GTranslate Wähle deine Sprache

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 341

Lukas 13 von 24

 

Lukas 13 von 24

13:1 Um die Ziit hei ihm einigi Awesendi vo Galilạ̈ern brichtet, wo si Bluet Pilạtus mit ihrne Opfer vermischtet het.

2 Er het erwideret: "Denket dir, dä Galilạ̈ern isch es so ergange wüu si schlimmeri Sünder si gsi aus aui angere Galilạ̈er?

3 Nei sägi eu! Aber wenn ihr nid bereut, werded ihr alli ebeso umcho.

4 Oder d 18, wo dr Turm z Silọam isch gfloge u si umbrocht het – dänket Der, si hei grösseri Schuld gha aus aui angere Iwohner Jerusalems?

5 Nei sägi eu! Aber wenn ihr nid bereut, werded ihr alli ebeso umcho."

6 Aaschlüssend het är folgende Vergliich bracht: "E Ma het e Fiegebaum i sy Wygarte pflanzt u isch cho zum nacheluege, öb är Frücht agha het, aber keni gfunde.

7 Da het är zum Winzer gseit: 'I chume itz scho sit drü Jahr zu däm Fiegebaum und warte uf Frücht, ha aber keini gfunde. Hau ne um! Warum sött der Bode dürne ungnutzt blibe?'

8 Der Winzer het erwideret: 'Herr, lass ne no es Jahr stah. So chan i um ne ume grabe und ne dünge.

9 Wenner i Zuekunft Frücht treit, guet, wenn aber nid, denn hau en um.'"

10 Am Sabbat het Jesus i nere Synagoge glehrt.

11 Dert isch e Frau gsi, wo sit 18 Jahr vo eim Dạ̈mon mitere Chrankheit plaget worde isch. Sie isch verchrüglet gsi und het sech überhoupt nid chönne ufrichte.

12 Woner si gseh het het är si aagsproche: "Frau, du bisch vo dire Krankheit befreit"

13 Er het ihr d Händ uf gleit und si het sich sofort grad häre gstellt und agfange, Gott z verherrliche.

14 Doch der Synagoge¬vorsteher het sech gmerkt, dass Jesus d'Frou am Sabbat gheilt het. Drum het er zu de Mönschengi gseit: "Es git sechs Täg zum Schaffe. Auso chunnt a dene Täg für Öich heilen lassen, und nid am Sabbat."

15 Doch dr Herr entgägnet: "Ihr Heuchler! Bindet nid jede vo euch am Sabbat sy Schtier oder sy Esel los u füehrt ne vom Stall zur Tränk?

16 Sött da nid die Frou, wo e Tochter Abrahams isch und d Satan 18 Jahr gfange het, am Sabbat vo dene Fessle befreit wärde?"

17 Woner das gseit het, schämte sich aui sini Gegner, aber die gsamte Mönsche het sech über au ds Wunderbare gfreut, was er gmacht het.

18 Drum het er witer gseit: "Wie isch ds Königrich Gottes, womit chan ich's vergliche?

19 Es isch wie mit emene Sänfkorn, wo e Maa i sym Garte hockt. Es isch zumene Baum ane gwachse und d Vögel vom Himmel hei i sy Zwöige gschtande."

20 U wider het er gfragt: "Womit chani ds Königrich Gottes vergliiche?

21 Es isch wie mit Suurteig wo e Frou unger drü grossi Mass Mehl mischte, bis di ganz Masse dürsüür gsy isch."

22 Uf em Wäg nach Jerusalem het er vor Stadt zu Stadt zu Dorf zoge u het glehrt.

23 Der Jitz het e Maa vo ihm wöue wüsse: "Herr, wärde nume wenig grettet?", was är gseit het:

24 "Bemühe euch mit aller Kraft, dür die engi Tür z cho, denn i sägnech: Viu wärded versueche inezcho, es aber nid schaffe.

25 Wenn dr Husbsitzer ufstaht und d Türe verschlüsst, werded ihr dusse stah, ad Tür chlopfe und säge: 'Herr, mach üs uf!" Doch är wird Nech antworte: "Ich weis nit, woher ihr sin."

26 Dir werdet de afo säge: 'Mir hei i dire Gägewart gässe u trunke u du hesch uf üsne Hauptstrosse glehrt.'

27 Aber er wird entgegne: 'I weiss nöd, woher ihr sind. Verschwindet, ihr Ungrecht!'

28 Dert wäre ihr hiile un mit d Zähne knirsche, wenn ihr Abraham, Isaak, Jakob un alli Prophete im Kenigrich Gottes sähn, selbscht aba üsgworfe sin.

