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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaia 24 von 66

 

Jesaia 24 von 66

24:1 Gseht! Jehova macht das Landa leer und öde.

Är stellts ufe Gring u zerstreut d Bewohner.

 2 Alle wirds glich ergah:

däm Volk un däm Prieschter,

däm Diener un sym Herr,

Der Dienerin un ihr Herrin,

em Chäufer u em Verchöifer,

däm Verleiher un däm Leihende,

em Gläubiger und em Schuldner.

 3 Das Land wird völlig leer gmacht,

es wird völlig usplünderet,

denn Jehova het die Wort gredt.

 4 Das Land truret, es verfallt zushends.

Ds fruchtbari Land vertrochnet, es verschwindet.

D Agsehne vom Land vergönd.

 5 Das Land isch vo sine Bewohner verunreinigt worde,

Denn sie hän d Gsetz umgange,

d Vorschrifte gänderet

u dr duurhafte Bund broche.

 6 Drum frisst der Fluch das Land uf,

u die drin wohne werde für schuldig befunde.

Drum het d Zahl vo de Bewohner vom Land abgnoh

und es si nume no sehr wenig Mönsche übrig.

 7 Der nöi Wy truret, der Wystock verwelkt,

un alli, wo frohe Herzens war, sufze.

 8 D Tamburine fröie sech nümme,

der Lärm der Fiirende het ufghört,

dr fröhlech Klang vo dr Harfe isch verstummt.

 9 Ohni Gsang trinkeds Wy,

der Alkohol schmöckt der Trinkende bitter.

10 Di verödeti Stadt ligt in Trümmere.

Jedes Huus isch verschlosse, niemer chunt ine.

11 Uf de Strosse schreit me nach Wy.

Alli Fröhlichkeit isch verschwunde,

mit dr Fröid vom Land isch es verbi.

12 D Stadt ligt z Trümmere.

Ds Tor isch zerstört, nume no e Huufe Schutt.

13 Denn so wirds im Land si unger de Völker:

Wie we es Olivebaum abklopft wird,

wi bir Nachläse we d'Weinerte z'änd geit.

14 Si wärde ihri Schtimm erhebe,

si wärde juble.

Vom Meer us wärde si d Majestät Jehovas verchünde.

15 Und si wärde d Jehova i dr Gägend vom Liecht verherrliche.

Uf d Insle vum Meer werde sie d Name Johvas, vum Gott Israels, vuherrliche.

16 Vo de Änd vo dr Ärde ghöre mer Lieder:

"Herrlichkeit dem grächte Gott!"

Doch i säge: "I ga zgrund, i ga zgrund!

Wehe mir! D Treulose hei treulos ghandlet.

In ihrer Treulosigkeit hend d Treulosene treulos ghandlet."

17 Schrecke, Grüebe u Falle erwartet di du Bewohner vom Land.

18 Wer vor em Lärm vom Schreckli flieht wird i Gruebe falle,

un wer üs dr Gruebe usekunnt, wird in d Fall grate.

Wül di Schlüüse ufbe wärde sech öffne

u d Fundament vom Land wärde bebe.

19 Das Land isch zerborschte,

das Land isch düregschüttlet worde,

ds Land windet sech i chrämpfe.

20 Das Land torklet wi ne Betrunkler

u schwanket hin u her wi ne Hütte im Wind.

Sini Überträtig lastet schwer uf ihm,

und es wird falle ohni wider ufzstah.

21 An däm Tag wird Jehova sini Ufmerksamkeit em Heer ir Höchi z'wände

un d Kenig vu d Erde uf d Erde.

22 Si wärde zämetribe

wi Gfangene i ne Grube

u im Kerker igsperrt.

Und nach viune Täg wird d Ufmerksamkeit uf si grichtet wärde.

