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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Lukas 21 vo 24

 

Lukas 21 vo 24

21:1 Wo Jesus itz ufblickt het, het är gseh, wie di Riche ihri Gabe i d Schatzchäschte iigwarfe.

2 De het är beobachtet, wi ne bedürftigi Witwe zwöi chlini Münze vo ganz gringem Wärt iigwarfe,

3 und er het gseit "Ich versichere euch, dass die arme Witwe meh iigworfe het als alli andere.

 4 Wills alli hend us ihrem Überfluss use Gabe igworfe. Sie degäge het us ihrem Armuet use alles igworfe, was sie zum Läbe het gha."

5 Als später einigi über e Tempel sprache, wi er mit schöne Stei u Weihgschänkli gschmückt isch gsy,

6 hetter gseit: "Es wärde Täg cho, da wird vo däm waser hie gseh, ke einzige Schtei ufem angere blibe. Alles wird zerstört."

7 Druf hei si ne gfragt: "Lehrer, wenn wird das de passiere, u a welem Zeiche wird me erkenne we's so wit isch?"

8 Er git zantwort: "Passet uf, dass ihr nit tüüscht werded. Denn vieli wäre unda minem Name ufträte un sage: 'Ich bin'', und: 'Die Zyt isch nooch."Louft ne nid noche.

9 U we Der vo chriege u unrueh höret de verschreckt nid. Wüu das aues zersch muess passiere, aber ds Änd chunnt no nid sofort."

10 Wyter het er zu ihne gseit: "Es Volk wird sech gäg ds andere erhebe und es Landa gäge ds andere.

11 Es wird grossi Erdbebe gäh und ire Gegend nach dr andere Läbensmittelknappheit und Süüche. O wird's erschreckendi Ablick gee u vom Himmel us grossi Zeiche.

12 Doch bevor das alles passiert, wird me gege euch vorgah und euch verfolge, indem me euch vor Synagoge und i Gfängnis bringt. Wäge mim Name wird me Nech vor Könige u Statthalter stelle.

13 Das wird derzue füehre das ihr als Züg für mich uftretet.

14 Nähme äich in äirem Herze fescht vor, nit im Vorus izbringe, we ihr äich vuteidige den,

15 Denn i wär äich Wort un Wisheit ge, gege de alli äiri Gegner zsämme nit akumme, un däne sie nit widaspräche kenne.

16 Üsserdem wäre ihr sogar vu äire Eltere, Gschwüsterte, Vuwandte un Fründe üsgliferet wäre, un ma wird ä baar vu äich umbringe,

17 u aui mönsche wärde euch wäg mim name hasse.

18 Doch Öich wird nid mal es Haar krümt.

19 Düre, dass Ihr usharrt, wärde ihr euches Läbe rette.

20 Doch we dir Jerusalem vo Heere umlageret gseh de siter übr im Klarä das d Zerstörig vor Stadt nöch isch.

21 De söue die wo i Judạ̈a si, föh i d'Bärge flüge wo ir Stadt söue usegah u die ufm Land söue nid inegah,

22 denn das isch e zit wo für grächtigkeit gsorgt wird damit sech aues erfüllt wo i de schrifte steit.

23 Wehe d Schwangere un de stillende Muetter in däne Däg! Denn grossi Not wird iba des Landa kumme un Zorn iba des Volk.

24 Si werde dür ds Schwert umkumme und aus Gfangene i aui Länder verschleppt wärde, und Jerusalem wird vo de andere Völker vertrete, bis die festgleiti Ziite vo de andere Völker abgloffe si.

25 O wird's Zeiche a Sunne, Mond u Stärne gä u uf der Ärde Angst u Schrecke unger de Völker, wüu si wäge däm tosende Meer u sire Brandig weder us no es wüsse.

26 D Mensche wärde ohnmächtig wärde vor Angscht u Erwartig däm, was uf die bewohnti Erde zuechunnt, denn d Chraft vom Himmu wärde verschütteret.

