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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Lukas 7 vo 24

 

Lukas 7 vo 24

7:1 Woner mit dem waser de Lüt het wöue säge, fertig isch är uf Kapẹrnaum gange.

2 Es Offizier het e Sklave gha woner sehr annegange isch, wo jetzt aber schwer chrank isch gsi u im Stärbe isch gläge.

3 Wo er vom Jesus ghört het, het er einigi Älteschte vo de Jude zu ihm mit der Bitte gschickt, z'cho und sine Sklave gsund z'mache.

4 Si si auso zu Jesus gange u bite ne idringlech: "Er isch es wert, dass du ihm sini Bitte erfüllsch,

5 denn är liebt üses Volk u het sogar üsi Synagoge boue."

6 Da het sech Jesus mit ne uf e Wäg gmacht. I einere Entfernig vo däm Huus si ihm Fründe vom Offizier entgägecho. Si sötte ihm usrichte: "Herr, mach dr ke Umständ, denn i bi's nid wert dass du unger mis Dach chunnsch.

7 Drum han i mi au nid für würdig ghalte, zu dir zcho. Aber es Wort vo Dir gnüegt u mi Diener isch gsund.

8 Denn o i understah höherem Befähl u ha Soldate unger mir, u wenn i zu eim vo dene säge: 'Göh!', de geit er. U befähl i eim angere: 'Chum!', de chunt er. Und wenni mim Sklave säge: 'Tu das!', de duet er's."

9 Wo Jesus das ghört het, het er über ihn gstunne, het sich umegmacht u het zu de viele Lüt gseit, wo ihm gfolgt hei: "Ich sag äich: Nid mau z Israel ha i sone starche Gloube entdeckt."

10 Wo d Überbringer vo dr Nachricht i ds Huus zrügg cho si hei hei si gseh das dr Sklave gsund isch gsi.

11 Churz danach isch Jesus ungerwägs zunere Stadt namens Nạin gsi. Sy Jünger und e grossi Mönsche zoge mit ihm.

12 Woner sich am Stadtor nöcher het, isch grad e Toter useghaue, dr einzig Sohn vo sinere Mueter, wo no drzue e Witwe isch gsy. E beachtlechi Mängi us dr Stadt het si begleitet.

13 Wo der Herr si entdeckt het, het är töifs Mitgfühl g'mpfunde u het zu ihre gseit: "Hör uf brüele."

14 Druf isch är nöcher cho, het d Bahre u d Träger blybe schtah. Är befahl: "Junge Maa, i säg dir: Stah uf!"

15 Do het sich dr Doti ufgsetzt u het agfange rede, u Jesus het nen sinere Muetter zrügg gä.

16 Alli sin vu Angscht ergriffe worde, verherrlicht Gott un sage: "En grosse Prophet ist unger uns aufgetreten", un: "Gott het sinem Volk Beachtig gschenkt."

17 Was er gmacht het, het sich i ganz Judạ̈a gredt und i de ganze Gegend ume.

18 Johạnes erfahre vo sine Jünger, was alles gschehe isch.

19 Da het Johạnes zwöi vo syne Jünger zu sech gruefe u het se zum Herrn gschickt mit dr Frag: "Bisch du dä wo söu cho oder söue mer no ufen angere warte?"

20 Bi Jesus aacho, hei d Männer gseit: "Johạnnnes der Täufer het üs zu dir gschickt. Mir söue di froge: 'Bisch du dä wo söu cho oder söue mer no ufen angere warte?'"

21 Jesus het zu däm Zytpunkt vil vo Krankheite u schwäre Lyde gheilt, het bösi Geischter uusrübe u het viune Blinde s Ougeliecht gschänkt.

22 Er het zur Antwort geh: "Goht und verzellt Johạnnes was dir gseh hei und ghört: Blindi chöi jetz gseh, Lahme chöi loufe, Ussätzigi si wider gsund, Ghörlos chöi lose, Toti wärde uferweckt u di Arme erfahre vor guete Botschaft.

23 Glücklich isch, wär nid a mir Astoss nimmt."

24 Wo d Bote, wo Johạnnes gschickt het, wägg si, isch jesus uf Johạnnes cho u het zur Mönsche gseit: "Was heit der ghofft wo der id Wildnis si gange? Es Schilfrohr wo vom Wind hin u her bewegt wird?

