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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jeremia 16 von 52

 

Jeremia 16 von 52

16:1 Wieder hani e Botschaft vom Jehova übercho. Si het glutet:

2 "Du söusch der ke Frou näh u ke Söhn u Töchter becho a däm Ort.

3 Denn des sait Jeohva iba d Söhn un iba de Töchta, de do uf d Welt kumme wäre, un iba ihri Muetter, de sie uf d Welt bringe, un iba ihri Vätere, de sie ziige in däm Land:

4 'Sie wärde a tödleche Chrankheite sterbe, aber keine wird um se truure oder se begrabe. Si wärde zu Dünger uf der Oberflächi vom Erdbode wärde. Durch d Schwert un durch Hunga wäre sie umkumme un ihri Leichname wäre zum Fross vu d Vegel vum Himmel un dr wilde Tier vu d Erde.

 5 Denn das seit Jehova: 'Göh nid i es Huus wo e Truurfiir stattfindet, gang nid ane zum truure oder dis Beileid uszspräche.' 'Denn i ha mine Friede vo däm Volk wäggnoh', erklärt Jehova, 'wie o mini loyali Liebi u mini Barmherzigkeit.

 6 Sowohl die Grosse aus ou die Cheibe wärde i däm Land sterbe. Me wird se nid begrabe, niemer wird um si truure no wird irgendöpper irrewäge iischnitte an sich mache oder sich kahl schreie.

 7 Und keine wird de trurige Ässe bringe, um se wäg ihrne Tote z tröschte, no wird me ihne de Bächer vom Trost z trinke gä wüu si Vater oder Mueter hei verlore.

 8 Betritt kes Huus womer fiiret zum dich mit de Gescht zum Ässe u Trinke anesetze.'

9 Denn des sait Jeohva, dr Herr vu d Heere, dr Gott Israels: "A däm Platz, in äire Däg un vor äire Auge, wir i de Schtimm vum Jubel un de Schtimm vu dr Fräid vuschtumme lo, d Schtimm vum Bräutigam un d Schtimm vum Bräutigam.‘

10 Wennd däm Volk alli die Wort mitteilsch, wirds di froge: 'Warum het d Jehova üs das ganze schlimmi Unglück akündet? Worin bestaht üse vergehe, womit hei mer gäge euse Gott jehova gsündigt?'

11 Antworte ihne: 'Weil euchi Vorfahre mich verlassen', so erklärt Jehova, "und sie ständig anderi Götter nachelaufe und ihne dient und sech vor ihne verbüted. Mich aba vulosse sie un mi Gsetz hän sie nit ghalte.

12 Ihr heit viu schlimmer ghandlet aus euchi Vorfahre u jede vo euch fougt sim sture, böse Herze, statt mir zghorche.

13 Drum wird i Nech us däm Land usschludere ines Land wo weder dir kennt heit no eui Vorfahre, u dört wärde dir Tag u Nacht angere müesse Götter diene, wüu i Nech keni Gunscht wirde zeige.“‘

14 'Doch es kommen Tages', so erklärt Jehova, 'da wird man nicht mehr sagen: "So wahr Jehova läbt, wo das Volk Israel aus Ägypte usefüehrt het!",

15 sundern: "So wohr Jehova läbt, der des Volk Israel üs däm Land vum Norde gholt het, un üs allne Länder, wohi er sie vuschreut het!" un i wär sie in ihres Land zruggbringe, des i ihre Vorfahre gä ha.‘

16 "Ich lah viel Fischer hole", erklärt Jehova, 'und sie werde fische und fange. När wirdi viu Jäger la hole u si werde se uf jedem Bärg u jedem Hügel jage u us de Felsspalte fürehole.

17 Da mini Ouge si uf aues grichtet wo si mache. Si si nid vor mir verborge gsi, no isch ihre Vergah mini Ouge verborge gsi.