27 Denn wärde si dr Mönschensohn mit Macht und grosse Herrlichkeit ire Wulke gseh.

28 Doch we das aues afaat, de richte üch uf u hebet dr Chopf, denn eui Befreiig isch nooch."

29 Aaschlüssend het är e Vergliich bracht: "Achtet auf den Figenbaum und alli andere Bäum.

30 Wenn se usschlage gsehsch säuber u wüsse das itz dr Summer nooch isch.

31 So erkennt o Dir we Dir die Züüg gscheh gseht, dass Gottes Königrich nooch isch.

32 Ig versichere euch: Diä Generation wird uf kein Fall vergah, bis alles passiert.

33 Himmel und Erde werde vergah, aber mini Wort werde uf kein Fall vergah.

34 Passet aber uf euch uf, demit eues Herz niemols dür z vil Ässe u z vil Trinke u d Sorge vom Läbe schwer belade wird u dä Tag plötzlich, imne Ougeblick, über euch chunt

35 wi ne Schlinge. Denn er wird über alli cho, wo uf der ganze Erdoberflächi wohned.

36 Blibt auso wach u fleit drbi ständig damit dirs schafft, auem wo mues gscheh, z entcho u vorm Mönschensohn ds stah."

37 Tagsüber het Jesus im Tempel glehrt, aber Nachts isch er use gange u het uf em sogenannte Ölberg übernacht.

38 Das ganze Volk isch immer scho früehmorgens zum Tempel gange zum ne lose.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Lukas 20 vo 24

 

Lukas 20 vo 24

20:1 A eim vo de Täg, won er ds Volk im Tempel glehrt het u di guet Botschaft bekannt gmacht het, sy d Oberprieschter u d Schriftglehrt mit de Älteschte

2 und hei wöue wüsse: "Säg üs, mit welem Rächt du das alles tuesch. Wär het di drzue berechtigt?"

3 Er het erwderet: "Ich ha o e Frag an euch. Seit mir:

4 Isch di Tuufe gsi wo Johạnnnes duregfüehrt het, vom Himmel oder vo Mönsche"

5 Drufabe hei si gmeinsam gfougt: "Wenn wir sagen: 'Vom Himmel', wird er frage: 'Warum heit Der ne de nid gloubt?'

6 U wemer säge: 'Vo Mönsche' wärde üs aui Lüt steinige, denn si si überzügt, dass dr Johạnes es Prophet isch gsy.'

7 Drum hei si gantwortet, si wüsse nid wohär si schtammt,

8 woruf Jesus erwideret het: "Denn säg i Nech o nid, mit welem Rächt i das aues due."

9 Är het itz e Vergliich brocht u het zu de Lüt gseit: "E Maa het e Wybärg pflanzt, het ne a Wybuure verpacht u het für lengeri Zyt ewäg räischtet.

10 Wo's a der Zyt isch gsy, het är e Sklave zu de Wybuure gschickt um sech vo ihne e Teil vo de Truubenerte z'gäh. Aber d Wybuure hei ne verprüglet und ne mit leere Händ wäggschickt.

11 Der Bsitzer het jedoch e wyteri Sklave anegschickt. O ne verprüglet u se demüetetiget u hei ne mit leere Häng wäggschickt.

12 Är het de no e dritte gschickt, u o ihn hei se verwundet und hei ne usewerfe.

13 Drufhin het dr Wybergbesitzer gseit: 'Was sölli nur mache? I wirde mi Sohn schicke, mi gliebte Sohn. Vor ihm werde si wohl Respekt ha.'

14 Sobald d Wybuure ihn hei gseh, hei si überleit und hei zuenang gseit: 'Das isch der Erbe. Los, mir bringe ihn um, damit's Erbe üs ghört!'

15 Da werfe si ne us em Wybärg u heit ne umbringe. Was wird der Wybergbesitzer äch mit ne mache?

16 Er wird cho und die Wybuure töte und de Wybärg andere gä." Wo d Lüt das hei ghöre hei hei gseit: "Das darf nie gscheh!"

17 Doch är het si diräkt aagluegt u het gfragt: "Was bedütet de das wo i de Schrifte steit: 'Der Schtei, wo d Boulüt verworfe hei, dä isch zum Houpteckschtei worde'?

18 Jede wo uf dä Schtei fallt wird zerschmetteret. Und uf wen dä Schtei fallt dä zermal er."

19 Die Schriftgelehrti und Oberprieschter hei ne wöue i der gliiche Stund z fasse becho, wüu si gmerkt hei, dass är mit däm Vergliich uf si aspielt het. Aber si hei ds Volk fürchtet.