25 Was wönd ihr det drusse xeh? E Maa in edle Gwänder? Lüt wo Kostbari Gwänder trage und im Luxus läbe findet me in mögliche Hüser.

26 Was wen ihr also gsee wo ihr losgange sind? E Prophete? Ja, und i säge euch: Ihr heit sogar no viu meh aus e Prophete gseh.

27 Är isch's, wo's i de Schrifte heisst: 'Ich schick dr mi Bote vorus. Er wird dr Wäg vor dir vorbereite.' 28 I säg nech: Unger de Mönsche gits ke Grössi aus Johạnes. U doch isch öpper wo in Gottes Königrich e gringi Stellig het, grösser aus er."

29 (Wo alli Lüt u d Stüreinhmer das ghört hei, hei si Gott für grächt erklärt, wöu si si vo Johạnnnes touft worde.

30 Doch d Pharisäer und d Gsetzesexperte hend nid de Rata beachtet, wo Gott ihne gäh het,y denn sie sind nid vo ihm tauft worde.)

31 "Mit wäm sölli also d Mensche vo dere Generation vergliche? Wem sinds ähnlich?

32 Si si wine Ching wo ufemene Marktplatz sitze u sech gägesiitig zrüäfe: 'Mir hei für euch Flöte gspiut, aber dir heit nid wöue tanze. Mir hei Trauerlieder gsunge, aber dir heit nid gränne.'

33 Ähnlech bi Johạnnnes em Täufer: Är isch cho, het kes Brot gässe u ke Wy trunke, u dir seit: 'Er isch vomene Dạ̈mon bsesse.'

34 Der Mönschensohn isch cho u het gässe u trunke, u dir seit: 'Gseht nech dä a! Dä frisst u cha vom Wy nid gnue becho u isch mit Stüürinähmer u Sünder befründet!'

35 Wi o immer: Wiisheit zeigt sech a ihrne Ergäbnis."

36 Jesus isch wiederholt vu nem Pharisäer zum Ässä iglade worde. Schliesslich isch er zu ihm hei gange u het sich zum Tisch gleit.

37 Als e Frou, wo me ir Stadt als Sünderin het chönne, het erfuehre, dass er bi däm Pharisäer iiglade isch, het si es Alabastergfäss mit duftendem Öl bracht.

38 Sie schtiegt hinter nen, hiilt zue sinene Fess, bnetzt sie mit ihre Träne un tröchne sie mit ihre Hoor ab. Ou het si sy Füess zärtlich küsst und het ds duftende Öl drüber gossä.

39 Der Pharisäer wo ihn yglade het, het das gseh u sich gseit: "We dä Maa würklech ä Prophet wär, de wüsst är, wär oder was für ne Frou ihn da berüehrt, dass sie ä Sünderin isch."

40 Jesus het druf reagiert mit de Wort: "Sịmon, i ha dr öppis z säge." – "Sag es, Lehrer."

41 "Zwöi Manne hei bimne Gäudverleiher Schulde gha. Dr eint het ihm 500 Däạre u dr anger 50 gschuld.

42 Da si nüt hei gha um ihri Schulde zrügzahle, het er se groszügig erloffe. Welle vo de beide wird ne wohl meh liebe?"

43 Sịmon het antwortet: "Ich nimme a dä wo er meh erlese het", wo Jesus gseit het: "Du hesch richtig gurteilt."

44 Denn het är sich der Frou zuegwandt u het zu Sịmon gseit: "Gsehsch du die Frou? I bi i dis Huus cho, aber du hesch mer kei Wasser für mini Füess gä. Doch die Frou het mini Füess mit ihrne Träne bruucht und mit ihrne Hoor abtrocknet.

45 Du hesch mer ke Chuss gäh, aber die Frou het, sit i inecho bi nid ufghört mini Füess zärtlich z'chüsse.

46 Du hesch kes Öl uf min Chopf gosse, aber die Frou het duftends Öl uf mini Füess gosse.

47 Drum säg i dir: Ihri Sünde – u si het viu Sünde begange – si vrgäh, wüu si het viu Liebi zeigt. Doch wäm wenig vergege wird, dä liebt wenig."

48 Denn het er zu ihre gseit: "Dini Sinne sind vergäh."

49 Da hei die angere am Tisch zunenang gmeint: "Wer isch dä Maa, dass er sogar Sünde vergit?"

50 Doch är het zu der Frou gseit: "Dis Glaube het di grettet. Gang uf Friede."

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Lukas 6 vo 24

 

Lukas 6 vo 24

6:1 Amene Sabbat isch är dür d Getreidefälder gange, und sini Jünger risse sech Ähre ab, zerribe si mit de Händ zrügg und ässe d Körner.