18 Zersch werdi ne ihres Vergehe und ihri Sünde i voller Höchi heizahle, wüu si mis Land entweiht hei mit de leblose Figure vo ihrne widerleche Götze und mis Erbe mit ihrne Abscheulechkeite gfüut hei.‘“

19 O Jehova, mini Stärchi u mini Feschtig, min Zuefluchtsort am Tag vo de Not, zu dir wärde d Völker vo de Ändi vo de Ärde u si wärde säge: "Üsi Vorfahre hei puri Falschheit gerbt Sinnloses und Nutzloses ohni Wert."

20 Cha sech ei Mensch Götter mache wo si doch ke würkleche Götter si?

21 "Drum wird ig se la erkenne, dasmal wird ig se mini Stärchi und mini Macht la erkenne, und si werde erkenne, dass min Name Jehova isch."

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Jeremia 15 vo 52

 

Jeremia 15 vo 52

15:1 Dänn het Jehova zu mir gseit: "Sälbscht we Moses u Samuel vor mir würde stah, i würd däm Volk ke Gunscht zeige. Schaff se mir us de Ouge. Si söue ga.

2 U we si di frage: 'Wo söue mer ga?', de richte ihne us: 'Das seit Jehova: "Wer für die tödlichi Plag bestimmt isch, zur tödliche Plag! Wer für's Schwert bestimmt isch, zum Schwert! Wer für d Hungersnot bestimmt isch, zur Hungersnot! Und wer für d Gfangeschaft bestimmt isch, zur Gfangeschaft!

3 'I wird vier Unglück für si feschtlege', erklärt Jehova, 's Schwert zum Töte, d Hünd zum Fortschleife sowie d Vögel vom Himmel und di wilde Tier vor Erde zum Frässe und Vernichte.

4 Und ig wird se für aui Königrich vor Erde zumene Bild vom Graue mache ạsse, em Sohn Hiskịas, em Juda König, für das, woner in Jerusalem gmacht het.

 5 Wer wird Mitleid mit dir ha, Jerusalem, wer wird mit dir füehle u wär wird ahhalte um z frage wie es dir geit?'

 6 'Du hesch mi verloh', erklärt Jehova. 'Ständig chehrsch mer dä Rugge. Drum wird ich mini Hand gege dich usstrecke und dich vernichte. I bi es müed Mitleid mit dir z ha.

 7 Und i wirde se i de Tore vom Land mitere Gable worfe. I wirde se de Ching beroube. I wirde mis Volk vernichte wöus sech weigeret vo sine Wäge umzkehre.

 8 Es wird dert vor mine Ouge meh Witwe gäh aus Sand am Meer. Am Mittag wirdi e Vernichter über sie bringe, über Müettere und junge Männer. Ganz plötzlech wird ig se i Ufregig und Schreckä stürze.

 9 Die Frau wo sibe Chind gebore het isch chraftlos worde. Si ringt uf Luft. Ihri Sunne isch scho Tagsüber untergange – zu ihrer Schand u Demüetigung." "Und ihre wenige Übrigbliebene wird i däm Schwert ihrer Fäind übergee", erklärt Jehova."

10 Wehe mir, o mini Mueter, wüu du mi gebore hesch, en Maa wo das ganze Land in Zank u Striit ligt. I ha weder öppis verliere no mer öppis borgt u doch verflueche mi alli.

11 Jehova het gseit: "I wird mi ganz bestimmt um di kümmere, damits dir guet geit. I wirde ganz bestimmt Fürsprach für di ilege bim Find zur Zyt vom Unglück, zur Zyt vom Not.

12 Chame Eise zerbräche, Eise usem Norde, und Chupfer?

13 Dini Mittu u Schätz werdi zur Plünderig freigä, nid füren Choufpriis – wäg all dine Sünde i all dine Gebiet.

14 I wirde se dine Feind gä u si bringe si när i es land wo dus nid kennsch. Wüu dür my Zorn isch es Füür entzündet worde, d Flamme schlöh öich entgäge."

