GTranslate Wähle deine Sprache

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 378

Jeremia 12 vo 52

 

Jeremia 12 vo 52

12:1 Du bisch grächt o Jehova, weni mini Beschwärde a di richte, weni über Rächtsache mit dir rede. Doch warum hei d Böse mit ihrem Weg Erfolg, warum si d Treulose sorgefrei?

 2 Du hesch se pflanzt u si hei Wurzle gschlage. Si si gwachse u hei Frucht füre bracht. Du bisch uf ihre Lippe, aber wit entfernt vo ihrne innerschte Gedanke.

 3 Doch kennsch mi guet Jehova, gsesch mi. Hesch mis Herz prüeft u festgstellt dases eis mit dir isch. Sondern sie us we Schof, wo gschlachtet wärde, und nimm sie bisyte füre Dag vom Tötli.

 4 Wie lang söu ds Land no verkümmere und d Vegetation vo auem Fäud vertrocke? Wäg dr Schlächtigkeit vo de Bewohner sy d Tier und d Vögu verschwunde. Die lüt hei gseit "Er gseht nid was mit üs gscheh wird."

 5 Wenns di scho ermüetet mit Fuessgänger laufe, wie chasch denn mit Ross um d Wette renne? Säubscht wed im Land vom Friedens zueversichtlech bisch, wi wirds dir i undurchdringleche Dickichte am Jordan ergah?

 6 Denn sogar dini eigene Brüedere, d Husgmeind vo dim eigete Vater, hei di treulos behandlet. Si hei luuts Gschrei gäge di erhobe. Gloube ne nid, o we si öppis guets zu dir säge.

 7 "I ha mis Huus verlah, ha mis Erbe im Stich glah. I ha mini Allerliebschti id Hand vo ihrere Find gä.

 8 Si, mi Erbe, isch für mi wiene Löi im Wald worde. Si het gäge mi ghulfe. Drum hanis glehrt.

 9 Mis Erbe isch für mich wienenes Bunder Raubvogel. Die andere Raubvögel umringe ihn und griife ne a. Chömet, versammlet euch, all ihres Wildtier vom Feld, chunt zum Frässe.

10 Viu Hirte hei mi Wigarte zerstört. Si hei mi Landateil vertramplet. Si hei mi choschtbare Landateil ines verlassnigs Wildnis verwandlet.

11 Er isch zunere Eid worde. Er isch verkümmeret. Er liit verloh vor mir. Das ganze Land isch verwüschtet worde, aber kein Mensch nimmt es sich zu herze.

12 Uf allne usträtte Pfade si d'Vernichter dur d'Wildnis cho. Wüu d'Schwert Jehovas frisst vomene Ändi vom Land bis zum angere. Für niemer gits Friede.

13 Si hei Weize gsät aber Dorne glernt. Si hei sech abgmüehrt aber es het nüt bracht. Si wärde sich für ihre Ertrag schäme wägem glüehende Zorn Jehovas."

14 Das seit Jehova: "Alli mini schlechte Nochbere, wo s Erbe ataschtet, das i mi Volk Israel ha la bsitze, reiss i üs ihrem Land use. Ds Huus Juda wird i üsere Mitti usrisse.

15 Doch nachdäm i se usgrisse ha, wird i wider Erbarme mit ne ha u jede zu sim Erb u i sis Land zrüggbringe."

16 "Und we si würklech d Wäg vo mim Volk erlehre u bi mim Name schwöre: 'So wahr Jehova läbt!', so wi si mis Volk hei glehrt bi Baal z schwöre, de wärde si i mi Volk iiglideret wärde.

17 We si jedoch nid wei ghöre wirdi o das Volk usrisse, ja usriisse und vernichte", erklärt Jehova.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 364

Jeremia 11 vo 52

 

Jeremia 11 vo 52

11:1 Jeremia het vo Jehova folgende Botschaft übercho:

2 "Hört d Wort vo däm Bundes! Teils de Lüt vo Juda u de Bewohner vo Jerusalem mit:

3 'Das seit Jehova wo Gott Israels: "Verflucht isch wär sech nid a d Wort vo däm Bundes hebt,

4, den i mit äire Vorfahre gschlosse ha an däm Dag, an däm i sie üs Ägypte, üs däm Iiseschmelzopfe, usegfiehrt un het gsait: "Hört uf mini Schtimm un doet alles, wozue i äich bewiese, un ihr den mi Volk wäre un i wär äich Gott si,

5 damit i mi an Eid cha halte, won i eure Vorfahre ha: Ine ds Land z gäh, wo Milch u Honig flüssed, wies hütt dr Fau isch. Und i antwortet: "Amen, o Jehova."