29 O wärde Mensche us Oscht u Wescht u us Nord u Süd cho u im Königrich Gottes z Tisch lige.

30 Dänk dra: Es git Letschti, die Erschti wärde, u es git Erschti, wo Letschti wärde sy."

31 Zum gliiche Stund sy einigi Pharisäer cho u hei zu ihm gseit: "Gang wäg, verlah dä Ort, d Herodes wott di umbringe!"

32 Er het erwideret: "Goht u seit däm Fuchs: 'Hütt u morn trib i Dämọnne us u heilige Chranke u am dritte Tag wird i fertig sii.'

33 Doch i mue hüt, morge u übermorn wytergoh, denn es darf nid si, dass e Prophet usserhalb vo Jerusalem umbrocht wird.

34 Jerusalem, Jerusalem, dü umbringsch d Prophete un schteinigsch di Bote, de zue dir gschickt wäre! Wie oft han i dini Chind wölle zämmebringe, so wi ne Henne ihri Brut unger ihrne Flügel zämebringt! Aber ihr hend nid welle.

35 Eues Huus wird verlah für euch zrüggblibe. Ig säge Nech: Dir wärdet mi uf ke Fall me gseh bis dir seit "Gesägnet isch dä, wo im Name Jehovas chunt!'"

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 365

Lukas 12 vo 24

 

Lukas 12 vo 24

12:1 Inzwüsche hei sech tuusigi vo Mensche versammlet gha, so viu dass si sech gägesitig uf d'Füess treit hei. Da het är z'nächscht zu syne Jinger gseit: "Nämet nech vor däm Surdeig vo de Pharisäer in Acht, auso vor ihrer Heuchelei.

2 Es isch jedoch nüt sorgfältig verborge, was nid offebar wird, und nüt gheim wo nid bekannt wird werde.

3 Drum wird das, wo dir im Dunkle seit, im Hälle ghört wärde und was dir i Privaträum flüschteret, wird vo de Dächer verkündet wärde.

4 Ou sägi Nech, mine Fründe: Het ke Angscht vor dene, wo zwar dr Körper töte, aber när nüüt wyter chöi arichte.

5 I wirde euch aber säge wäner fürchte sött: Förchte dä wo d Macht het z töte u när i d Ghẹnna z rüere. Ja, i sägnech: Ihn söttet Dir förchte.

6 Was zahlt me scho für foif Spatze? Zwei Münze wo chum öppis wärt sind. Doch Gott vergisst ke einzige vo ihne.

7 Und sogar d Hoor uf euem Chopf sind alli zellt. Het ke Angst: Ihr sind meh wert als e ganze Spatzeschwarm.

8 Ich sag äich: Jede, wo sich vor d Mensch zue ma bekennt, zue däm wird sich au dr Menschebueb vor d Engel Gottes bekenne.

9 Doch wer mi vor d Mensch verlügnet, der wird au vor d Engel Gottes verlügnet wäre.

10 Und jede wo öppis gege de Menschensohn seit dem wird vergäh. Aber wer gege de heilige Geist läschteret dem wird ned vergäh.

11 Wenn me nech vor öffentlichi Versammlige, Regierigsbeamti und höchi Instanze bringt, de macht euch ke sorge drüber wie ihr euch verteidige oder was ihr sellet sege,

12 aus dr heilig Geischt wird euch i däm Momänt lehre, was ihr söue säge."

13 Es het ihn etzt öpper us dr Mängi aagsproche: "Lehrer, säg mim Brüeder, er söll das Erbe mit mir teile."

14 Er het erwideret: "Mensch, wer het mi zum Schlechter zwüsche Öich beidne igsetzt?"

15 Denn het är zu nene gseit: "Haltet d'Auge offe und höckle öich vor jedere Art vo Gier, wüu we öpper o no so viu het, sis Bsitz git ihm kes Läbe."

16 Drzue het är e Vergliich brocht: "Das Land eines Riichen het gueti Erträg glieferet.

17 Da überleit er: 'Ech weis ned woni mini ganz Ernte söu ungerbringe. Was machi itz nume?'

18 Schliesslech beschlosse he: 'So mach i's: I risse mini Vorratshüüser ab, boue grösseri, bringe mis ganze Getreide u alli mini Güeter dert äne

19 u säg mer: "Du hesch so viu Guets agsammlet, dass es für viune Jahr langet. Lehn di zrug, iss, trink u gniess ds Läbe."

