denn es isch kes angers da gsi. Das Schaubrot isch aber nümme vor Jehova gläge – me hets a däm übliche Tag scho gäge früsches Brot ustuscht gha.

7 Am gliche Tag isch e Diener vom Saul da gsi – är het sich dert vor Jehova müesse ufhalte. Si Name isch dr Dọeg gsi, dr Edomịter, u är isch dr Sauls oberscht Schofhirte gsi.

8 david het zu Ahimẹlech gseit: "Steit der es Speer oder e Schwert zur Verfüegig? I ha mis Schwert u mini andere Waffe nid mitgnoh, wüu d Mission vom Chönigs so eilig isch gsy."

9 Der Priester erwidert: "Wir haben hier das Schwert des Philịsters Gọliath wo du im Tal Ẹla umbrocht hast. Es liegt hinter dem Ẹphod, i es Tuech eingewickelt. We's wosch ha nimm's, es isch z'einzige hie." "Es bessers git's nid", het de David gseit. "Gibs mer!"

10 No am gliche Tag David wiiter zoge und isch uf sinere Flucht vor Saul schlüsslich zue Ạchisch cho, em König vo Gath.

11 D Diener vo Ạchisch hei zu ihrem König gseit: "Das isch doch David, de König vom Land! Isch das nid dä, wo si mit Lieder und Tänz zuejublet hei:

'Saul het tuusigi erschlage

u david zehtusige'?"

12 David het die Wort ärnscht gno und grossi Angst vor Ạchisch übercho, em König vo Gath.

13 Drum het er sich i ihrer Gägewart versteut u het sich unger ihnä wiene Geisteskrankä gno. Är het uf d Torflügel kritzlet u het i si Bart sabberet.

14 Da het Ạchisch zu siine Diener: "Ihr gsehnd doch, dass der Maa verruckt isch! Warum wennd ihr ihn zu mir bringe?

15 Hani nid scho gnue Vrückt hie, dass sech dä ou no wiene Vrückter vor mir mues uffüere? Söll i ne öppe i mis Hus lah?"

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 370

1.Samuel 20 vo 31

 

1.Samuel 20 vo 31

20;1 David floh us Nạjoth in Rạma, isch denn jedoch zu Jọnathan gangä u het ne gfragt: "Was ha i de doh? Was hani verbroche? Wie hani mi a dim Vater versündet, dass er's uf mis Läbe abgseh het?"

2 "Das isch unvorstellbar! Du wirsch nid sterbe!", het Jọnathan erwideret. "Min Vater wird nüt unternäh, ohni es mir z verrate – egal obs e grossi oder chlini Sach isch. Warum sött är mir das verschwige? Das wird nid gscheh."

3 Doch David schwor de no: "Din Vater weiss genau wie guet du vo mir dänksch, und würd säge: 'Jọnathan darf das nid wüsse, es würd ihn zu sehr mitnäh.' Aber so wahr Jehova läbt und so wahr du lebsch: I bi nume e Schritt vom Tod entfernt!"

4 Druf het Jọnathan zum David gseit: "Was immer du willst: Ich tue es für dich."

5 David bat Jọnathan: "Morgen ist Neumonde und der König erwartet mich bestimmt a seiner Tafle. Lah mi ga und i versteck mi bis übermorn Abe im Freiä.

6 Faus di Vater mi sött vermisse, de säg ihm: 'David het mi um Erlaubnis bätte, schnell i sini Stadt Bẹthlehem dörfe z gah, wüu dert ds jährleche Opfer für die ganz Familie stattfindet.‘

7 Wenn sy Antwort lutet: 'Das isch in Ordnig', de bedütet das Friede für mi, dine Diener. Aber we är hässig wird, chasch sicher si, dass är entschlosse isch, mir z'schade.

8 Zeig mr, dim Diener, loyali Liebi denn du hesch vor Jehova en Bund mit mir gschlosse. We ig schuldig bi, de töte du mi - werum mi di Vater usliefere?"

9 "Was du da seisch isch undenkbar!", het Jọnathan erwideret. "Wenn ich erfahre dass min Vater entschlosse isch, dir z'schade, wird ich dich uf jede Fall loh wüsse".

10 David het Jọnathan gfragt: "Wer wird mir Bescheid geh, falls dir di Vater e schrofi Antwort git?"

11 "Chum, mir gö is Freie!", het Jọnathan David vor gha, u so si beidi usgange.

12 Dänn het Jọnathan zu David gseit: "Jehova, de Gott Israels, isch Züüg: Morn um die Zit oder übermorn wird i mi Vater ushorche. Wener dir David fründlech gsinnt isch wirdi öpper schicke wo dir bscheid git.

13 Wenn er dir aber schade will und ich dir nid bscheid geh und du dich nid in Sicherheit bringe chasch, denn söll Jehova es mir Jọnathan, dopplet zrugg zahle. Jehova stah dr zur Site, so wien ers bi mim Vater gmacht het.

14 U du, zeig mir, solang i läbe u selbst weni stärbe, di glich loyali Liebi wie Jehova si het.

15 Entzieh mire Huusgmeinschaft niemols dini loyale Liebi, selbst wenn Jehova alli dini Fäind vo de Erdoberflächi loht lo verschwinde."