15 Du weisch es, Jehova. Dänk a mi u wänd mir dini Ufmerksamkeit zue. Rächä mi a mi Verfolgerä. Nid das i umchume wüu nid schnäu zornig wirsch. Mach der bewusst dasi dinetwäge die Schand erdulde.

16 Dini Wort erreicht mi un i gss sie. Un dini Wort sin Fräid un des Glück vu minem Herz wore, denn i trag di Name, odr Jeohva, Gott dr Heere.

17 Ig sitze nid fröhlech im Chreis vo de Fiirende. Wüu dini Hand uf mir isch sitze i allei da denn mit Zorn hesch mi erfüllt.

18 Werum isch mi Schmerz chronisch u mini Wüu unheilbar? Si wott sech eifach nid heile la. Wirsch für mi zumene trügerische Wasservorrat wome sech nid cha verloh?

19 Drum seit Jehova: "Wenn du umchehrsch, de wird ig di wider häresteue und du wirsch vor mir stah. We d'Koschtbar vom Wertlose trennsch wirsch wi miis eigete Muu wärde. D'Lüt wärde sich dr zuewände, statt dass du di ne zuewändisch."

20 "Ich mache di zunere Befestigungsmauer aus Kupfer für das Volk. Si wärde ganz sicher gägä di kämpfe, aber si wärde di nid bsiege. Weu i bi dir, um di z rette und z befreie", erklärt Jehova.

21 "Und i wirde di us der Hand vo de Böse befreie und dich us der Fuscht vo de Grausamen erlösen."

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Jeremia 14 vo 52

 

Jeremia 14 vo 52

14:1 Jeremia het vo Jehova folgendi Botschaft übercho wäg de Dürreziite:

 2 Juda trauert u sini Tore sy verfalle. Niederdrückt sinke sie zu Bode und us Jerusalem schtiegt Gschrei uf.

 3 D Herre schicke ihri Diener zum Wasserhole. D Diener gönd zu de Wasserlöcher und finded ke Wasser. Si chere mit leere Gfäss zrugg. Si schäme sech u si enttüscht u bedecke ihre Chopf.

 4 Wiu dr Bode rissig isch, es faut ja ke Räge uf ds Land, sy d Landwirte bestürzt u bedecke ihre Chopf.

 5 Sogar ds Reh ufem Fäud verlaht sis Neugeborene, wius kes Gras git.

 6 D Wildesel stönd uf de chahle Hügel. Si japse wie Schakale. Ihri Ouge verseit wöus ke Vegetation git.

 7 Obwohl eusi eigene Vergehe gäg üs ussäge, o Jehova, unternimm chli dim Name zlieb. Denn unsri Tade dr Untreue sin zahlrich un gege di hän ma gsindigt.

 8 Du, d Hoffnig Israels, sy Rätter ir Zyt vor Not, warum bisch du wie e Fremde im Land, wiene Reisender, wo nume zum Übernachte haltet?

 9 Werum glichsch amene Maa wo wi betäubt isch, emene starche Maa wo nid cha rette? Du bisch doch i eusere Mitti, o Jehova, und mir träged din Name. Lönd üs nid im Stich.

10 Das seit Jehova über das Volk: "Sie liebe's umezstriife und hei ihri Füess nid zrughalte. Drum findet Jehova ke Gfalle a sie. Jetz wird er sich a ihr Vergehe erinnere und se für ihri Sinde zur Rächeschaft zieh."

11 Dänn hät jehova zu mir gseit: "Bätte nicht für das Wohl dieses Volk.

12 Wennsi faste ghöri nid uf ihri flehentleche Bitte, u we si Ganzbrandopfer u Getreideopfer darbringe fingi ke Gfalle a dene. Dur Schwert, Hunger und Pest werde ig ihne es End mache."