20 Doch Gott het zu ihm gseit: 'Du Unvernünftiger, no hüt Nacht wird me dis Läbe vo dir fordere. Wär söll de alles bechoo wo du agsammlet hesch?'

21 So ergits öpperem wo Schätz für sech asammlet, aber i Gottes Ouge nid riich isch."

22 Är wandt sich etze a sini Jinger: "Derwege sag i äich: Höret uf, äich iba äich Läbä Sorge z mache, so was ihr ässä sollt, oder iba äire Körper, so was ihr azieh sollt.

23 Ds Läbe isch nämlech meh wärt aus ds Ässe und dr Körper isch meh wärt aus d Chleidig.

24 Denket nume einisch a d Rabe: Si sähn nid und ernte nid und hei weder Schöne no Vorratshuus. Trotzdem ernährt Gott sie. Sind ihr nid vil meh wert als Vögel?

25 Wär vo euch cha dadurch, dass är sich Sorge macht, sini Läbensduur o nume es chlises bitz verlängere?

26 Weder also scho so e chlinheit nid zstand bringt, werum oi de über di angere Sache mache?

27 Achtet einisch druf, wie d Lilie wachse: Sie müeh sech nid ab und spinne ke Garn. Aber i säge nech: Nid mau Sạlomo in au sire Pracht isch so schön gchleidet gsi wi eini vo ihne.

28 We Gott scho die Pflanze uf de Fälder, wo hüt da si und morn ines Ofe gworfe wärde, so chleidet, de wird er doch ersch rächt euch chleidet! Heit Der so wenig Gloube?

29 Hört auso uf, euch sorge drüber z mache was dir ässe und was dir söu trinke, u höret uf, vor ungwüssheit agspannt z sy.

30 Denn all däm laufe d Völker vor Welt hinterher, doch aicha Vater weiss, dass Ihr das alles brucht.

31 Macht stattdesse immer sies Königrich zum wichtigschte I euem Läbe und ihr werdet all das no dezuebecho.

32 Hab ke Angst, chlini Herde, denn üche Vater het's für guet befunde öich ds Chönigrich z'gäh.

33 Verchouft öie Bsitz und gäbet drvo de Arme. Mached öich Gäldbiud, wo sech nid abnutze – e unerschöpfleche Schatz im Himmel, wo ke Dieb härchunnt und ke Motte öppis zerfrisst.

34 Denn wo di Schatz isch, da wird o eues Herz si.

35 Syt fertig aagleit u parat, u löh öii Lampe brönne.

36 Sit wi Mönsche, wo druf warte, dass ihre Herr vor Hochzyt zruggkehrt, damit si ihm, wenn er chunnt und aaklopft, sofort chöi öffne.

37 Glücklech sy die Sklave, wo dr Herr wachend vorfindet, wenn är chunnt! Ig versichere euch: Är wird sech zum Bediene fertig mache, se am Tisch platz la näh und när chöme und si bediene.

38 U wen er ir zwöite Wach chunt oder sogar ir dritte u gseht, dass si parat sy, wi glücklech chöi si sech de schätze!

39 Eis isch klar: Wenn dr Husbsitzer wüsset, wenn dr Dieb chunnt, denn laht er ne nid bi sich ibräche.

40 Haltet o ihr euch parat, denn de Menschensohn chunnt zumene Ziitpunkt wo ihr nid für wahrschinlech haltet."

41 Drufhin het dr Petrus gfragt: "Herr, bringsch dä Verglich nume für üs oder für alli?"

42 Dr Herr het erwideret: "Wer isch ir Würklechkeit der treue Verwalter, der vrschtändige, däm si Herr d Verantwortig für sy Dienerschaft übertrage wird, damit er ne immer zur richtige Ziit ihres Mass a Nahrig git?

43 Glücklech isch dä Sklave we si Herr chunt u gseht, dass är genau das tuet!

44 Ech säge nech d'Wahrheit: Sy Herr werd em d'Verantwortig för sin ganze Bsitz öbertreit.

45 Falls sech aber vo dene Sklave jemals sött säge: 'Mi Herr verspätet sech' u afangt d Diener u Dienerinne z schlah, u faht afa ässe u trinke, ja sech z betrinke,

46 wird dr Herr vu däm Sklave an nem Dag kumme, an däm er nen nit erwartet, un zue einarä Schtund, de na nit kennt, un nen üsserscht hert bschtrofe un nem si Platz unda d Untröue zuewise.

