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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jeremia 8 von 52
Jeremia 8 von 52
8:1 "Zu jener Zyt", so erklärt Jehova, "wird man die Gebeni der Kenige von Juda, die Gibein seiner fihrenden Männer, d Gbeine vo de Prieschter, d Gebeni vo de Prophete un d Gebeni vo de Bewohner Jerusalems us ihrne Gräber hole.
2 Me wird se vor der Sunne u em Mond u em ganze Heer vom Himmel usbreite – dene ihri Liebi gaute, dene si dient hei u nachliefe, wo se ufsuecht hei u vor dene si sech verbüüte. Si wärde nid ihgsammlet no wärde si begrabe. Si wärde zu Dünger uf dr Oberflächi vom Erdbode."
3 "Und der Überrescht, wo vo dere schlechte Familie überläbt, wird der Tod im Läbe vorzieh a a aune Orte woni ne verstreue", erklärt der Jehova, der Herr der Heere.
4 "Und du söllsch ihne usrichte: 'Das seit Jehova: "Werde se falle und nid wider ufstah? Wenn dr eint würd umcheere, wird dr anger nid o umchere?
5 Warum isch das Volk, Jerusalem, untreu, ja ahaltend untreu? Si hebe a Betrug fescht. Si weigere sech umzkehre.
6 Ig ha ständig gluegt, aber es isch nid richtig gsy, wi si gredt hei. Niemer het sini Schlächtigkeit bereut oder gfragt: 'Was han ig da tue?"Jede kehrt geng wider zu däm augemein beliebte Wäg zrügg wi ne Ross, wo i d Schlacht stürmt.
7 Sogar der Storch am Himmel kennt syni Zyte. D Turteltoube u der Mauersegler u d Drossle hebe sech ad Zyt vo ihrere Rückkehr. Doch mis eigete Volk versteit die Rechtsentscheidungen Jehovas nicht."'
8 'Wie chönd ier säge: "Wir sind wiis und händ das Gsetz Jehovas"? Denn tatsächlich isch dr Lüggriffel vo dr Schriiber nume für Falsches verwendet worde.
9 Die Weise stönd beschämt da. Si si bestürzt und werde gfange. Gseht! Si lehne d Wort Jehovas ab, u weli wiisheit hei si?
10 Drum wird i ihri Froue anderne Manne gä und ihri Fälder andere Bsitzer. Denn vom Chliinschte bis zum Gröschte beriicheret sech jede uf unihrlechi Wiis. Vom Prophete bis zum Prieschter handlet jede betrügerisch.
11 U si probiere, ds Zämebruch vo myre Tochter, vo mym Volk, oberflächlech z heile, i däm si säge: "Es herrscht Friede! Es herrscht Friede!", obwohls ke Friede git.
12 Schäme si sech für die Abscheulechkeite wo si tah hei? Si empfinde überhoupt ke Scham! Si wüsse nid emau, was es heisst, sech gmüetetet z füehle! Drum wärde si unger de Fallende gheie. Wenni Straf über si bringe, werde si i Stolper grate", seit der Jehova.
13 'Weni se ihsammle wirdi ihne es änd mache', erklärt jehova. 'Am Wyschtock wärde ke Truube übrig blybe und am Fygebaum ke Figge, u dr Loub wird verwälke. U was i dene ha gäh, wird ne ga verlore.'"
14 "Warum sitzemer hie? Chömet, mir versammle üs u gö i die befestigte Städt u stärbe dert. Denn unsa Gott Jehova wird uns besitige un na git uns vergiftetes Wasser z trinke, wel ma gege Jehova gsindigt hän.
15 Me het uf Friede ghofft, aber nüt Guets isch cho, ufne Zyt vo de Heilig, doch da isch Schrecke!
16 Vo Dan här isch ds Schnoube vor Ross z'ghöre. Ds Wiener der Hengscht bringt ds ganze Land zum Bebe. D Find chöme ine u verschlinge ds Land samt auem drin, d Stadt u ihri Bewohner."
17 "Denn i schicke Schlange unger öich, Giftschlange, wo sech nid lö la beschwere, un si werde nech mit Sicherheit biesse", erklärt d Jehova.
18 Mi Chummer isch unheilbar. Mis Herz isch chrank.
19 Us em färne Land chunnt ä Hilferuf vo mire Tochter, mym Volk: "Isch Jehova nid i Zion? Isch de König nid ir Stadt?" "Warum hei si mi mit ihrne Götze kränkt, mit ihrne wertlose frömde Götter?"
20 "D Ernte isch vrbi, dr Summer isch z End, aber mir si nid grettet worde!"
21 Wäge däm Zämebruch vo mire Tochter, mi Volk, beni am Bode zerstört. I bi niedergschlage. Entsetze het mi packt.
22 Gits ke Balsam in Gịlead? Gits dört ke Arzt? Werum isch mini Tochter worde, mis Volk, nid gsund gmacht?