6 Jehova het denn zu mir gseit: "Verkünd alli die Wort in de Städt Judas und uf de Strosse Jerusalems: 'Hört d Wort vo däm Bundes und füehrt se us.

7 Denn fyrlech han i öiri Vorfahre a däm Tag ermahne, woni se us Ägypte usegfüehrt ha, bis hüt, immer u geng wider: "Höret uf mini Schtimm."

8 Aber si hei nid ghört, no hei si mir ihres Ohr zue gangä, sondern jede het stur sim eigete böse Herz gfolgt. Auso hani aues über die bracht, woni i däm Bund ha kündet, wöu si die nid hei wöue usfüehre.'"

9 Dann het Jehova zu mir gseit: "Ees gibt eine Verschwörung unter den Männer Judas un den Bewohner Jerusalems.

10 Si si zruggkehrt zu de Vergehe vo ihrne Vorfahre us alter Zit wo sech weigereret hei uf mini Wort z ghöre. O si folge angeri Götter u diene. Ds Huus Israel u ds Huus Juda hei mi Bund broche, woni mit ihrne Vorfahre gschlosse ha.

11 Drum seit Jehova: 'I bringe Unglück über si wo si nid chöi entcho. Wenn si zu mir um Hilf alüte wird i nid uf si ghöre.

12 Dann wäre d Schtädt Judas un d Bewohner Jerusalems zue d Götta go, de sie opfere, un um Hilf rüefe. Doch di Götter wärde si zur Zyt vo ihrem Unglück uf ke Fall rette.

13 Denn dini Götter sin soviel worde we dini Schtädt, odr Juda, un ihr hän so vyl Altäre fir d Schand ufgschtellt, we`s Strosse in Jerusalem git – Altäre, um em Baal z opfere.‘

14 U du, bätte nid für das Volk. Schrei nid, sprich ke Gebet u flege mi nid für sie aa, denn i wär nid zuelose, we sie i ihrem Not zu mir rüefe.

15 Mit wellem Rächt isch mini Liebste i mim Huus wenns so viel git, die bösi Plän usfüehre? Wärde sy öppe mit heiligem Fleisch z Unglück abwände, wes über di chunt? Wirsch zu dere Ziit juble?

16 Einsch het di Jehova en üppige Olivebaum gnennt, schön aazluege mit sine edle Frücht. Unger grossem Lärm het är dä Bauma azündet und me het sini Zweigi zerbroche.

17 Jehova, dr Herr vu dr Heere, wo di pflanzt het, het Unglück gege di verkündet wäg de schlechte Tate vum Hus Israel un vum Hus Judas, mit dene sie mich kränkt hän, indem sie däm Baal opferte hän.“

18 Jehova ungerrichtet mich damit ich Bscheid gwüsst han. Zu dere Ziit hesch mi la gseh was si gmacht hend.

19 I bi wiene zuetraulichs Lamm gsy wo zum Schlachte gfüert wird. I ha nid gwüsst, dass si Schlimms gäge mi pflanze und hei gseit: "Lönd üs de Baum mit sinere Frucht zerstöre, löt üs ne uslösche usem Land vo de Läbige, damit si Name nümme in Erinnerig blibt."

20 Doch Jehova, der Herr der Heere, urteilt grächt. Är prüeft di innerschte Gedanke u Härz. Lah mi dini Rach a ne gseh, i ha dr ja min Rächtsfall übergeh.

21 Drum seit Jehova gäge d Männer vo Ạnathoth, wos uf dis Läbe abgseh hei und drohe: "Du darfsch nid im Name Jehovas prophezeien, süsch bringe mir di eigehändig um",

22 ja drum seit Jehova, der Herr der Heere: "I wird se zur Rächeschaft ziehen. Di junge Manne wärde dür ds Schwert schterbe und ihri Söhn un ihri Töchter durch Hunger.

23 Nid mau e Überrest wird vo ihne übrig blibe, denn i wirde Unglück über d Lüt vo Ạnathoth bringe i däm Jahr, wo si zur Rächeschaft zoge wärde."

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 373

Jeremia 10 vo 52

 

Jeremia 10 vo 52

10:1 Höret die Wort wo Jehova geg euch grichtet het o Huus Israel!

2 Das seit Jehova: "Lert nid dä Wäg vo dä Völker und lönd euch vo dä Zeiche vom Himmel nid verschrecke, numme well d Völker drvor erschrecke.

 3 Denn d Brüch vo de Völker beruehet ufere Illusion. Es isch nume e Baum usem Wald wo gfallt wird wo de Handwärker mit sim Werkzüg bearbeitet.