16 So het Jọnathan en Bund gschlosse mit em Huus David und gseit: "Jehova wird druff bestah, dass de David Feinde zur Verantwortig zoge werde."

17 Jọnathan het dr David no einisch bi sinere Liebi zu ihm lah schwöre denn er het ne gliebt wie sich sälber.

18 Denne het dr Jọnathan zu ihm gseit: "Morge isch Neumond, u me wird di vermisse, wüu di Platz leer wird si.

19 U übermorn wird me di ersch rächt vermisse. Gang zu dere steu wo di am angere tag versteckt hesch u blib bi däm stei hie.

20 I wirde drü pfiile a die eint site dervo schüsse aus obi dert es ziel ha welle träffe.

21 Weni dr Diener losschicke, wirdi säge: 'Göh, hol di Pfiil!' Sägi de zu ihm: 'Da! D Pfiil sy uf dere Site vo Dir, hol si!', chasch zrügg cho denn so wahr Jehova läbt: Das bedütet Friede für di, u du bisch nid in Gfahr.

22 Aber wen i zu däm Junge säge: 'Da! D Pfiil sy wyter wäg!', de flieh denn Jehova wett das d' wäg gisch.

23 U was mir üs hei versproche, du u ig, dervo söu Jehova für immer züg si."

24 Auso het sech dr David im Freie versteckt. Am Neumondstig het dr König sin Platz a dr Tafle ygnoh.

25 Dr König isch gsässe wie gwöhnlich ar Wand, dr Jọnathan ihm gegenüber und Ạbner näbem Saul. Aber David Platz isch leer blibe.

26 Saul het a däm Tag nüt derzue gseit, denn er het gmeint: "Irgendöppis isch passiert und er isch nid ie. Ja, är isch bestimmt unrein."

27 Doch aus am zwöite Tag, däm Tag nach em Neumond, David Platz immer no leer isch gsy, het der Saul sy Sohn Jọnathan gfragt: "Warum ist der Sohn Ịsaïs geschter u hüt nid zum Ässe erschine?"

28 Jọnathan het Saul gantwortet: "David het nach Bẹthlehem welle und het mi um Erlaubnis bätte.

29 Är het gseit: 'Bitte, la mi gah, wüu üsi Familie het ir Stadt es Opferfiir, u mi Brüeder verlangt, dasi chume. Weni auso i dire gunst stah, de lah mi bitte unuffällig ga, damit i mini Brüedere cha bsueche.' Deswege isch er nid ar Tafle vom Chönigs erschiene."

30 Da isch dr Saul hässig worde uf Jọnathan u het zue ihm gseit: "Du Sohn vomene rebellische Wieb! Dänksch i weis nid dass di für dä Sohn Ịsaïs entscheidisch – zu dire Schand u zur Schand vo dire Mueter?

31 Solang dä Sohn Ịsaïs uf der Ärde läbt wirsch u dini Chönigsherrschaft ke fescht Bestand ha. Sorg jetzt defür das er herbrocht wird. Er mues stärbe!"

32 Jọnathan het sim Vater Saul entgägnet: "Warum soll er stärben? Was het er denn ta?"

33 Da het der Saul der Speer nach ihm gschluderet um ne z treffe, u so het der Jọnathan gwüsst, dass sy Vater entschlosse isch gsy, der David umzbringe.

34 Glüehend vor Zorn het der Jọnathan vom Tisch gredt. Är het am zwöite Nöiemondstag ke Biss abe brocht, denn är isch bekümmeret gsi wäge David und wüu ihm si eigete Vater het ne zemüetetet gha.

35 Am nächste Morge isch der Jọnathan mit emene junge Diener use id Freie, woner sich mit David verabredet het.

36 Jọnathan het sy Diener ufforderet: "Bitte lauf und suech die Pfiil, wo i abschüsse!" Der Diener isch losgloffe und Jọnathan het der Pfili wiit über ihn hinweg gschosse.

37 Wo der Diener a d Stell isch cho, woner der Pfiili anegschosse het, het Jọnathan ihm zuegruefe: "Ist der Pfiil nicht weiter weg?"

38 De het Jọnathan no gruefe: "Schnell! Bil di! Halt dich nid uf!", wo sy Diener d Pfiili ysammlet het und zu sym Herr zrugg isch.

39 Der Diener isch völlig ahnigslos gsi, nume Jọnathan u David hei gwüsst worum es isch.

40 Jọnathan het sym Diener nun sy Waffe gäh u tuet em befaare: "Gö u bring die Sache i d Stadt!"

41 Wo dr Diener isch gange, het sich dr David vonere Stell ganz ir nöchi Richtig Süde erhobe. Denn het är sich an Bode gworfe und het sich drü mal verbüügt, woruf sich die beide küsst und umenand hüle, doch David het am meischte glängt.

42 Jọnathan het zu David gseit: "Göh in Frieden, denn mir beidi hei ja im Name Jehovas gschwore: 'Jehova söu für immer zwüsche dir und mir zwüsche di Nachkomme und min Nachkomme Züg sy.

Da het sech de David uf e Wäg gmacht u Jọnathan isch zrügg id Stadt gange.