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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaia 35 vo 66

 

Jesaia 35 vo 66

35:1 D Wildnis u ds trochne Land wärde juble,

un d Wüeschtebeni wird sich freue un bliebe we dr Safran.

 2 Si wird ganz bestimmt blüeh,

sech fröie u Jubelruef usstosse.

D Herrlichkeit vom Lịbanon wird dir geh,

d Pracht vom Kạrmel und Schạron.

Me wird d Herrlichkeit Jehovas gseh, d Pracht üsem Gott.

 3 Stärkt di schwache Händ

u feschtiget di wacklige Chnü ie.

 4 Seit zu dene wo es ängstlichs Härz hei:

"Seid starch. Fürchte euch nicht.

Gseht! Öie eigete Gott wird mit Rache cho,

mit Vergeltig wird Gott cho.

Är wird cho u euch rette."

 5 Zu dere Zyt wärde d Ouge vo Blinde

un d Ohre vu d Duebe ufdoe.

 6 Zu dere Zyt wird der Lahme springe wi ne Hirschl

u d Zunge vom Stumme wird juble.

Denn i de Wildnis wird Wasser füresprudle

un in dr Wüeschtebeni wäre Bäch fliesse.

 7 Der sunneverbrennti Bode wird sech i ne Schilftiich verwandle

u dr durschtig Bode i Wasserquelle.

Wo d Schakale ghueschtet hei u lageret hei,

wärde grüens Gras, Schilfrohr und Papyrus wachse.

 8 Det wirds e Landstross gäh,

e wäg, gnennt "Wäg der Heiligkeit".

Dä Unreine wird dert nid entlang gah,

sondern nume dä wo für dä Wäg bestimmt isch.

Ke Vernunftlose wird sech dert häre verirre.

 9 Dert wird sech ke Löie befinde

und keis bösartigs wilds Tier wird dert häre cho.

Si wärde dert nid z finge.

Nume d'Zrüggchouft wärde druf ga.

10 Die vom Jehova Erlöschte wärde zruggkehre und juble uf Zion chöme.

Unufhörlichi Fröid wird ihre Chopf schmücke.

Jubel un Fröid wäre bi nene si,

Chummer u Süüfze wärde flieh.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaia 34 vo 66

 

Jesaia 34 vo 66

34:1 Chömet her, ihr Natione zum lose,

u ihres Vouch, passt guet uf!

D Erde u aues druf soll zuelose,

das Land samt sim ganze Ertrag.

 2 Denn Jehovas Empörig richtet sech gäg aui Natione

un si Zorn gege ihr ganze Heer.

Är wird se räschtlos vernichte.

Är wird se der Vernichtung priisgäh.

 3 Ihri Erschlagene wärde higworfe

u dr Liichegschtank wird ufstiige.

D Berge wäre vu ihrem Bluet zerfliesse.

 4 Ds ganze Heer vom Himmel wird verwäse

u dr Himmu wird wiene Buechrolle zämegrollt wärde.

Sis ganze Heer wird welke

wienes vertrocknets Blatt wo vom Wyschtock gheit,

u wi ne verschrumpelti Fige, wo vom Figebaum gheit.

 5 "Denn im Himmel wird mis Schwert tränkt.

Uf Ẹdom wirds abefahre zum Gricht,

uf ds volk woni zur rästlose Vernichtig bestimmt ha.

 6 Jehova het es Schwert, es wird voll Bluet sii.

Es wird voll sy vom Fett,

vom bluet junge Schafböck u geiss,

vom Nierefett vo de Schofböck.

Denn Jehova verastaltet in Bọzra es Opfer,

es grosses Schlachte im Land Ẹdom.

 7 O d Wildstier wärde mit abe gah,

di junge Stiere zäme mit de starche.

Ihres Land wird mit Bluet tränkt

u ihre Stoub mit Fett."

 8 Denn Jehova het e Tag dr Rache,

es Jahr der Vergleutung für den Rechtsfall um Zion.

 9 Sy Bäch wärde in Pech verwandlet

u si Stoub z Schwefel.

Si Land wird wi brennends Päch wärde,

10 das weder bi Nacht no bi Tag glöscht wird.

Dä Rauch wird für immer ufstige.

Vo Generation zu Generation wirds verwüschtet bliibe.

Für immer u ewig wird niemer dürrezieh.

11 Der Pelikan und das Stachelschwein werden es besitze

un Waldohrele un Rabe wäre drin wohne.

Är wird d Messschnur vor Lääri drüber spanne

u es mitem Lot vo de Trostlosigkeit mässe.

12 Keine vo de Edle dert wird als König usgruefe

u aui füehrende Manne wärde zu nüt.