20 nachdem si ne genau beobachtet hei, hei si heimlich Manne zahlt und hei si zu ihm gschickt. Si söttet sech aus grächt usgeh damit si ihm mit sine eigete Wort e Fau stelle und ihn denn der Regierig usliefere und der Grichtsbarkeit vom Statthalter chönnte übergäh.

21 Die Manne hei nä gfragt: "Lehrer, mir wüsse: Was du seisch und lehrsch, isch richtig, und du bisch nid Parteiisch, sondern lehrsch wahrheitsgetreu, wie me nach em Wille Gottes söll läbe.

22 Isch es richtig dass mir dä Cäsar Stüüre zahle, oder nid?"

23 Doch är het ihri Lischt düregluegt u het erwideret:

24 "Zeigt mir ein denạr. Wessen Bild und Aufschrift ist darauf?" "Cäsars", hei si gantwortet,

25 wo er gseit het: "Denn gebed uf all Fäll Cäsar zrugg, was de Cäsar ghört, und Gott, was Gott ghört."

26 Es het ne also nid glanget, ihm mit sine eigete Wort vor de Lüt e Fall z stelle, sondern si hei gstunke über sini Antwort u schwiege.

27 Doch denn sy einigi cho Sadduzạ̈er, wo ja bhoupte es gäb ke Uferstehig, und hei ne gfragt:

28 "Lehrer, Moses het für üs ufgschribe: "Wenn e Maa stirbt und e Frou ohni Ching hinterloht, de söll sy Brüeder d Witwe hürate, um ne nachchöme z'sichere.'

29 Het einisch siebä Brüeder gäh. Der erscht hüratet, isch aber chinderlos gstorbe.

30 Auso het der zwöit gno

31 u när dä dritt sä zur Frou, ja sogar aui sibe hei si ghürate, doch aui sibe chinderlos.

32 Schliesslech isch o d Frou gstorbe.

33 Wisse Frou wird si itz bir Uferstehig wärde? Es si ja aui siebe gsi mit ihre verhüratet."

34 Jesus het zu ihne gseit: "Die Chind vo däm Weltsystem hürote und werde verhürotet,

35 aber die wo für würdig befunde worde si, dass ihne däm wäutsystem und d uferstehig vo de tote zueteil wird, hürate nid und wärde nid verhürotet.

36 Si chöi o nümme stärbe, denn si si wie d Ängel und wüu si Chinder der Uuferstehig si, si si Gottes Ching.

37 Aber das die Tote uferweckt wärde, het scho Moses i dem Bricht übere Dornbusch dütlech gmacht, wenn är Jehova 'de Gott Abrahams, de Gott Isaaks u de Gott Jakobs' nennt.

38 Er isch nid ä Gott vo de Tote, sondern der Läbige, wüu für ihn läbe si aui."

39 Druf erwideret einigi vo de Schrift¬gelehrte: "Lehrer, du hesch guet gredet."

40 Si hei sech nämlech nümme traut, ihm o nume e einzigi Frag zsteue.

41 Er aber het si gfragt: "Wie chunnts, dass me seit, dr Christus seg David Sohn?

42 David seit doch selber im Buech vode Psalme: 'Jehova het zu mim Herrn gseit: "Setz di a mini rächti Siite,

43 bis i dini Find aus Schemel für dini Füess hange."'

44 David nennt ne also Herr. Wieso isch er denn si Sohn?"

45 Vor d Ohre alli het Jesus denn zu sine Jünger gseit:

46 "Nähmet euch vor d Schrift¬gelehrte i Acht, wo gärn i lange Gwänder umeloufe und es liebe, uf de Marktplätz bsunders grüesst z wärde, wo di vordere Sitz i de Synagoge u di bescht Plätz wei bir Znacht,

47 d Witwe um ihre Bsitz bringe u langi Gäbet rede um sech wichtig z mache. Si wärde es härters Urteil bercho."

 

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Lukas 19 vo 24

 

Lukas 19 vo 24

19:1 Denn isch er uf Jẹricho cho und isch dur d Stadt gange.

2 Het dert e riiche Oberstüürinähmer namens geh Zachạ̈us.

3 Är het unbedingt wöue gseh wär dä Jesus gsi isch. Doch wäg de vile Lüt ihm das nid glanget, är isch nämlech chli chli gsy.

4 Drum isch er es Stück voruus gloffe und het ufen Mulbeerfeigebaum zum ne gseh, denn Jesus sött det verbiecho.

5 Wo Jesus d Stell erreicht het, het er zu ihm ufe gluegt u gseit "Zachạ̈us, chum schnäll abe, denn i wirde hüt Gast i dim Huus sy.