2 Da hei einigi Pharisäer gseit: "Warum tüend ihr öppis wo am Sabbat verbote isch?"

3 Jesus erwideret: "Hend ihr nie glese, was David gmacht het, woner und sini Manne Hunger gha hend?

4 Wie er is Hus Gottes gange isch u di drbraachte Brot übercho het u we er se gässe het u o sinne Manne öppis dervo gäh het, obwohl das usser de Prieschter niemer döf?“

5 Denne het er zu ihne gseit: "Der Menschensohn ist der Herr über den Sabbat."

6 Amene andere Sabbat ischer id Synagoge gange u het afa lehre. Dert isch e Maa gsi, wo di rächti Hand verkümmeret isch gsy.

7 Die Schriftglehrti und d Pharisäer händ nun genau beobachtet ob Jesus am Sabbat wörd heilä, well sie e Grund gsuecht händ ihn azklage.

8 Er aba het ihri Iberlegige erkennt un het drum zum Maa mit dr verkümmere Hand gsait: "Stehn uf un stell di in d Mitti." Wo sich der Maa dert häregstellt het,

9 het Jesus zue nene gseit: "Ich frage euch: Was isch am Sabbat erlaubt? Guets ztue oder Schade azrichte? Es Läbe z rette oder uszlösche?"

10 Nochdem er alli i de Rundi agluegt het, het er zum Maa gseit: "Streck dini Hand us!" Das het er gmacht und d Hand isch wiederhergstellt worde.

11 Da het sie wahnsinnigi Wuet packt und sie beriete mitenand was sie gäge Jesus chönte unternäh.

12 Eins Dag isch er uf e Bärg gschtiege, um z bäte, u het di ganz Nacht im Gebet zu Gott vrbrocht.

13 Wo s de Tag isch worde, het är sini Jünger zu sich gruefe u het us ihne zwölf usgwählt, won är o als Aposchtel bezeichnet het:

14 Sịmon, won er o der Petrus gheisse het, u der Andreas, sy Brüeder, Jakobus, Johạnes, Philịppus, Bartholomạ̈us, 15 Matthạ̈us, Thomas, Jakobus, der Sohn vo Alphạ̈us, Sịmon, gnennt "Der Eiferer",

16 Judas, dr Sohn vom Jakobus, u Judas Iskạriot, wo zum Verräter worde isch.

17 Er isch denn mit ihne abegange und isch zure ebene Stell cho, wo sich vieli vo sine Jünger versammlet hei sowie e grossi Mönschmängi us ganz Judạ̈a, us Jerusalem und us de Chüschtegebiet vo Tỵrus und Sịdon. Si si cho, um ne z ghöre u vo ihrne Krankheite gheilt z wärde.

18 Sälbscht vo böse Geischter plagte sy gheilt worde. 19 Aui Lüt hei Jesus wöue afasse, wüu Chraft vo ihm usgange u si aui gsund het.

20 Är het ufgschlosse, het sini Jinger agluegt u het gseit: "Glücklech sin ihr, de ihr arm sin, denn des Kenigrich Gottes ghärt euch.

21 Glücklich sin ihr, de ihr etz hungeret, denn ihr werdet satt werde. Glücklich sin ihr, de ihr etz hiile, denn ihr werdet lache.

22 Glücklech sit dir we immer d Lüt euch wäg em Mönschesohn hasset, verstosse, beschimpfe und eue Name id Schmutz zieh.

23 Freut euch a däm Tag und macht Freudesprüng, wöu üsi Blohnig im Himmel gross isch, denn genauso hei ihri Vorfahre d Prophete immer behandlet.

24 Doch wehe euch, ihr Ryche, denn ihr heit scho eure volle Troscht!

25 Wehe euch, wo Der jitz satt sit, denn Der wärdet hungere!

Wehe äich, de ihr etzed lacht, denn ihr wäre trurig un hiile!

26 Wehe, wenn aui Mönsche guet vo euch rede, denn genauso heis ihri Vorfahre mit de falsche Prophete gmacht!

27 Doch i sag äich, de ihr ma zuelosen: Höret nit uf, äiri Gegna z liebe, däne Guetes z mache, wo äich hasse,

28, de z segnä, wo äich vuflueche, un fir die z bäte, de äich beleidige.