47 Denn wird dere Sklave, wo zwar verstande het, was sin Herr het welle, sich aber weder bereit het si Uuftrag erfüllt, viel Schläg übercho.

48 Dergägä wos nid verstandä, aber öppis het gmacht, für das er schläg verdient, wird wenig becho. Vo jedem, däm viel ge worde isch, wird viel verlangt werde, und wäm viel avertrout worde isch, vo däm wird me meh als ds übliche verlange.

49 I bi cho zum es Füür uf dr Ärde z entfasse, u was wünschi meh, aus dass es scho entzündet wär!

50 Aber da git's no e Toufi, wo mir bevorschteit u wi sehr bini doch i Sorg, bis si vouzoge isch.

51 Denked ihr, i bi cho zum dr Erde Friede bringe? Nei, sägi öich, sondern zum trenne.

52 Denn vo jitz aa wärde füf imene Huus entzwöit sy: drü gäge zwöi u zwöi gäg drü.

53 Si wärde entzwöit sy: Vatter mit Sohn u Sohn mit Vatter, Mueter mit Tochter u Tochter mit Mueter, Schwiegermueter mit Schwiegertochter u Schwiegertochter mit Schwiegermueter.“

54 Danach isch er sech o a d'Mengi gwandlet: "We Der im Weschte e Wulche ufstiege gseht, säge Der sofort: 'Es Unwätter zieht uf', und so chunnts.

55 U weder gseht, dass Südwind weht, säget Der: 'S git e Hitzwelle', und es trifft ii.

56 Dir Heuchler! Ds Usgseh vom Erde u Himmel wüsset Der izschätze – werum chöit Der de die bsundrigi Zyt nid ischätze?

57 U werum chöit dir nid säuber beurteile, was rächt isch?

58 We du zum Bispiu mit dim Prozessgägner zumene Vorsteher geisch, de du ungerwägs dis Möglechschte, di mit ihm zu einige, damiter di nid vor dr Richter schleppt u dr Richter di em Grichtsbeamte übergit u dr Grichtsbeamte di is Gfängnis wirft.

59 I säg dir: Du chunnsch dert uf ke Fall use bis dini letschti chlini Münze zahlt hesch."

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 374

Lukas 11 vo 24

 

Lukas 11 vo 24

11:1 Eimal het Jesus amene bestimmte Platz inne ghalte und bätte. Won är fertig isch gsy, het eine vo sine Jünger zu ihm gseit: "Herr, bring üs bi wi me bätet, so wies o dr Johạnes siine Jinger bibrocht het."

2 Da het er zu ihne gseit: "Wenn der bätet, sagt: "Vater, dein Name soll gheiligt werden. Loh dis Königrich cho.

3 Gib üs jede Tag ds Brot nach üsem tägleche Bedarf.

4 Und vergib üs üsi Sinde, denn o mir säuber vergäbe jedem wo bi üs verschuldet isch. Und bring üs nid i Versuechig.'"

5 De het er no gseit: "Aagnoh, eine vo euch geit um Mitternacht zumene Fründ und bittet ne: 'Min Fründ, leih mir doch drei Brot.

6 E Fründ vo mir isch nämlech grad agreist u i ha nüt zum Aabüte.'

7 Doch vo inne chunnt d Antwort: 'Hör uf mi z störe. D Türe isch scho verschlosse u mini Ching lige bi mir im Bett. I cha itz nid ufstah u dir öppis gä.'

8 Ig säge nech: Är wird ganz sicher ufstah u ihm aues gä, woner brucht – säubscht we ärs nid us Fründschaft duet, sondern wüu dr anger so hartnäckig isch.

9 Drum sag i äich: Bitte geng wieda un ihr den gregä, suechet witer un ihr den finde, klopfet immer wieda a un s wird äich göffnet wäre.