6 Sofort het gletteret Zachạ̈us abe u het ne vou Fröid aus Gast ufgnoo.

7 Alli, wo das beobachtet hei, beschwärtet sech: "Er isch im Huus vomene Sünder z Gast!"

8 Doch Zachạ̈us isch ufgstande u het zum Herrn gseit: "D Helfti vo mym Bsitz giben i der Arme u aues woni vo irgendöperem erpresst ha, het i vierfach erschtattet."

9 Da het Jesus gseit: "Hütt isch Rettig über das Huus cho, wül au en Bueb Abrahams isch.

10 Denn dr Mönschensohn isch cho zum sueche u rette was verlore isch."

11 Da sich Jesus ir nöchi vo Jerusalem befunde het und si gmeint hei Gottes Königrich würd sich auwäg zeige, het er ä witere Vergliich brocht:

12 "E Maa vo vornehmer Herkunft tuet i es fernes Land zum sech d Königsmacht z sicherere u de zrüggchere.

13 Är het zehn syre Sklave ruefe, het ne 10 Min gä u het si beuftragt: 'Macht dermit Gschäft, bis i chume.'

14 D Bürger vo sym Land hei ne jedoch hasse und hei e Abordnig hinger ihm här gschickt, wo söu säge: 'Mir wei dä Maa nid aus üse König ha!'

15 Wo är sich d Königsmacht gsicheret het u schliesslech zrüggkehrt het, het är d Sklave gheisse, won är ds Gäud het gä zum usefinde was si erwirtschaftet hei.

16 Dr erscht isch vorgange u het gseit: 'Herr, dini Mine het 10 Min ibrocht.'

17 Dr Herr het ne lobt: 'Guet gmacht, du guete Sklave! Du hesch di ire sehr chline Sach als treu erwiese, drum söttsch der Herr über zäh Städt si.'

18 Denn isch dr zwöit cho u het brichtet: 'Herr, dini Mine het 5 Min ibrocht.'

19 Ou ihm hetter sicher zu: 'Du sollst Herr über füf Städt sein.'

20 Doch de isch e angere cho u het gseit: 'Herr, hie isch dini Mine. I ha si im ne Tuech versteckt ghaute.

21 Denn ig ha Angst vor dir gha wüu du sone strenge Mönsch bisch. Du nimmsch dr, was nid hingerleit hesch, u ernscht was nid gsät hesch.'

22 Der Herr erwideret: 'Du böse Sklave, i verurteile di ufgrund vo dinere eigete Wort! Du hesch auso gwüsst dasi e strenge mönsch bi u nime wasi nid hingerleit ha, u ernte wasi nid gseit ha?

23 Warum hesch mis gäud de nid ufd bank brocht? De hätis wobi cho bi zinse abghobe.'

24 Druf het er zu dene gseit wo debiistande hei: 'Nähmt ihm d Mine weg, u gebed si dem wo d 10 Min het.'

25 Si entgägnet: 'Herr, er het doch scho 10 Min!' –

26 'Ich säg euch: Jede wo het wird meh übercho. Aber wer nid het, däm wird säuber ds woner het wäggno wärde.

27 U jitz bringt mini Findä här wo mi nid hei wöue aus König ha, u richtet se vor mine Ouge häre.'"

28 Nochdem er das gseit het, het er si Wäg nach Jerusalem ufe furtgsetzt.

29 U won er i d Nööchi vo Betphạge u Bethạnie am sogenannte Ölberg isch cho, het er zwöi Jünger beuftragt:

30 "Goht i ds Dorf, wo me vo hie us gseht. Sobald dr inechömet, wärdeder e junge Esel abunde finde, wo no nie öpper ghocket het. Bindet ne los u bringt ne här.

31 We aber öpper fragt, werum er ne losbindet, de seit: 'Der Herr bruucht ihn.''

32 Die Beoupträg hei sech ufe Wäg gmacht u hei aues so vorgfunge, wi ärs ne gseit het.

33 Doch wo si grad derby sy gsy, ds Tier loszbinde, hei d Bsitzer gfragt: "Warum bindet Der der jung Esel los?"

34 Si hei antwortet: "Der Herr brucht ihn."

35 De hei si dr Esel zu Jesus gfüehrt, schtiege ihri Obergewänder uf ds Tier und hei Jesus ufstiege.

36 Während er d Stross entlangritt, hei d Lüt ihri Obergewänder vor ihm ufem Bode us breitet.

37 Won er sech der Strooss nöcher het, wo der Ölberg abeführt het, het unger de zahllose Jinger Fröid usbrocht u si priese Gott mit luter Stimm wäg all dene mächtige Tate, wo si hei gseh.