29 We di öpper uf di einte Wang schlaht, de hebt o di angeri hi, u we dr öpper dis Obergwand wägnimmt, de verweigere ihm o nid dis Ungergwand.

30 Gib jedem das wo er di bittet, u we dr öpper dini Sache wägnimmt, de verlang se nid zrugg.

31 Behandlet anderi so wi Ier vo ihne behandlet werde möchtet.

32 Wedr die liebt wo euch liebed, was isch a dem scho anerkennenswert? Säubscht d Sünder liebe die, wo si gliebt wärde.

33 U wedr dene Guets tuet wo eu Guets tüend, was isch a dem scho anerkennenswert? Selbst d Sünder tüend das.

34 U wedr dene öppis liit woder e rückzahlig erwartet, was isch dranne scho anerkennenswert? O Sünder leihen Sünder um genauso viel z'erhalte.

35 Ihr dergäge höret nid uf, eui feind zliebe, guets ztue u leihe ohni öppis zrugg z'erwarte. Un äiri Belas wird gross si, un ihr den Bueb vum Hechschte si, denn na isch gütig zue däne, de unankbar un schlechte sin.

36 Syt wyterhin barmherzig, so wi üche Vatter barmherzig isch.

37 Höret usserdem uf, es Urteil über anderi zfaue, und es wird ganz sicher kei Urteil über euch gfallt werde. Und höret uf, anderi zverurteile, u ihr werdet ganz sicher nid verurteilt werde. Vergebed wiiterhin und eu wird vergäh werde.

38 Macht äich des Gabe zue d Gwohnet, un ma wird äich ge. Ma wird äich ä grosszügiges, fescht drückt, gschütztes un ibalaufends Mass in äire Schoss schütte. Denn des Mass, mit däm ihr messt, wird ma im Gegezug au fir äich verwende."

39 Dann het er no in Bilder gredt zue nene: "Chan e Blinde öppe e Blinde füehre? Wärde nid beidi ine Grubea gheit?

40 E Schüeler staht nid über sim Lehrer, doch jede wo perfekt usbildet isch, wird wie sin Lehrer si.

41 Werum luegsch also uf dr Splitter im Oug vo dim Brüeder, bemerksch aber nid dr Baukä i dim eigetä Oug?

42 Wi chasch zu dim Brüetsch säge: 'Chum Brüetsch, i hol dir dr Splitter us dim Oug!', we du säuber nid dr Baukli i dim eigete Oug gsehsch? Hüüchler! Hol zersch dr Bauke us dim eigete Oug, de gsehsch klar u chasch dr Splitter usem Oug vo dim Brüeder hole.

43 Ke guete Baum treit schlächti Frücht, u ke schlächte Baum treit gueti Frücht.

44 Jede Baum erkennt me a sine eigene Frücht. Zum Byschpil erntet me keni Figeige und vomene Dornbusch keni Truube.

45 E guete Mensch bringt Guets us em guete Schatz vo sim Herz. Doch e schlächte Mönsch bringt Schlächts us sym schlächte Schatz füre. Denn wovu des Herz voll isch, dmit des Mul schwätzt.

46 Werum nännt ihr mi denn 'Herr!', tuet aber nid wasi säge?

47 Jede, wo zu mir chunnt u mini Wort ghört u när läbt – i zeige Öich, wem er glicht:

48 Är isch wiene Maa wo bim Huusbou töif grub und ds Fundament uf felsige Grund gleit het. Wo denn ds Hochwasser isch cho u d Wälle gäg ds Huus gschlage hei, hei sys nid chönne erschüttere, wüus guet bout isch gsy.

49 Wär drgäge ghört u nüt ungernimmt, isch wiene Maa wo es Huus ohni Fundament bout het. D Wälle hei dergäge gschlage und es het sofort iigstürzt. D Zerstörig vom Huus isch verheerend gsi."

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Lukas 5 vo 24

 

Lukas 5 vo 24

5:1 Eimal, wo Jesus am See Genẹzareth isch gstande, het sich e Menschemengi um ihn drängt und het sich s Wort Gottes aghört.

2 Am Ufer het er zwöi Bootli liege. D Fischer si usgstiege gsi u hei ihri Netz gwäsche.

3 Jesus isch i eis vo de Boot gstiege, u zwar i das vo Sịmon, u het ne ä chliises Stück usezfahre. De het är sich gsetzt u het d Mönsche vom Boot us glehrt.