10 Denn jeda, der bittet, kummt un jeda, der suecht, findet un jedem, der aklopft, wird offe.

11 Wele Vater unger öich wird sim Ching scho e Schlange gäh wes um e Fisch bittet?

12 Oder o wes um es Ei bitte git er ihm denn öppe e Skorpion?

13 Wenn also scho ihrs verstönd euchi Chind Guets z schänke obwohl dir schlächt sit wieviel meh wird denn de Vater im Himmel dene wo ihn bitte heilige Geischt gäbe!“

14 Spöter het er eine probiert Dạ̈mon us, dr Stummheit het verursacht. Wo de Dạ̈mon verschwunde isch, het der Stumme afa rede, und d Lüüt hei nume so gstunne.

15 Doch einigi hängen: "Dä cha d Dämọnen doch nume dür Beelzebub, de Herrscher vo de Dämọne, ustriibe."

16 Angeri hei ne wöue uf d Prob steue u därum es Zeiche vom Himmu verlangt.

17 Da är gwüsst het was si dänkt hei, het är zu ihne gseit: "Jedes Riich, wo i sech gspalte isch geit unger u jedi Familie, wo i sech gspalte isch, verfallt.

18 So isches o mit dr Satan. Wenn är i sich säuber gspaute isch, wie söll sis Riich bestah? Schliesslich bhaupted ihr ja, ich wür di Dämọnen mithilf vo Beelzebub ustriibe.

19 Wenn ig d'Dämọne dür Beelzebub ustriibe, wie triibe öii Söhn si de us? Drum wärde sy euri Richter sy.

20 Wenni d'Dämọne aber dur de Finger Gottes ustriibe, denn isch Gottes Königrich scho cho ohni dass ihrs gmerkt hend.

21 Solang e starche, guet bewaffnete Ma si Palast bewacht, isch si Bsitz i Sicherheit.

22 Doch we ne ein no Stärker ihn agriift u besiegt, nimmt er ihm aui Waffe weg, woner vertrout het. U när verteilt er, was ihm wäggno het.

23 Wär nid für mi isch, isch gägä mi, u wär nid mit mir isammlet, wo zerstreut.t

24 Wenn e böse Geischt useme Mönsch uszieht, irrt är uf der Suechi nach me Ruheplatz i verlassen Gägend umenand. Nachdem er kene gfunde het, seit er sich: 'Ich kere i mis Huus zrügg, wo n i uszoge bi.'

25 U bi sinere Akunft findet är ds Huus suber gfägt u schön hergrichtet vor.

26 Är nimmt när siebe wyteri Geischter mit wo no bösartiger si aus är säuber, und si zieh i u blibe. So isch dä Mönsch am Ändi schlimmer dra aus vorhär."

27 Won er das alles gseit het, het e Frou us der Mönschemengi gruefe: "Glücklech isch der Mueterleib, wo di aagleit het, u glücklech sy die Brüschte, wo di gstillt hei!"

28 Doch är entgägnet: "Nei, sondern glücklech isch, wär Gottes Wort ghört u när läbt!"

29 Wo d Lüt i Masse zämeglüfe het er afa erkläre: "Di Generation isch e bösi Generation. Si verlangt es Zeiche, wird aber keis übercho – nume ds Zeiche Jonas.

30 Denn so wie dr Jona für d Ninivịte zumene Zeiche worde isch, wirds o dr Mönschensohn für die Generation si.

31 D Königin vom Süde wird mit de Manne vo dere Generation im Gricht ufstah und si verurteile, wüu si isch vo de Ändi vo de Ärde cho, um d Wiisheit Sạlomos z ghöre. Aber gseht! Da isch öpper wo bedütender isch als Sạlomo.

32 Die Iiwohner vo Nịnive wärde mit dere Generation im Gricht ufstah u si verurteile, wüu si bereut uf das hi wo dr Jona predigt het. Aber gseht! Hie isch öpper wo bedütender isch aus Jona.

33 Nachdem me e Lampe azündet het, versteckt me se nid und steut se o nid unger es Mässgfäss, sondern uf de Lampeständer, sodass jede wo inechunnt cha ds Liecht gseh.

34 Ds Oug isch d Lampe vom Körper. We dis Oug fokussiert isch, de isch o di ganz Körper vou Liecht. Doch wes niidisch isch, de isch o di Körper finschter.

35 Achti drum druf, dass das Liecht i dir nid Finsternis isch.

36 We auso di ganz Körper voller Liecht isch u nüt dervo finschter, de wird är so hell sy aus würd dr e Lampe dür ihri Strahle Liecht spende."

37 Nachdem er das gseit het, isch er vomene Pharisäer zum Ässe iglade worde. So isch er zu ihm gange u het sich zu Tisch gleit.