38 Si rüefe: "Gesägnet isch dä, wo aus König im Name Jehovas chunt! Friede im Himmel u Herrlichkeit obe i de Höchi!"

39 Doch einigi Pharisäer us dr Mängi protestiert hei: "Lehrer, wis dini Jünger i ihri Schranke!"

40 Er het aber erwideret: "I säg euch: We si schtumm bliebe würde d Stei schreie."

41 Won är sech der Stadt nöcher het u si het gseh, het är überse glängt

42 und het gseit: "Wenn du, ja du, a däm Tag das erkennt hättsch was mit Friede ztue het … aber jetzt isch es vor dine Ouge verborge worde.

43 Denn es wärde Däg iba di kumme, do wärde dini Feind e Belagerigsring us Spitzpfähle um di ume zie, di umzingle u vo allne Siite iischliesse.

44 Si wärde di u d Ching i dire Mitti z Bode schmettere u ke Stei uf em angere lah, wüu du die Zyt vo dire Beguetachtig nid erkennt hesch."

45 De isch är i Tempel gange u het agfange d Händler vertribe.

46 Är het gseit: "In den Schriften steht: 'Mis Hus wird es Gebetshuus si', aber ihr heit's zu nere Räuberhöhli gmacht."

47 Är het wyter täglech im Tempel glehrt. Doch d Oberprieschter u di füehrende Manne vom Volk hei nach ere Möglechkeit gsuecht, ihn umzbringe,

48 hei aber ke Mittu u Wääg derzue gfunge, wöu das ganze Vouch ständig a sine Lippe anegange isch.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Lukas 18 vo 24

 

Lukas 18 vo 24

18:1 Dänn het är veraschaulicht, warum's so wichtig isch, immer z'bätte und nie ufzgäh.

2 Er het gseit: "Inere Stadt hets e Richter gäh, wo kei Gottesfurcht und kei Respekt vor Mensche het gha.

3 E Witwe us der gliche Stadt isch immer wider zu Richter gange u het gseit: 'Verhilf mir zu mym Rächt i däm Striit mit mym Prozessgägner!'

4 E Zyt lang het er nid welle druf igah, doch denn het er sich gseit: 'I ha zwar ke Gottesfurcht u ke Respekt vor Mönsche,

5 aber wüu di Witwe mir ständig z Läbe schwär macht wirdi ihre zu ihrem Rächt verhälfe, damits nid duurend chunnt und mir mit ihrem Forderig zuesetzt.'"

6 Der Herr füegt hinzue: "Hört, was der Richter, obwohl är ungrächt gsy isch, gseit het!

7 Wird Gott also nid si Userwählte, wo Tag und Nacht zu ihm schreie, ganz bestimmt zu ihrem Recht verhelfe, während er glichzitig geduldig mit ihne isch?

8 Ig säge euch: Är wird ihne schleunigst zu ihrem Rächt verhälfe. Doch wird dr Mönschsohn, we är chunnt, würklech sone Gloube uf dr Ärde finge?"

9 Er wandt sich aba au ä baar, de sich uf ihri eigene Grechtigkeit vulosse un in ihre Auge anderi nigs wert war, un bricht folgende Verglich:

10 "Zwöi Manne sy zum Tempel ufe ga bätte – dä eint isch es Pharisäer gsi u dr anger e Stüürinähmer.

11 Der Pharisäer isch da gstande u bätte bi sich: 'O Gott, i danke dir, dass i nid wi aui angere bi – Erprässer, Ungerecht, Ehebrächer – u scho gar nid wie dä Stüürinähmer.

12 Ig faste zwöi mau i dr Wuche u gibe es Zähtel vo auem woni erwerbe.'

13 Der Schtürinähmer dergäge, wo inere Entfernig isch gstande, het sech nid mau trout, zum Himmel luege, sondern het sech immer wider a d Bruscht gschlage u gseit: 'O Gott, ha mit mir, e Sünder, Erbarme.‘

14 Ig säge euch: Wo dä Maa wider hei isch, het är sich aus grächter erwisene aus dr Pharisäer. Wüu jede wo sech säuber erhöht wird erniedrigt, aber wer sech säuber erniedrigt, wird erhöht."