13 I sine Verteidigungstürm wärde Dorne wuchere,

Nessle u dornigs Unkraut i sine Feschtige.

Es wird e Unterschlupf für Schakal wärde,

es Gehege für Strusse.

14 D Wüschetier wärde sech dert mit hüülende Tier träffe

un d Wildziig wird ihrem Gfährte ruefe.

Ja, dert wird sech d Nachtschwalbe niederlah und e Ruehort finde.

15 Dert wird d Pfilschlang nüsse und Eier lege,

se usbrüete u d Brut i ihrem Schatte zämebringe.

Ja, dert wärde sech d Weihe zämetue, jedi mit ihrem Partner.

16 Forscht nach im Buech Jehovas u lest drus vor:

Keis vo dene wird fähle.

Keis vo dene wird ohni Partner si.

Denn us em Muul Jehovas chunnt dr Befähl,

un isch si Geischt, der sie zämmebrocht het.

17 Är isch's, wo für sie ds Los het gworfe,

u sini eigeti Hand het dä für si bestimmte Ort vermässe.

Si wärde ne für aui Zyte bsitze.

Si wärde aui Generatione dört düre wohne.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaia 33 vo 66

 

Jesaia 33 vo 66

33:1 Wehe dir du Vernichter wo nid vernichtet worde isch,

du Betrüger wo nid betroge worde isch!

Wed mit Vernichte fertig bisch wirsch vernichtet.

Wed mit Betrüge fertig bisch wirsch betroge werde.

 2 O Jehova, schenk üs dini Gunst.

Uf di hoffe mer.

Sig üses Armad jede Morge,

ja üsi Rettig ir Not-Zyt.

 3 Bim Lärm vom Tumult fliehend Völker.

Wenn di erhebsch laufed Natione usenand.

 4 So wie sech di unersättleche Heuschrecke sammle, so wird me vo euch Büte sammle.

Wie Heuschreckeschwärmi wird me sech druf stürze.

 5 Jehova wird erhöht werde,

denn na wohnt hoch obe.

Er wird Zion mit Rächt u Gerechtigkeit fülle.

 6 Er verleiht dine Zyte Stabilität.

Rettig, Wiisheit, Erkenntnis u Ehrfurcht vor Jehova i grossem Mass – das isch si Schatz.

 7 Gseht! D Helde schreied uf dr Stross.

D Friedensbote brüele bitte.

 8 D Landstrasse si verloh.

Keine zieht uf de Wäge entlang.

Ära het der Bund broche.

Är het d Städt verachtet.

Er nimmt ke Rücksicht uf de stärbliche Mönsche.

 9 Das Land truret u welkt.

Dä Lịbanon schämt sech, är isch vermoderet.

Schạron isch wi d'Wüschti worde

u Bạschan u Kạrmel schüttle iri Blätter ab.

10 "Jetzt stahni uf", seit Jehova,

"jitz erheb i mi,

iz machi mi gross.

11 Trockes Gras wird i euch zügt und Stopple gebärt ihr.

Eure eigene Geischt wird euch wienes Füür uffrässe.

12 U Völker wärde zu Kalk verbrönnt.

Wi abghoueni Dorne wärde si i Brand gsteckt.

13 Ihr i de Fern, losed was i tue wird!

U Dir ir Nöchi, erkennet mini Macht a!

14 D Sünder in Zion hei Angst.

D Abtrünnige het ds Zittere packt:

'Wär vo üs cha dört läbe, wo es lodernigs Füür brönnt?

Wär vo üs cha unger unuslöschleche Flamme läbe?'

15 Wer der Weg beschtändiger Gerechtigkeit geit,

wer ufrichtig redet,

wer Gwinn ablehnt, der unihrlich un betrügerisch erworbe wird,

wissen Händ eine Bestechung zrugwise statt nachher z griffe,

wer si Ohr vuschliesst, wenn vu Bluetvergiesse de Wort isch,

un wer sini Auge vuschliesst, um nigs Schlechtes z säh,

16 der wird hoch obe wohne.

Felsefeschtige wärde sy sicheri Zueflucht sy,

für sis Brot wird gsorgt werde

u siis Wasservorrat wird nie usgoh."

17 Dini Ouge wärde e König i sire Pracht gseh.

Es wiit entfernts Land wärde si erlicke.

18 Dis Herz wird a de Schrecke zruggdänke:

"Wo isch dr Sekretär?

Wo isch dä wo der Tribut abgwoge het?

Wo isch dä wo d Türm zellt het?"

19 Ds unverschämte Vouch wirsch nüme gseh,

e Volk, wo sy Sprach z frömd isch, um se z verstah,

däm si stammlendi Zunge fürs Unbegrifliche vo sich git.