4 Wo är syner Red beändet het, het är Sịmon ufgforderet: "Fahr ane Stell, wos tief isch, und wirf d Netz zum Fang us."

5 Sịmon entgägnet: "Lehrer, mir hei üs di ganz Nacht abgmüehet und nüt gfunge, aber wöu dus seisch, rüef i d Netz us."

6 Wo si das gmacht hei, hei si so viu Fisch gfunge, dass ihri Netz afa zrisse.

7 Da hei si d Fischer i däm andere Boot dünkt, damit si ne häufe. Si si cho, u gmeinsam het me beidi Boot gfüllt, so dass si droht hei.

8 Als Sịmon Petrus wo het gseh, isch er zu de Knü vom Jesus nieder gfalle und het gseit: "Gang wäg vo mir, Herr, i bi e sündige Mönsch!"

9 Denn är u d Manne bi ihm si überwältigt gsi vo däm Fang.

10 Genauso ischs Jakobus und Johạnnes gange, de Söhn vo Zebedạ̈us, wo Sịmons Gschäftspartner si gsy. Doch Jesus het zu Sịmon gseit: "Ha ke Angst meh. Vo jetzt a wirsch Mensche lebendig fische."

11 Da hei si d Boot wieder a Land bracht, aues zrügg gloh und hei ihm gfolgt.

12 Binere andere Glägeheit, woner sich i einere vo de Städt ufghänkt het, isch da uf einisch e Maa volle Ussatz gsi! Sobald är Jesus entdeckt het, het är sich an Bode gworfe u het nen gflegt: "Herr, we de nume wosch, chasch mi gsund mache!"

13 Jesus het d'Hand gstreckt, het ihn berührt und gseit: "Das will i! Du sollst gesund werden." Im gliiche Augeblick verschwunde de Uussatz.

14 Aaschlüssend bfahl er em Maa, niemerem öppis z verzelle, und het gseit: "Gang aber und zeig di däm Prieschter und bring es Opfer für dini Reinigung dar, wies Moses vorgschribe het – als Bewiis vo dire Heilig."

15 Trotzdem het sich d Nochricht über ihn verbreitet, und viu Mönsche strömte zäme, zum zuelose und vo ihrne Chrankheite gheilt z wärde.

16 Er het sech jedoch oft i einsami Gägend zrügg zoge zum bätte.

17 Eines Dag, als er wieda glehrt het, hocke Pharisäer un Gsetzeslehrer bi nem, de üs alle Dörfer Galilạ̈a un Judạ̈a un üs Jerusalem kumme ware. Und Jehova git ihm d Macht zum heile.

18 Uf einisch hei Männer e Glähmte bracht, wo uf ere Trag gläge isch. Si hei ne wöue zum Jesus inebringe u vorne lege.

19 Doch da si wäge der Mönschengi nid durecho hei, stiege si ufs Dach, hei einigi Ziegel entfernt u de Gelähmte uf der Trag nach abe lö – zmitzt i d Mängi vor Jesus.

20 Woner gseh het was füren Glaube si gha het, het er gseit: "Fründ, dini Sinde sind vergäh."

21 Da fange d'Schriftglehrte und d'Pharisäer a z'überlege: "Was bildet de sech i, so Gottesläschterige vo sech z'gäh? Wer usser Gott cha Sinde vergäh?"

22 Jesus het jedoch ihri Überlegige erkennt und erwideret: "Was überleged ihr da im Härz?

23 Was isch liechter zum säge: 'Dini Sinde sind vergäh', oder: 'Stah uf und gang umenand'?

24 Aber damit Der wüsset, dass der Menschensohn derzue berechtigt isch, uf der Erde Sünde zvergee …" U so het er de Gelähmti gforderet: "I säg dir: Stah uf, nimm dini Trag u gang hei".

25 Sofort isch er vor ihre Ouge ufgschtande, het d Trag gno, won er gläge het, isch hei gange und het deby Gott verherrlicht.

26 Da si alli usser sich vor Begeischterig gsi u fange a, Gott z verherrliche. Voller Ehrfurcht hei si gseit: "Mir hei hütt öppis Wunderbares gseh!"

27 Nachhär isch Jesus wyter gange, het e Stüürinähmer namens Lẹvi im Stüürbüro hocke u ne gforderet: "Folg mer noche!",

28 woruf Lẹvi alles zrügglä het, ufstande u ihm isch gfolgt.