15 Etze hei d'Lüt o iri chline Ching zu Jesus bracht, damit er se berüert het, aber wo d'Jünger das gseh hei, hei si agfange abzwiise.

16 Doch Jesus het di cheibe Chind zu sich gruefe und het gseit: "Lönd d Chind zu mir cho! Hinderet se nid dra denn Gottes Königrich ghört söttigi Mensche.

17 Ig versichere euch: Wär Gottes Königrich nid wies Chind wöukomme heisst, wird uf ke Fall dert inecho."

18 E Vorsteher het vo ihm wöue wüsse: "Guete Lehrer, was mues ig mache um ewigs Läbe z erbe?"

19 Jesus entgägnet: "Warum nennsch mi guet? Niemer isch guet usser eim: Gott.

20 Du kennsch d Gebot: 'Brich nid d Ehe', 'Morde nid', 'Stiehl nid', 'Mach ke falschi Zügeussag', 'Ehre di Vater und dini Muetter'.

21 Dr Maa het gseit: "An all das hani mi vo Jugend a ghebt."

22 Wo Jesus das ghört het, het är gseit: "Es fählt dir no: Verchouf alles was du hesch, u gib dr Erlös dr Arme und du wirsch e Schatz im Himmel ha. U chum, folg mer noche!"

23 Wo der Maa das ghört het, isch är tüftruurig worde wüu är isch huere rich gsy.

24 Jesus het ihn agluegt und gseit: "Wie schwirig wird's für die sy, wo Geld hei, in Gottes Königrich z glange!

25 Es isch tatsächlech liechter fürnes Kamel, dür z Öhr ä Nähnadu z gah aus fürnes Riiche z Gottes Königrich z cho."

26 D Zuehörer hei gfragt: "Wär cha de no grettet wärde?"

27 "Was für Mensche unmöglich isch, isch für Gott möglich", het er gseit,

28 het dr Petrus gmeint: "Lueg mau, mir hei alles ufgäh wo mir hei, u si dir gfougt."

29 Är het erwideret: "Ich versichere euch: Niemer het wäg Gottes Königrich Huus oder Frau oder Brüeder oder Eltere oder Chind verloh,

30 wo nid i dere Zyt es viufachs überchunnt und im kommende Wäutsystem ewigs Läbe."

31 Dann het er de Zwölf bisyte gno und het zue nene gsait: "Mir gö ufe nach Jerusalem, un alles, was durch d Prophete iba d Menschensohn gschribe worde isch, wird sich erfülle.

32 Zum Bispiel wird me ihn Mönsch vo anderne Völker übergäh, me wird ihn verspotte, entwürdigend behandle und aspucke.

33 Und nachdem me ne uspiutscht het, wird me ne umbringe, aber am dritte Tag wird er uferstah."

34 Si begriffe allerdings nid, was das aues bedütet het, denn dr Sinn vo däm Wort isch ihne verborge gsi. Si hei ds Gseit nid verstande.

35 Wo sech Jesus itz Jẹricho nöcher het, isch e Blinder am Strosserand gsässe u het bettlet.

36 Er het e Menschemengi ghört verbiete u het welle wüsse was da los isch gsi.

37 Me het ihm teilt: "Jesus, der Nazarẹner, geit grad verbi".

38 Da het er luut gruefe: "Jesus, Sohn David, heb Erbarme mit mir!"

39 Die Lüt vorne hei nä ärgerlech ufforderet, still z si, aber är het nume no lüter gschrebe: "Sohn David, heb Erbarme mit mir!"

40 Do bliebt Jesus schtoh un het d Ma holen lo. Wo de Blinde bi nem war, het Jesus nen gfrogt:

41 "Was möchtisch du? Was söll i für di mache?", woruf er bat: "Herr, ich möcht wieder gseh".

42 Jesus het zu ihm gseit: "Du sollsch wieder sehen können. Di Glaube het di gsund gmacht.

43 Im gliiche Momänt het är sy Sehkraft zrugg übercho. Är het ihm gfolgt und het Gott verherrlicht. O aui Lüt, wo das beobachtet hei, priese Gott.