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Jeremia 7 vo 52

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jeremia 7 vo 52

7:1 Jeremia het vo Jehova folgende Botschaft übercho:

2 "Stell dich in das Tor vom Huus Jehovas und verkündet dert die Botschaft: 'Hört d Wort Jehovas all ihr Lüt vo Juda, wo ihr dur die Tore chömed, um eu vor Jehova z verneige.

3 Des sait Jehova, dr Herr vu dr Heere, dr Gott Israels: "Änderet euri Wäg un eiri Tate un i wär äich wyter a däm Ort wohne lo.

4 Vertraut nid uf tüüschendi Wort und seit nid: 'Das isch de Tempel Jehovas, de Tempel Jehovas, de Tempel Jehovas!'

5 Denn we Der würklech öiri Wäg u Öi Tate änderet, we Der würklech z Rächt verteidiget bi Striitigkeite zwüsche Maa u sim Nachbare,

6 wenn ihr aasässigi Fremdi, Waisekinder und Witwe nid underdrücket, wenn ihr a däm Ort kes unschuldigs Bluet vergisset und wenn ihr nid zu euem eigene Schade andre folget,

7 när wird ig Nech wyter a däm Ort la wohne, i däm Land, woni üche Vorfahre ha gä für alli Zyte.

8 "Aber dir vertrout uf tüschendi Wort, was euch jedoch absolut nüt wird bringe.

9 Wie chönd ihr stähle, morn d Ehe bräche, falsch schwöre, em Baal opfere und andere Götter folge wo ihr nid kennet,

10i u de chöme u vor mi träte i däm Huus wo mi Name treit u säge: 'Mir wärde grettet wärde', obwou dir so abscheulech handlet?

11 Isch das Huus wo mi Name treit, i öie Ouge öppe e Räuberhöhli worde? I has sälber gsee", erklärt der Jehova.

12 Goht nun jedoch an my Ort in Sịlo, won i zersch für mi Name uswählti, u gseh, wieni wäg dr Schlächtigkeit vo mim Volk Israel mit ihm verfahre bi.

13 Doch dir heit mit allem immer wietergmacht', erklärt Jehova, 'u obwohl i mit euch schwätzt, immer u immer wider heider nid zueglost. I ha öich immer wider grüeft, aber dir heit nid welle antworte.

14 Drum wird i mit däm Huus wo mi Name treit, uf das ihre vertrout, und mit däm Ort won i Nech und euem Vorfahre gä ha, genauso verfahre wie mit Sịlo.

15 I wirde euch wägwerfe, mir us de Ouge so wi ig aui eui Brüedere wäggworfe ha, aui Nachkomme Ẹphraims.'

16 Was dich betrifft, bätte nid für das Volk. Schrei nid, sprich kes Gebet u flege mi nid für sie aa, denn i wirde nid uf di ghöre.

17 Siehsch dü nit, was sie in d Schtädt Judas un uf d Schtrosse Jerusalems doe?

18 D Söhn sammle Holz, d Vätere zünde s Füür a und d Froue chnätte Teig, zum Opferchueche für d Himmelskönigin z bache, und si güssed für anderi Götter Trankopfer us zum mi kränke.

19 'Doch bin ich's wo sie wehtet?', erklärt jehova. 'Oder tüe si sech nid vilmeh säuber weh zu ihrem eigete Schand?'

20 Drum seit dr Souverän Herr Jehova: 'Gseht! Mini Vuärgerig, mi Zorn, wird sich iba däm Ort ergisse, iba Mensch un Tier, iba d Böim vum Feld un d Ertrag vum Bodä. Är wird brenne u nid usglöscht werde.'

21 Das seit Jehova, de Herr vo de Heere, de Gott Israels: 'Nur zu, füeged eui Ganzbrandopfer eui andere Opfer hinzue, und esst das Fleisch selber.

22 Denn a däm Tag woni euri Vorfahre us Ägypte usefüehrt ha, hani ne nüt über Ganzbrandopfer und anderi Opfer gseit oder vorgschribe.

23 Doch folgendes Gebot han i ne gäh: "Höred uf mini Schtimm und i wirde eu Gott und ihr werdet mi Volk. Geit dr ganz Wäg woni aordne, damits eu guet geit.

24 Si aber hei nid no ghört wandle si mer ir Ohr zue, sondern si hei ire eigete böse Plän gfolgt, si hei stur ihrem schlächte Härz gfolgt u si rückwärts gange statt vorwärts –

25 vo däm Tag a, wo eui Vorfahre us Ägypte usecho si, bis hüt. Auso ig ha ständig aui mini Diener, d Prophete, zu euch gschickt, jede Tag hani se gschickt, immer u immer wieder.

26 Aber si hei nid uf mi wöue ghöre u si mir nid ihres Ohr zue gwunge. Stattdesse si si si stur gsi u hei schlimmer ghandlet aus ihri Vorfahre!

27 Du wirsch ihne aui die Wort säge, aber sie werde nid uf di ghöre. Du wirsch ihne zuelüte, aber sie werde dir nid antworte.

28 U du wirsch ihne mitteile: 'Das isch ds Volk, wo nid uf d Stimm vo sim Gott Jehova ghört het u sech nid het welle erzieh. D Treue isch verschwunde und si wird unger ihne nid mau erwähnt.'

29 Scher dis ungschnitte Hoor ab und wirfs wäg, und stimme ufe kahle Hügel es Truurlied a, denn Jehova het die Generation wo ihn zornig gmacht het, verworfe und wird se im Stich lah.

30  'Denn ds Volk vor Juda het ta, was i mine Ouge schlächt isch', erklärt Jehova. 'Si hei ihri widerleche Götz i däm Huus wo mi Name treit, ufgstellt, ums verunreinige.

31 Si hei d Höhe vom Tọphet errichtet, wo im Tal vom Bue Hịnom isch zum ihri Söhn und ihri Töchter zverbrenne, öppis woni nid aagordnet ha u was mir nie i Sinn isch cho.‘

32 'Darum kommen die Tage', erklärt Jehova, 'da wird man es nicht mehr Tọphet oder das Tal vom Sohn Hịnoms nenne, sondern das Tal vom Abschlachte. Me wird im Tọphet Toti begrabe bis es ke Platz me git.

33 U d Leichname vo däm Volk wärde zum Fross für d Vögel vom Himmel und di wilde Tier vo dr Erde wärde, ohni dass öpper se verschüüchtet.

34 Un i wär in d Schtädt Judas un in d Schtrosse Jerusalem d Schtimm vum Jubel un d Schtimm vu dr Fräid vuschtumme losse, d Schtimm vum Bräutigam un d Schtimm vum Bräut; denn des Land wird zue nem einzige Trümmerfeld.