23 Der Vollmond isch verlege

u di strahlendi Sunne schämt sech,

Denn Jehova, dr Herr dr Heere, isch Kenig wore uf fem Berg Zion un in Jerusalem,

voller Pracht vor de Ältiste vo sim Volk.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaia 23 vo 66

 

Jesaia 23 vo 66

23:1 En Usspruch über Tỵrus:

Jammeret, ihr Schiff vom Tạrschisch!

Denn dr Hafe isch zerstört worde, es git ke Zuegang zu ihm.

Usem Land KịTtim hei sys erfahre.

 2 Sit still, ihr Bewohner vom Chüschteland.

Die Kauflüt us Sịdon, wo übers Meer zieh hei di rich gmacht.

 3 Über vieli Gwässer isch ds Getreide vom Schịhor greist,

d Ernte vom Nil, dini Ikünft,

der Gwünn der Völker.

 4 Schäm di, Sịdon, du Feschtig vom Meer,

denn ds Meer het gseit:

"Ich ha ke Geburtsschmerze gha u ha nid gebore

no hani jungi Manne oder jungi Fraue grosszoge."

 5 So wi bi däm Bricht über Ägypte

werde sech d Mönsche bim bricht über Tyrus vor schmerze winde.

 6 Zieht übere uf Tạrschisch!

Jammeret, ihr Bewohner vom Chüschteland!

 7 Isch das öii Stadt, wo scho i ferner Vergangeheit gjublet het, vo ihrere früehste Zyt ah?

Ihri Fess hän sie in ferni Länder troffe, um dert z wohne.

 8 Wär het dä Beschluss gäge Tỵrus gfasst,

d Stadt, d Chrone vergab,

deren Kauflüt Fürscht sy gsy,

ihres Händler uf dr ganze Erde geehrt worde?

 9 Jehova, der Herr der Heere, het das beschlosse,

um ihre Stolz uf ihri ganzi Schönheit z bräche,

um alli, wo überall uf dr Erde geehrt worde sin, zu demüetige.

10 Zieh dür dis Land wi dr Nil, o Tochter vo Tạrschisch.

Es git ke Werft meh.

11 Gott het sini Hand übers Meer usgstreckt,

het Königriich erschütteret.

Jehova het d Zerstörig vo de Festige Phönịziens befohle.

12 U är seit: "Du wirsch di nie wider fröie,

du Unterdrückte du jungfrauliche tochter Sịdons.

Stah uf, zieh uf Kịitimo übere.

Sälbscht dert wirsch ke Rueh finde."

13 Gseht, ds Land vo de Chaldạ̈er!

Das isch ds Volk – Assyrie isch es nid gsy –,

das us ihre e Ort het für alles gmacht wo ir wüesti umenandstriift.

Es het sini Belagerigstürm errichtet.

Ihri Festigstürm hets läär gmacht

u nume verbröcklendi Trümmer vo ihre übrig lah.

14 Jammeret, ihr Schiff vo Tạrschisch,

denn äiri Feschtig isch zerstört worde.

15 An däm Tag wird Tỵrus 70 Jahr vergässe si, entsprächend dr Läbenszit vomene Chönigs. Am Ändi vo 70 Jahr wird's Tỵrus ergah wi i däm Lied vo ere Prostituierte:

16 "Nimm e Harfe, zieh dür d Stadt, du vergesseni Prostituierti.

Spiel konnte auf deiner Harfe

u sing viu Lieder,

damit me sech a di erinneret."

17 Am Ändi vo 70 Jahr wird Jehova sini Ufmerksamkeit Tỵrus zwände und sie wird zruggkehre zu ihrem Huerelohn und Prostitution begoh mit allne Chönigriche vo de Wält uf de Erdoberflächi.

18 Doch ihres Gwünn u ihres Huerelohn werde zu öppisem Heiligem für Jehova werde. Är wird nid agsammlet oder wäggleit wärde, sondern dene zueguet cho, wo vor Jehova wohne, damit si sech satt ässe und prächtig chöi chleide.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaia 22 vo 66

 

Jesaia 22 vo 66

22:1 E Usspruch über ds Tal vor Vision:

Was isch mit dir? Warum sind ihr denn alli uf d Dächer gstige?