 4 Mer verziert ihn mit Silber und Gold und befestigt ihn mit Hammer und Nägle, damit är nid umkippt.

 5 Wie e Vogelschüüchi imene Gurkefäld chönd söttigi Götze nid rede. Me muess se träge, denn si chöi nid loufe. Het ke Angst vor ihne, wiu si chöi ke Schade arichte, u Guets chöi si o nid due."

 6 Keine isch wie du, o Jehova. Du bisch gross, di Name isch gross und mächtig.

 7 Wär chönnt vor dir ke Ehrfurcht ha, o König vo dr Völkera, denn so ghörts sech au! Unger aune Wise vor Vouch u i au ihrne Königriiche isch nämlech absolut kene wi du.

 8 Si si aui vernunftlos u dumm. Sich vomene Baum aleite z la isch reini Illusion.

 9 Silberplatte wärde us Tạrschisch importiert und Gold us Ụphas, ds Wärch vomene Handwärcher, wo Wärch vo de Händ vomene Metallbearbeiter, kleidet mit blaue Fade und purpurroter Welle, aues ds Wärch gschickte Arbeiter.

10 Jehova aba isch in Wohrheit Gott. Er isch dr lebändig Gott un dr ewige Kenig. Wäg sinem Zorn wird d Erde bebe un d Verurteilig durch nen wird ke Volk ushalte.

11 Das söllsch zu ihne sege: "D Göter, wo de Himmel und d Ärde nid gmacht hei, wärde vor Erde und unger däm Himmu verschwinde."

12 Är isch es, wo d Ärde dür sini Macht gschaffe het, wo em fruchtbare Land dür sini Wisheit feschte Bestand gä u wo dr Himmu dür si Verstand usgspannt het.

13 Wenn är sini Stimm lost, grätti ds Wasser im Himmu i Ufruhr, und är laht Wuuche ufstiege vo de Ändi vor Erde här. Är macht Blitz für dä Räge, dä Wind holt är us sine Vorratshüser füre.

14 Jede Mönsch handlet vernunftlos und ohni Erkenntnis. Jede Metallbearbeiter wird sech schäme müesse wäg däm Götze. Wüu sy Metaufigur isch e Lüg, settigi Götze hei ke Geischt i sich.

15 Sie sind e Illusion, es Spottbild. Wenn für sie de Tag vo de Abrächnig chunnt, werdeds zugrund gah.

16 "Jakobs ateil" glicht ihne nid will er es isch wo alles gmacht het und Israel isch de Stab vo sim Erb. Jehova, de Herr vo de Heere, isch si Name.

17 Heb dis Bündel vom Bode uf, du Frou unger Belagerig.

18 Denn das seit Jehova: "Jetz schleuder i d Bewohner vom Land use und i wird se Not la liide."

19 Wehe mir wäge mim Zämebruch! Mini Wunde isch unheilbar. I ha gseit: "Das isch bestimmt mini Chrankheit und i mues se ertrage.

20 Mi Zelt isch verwüschtet u mini Zeltstrick si aui zerrisse. Mini Söhn hei mi verlah u si nümme da. Es git niemer meh wo mis Zelt ufschloht oder mini Zeltüecher ufhänkt.

21 Denn d Hirte hei sech vernunftlos gnah u nid Jehova befragt. Drum hei si nid mit Iisicht ghandlet und aui ihri Herde si zerstreut worde."

22 Höört her! Es Bricht! Da chunts! Es grosses Stampfe usem Land vom Norde, um d Städt Judas z verwüschte, se zum ne Unterschlupf für Schakale z mache.

23 Ig weiss nume zu guet, jehova dass es däm Mönsch nid zuestaht si Wäg sälber z bestimme. Es steit em Mönsch nid zue, uf sim Läbenswäg o nume si Schritt z länke.

24 Korrigier mi, Jehova, nach em Rächt, doch nid i dim Zorn, damits mit mir nid z'änd.

25 Giess di Zorn us über d Völker, wo di nid beachte, über d Familie wo di Name nid alüte. Denn si hei Jakob verschlunge, ja, si hei ne verschlunge bis zur Usrottig, u sini Heimat hei si verwüschtet.

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 345

Jeremia 9 vo 52

 

Jeremia 9 vo 52

9:1 Ach, wär mi Chopf doch nume e Brunne vou Wasser, mini Ouge e Tränequelle! De würdi Tag u Nacht brüele um die Erschlagene vo mim Volk.

 2 Hätti doch nume e Platz ir Wildnis, wo Reisendi übernachte! Denn würd i mis Volk verlah u vo ihm wägzie, denn si alli sy Ehebrächer, e Band vo Treulose.

 3 Si spanne iri Zunge wi ne Bög. Fauschheit und nid Treue herrscht im Land."Sie begöhnd e Schlächtigkeit nach der andere und mi lönd sie usser Acht", erklärt Jehova.

