Richter 18 vo 21
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Richter 18 vo 21
18:1 Zu dr Zyt het's ke König in Israel gä. Der Stamm Dan isch damals uf der Suechi nach me Gebiet gsi, woner sich het chönne aasiedle, denn bis det ane hei d Danịter unter de Stämm Israels kes Erbe becho.
2 Die Danịter hei fünf Männer us ihrere Familie los gschickt, fähigi Männer us Zọra und Ẹschtaol wo ds Land söue usspioniere und erkunde. Si hei gseit zu ihne: "Goht, erkundet das Land." Wo si im Bärgland vo Ẹphraim zu Michas Huus si cho, hei si dert übernacht.
3 In der Nööchi vom Michas Huus hei si d Schtimm vom junge Levị erchennt. Si si zu ihm gange u hei gfragt: "Wär het di da anebracht? Was machsch du hie? Was haltet di a däm Ort?"
4 Är het ne verzellt, was Micha für ihn gmacht het, und het gseit: "Er het mi aus si Priester igstellt."
5 Da bätte si ne: "Bitte frag Gott ob üsi Reis erfolgrich wird si."
6 "Goht in Frieden", het dr Prieschter zu ihne gseit. "Jehova isch mit eu uf eure Reis."
7 Auso si di füf Männer witer gange u si uf Lạjisch cho. Si hei gseh, dass d Mönsche dert eigeständig gläbt hei wie d Sidọnier. Si si ruhig und sorglos gsy. Es het ke Eroberer im Land gä, wo se ungerdrückt het u ihne z'gsetzt het. Si si wyt wäg vo de Sidọniesse gsi u hei o süsch mit niemerem öppis z'tüe gha.
8 Aus d Manne zu ihrne Brüedere nach Zọra u Ẹschtaol zrügg si cho, hei die gfragt: "Wie isch es gsi?"
9 Sie antwortet: "Lönd üs los zieh und gege sie kämpfe. Mir hei gseh, dass es sehr guets Land isch. Warted ihr? Mached nech sofort uuf u nähmed das Land ii.
10 Wenner döt ane chund, werdeder es sorgloss Volk vorfinde, und das Land bietet viel Platz. Gott het's i eui Hand geh. Es isch e Gegend, wos ah überhoupt nüüt fählt."
11 Dänn bringe 600 zum Kampf grüschteti Männer us dr Familie vo dr Danịter vo Zọra u Ẹschtaol uf.
12 Sie sind uf Kịrjath-Jẹarimm in Juda duruf zoge und hend det glageret. Drum nennt mer dä Ort westlich vo Kịrjath-Jẹarim bis hüt Mạhane-Dạna.
13 Vo da hei si zum Bärgland vo Ẹphraim zoge u si zu Michaso Huus cho.
14 Die füf Manne, wo sich ufgmacht hei, um d Gegend vo Lạjisch uszspioniere, hei denn zu ihrne Brüedere gseit: "Heit der gwüsst, dass es i dene Hüser es Ẹphod, Tẹraphim-Statue, e gschnitzti Figur und e Metallstatue git? Überleit, waser wend mache."
15 Da hei si haut dört gmacht u di füf Manne si zum Huus vom junge Levị bi Michas Huus gange u gfragt, wies ihm geit.
16 Di ganz Zyt über si di 600 zum Kampf grüschtete Männer vo Dans am Iigang vom Tor gstande.
17 Di füf Manne wo ds Land hei usspioniert si ine gangä um di gschnitzti Figur, ds Ẹphod d Tẹraphim-Statue und d Metallfigur z hole. (Währenddesse isch de Prieschter mit de 600 zum Kampf grüschtete Männer am Toreingang.)
18 Si si i Michas Huus gange u hei di gschnitzti Figur gno, das Ẹphod, d Tẹraphim-Statue u d Metallfigur. Der Prieschter het zu ihne gseit: "Was machet ihr da?"
19 "Sig still! Säg nüüt!", hei si gantwortet. "Chum mit und wirde euse Berater und Prieschter. Was isch besser für dich: Prieschter im Huus vomene einzige Maa z sii oder für e Stamm und e Familie in Israel?"
20 em Prieschter gfalle das. Är het ds Ẹphod gno, d Tẹraphim-Statue sowie di gschnitzti Figura und isch mit de Lüt mitgange.
21 Si hei umdräit u hei sech wider ufe Wäg gmacht – vorneweg d Ching, ds Vieh u was si a Wärtvollem bsässe.
22 Nachdem sech d Danịter es Stück vom Michas Huus entfernt hei, hei sech d Manne vo Michas Nachbarschaft sammlet und hei si i gholt.
23 Wo si der Danịter zrügghe, hei sech die zu ne umdreie und hei dr Micha gfragt: "Was isch los? Werum het me öich zämeghout?"
24 Er het antwortet: "Ihr heit d Götter mitgno, woni mir gmacht ha, u dr Prieschter isch o mit Öich wäggange. Was bliibt da no für mi? Wie chönd ihr da frage: "Was isch los mit Dir?"
25 D Danịter hei ne gwarnt: "Red nid i däm Ton mit üs, süsch gheied hässigi Männer über di här, u das würd di u dini Hus¬Gmeinschaft z Läbe choste."
26 De hei d Danịter ire Wäg furtgsetzt u dr Micha wo het gseh das si stärcher gsi aus är het umegchert u isch zu sim Huus gange.
27 Die Danịter hei d Götter gno wo Micha gmacht het, und o si Prieschter mitzoge und hei uf Lạjisch wo d Mönsche ruhig und sorglos gläbt hei. Si hei se mit em Schwert umbrocht u d Stadt nieder brönnt.
28 Keine isch dr Schtadt z Hilf cho, wo si wyt vo Sịdon entfernt ir Talebeni, wo zu Beth-Rẹhobd ghört het, u ihri Bewohner hei mit niemerem öppis z tüe gha. D Danịter hei d Stadt wider ufbout und si hei sech dert aagsproche.
29 Si hei si Dane gnennt – nach ihrem Vater Dan, em Bue Israels. Vorher het d Stadt Lạjisch gheisse.
30 När hei d Danịter di gschnitzti Figur für sech ufgstellt, und Jọnathan, dr Sohn vom Gẹrschom, em Sohn vo Moses, u syni Söhn si Prieschter für e Stamm Dan worde – bis zu däm Tag, wo d Bewohner vom Land verschleppt worde si.
31 Si hei di gschnitzti Figur ufgschteut, wo Micha gmacht het, u si isch dert blibe, solang ds Huus vom wahre Gott in Sịlo isch gsi.