13 Ig erwiderte: "Ach, Souveräner Herr Jehova! D Prophete sage zue nene: "Ihr wäre des Schwert nit säh un Hunga wird äich nit träffe, sundern i wär äich a däm Platz wahre Friede ge.

14 Da het jehova zu mir gseit: "D Prophete prophezeien in meinem Name Lügen. I ha se weder gschickt no zu ihne gredet. E Lügevision, wärtlosi Wahrsagerei und Betrug us ihrem eigete Härz propheziere sy öich.

15 Deswäge seit Jehova über d Prophete, wo i mim Name prophete – obwohl i se nid gschickt ha – u die säge, dass weder Schwert no Hunger vo däm Land wird träffe: 'Durch Schwert und durch Hunger wärde die Prophete umcho.

16 Un de Lüt, de sie wisse hän, wäre üsgworfe uf d Gasse Jerusalem wägä dr Hungersnot un däm Schwert, ohni dass jemads sie begräbä, sie, ihri Wieba, Buebe un ihri Töchter. Denn i wär des Unglück, de sie vudene, iba sie üsschütte.

17 Sprich folgendi Wort zu ihne: 'Mini Ouge söue Tag und Nacht vor Träne überflüsse, unufhörlech, denn mini jungfräulichi Tochter, mis Volk, isch vollständig zerschlage u zerbroche, ihri Wunde isch üsserscht schlimm.

18 Wenn ig uf ds Fäud ga und mi umlueg, gsehni die vom Schwärt Erschlage! U weni id Stadt chume, gsehni d Krankheite aus Fouge vor Hungersnot! Denn sowohl dr Prophet als au dr Prieschter umenandzoge imene Land, wo sie nit kennen.

19 Hesch Juda völlig verworfe, verabschiebsch du Zion? Warum hesch du üs gschlage, so dass es kei Heilig für üs git? Me het uf Friede ghofft, aber nüt Guets isch cho, uf e Zyt vo de Heilig, doch da isch Schrecke!

20 Mir gstöi üsi Schlächtigkeit ii, o Jehova, z Vergah vo üsne Vorfahre denn mir hei gäge di gsündiget.

21 Dim Name zliebe wiis üs nid ab, het nid din herrliche Thron verachte. Dänk zrügg u brich nid di Bund mit üs.

22 Cha irgendeine vo de wärtlose Götzle vo de Völker es rägne lah? Oder cha der Himmel vo sich us Rägeschauer gä? Bisch du, euse Gott Jehova nid dr einzig wo das cha? Und mir hoffe uf di, denn du hesch das alles gmacht.

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Jeremia 13 von 52

 

Jeremia 13 von 52

13:1 Das het Jehova zu mir gseit: "Gang und chauf der en Liinegürtel und bi ne um d Hüfte, aber lahn ne nid nass werde."

2 Da hani dr Gürtel kouft wi Jehova es gseit het u het ne mir um d Hüfte bunde.

3 Und es zwöits Mal hani vo Jehova e Botschaft übercho:

4 "Nimm de Gürtel wo de dir kauft und umbunde hesch, und mach di uf, gang zum Euphrat und versteck ne dört ire Felsspalte."

5 Auso bi ig gange u ha ne am Euphrat vrsteckt, so wi dr Jehova s mer het müesse uftrage.

6 Viel Täg spöter het Jehova jedoch zu mir gseit: "Mach di uf, gang zum Euphrat und hol dä Gürtel wo dört uf mini Aordnig verschteckt hesch."

7 So bini zum Euphrat u grube dr Gürtel us u ha ne vor Stell gholt, woni ne versteckt ha. I ha gseh, dass dr Gürtel verrotet isch, är isch völlig unbruuchbar gsy.

8 Denn hani vo Jehova d Botschaft übercho:

9 'Das sagt Jehova: "Genau so wird ich den Stolz Judas und den ungeheueren Stolz Jerusalems zerstöre.