20 Sieh dir Zion a, d'Stadt, wo üsi Fäscht stattfindet!

Dini Auge wäre Jerusalem als ä ungstörte Wohnort wahrnähmä,

als es zelt wo nid versetzt wird.

Sini Zeltpflöck wird me niemals usezieh

un keines vu sinere Seile wird entzwigrisse wäre.

21 Dert wird Jehova, der Majestätische,

für üs eini vo Flüss, vo breite Kanäl, durzogni Gegend si,

wo ke Flotte vo Galeer entlang fahrt

und ke prächtige Schiff ungerwägs si.

22 Denn Jehova isch euse Richter,

Jehova isch üse Gsetzgäber,

Jehova isch euse König.

Er isch's wo üs rette wird.

23 Dini Touie wärde schlaff abehänke.

Si chöi weder dr Mascht ufrächt halte no ds Segle spanne.

Zu dere Zyt wird Büt i Hüll u Füll verteilt wärde.

Sälbscht d Lahme wärde e Mängi plündere.

24 U ke Bewohner wird sägä: "Ich bi krank".

Äm Volk wo i däm Land wohnt wird sis Vergah verzieh.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaia 32 vo 66

 

Jesaia 32 vo 66

32:1 Gseht! Ein König wird regieren und für Gerechtigkeit sorgen

u Fürschte werde herrsche u für Rächt sorge.

 2 Jede vo dene wird wiene sichere Ort bi Sturm si,

wiene schützende Ort bimene Wolkebruch,

wi Wasserbächi imne wasserlose Land, 

wi de Schatte vomene massive Felse imene trochne Land.

 3 Denn wärde d Ouge vo de Sehende nümme verchläbt si

un d Ohre vu d Herende wäre ufmerksam zuelose.

 4 Das Herz vor Vorteilige wird sech in Erkenntnis vertüüfe

u di stammlendi Zunge wird flüssend u klar rede.

 5 Der Unvernünftig wird nicht mehr als grosszügig bezeichnet werden

und e mönsch ohni grundsätz nid meh aus edel.

 6 Denn de Unvernünftig wird Unsinn rede,

un si Herz wird Schädliches plane,

um Abtrünnigkeit z fördere und eigensinnigi Rede gege Jehova z füehre,

um dr Hungrig leer uszgah zlah

u em Durstige öppis z trinke vorzenthalte.

 7 D Methode vomene Mensch ohni Grundsätz si schlächt.

Är förderet schamloses Verhalte,

um de Schwache mit Lüge zgrunde z richte,

säubscht we dr Arme seit was richtig isch.

 8 Doch der Grosszügig het grosszügigi Absichte

un vu sine grosszügige Bestrebige losst er sich nit abbringe.

 9 "Ihr selbstgfälligä Frouä, steit uf u höret uf mini Stimm!

Dir sorglose Töchter, schänked mire Red Ghör!

10 No guet es Johr u ihres Sorglose wärdet vor Angst zittere,

wöu de d Wylese z End isch, aber ke Truube glehrt worde si.

11 Zitteret, ihr sälbergfällige Froue!

Zitteret vor Angst, dir Sorglose!

Zieht nech us

un bindet äich Sacktuch um d Hüfte.

12 Schlaget nech ad Bruscht

us Trauer um di begehrte Fäudli u dr fruchtbare Wyschtock.

13 Wüu dr Bode vo mim Volk wird mit Dorn und stachligem Gstrüpp bedeckt sy.

Alli Hüüser vo Fröid wärde devo überwucheret,

ja, di fröhlichi Stadt.

14 Denn dr Verteidigungsturm isch verloh worde,

di lärmendi Stadt isch ufgäh worde.

Ọphel u dr Wachtturm sy zunere bliebendi Eid worde,

e Freud für d Wildesel

e Weideplatz für d Herde,

15 bis dr Geischt us dr Höchi uf üs usgosse wird

u sech d Wildnis i ne Obstgarte verwandlet

u me dr Obstgarte aus Waud betrachtet.

16 De wird ir Wildniss ds Rächt dehei si

un im Obstgarte wird Gerechtigkeit wohne.

17 Die Folg wahrer Gerechtigkeit wird Friede si

un des Ergäbnis wore Grechtigkeit duurhafti Rueh un bliebendi Sicherheit.

18 Mis Volk wird amene friedliche Ufenthaltsort läbe,

i sichere Wohnige u a ungstörte Ruehorte.

19 Doch der Haagel wird der Wald einbene

u d Stadt wird em Erdbode gliichgmacht.

20 Glücklech syder, wo dir aune Gwässer Same sät,

die ihre der Stier u der Esel losschickt."