 2 I dir herrscht läbhafts Triebe,

du bisch e lärmendi Stadt gsi, e fröhliche Ort.

Dini Erschlagene si nid vom Schwert erschlage worde

no si i de Schlacht umcho.

 3 Aui dini Despote sy zämme gflohe.

Si si gfange gno worde ohni dass es Boge nötig isch gsy.

Alli wo me gfunde het, sy gfange gnoh worde,

obwou si wyt wäg gfloh si gsi.

 4 Drum hani gseit: "Wändet öie Blick vo mir wäg

u i wirde bitterlech gränne.

Bschteit nid druf mi z tröschte

wäg dr Vernichtig vo mim Volk, mi Tochter.

 5 Denn es isch e Tag vor Verwirrig u Niederlag u Panik

vum Souverän Herr us, vum Jehova, däm Herrn der Heere,

im Tal vor Vision.

D Muur wird abgrisse

u es Schrei heit zum Bärg häre.

 6 Ẹlam nimmt sech dr Köcher

u chunt mit bemannte Chriegswage u Ross

u dr Kirj entfernt d Hülle vom Schild.

 7 Dini herrlichschte Täler

wärde voller Chriegswage si

u Ross wärde sech am Tor ufschteue

 8 und de Schutz Judas wird entfernt werde.

A däm Tag werdeder zum Waffelager vom Waldhuus luege

9 und ihr werdet die viele Mauerrisse vo de Stadt David gseh. Und ihr werdet s'Wasser vom undere Teich sammle.

10 Ihr den de Hiisa vu Jerusalem zehle un Hiisa abriisse, um d Mur z vuschtärke.

11 Und dir wärdet es Becke alege zwüsche de beide Muure fürs Wasser vom alte Teich. Doch uf d grosse Erschaffa wäre ihr nit blicke, den, der des vor langer Ziit schufet, wäre ihr nit säh.

12 An diesem Tag wird der Souverän Herr, ja Jehova, der Herr der Heere,

zum Gränne u Truure uufrüefe,

derzue, der Chopf z schreie u Sacktuech aazlege.

13 Doch stattdesse wird gfiiret u gjublet,

Rinder wärde umbrocht u Schoof gschlachtet,

Fleisch gässe u Wy trunke.

'Lönd üs ässe u trinke, denn morn wärde mer sterbe.'''

14 Dann offebart Jehova, der Herr der Heere, my Ohre: Dieses Vergehe wird nicht gesühnt werden bis ihre sterbt", seit der Souverän Herr, ja Jehova, der Herr der Heere."

15 Das seit dr Souverän Herr, ja Jehova, dr Herr vo dä Heere: "Gang zu däm Verwalter, zu Schẹbna, wo für dä Palast zueständig isch, und teil ihm mit:

16 'Was für Interesse verfolgsch du hie und für wer interessiersch di dass du dir hie e Grabstätte usghaue hesch?" Uf ere Aahöchi hout er sech syner Grabschätte uus, i ne zerchlüftete Felse miesslet er sech e Ruheort.

17 'Du wirsch gseh! Jehova wird di mit schwung abeschlüdere und di gwaltsam packe.

18 Er wird di ganz bestimmt fescht zämewickle u wie ne Ball i nes wytters Land schleudere. Dert wirsch stärbe u dert chöme dini Prunkwage häre – e Schand für ds Huus vo dim Herr.

19 I wirde di vo dim Post stosse u dich us dim Amt werfe.

20 A däm Tag wirdi mi Diener Ẹljakims rüefe, dr Sohn Hilkịjas,

21 ihm di lange Gewand alege, ihm dini Schärpe fescht umbinde und ihm dini Autorität übertrage. Und er wird für d Bewohner Jerusalems und s Huus Juda ä Vater si.

22 U ig wird ihm dr Schlüssel vom Huus David uf d Schulter legge. Är wird öffne ohni das öpper schlüsst, und är wird schlüsse, ohni dass öpper öffnet.