10 Das schlechte Volk, wo sech weigeret, uf mini Wort z ghöre, das stur sim eigete Härz folgt u ds andere Götter nahlouft, ihne dient u sech vor ihne verbeugt, es wird genau so wärde wi dä Gürtel, wo völlig unbruuchbar isch.‘

11 'Denn so wie sich es Gürtel ad Hüfte vomene Maa schmiegt, so han i defür gsorgt das sech das ganze Huus Israel und das ganze Huus Juda a mi schmiegt', erklärt Jehova, 'damit se für mi zum Volk, Name, Ruhm und zu öppisem Schönem werde. Doch si ghorchet nid.'

12 U du söusch ne o die Botschaft übermittle: 'Das sagt Jehova, der Gott Israels: "Jede grosse Krug soll mit Wy gefüllt werden."" Und sie werde dir erwidere: 'Wüsse mr nid scho, dass jede grossi Chrieg mit Wy sött gfüllt werde?‘

13 Dann richte ne us: 'Das seit Jehova: "Ich fülle alli Bewohner dieses Land bis zur Betrunkeheit, d Kenige, wo uf em Thron David hocke, d Prieschter un d Prophete un alli Bewohner Jerusalems.

14 U ig wird se zerschmettere, dä eint am angere, sowohl Vätere aus Söhn", erklärt Jehova ie. "Ich wird kes Mitleid zeige, es wird mir nid leid tue und i wirde kes Erbarme mit ihne ha. Nüt wird mi devo abhalte, si zgrunde z richte.

15 los u gebt acht. Sind nid überheblich, denn Jehova het gredt.

16 Gäbet airem Gott Jehova d Ehri, bevor er Finsternis bringt un bevor äiri Fess uf d Berge in dr Dämmerig schtolperet. Dir wärdet uf ds Liecht hoffe, doch är wird tüüfe Schatte bringe. Är wirds i dichts Dunkle verwandle.

17 U wetsch nid ghöre wirdi im Verborgene gränne wäg öiem Stolz. Ich wirde vieli Träne vergesse, mini Auge wäre vor Träne ibafliesse, wel d Herde Jehovas gfange isch weggfüehrt worde.

18 Säg zum König u zur Königmueter: 'Nähmet e niedrigere Platz ii, denn eui schöni Chrone wird öich vom Chopf falle.'

19 D Städt vom Süde si verschlosse und niemer isch da zum se öffne. Ganz Juda isch i d Gfangeschaft gfüehrt worde, vollständig verschleppt.

20 Blick uf u lueg, wär vom Norde chunnt. Wo isch d Herde wo dir geh worde isch, dini schöne Schof?

21 Was wirsch säge, wenn dini Straf chunnt dür dini enge Fründe, mit dene du dich vo Afang ah guet gstellt hesch?

Wärde di nid Wehe überfalle wi di vonere Gebärde?

22 U we de dänksch: 'Warum isch mir das alles zuegstosse?', denn söllsch wüsse: Es liit a dim grosse Vergehe, dass dis Gwand unde abgrisse und dini Färse schlimm zuegrichtet worde sind.

23 Cha es Chuschite sini Hut ändere oder en Leopard sini Fläcke? Wenn ja, denn chöi ihres Guets mache, dir wo ihre im Schlächts gschuud si.

24 Ig wird se auso zerstreue wi Stroh wo dr Wüeschtewind wägweit.

25 Das isch di Los, dis vo mir zuegmässer Aateil", erklärt Jehova, "will du mich vergesse hesch und uf Lüge vertrausch.

26 Drum wird ig dini Säum ufehebe bis über dis Gsicht u me wird dini Schand gseh,

27 dini Tate vom Ehebruch u dis lüschterne Gwieher, dini schamlosi Prostitution. Uf de Hügel, uf em Feld hani dis widerliche Verhalte gseh. Wehe dir Jerusalem! Wie lang wirsch no unrein blibe?"