38 Der Pharisäer isch aber überrascht gsy, won är gseh het, dass är sich vor em Ässe nid gwuschet het.

39 Do sait dr Herr zue nem: "Ihr Pharisäer, ihr machet d Becher un d Schüssel üssa sufa, aba inne sin ihr voll Gier un Schlechtheit.

40 Ihr Unvernünftige! Het nid dä wo ds Üssere gmacht het, ou ds Inneri gmacht?

41 Gebet de Arme, was usem Innere chunt, und ihr werdet gseh: Alles a euch wird ine si.

42 Wehe euch, ihr Pharisäer! Denn ihr gehn ä Zehntel vu d Mine un dr Raute un vu jedem andere Gartekrut, aba d Grechtigkeit un de Lebi zue Gott vernachlässigt ihr! Ds eint isch zwar öiri Pflicht gsi, aber ds andere hetted ihr nid dörfe vernachlässige.

43 Wehe äich, ihr Pharisäer! Denn ihr liebt's, in d Synagoge di vordere Sitz z gresse un uf d Marktplätz bsunders gresst z wäre.

44 Wehe Öich, we Der sit wi d Gräber, wo nid klar z erkenne sy und über wo me unwissentlech hingere wäg louft!"

45 Druf het e Gsetzestexperte erwideret: "Lehrer, damit damit beleidigsch au üs."

46 Är het aber gseit: "Wehe o euch, ihr Gsetzestexperte, wüu ihr de Mönsch Laschte uflade, wo se chuum chöi trage, doch ihr säuber rüere di Laschte mit kem Finger ah!

47 Wehe äich, denn ihr bäue Gräber für d Prophete, debi hän äiri Vorfahre sie umbrocht!

48 Zweifel sin ihr Ziige vu d Tade äire Vorfahre un trozdem heisst ihr sie guet. Sie hän d Prophete umbrocht, aba ihr errichtet ihre Gräba.

49 Deswäge het d Wisheit Gottes au gsait: "Ich wär Prophete un Aposchtel zue nene schicke, un sie wäre ä baar vu nene umbringe un vufolge.

50 So wird di Generation für ds Bluet vo allne Prophete, wo sit Grundlegig vor Wäut vergosse isch, zur Rächeschaft zoge,

51 vom Bluet Abels ah bis zum Bluet Sachạrjas, wo zwüsche em Altar und em Tempel umbracht worde isch.' Ja, i säge nech, di Generation wird derfür zur Rächeschaft zoge.

52 Wehe euch, ihres Gsetzestexperte! Denn dir heit dr Schlüssel vo dr Erkenntnis wäggnoh. Säubscht sit ier nid inegange, hinderet aber o aui wo wei inne."

53 Woner de nach dusse isch, hei ne d Schriftglehrte und d Pharisäer heftig unger Druck gsetzt u hei ne mit viu wytere Frage bestürmt.

54 Si hei nume druf gwartet, ihn mit sine eigete Wort i d'Fau z'locke.

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 394

Lukas 8 vo 24

 

Lukas 8 vo 24

8:1 Churz derna het er vo Stadt zu Stadt zu Stadt u vo Dorf zu Dorf, wobi er predigt het u die gueti Botschaft vo Gottes Königrich bekannt het. D Zwölf si bi ihm gsi

2 sowie einigi Froue wo vo böse Geischter befreit u vo Chrankheite gheilt worde si: Maria gnennt Magdalẹne, us dr sibe Dämọnene usgfahre sy,

3 Johạnna, d Frau vo Chụsa, em ne hoche Beamte vom Herodes, Susạnna u vüu angeri Froue, wo ihn u d Aposchtel mit däm ungerschtützt hei, was si bassiere.

4 E grossi Menschemengi het sich etze gmeinsam mit dene vusammlet, wo us einere Stadt nach em andere zue nem si cho. Do het Jesus e Vergliich brocht:

5 "Es Sämann isch losgange um Säie z'säie. Bim Säie si einigi Samenkörner uf e Wäg gfloge u si verträtte, u d'Vögu vom Himmu hei si ufpickt.

6 angeri si uf e felse gheie u nachdem si si ufgange si hei si vertrochnet wöu si ke füechtigkeit hei gha.

7 Wider angeri feile unger d Dorne, u d Dorne si zäme mit ne gwachse u hei si gstickt.

8 Angeri feile jedoch uf guete Bode und nachdem si ufgange si si hei hundertfache Erträg bracht." De het er no gruefe: "Wer Ohre het, söll guet zuelose."