 4 "Jede syg vor sym Nachbare uf dr Huet. Vertraut nid mau öiem Brüeder. Denn jede Brüeder isch e Betrüger und jede Nachbar e Verlümde.

 5 Jede überlistet sy Nachbare u niemer seit d Wahrheit. Si hei ihri Zunge glehrt fautsches z rede. Si handle verkehrt bis zur Erschöpfig.

 6 Du wohnsch zmitzt vo Betrug. I ihrer Hinterlist weigere si sech, mi z'kenne', erklärt Jehova.

 7 Drum seit Jehova, dr Herr vo dr Heere: "I wirde se schmelze u prüefe, denn we soll i süsch mit minere Tochter, mines Volk, verfahre?

 8 Ihri Zunge isch e tödleche Pfil und redet betrügerisch. Mit em Muul redet öpper zu sim Nachbare über Friede, aber im Innere leit er e Hinterhalt."

 9 "Söui se derfür nid zur Rächeschaft zieh?", erklärt jehova. "Söui mi a somene Volk nid räche?

10 I wirde um d'Bärge gränne u chlage über d'Weideplätz vo de Wildnis wirdi es Trauerlied astimme. Denn sie sin vubrennt worde, so dass nemads usse doet, un dr Lärm vu Vieh isch nit z häre. D Vögu vum Himmel un di wilde Tier sin gflohe, sie sin fort.

11 Ich wird Jerusalem zu Steinhufe mache, zum Unterschlupf für Schakale. Und d Städt Judas wird i verwüsche, sie werde unbewohnt si.

12 Wär isch so wiis das zverstah? Zu wäm het der Muul Jehovas gredt, damit ers verchündet? Warum isch ds Land zgrund gange? Warum isches verbrennt wie d'Wildnis sodass niemer dürrezieht?"

13 Jehova git zantwort: "Wöu si mis Gsetz ablehne, wo i ne gäh ha, u wüu si's nid befolgt hei und nid uf mini Stimm ghört hei.

14 Stattdesse hei si schtur ihrem Härz gfolgt u lige dr Baal nache gloffe, wi ihri Vätere's ne bibrocht hei.

15 Drum seit Jehova, dr Herr vu dr Heere, dr Gott Israels: 'Ich sorge defür, dass das Volch Wermut isst un vergiftetes Wasser trinkt.

16 Ig wird se unger d Vouch zerstreue, wo ihne und ihrne Vätere unbekannt si gsi, und ig wird ne e Schwert hingerherschicke bis ig se usgrotted ha.'

17 Das seit Jehova, der Herr der Heere: 'Zeigt, dass ihr Verstand händ. Rüefed d Fraue wo Truurlieder singe lönd die geübte Fraue cho.

18 Si söue sech beeile u für üs e Klag astimme, drmit üsi Ouge vor Träne überflüsse u üsi Ougelider vo Wasser triefe.

19 Denn vo Zion us isch d Klag z ghöre gsi: "Wie sy mer doch verwüschtet worde! Wie gross üsi Schand doch isch! Denn mir hei ds Land verlah und me het üsi Hüser niedergrisse."

20 Ihr Froue, ghört d Wort Jehovas. Eurer Ohr söll d Wort vo sim Mul vernäh. Bringet euri Töchter die Klag bi und lehrt enand das Truurlied.

21 Denn dr Tod isch dur üsi Fenster gstige. Är isch i üsi Verteidigungstürm iidrunge zum d Ching vor Strass wäg znäh, die junge Manne vo de öffentliche Plätz.'

22 Sprich: 'Das seit Jehova: "D Leichname vo de Mönsche wärde wi Dünger uf ds Fäud gheie, wi ne Reihe früsch gschnittene Getreide hinger em Erntearbeiter. Niemer wird se ihsammle.

23 Ds seit Jehova: "Dä Wisheit söll sich nid siinere Wiisheit rüehre. Dä Starchi söll sich nid siinere Macht rüehme. Dä Riich söll sich nid sim Riichtum rüehme."

24 "Doch wer sich rüehrt, söll sich drum rüehre: Wil er Einsicht het u Erkenntnis über mi, dass ich Jehova bi, de loyali Liebi, Recht u Gerechtigkeit üebt uf der Erde, wel all das bereitet mir Freud", erklärt d Jehova.

25 "Seht! Es chöme Täg", so erklärt Jehova, "da wird i jede Bschnittene und doch Unbschnittene zur Rächeschaft zieh:

26 Ägypte u Juda u Ẹdom u d Ammonịter u Mọab u aui wo sech ihri Hoor a d Schlafe schtütze u i dr Wildnis wohne will au die Völker si unbschnitte und das ganze Huus Israel het es unbschnittts Herz.“