29 Spöter het Lẹvi i sim Huus es grosses Fescht gäh für Jesus, und ä ganzi Mängi Schtürinähmer und anderi gässe mit ihne.

30 Da hei sech d Pharisäer beklage u ihri Schriftglehrte bi sine Jünger: "Warum esst und trinket ihr mit Stüreinnehmer und Sünder?"

31 Jesus erwideret: "Nid d Gsunde bruche e Arzt, sondern d Kranke.

32 Bi nid cho zum Gerecht zur Röi ufrüefe, sondern Sünder."

33 Si hei zu ihm gseit: "D Jünger vo Johạnes faschte oft und flege und genau die vor Pharisäer, aber dini Jünger ässe und trinke".

34 Jesus entgägnet: "Chöider öppe d Fründe vom Bröutigam derzue bringe zfaschte, solang der Bröutigam bi ihne isch?

35 Es wärde aber Täg cho, da wird ne dr Brütigam tatsächlech wäggno – de, i dene Täg werde si faschte."

36 Är het o no e Vergliich bracht: "Niemer schniidet us em ne nöie Obergewand es Stück Stoff use und nimmt's uf es alts Gwand. Süsch risse dr nöi Flicke ab, u ds nöie Stück Stoff passt o nid zu däm alte Gwand.

37 Es güesst ja o niemer nöie Wy i alti Wyschlüüchi. Süsch bringt der nöi Wy d Wiischlüüch zum Platze und louft us, und d Wyschlüüch sy unbruuchbar.

38 Nöie Wy ghört i nöii Wyschlüüchi.

39 Niemer, wo alte Wy trunke het, wott nöie, denn er seit: 'Der alt Wy isch guet.''

 

 

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Lukas 4 vo 24

 

Lukas 4 vo 24

4:1 Vu heiligem Geischt erfillt, Jesus d Jordan vulosst, wird vum Geischt durch d Wildnis gfihrt,

2 40 Täg lang, u dert vom Tüfu versuecht. Die ganz Zyt het Jesus nüt gässe u isch drum am Endi vo dene Täg hungrig gsi.

3 Da het der Tüüfel zu ihm gseit: "Wenn du Gottes Bueb bisch, denn säg däm Schtei, är söll sich in es Brot verwandle."

4 Jesus entgägnet: "In den Schriften steht: 'Der Mensch soll nicht allein von Brot leben.'"

5 Auso het ne dr Tüüfel obe gführt u ihm im ne Ougeblick aui Riiche vo de bewohnte Ärde zeigt.

6 Do het dr bese Geischt zue nem gsait: "Ich gib dir d Macht iba alli de Riche samt ihre Prescht, denn sie isch ma ge wore, un i gib sie, wäm i will.

7 Wenn du mir daher en Akt vor Aabetig erwiest ghört alles dir."

8 Jesus erwideret: "In den Schriften steht: 'Jehova din Gott, sollst du abätten und für ihn allei sollst du heiligen Dienst tun.

9 Druf fihrt er nen nohch Jerusalem, het nen uf d Bruscht vum Tempel gschtellt un het gsait: "Wenn dü ä Bueb Gottes bisch, dann het da abe springt,

10 als i de Schrifte steit: 'Er wird sin Engel dinetwäge Befehl ge, dich z beschütze',

11 und: 'Uf ihrne Händ werde sie dich träge, damit du nid mit dim Fuess gäge e Stei stossisch.

12 Jesus erwideret ihm: "Es heisst: "Dü sollsch dy Gott Jehova nid uf d Prob stelle.

13 Wo der Teufel mit all de Versuechige fertig isch gsy, isch är vo ihm wäggange und het uf e angere günstige Zytpunkt gwartet.

14 In dr Kraft vom Geischt het Jesus itz nach Galilạ̈a zrugg gwehrt u ir ganze Gegend hei sech gueti Bricht über ihn verbreitet.

15 Er het au agfange i de Synagoge lehre und isch vo allne hoch gachtet worde.

16 Won är uf Nạzareth isch cho, won är isch ufgwachse isch, isch är wie gwohnt am Sabbat id Synagoge u isch ufgstande zum vorlese.