23 Ig wird ihn aus Pflock amene blibende Ort iischlage und är wird fürs Huus vo sim Vater zumene Thron vor Herrlichkeit wärde.

24 U me wird di ganz Herrlichkeit vom Huus vo sim Vatter a nen hänke, d Nachkomme u d Nochwuchs, all di chlyne Gfäss, di schaleförmige Gfäss wi o aui groosse Chrüüg.‘

25 'An däm Tag', so erklärt Jehova, der Herr der Heere, 'wird der Pflock wo amene bliibende Ort iigschlage isch entfernt wärde. Är wird abghaue u falle, u die Lascht woner treit het, wird falle u zerbräche, denn Jehova säuber het gredt.'"Jehova

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaia 21 vo 66

 

Jesaia 21 vo 66

21:1 Es Uusspruch gäge Meereswildnis:

Es chunt wi Stürm wo dür d Süde fäget,

vu d Wildnis her, üs nem Furcht iiflössende Land.

 2 E härti Vision isch mir enthüllt worde:

Der Treulose handlet treulos

un dr Vernichter vrnichtet.

Uf, Ẹlam! Fang mit de Belagerig ah, Mẹdien!

I wirde all dem Seufze wo si verursacht het es End mache.

 3 Drum hani rasendi Schmerze.

Chrämpf hei mi packt

wi binere gebärende Frou.

I bi z ufgwühlt um öppis z ghöre,

z'verstört um öppis z'gseh.

 4 Mir stocket ds Härz, i zittere vor Schreck.

Di Dämmerig, nach dere i mi gsee ha, bringt mi zum Zittere.

 5 Decket dr Tisch u rückt d Sitz zrächt!

Esset u trinkt.

Stöhnd uf, Ihr Fürst, hebed de Schild!

 6 Denn Jehova het zu mir gseit:

"Geh, stell e Wachtpfoschte uuf! Är söll der melde, was er gseht"

 7 Und er het e Chriegswage mit emene Rossgspann gseh,

e Chriegswage mit Esle,

e Chriegswage mit Kamelen.

Är het guet passt, mit grosser Ufmerksamkeit.

 8 Dänn het er usgruefe wienes Löie:

"Uf em Wachtturm, o Jehova, stahni ständig bi Tag,

uf mim Wachtposte bini stationiert Nacht für Nacht.

 9 Seht, was da kommt:

Manne imene Chriegswage mit emene Rossgspann!"

Dernah het er gruefe:

"Sie isch gfalle! Babylon isch gfalle!

All di Götzebilder vo syre Götter het er z Bode gschmetteret!"

10 O my Volk, wo droschen wurde isch,

du, dr Ertrag vo mim Dreschplatz,

i ha äich brichtet, was i vu Johva, däm Herrn dr Heere, däm Gott Israels ghärt ha.

11 Es Usspruch gäge Dụma:

Aus Sẹir rüeft mir öpper zue:

"Wächter, wi schteit's mit der Nacht?

Wächter, wi steits mit der Nacht?"

12 Der Wächter seit:

"Dr Morge chunnt u o d Nacht.

We Der euch wet erkundige, erkundiget euch.

Chunnt wider!"

13 Es Usspruch gäge d Wüeschtebeni:

Im Wald i dr Wüeschtebeni wärdeder übernachte,

ihr Karawane Dẹdans.

14 Bringt em Durschtige Wasser entgäge,

ihr Bewohner vom Land Thema,

bringt em Fliehende Brot.

15 Denn sie sin vor d Schwerter gflohe, vor däm zückte Schwert,

vor däm gschpannte Boge un vor dr Grammheit vum Krieg.

16 Denn Jehova het zu mir gseit: "Innerhalb vomene Jahr, wo vomene Lohnarbeiter, söll di ganz Pracht Kẹdars zu ihrem End cho.

17 Es wärde nume no wenig Böögeschütz unger de Chrieger Kẹdars übrig bliebe, denn Jehova, de Gott Israels het gredt.