9 Sini Jünger hei itz wöue wüsse was dä Vergliich bedütet.

10 Do het er gseit: "Ihr dürft die heilige Gheimnisse vum Kenigrich Gottes verstoh, fir die Übrige aba bliebe s Vergliich, sodass sie, obwohl sie gsähne, vergeblich gseh, und obwohl sie ghöre, nid d Bedütig verstöh.

11 Mit em Vergliich isch Folgendes gmeint: D Same isch s Wort Gottes.

12 Mit dene uf em Wäg isch es eso: Sie hei ds Wort Gottes ghört, aber denn chunnt dr Tüüfel und nimmt's us ihrem Herze wäg, damit's nid glaube und grettet wärde.

13 Mit dene uf em Felse isch es eso: Sie ghöre ds Wort Gottes und näme es mit Fröid a, bilde aber ke Wurzle. Si gloube e Zyt lang, aber i ere Zyt vo der Erprobig gheie si ab.

14 Mit dene under de Dorne isch es so: Sie hei ds Wort Gottes ghört, löh sich aber vo de Sorge, em Richtum und de Vergnüegige vo däm Läbe furttrage, wärde völlig erstickt und bringe nüt zur Reife.

15 Mit dene uf em guete Bode isch es eso: Sie hören des Wort Gottes mit nem ufrichtige u guete Herze, lönd's nüme los, harre us u bringe derbi Ertrag.

16 Niemer, wo e Lampe azündet het, deckt si mit eim Gfäss zue oder stellt si under es Bett, sondern er stellt si uf ne Lampeständer, sodass jede wo inechunnt ds Liecht cha gseh.

17 Denn es isch nüt versteckt, was nid offebar wird, no chli sorgfältig verborge wo niemals bekannt werdet und as Liecht cho wird.

18 achtet auso druf, wi Der zueloset, denn wer het, däm wird no meh gäh. Aber wer nid het, däm wird säuber ds woner meint wäggnoh."

19 Sini Mueter u sini Brüeder hei iz zu ihm welle, aber wäg de vile Lüt si nid dürecho.

20 Drum het me ihm usgrichtet: "Dini Mueter u dini Brüeder stöh dusse u wei di gseh."

21 Er het erwideret: "Mini Mueter u mini Brüeder sy die Mönsche hie, wo Gottes Wort ghöre u när läbe."

22 Eines Tages isch är mit sine Jünger i es Boot gstige u het gseit: "Löhnd üs a ds andere Seeufer fahre." Also hei si d Segle gsetzt.

23 Während si gsegelt hei, het er iigschlafe. Doch de isch e gwautige Sturm ufe See abe gfahre u ihres Boot isch vou Wasser gloffe u si hei i Gfahr grüert.

24 D Jünger sy zu ihm gwecklet, ne gwecklet u gheie: "Lehrer, Lehrer, mir stärbe!" Da isch är ufgschtange u het es Machtwort zum Wind u de tosende Wälle gseit. Druf het sech der Sturm u e Stilli isch iigreicht.

25 De hetter si gfragt: "Wo isch eues Glaube?" Doch si hei gseit voller Angst u Stune zunenang: "Wer isch das nume? Är git sogar am Wind u de Wälle Befehl u se höre uf ihn."

26 In der Gegend der Gerasẹner gegenüber vo Galilạ̈a hän si aagleit.

27 Wo Jesus a Land isch gange, het ihm es vom Dämọnen Besessner us dr Stadt begägnet. Är het scho sit längerer Zyt ke Chleidig me treit u het nid im ne Huus gwohnt, sondern i de Grabhöhle.

28 Wo sy Blick uf Jesus gfloge isch, het är ufegschribe, isch vor ihm ufe Bode gworfe u het lut gruefe: "Was ha i mit dir ztue, Jesus, Bueb vum höchschte Gott? I fleh di a, quäle mi nid!"

29 (Jesus het em böse Geist nämli befohle gha us em Maa usezcho. De Dạ̈mon het ne scho oft packt gha und me het der Maa widerholt a Händ u Füess gfesslet u bewacht, aber er het jedes Mau d Chette verrisse u isch vom Dạ̈mon a eisame Ort tribe worde.)