17 Do git ma nem d Buchrolle vum Prophete Jesaja, un na het sie ufgmacht un findet d Schtell, wo schtoht:

18 "Jehovas Geischt isch uf mir, denn er het mi gsalbt für de Arme e gueti Botschaft z bringe. Är het mi gschickt um dr gfangeni Freiheit z verchünde u de Blinde wo si widr gseh wärde um di Zerschlagene freizulöh

19 und um Jehovas Jahr der Gunst z predige."

20 Är het itz zämegrout, het si am Synagogendäner zrügg gä, het sech und aui Ouge ir Synagoge hei sech uf ihn gheftet.

21 De het är gseit: "Hütt het sech d Schriftsteu, woner grad ghört heig, erfüllt."

22 Alli händ ihm es guets Zügnis uusgstellt und sind über di gwinnende Wort us sim Mul gstunklet. Si hei gfragt: "Isch das nid e Bueb vom Joseph?"

23 Da het är zu ihne gseit: "Dir wärdet jitz bestimmt ds Sprichwort uf mi awände: 'Arzt, heil di säuber!', und säge: 'Mir hei ghört, was i Kapẹrnaum isch gscheh, mach das doch o hie i dim Heimatgebiet.'"

24 Är het hinzue gfüegt: "Keine Prophet wird in seinem Heimatgebiet akzeptiert, das versicheri euch.

25 I säg nech d Wohrheit: Zur Zyt Elịas zum Byschpil, wo drü Jahr und sechs Monet verschlosse isch gsy und im ganze Land e grossi Hungersnot usbroche het, het's z Israel vil Witwe geh,

26 doch zu keiner vo ihne wurde Elịa gschickt, sondern nur zunere Witwe in Zạrephath im Land Sịdon.

27 Und zur Zyt vom Prophete Elịsa het vill Ussätzigi in Israel geh, doch keine vo dene isch gsund gmacht worde, nume de Syrer Naaman."

28 Da si alli i de Synagoge wo das ghört hei, hässig.

29 Si hei ufgsprunge, trybe ne us em Ort bis zum Rand vom Bärg, wo ihri Stadt bout isch, u hei ne wöue ga abstürze.

30 Doch är isch zmitzt dur d Mengi gangä u witer zoge.

31 Won er id galilạ̈ische Stadt Kapẹrnaum hindedra isch cho u am Sabbat glehrt het,

32 hei d Lüt nume so über sini Art z lehre, denn är het mit Autorität gredt.

33 Ir Synagoge isch grad e Maa gsi, wo vomene Dạ̈mon, emene böse Geischt, bsesse isch gsi. Är het lut gschribe:

34 "Ha! Was heimer mit dir ztue Jesus du Nazarẹner? Bisch choo zum üs vernichte? I weiss genau wer du bisch: der Heilige Gottes!"

35 Doch Jesus befahl ihm: "Sig still und chum us ihm use!" Da isch der Dạ̈mon der Maa mittlerwile unger de Lüt a Bode grüert u het ne de verlüre, ohni ihm Schade zuezfüge.

36 Alli hei fassigslos zunenang gseit: "Wie är redt! Mit Autorität u Macht git er der böse Geischter Befähl u si chöme use!"

37 U so het sech der Bricht über ihn geng wyter bis i de letschte Winkel der ganze Gägend verbreitet.

38 Nochdem er d Synagoge verlah het, isch er zu Sịmon hei gange. D Schwiegermueter Sịmon het höches Fieber gha und me bäit Jesus, ihre zhälfe.

39 Da het er sich über si beugt, bfahl em Fieber z verschwinde und s het se verlore. Sofort isch si ufgschtande u het agfange, aui z bediene.

40 Bi Sunneuntergang hei alli ihri Chranke zu ihm bracht – Mönsche mit de verschidene Lyde. Är het jedem einzelne d Händ uf gleit u alli gheilt.

41 Vieli Dämọne si uusgfahre u hei gschroue: "Du bisch der Sohn Gottes!" Doch mit strenge Worte verbot är ihne z rede, wo si hei gwüsst, dass är dr Chrischtus isch gsy.

42 Bi Tagesaabruch isch är wäg a einsam Ort gange, aber d Lüt hei sich uf d Suechi nach ihm gmacht, u wo si bi ihm si gsi, hei si ne nümme wöue ga.

43 Doch är het zu ihne gseit: "I mues di gueti Botschaft vo Gottes Königrich o i angerne Städt bekannt mache, denn derzue bini usgsandt worde."

44 So het är de i de Synagoge vo Judạ̈a predigt.