30 Jesus het ne gfragt: "Wie heisst du?", was er antwortet het: "Legiọn" will vieli Dämọne si im Maa gfahre.

31 Mehrmaus hei si ne aagflege, ihne nid z'befähle, i Abgrund z'gah.

32 Dr Nun het e grossi Schweineherde dört am Bärg gweide, u so bätte d Dämọnne i, se i d'Schwyys la z'fahre. Das het er ne erloubt.

33 Sofort sy d Dämọnne us em Maa use cho und hei i d Schwyz gfahre. D Herde het über e Schteuhang i See gstürmt u het verdrängt.

34 Wo d Schweinehirte das hei gseh, hei si d Flucht ergriffe u brichtet ir Stadt u ufm Land, was passiert isch.

35 D lüt hei sech ufgmacht, um sech das aues ahzluege. Wo si zu Jesus cho si, hei si gsäh, dass dr Maa, wo d Dämọne usgfahre si, bekleidet u bi klarem Verstand isch gsy u Jesus z Füess gsy. Da hendses mit dr Angst z'tue.

36 D Augezüüg hei ne brichtet, wi der vom Dämọnen bsessene Maa gheilt worde isch.

37 Drufa isch Jesus vu ara Mengi Lüt üs dr Gägend vu dr Gerasẹner bäte wegzgah worda, denn es het grossi Angst packt. Er isch also ins Boot gstiege zum abfahre.

38 Der Maa, wo d Dämọne usgfahre sy, het ne widerholt, bi ihm dörfe z blybe, doch är het ne mit de Wort wäggschickt:

39 "Gang wider hei und verzell allne, was Gott für dich ta het" Da isch der Maa wäggange u het i der ganze Stadt bekannt gmacht, was Jesus für ne het ta.

40 Wo Jesus zruggcho isch, isch är vo dr Mönsch härzlech empfange worde, denn aui hei scho uf ihn gwartet.

41 Uf einisch isch e Maa namens cho Jaịrus, e Synagogevorsteher. Er flegt Jesus z Fess un flegt nen a, nen heim z begleite.

42 Sini einzigi Tochter, wo ungefähr zwöi Jahr alt isch gsi, isch nämlech im Stärbe gläge.

Jesus het sich also uf de Wäg gmacht, dicht gfolgt vonere Menschemengi, wo sich um ihn drängt het.

43 Nun isch da ä Frou gsi, wo sit zwöi Jahr a Bluetige litt het u niemer gfunge het, wo si het chönne heile.

44 Si het sech vo hinte nöcheret, het d Franse vo sym Obergwand berüert, u d Bluetige hei sofort ufghört.

45 Da het Jesus gfragt: "Wer het mi berüert?" Wo s alli abstritte het, het der Petrus gseit: "Lehrer wo vieli Mönsche drücke und dränge vo allne Site."

46 Jesus entgägnet: "Doch, mi het öpper berührt denn i weiss, dass Chraft vo mir usgange isch."

47 Wo der Frou klar isch worde, dass si nid unbemerkt isch blibe gsi, isch si zitternd nöcher cho, isch sech vor ihm ufe Bode gworfe u het vor aune Lüt verzeut, werum si ne het berüert u wi si owägslig gheilt worde isch.

48 Da het er zu ihre gseit: "Tochter, di Glaube het di gsund gmacht. Gang uf Friede."

49 Während er no redt het, isch e Verträtter vom Synagogevorsteher mit der Nachricht cho: "Dini Tochter isch gstorbe. Mach em Lehrer kei wiiteri Umständ."

50 Wo Jesus das ghört het, het erwideret: "Ha ke Angst, ha eifach nume Gloube u sie wird grettet wärde."

51 Won er bi däm Huus aacho isch, het er niemer mit inego usser Petrus, Johạnnes, Jakobus u d Eltere vom Meitli loh.

52 Aui Lüt gränne und hei sech vor Truur ar Bruscht gschlage, u so het er gseit: "Höred uf brüele, denn sie isch nid gstorbe, sondern schlaft."

53 Da hei si ne usglachet, wüu si ja gwüsst hei, dass si tot isch gsi. 54 Doch är het ihri Hand gno u het gmerkt: "Chind, stah uf!"

55 Da isch ihri Läbenskraft zrügg cho u sie isch sofort ufgstande, u är het gseit, me söll ihre öppis ässe gäh.

56 Ihri Eltere sy usser sech vor Fröid gsy, doch är het ihne iigschärft, niemerem drvo z verzeue.