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Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Samuel 3 vo 31

 

1.Samuel 3 vo 31

3:1 Der jung Samuel het vor Ẹli si Dienst für Jehova verrichtet. I dere Zyt het's chuum Botschafte vo Jehova gä u me het nume sälte öppis vo Visione ghört.

2 Ẹlis Ouge si schwach worde, er het nüme gseh. Eis Tag isch mal passiert Folgendes: Är het sich a sim gwonne Platz anegleit,

3 d Lampe Gottes isch noni usglöscht worde, u Samuel het sich im Tempela Jehovas anegleit, wo d Bundeslade Gottes isch gstande.

4 Da isch Samuel vo Jehova grüeft worde. "Hier bin ich", het er gantwortet,

5 rennt zu Ẹli u het gsait: "Du hesch mi grüeft. Hie bi ig." Doch Ẹli het erwideret: "Ich ha di nid grüeft. Leg di wider häre." Also isch är wäggange u het sich tüe schlofe.

6 Jehova het no einisch gruefe: "Samuel!" Da isch Samuel ufgschtande, isch zu Ẹli gange und het gseit: "Du hesch mi grüeft. Hie bini." Doch Ẹli entgägnet: "Ich ha dich nid grüeft, min Sohn. Leg di wieder häre."

7 (Samuel het Jehova noni kenneglernt und no ke Botschaft vo Jehova erhalte.)

8 Auso hets Jehova zum dritte Mau gredt: "Samuel!" Da isch är ufgschtande, isch zu Ẹli gangä u het gseit: "Du hesch mi grouefe. Hie bini."

Jetzt isch Ẹli klar worde das es Jehova isch wo de junge gruefe het.

9 Drum het gseit Ẹli zu Samuel: "Gang wider ga schlafe, u we de grüefe wirsch, de antwort: 'Spräch, Jehova, di Diener ghört zu.'" Da isch Samuel wäggange u het sech a sy Platz gleit.

10 Jehova isch cho, het sich anegstellt und het gheisse wie di andere Mal gruefe: "Samuel, Samuel!", wo druf Samuel gantwortet het: "Rede din Diener ghört zu."

11 Jehova het zu Samuel gseit: "Du wirsch gseh: Ich tue z Israel öppis, wo jedem wo devo ghört, i beidne Ohre dröhne wird.

12 A dem Tag wird ig a Ẹli aues wahr mache, was ig über sis Huus gseit ha – vo Afang bis Ändi.

13 Du muesch ihm mitteile, dass i es Urteil über sys Huus rede, wo für immer gälte wird – wäg em Vergehe, über das är Bscheid gwüsst het: Syni Söhn verflueche Gott, aber är het se nid i ihri Schänkli gsy.

14 Deshalb han ich däm Huus Ẹlis gschwore: Ds Vergehe vom Huus Ẹlis wird niemols dur Opfer oder Opfergaben gesühnt werde!"

15 Samuel het sich bis zum Morge ane gleit und het denn d Türe vom Huus Jehovas öffnet. Är het Angst gha, Ẹli vo dr Vision z verzeue.

16 Doch Ẹli het gruefe: "Samuel, min Sohn!", woruf er gseit het: "Hier bin ich."

17 "Was für e Botschaft hesch becho?", het gfragt Ẹli. "Bitte verschweig sie mir nid. Gott sölls dir dopplet zrüggzahle, we du mir o nume eis einzigs Wort vo allem, waser zu dir gseit het, verschweigsch."

18 Also het ihm Samuel alles verzellt, är verschwieg ihm nüt. Druf het gseit Ẹli: "Es isch Jehova. Mög er tue, was i sine Ouge guet isch."

19 Samuel isch wyter ane gwachse, u d Jehova isch ihm bim gstande u het drfür gsorgt, dass kes einzigs vo syre Wort unerfüllt blibe isch.

20 Für ganz Israel, vo Dan bis Beërschẹba, isch klar worde, dass Samuel als Prophet Jehovas bestätigt worde isch.

21 Jehova erschine in Sịlo. Dört het sech Jehova nämlech Samuel offebart – das isch dür Botschafte Jehovas gsi.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Samuel 2 vo 31

 

1.Samuel 2 vo 31

2:1 Dänn bätti Hanna: "Mis Herz fröit sech über Jehova, Jehova macht mi stark. Wyt öffnet sech mis Muul gäge mini Fäind, i freue mi über dini Rettigstate.

2 Niemer isch so heilig wi Jehova, usser dir gits keini, kes Fels isch wie euse Gott.

 3 Redet nid ständig so überheblich drhär, nüt arrogants söll euch über d lippe cho, denn Jehova isch ä Gott vum Wisse, er schätzt Tate richtig ih.

 4 D Boge starche Männer sy zerschmetteret, d Wankende dergäge erhaltet Chraft.

 5 D Satte müesse bi anderne für ihres Brot schaffe, d hungrige aber hungered nüm. D Unfruchtbari het sibni Söhn gebore, doch die mit de vile sohn isch vereinsamt.

 6 Jehova tötet u erhaltet am Läbe, är bringt is grab durab u füert duruf.

 7 Jehova lässt verarmen und macht rich, er erniedrigt und erhöht.

 8 Er hebt dr Hilflose usem Stoub. Di Arme hebt er us em Äschehuufe empor, zum se bi Fürst sitze loh, ne e Ehreplatz zuezwiise. Jehova ghöre d Grundpfiiler vo dr Erde, uf si setzt är ds fruchtbari land.

 9 Är bhüetet d Schritte vo syre Loyale, d Böse aber werde im Finsternis zum schweige bracht, denn nid dür Chraft sit dr Mönsch.

10 Jehova wird die zerschmettere wo gäg ihn kämpfe, vom Himmel us wird er gäg si donneret. Jehova wird Rächt rede bis a d Ändi vo dr Ärde, sim König wird er Macht verleihe, si Gsalbte starch mache."

11 Elkạna isch de hei uf Rạma, aber de Bueb isch ungerem Prieschter cho Ẹli in Dienst Jehovas.

12 Die Söhn Ẹlis si schlechti Manne gsi u hei ke Achtung vor Jehova gha.

13 Mit däm, was de Prieschter rächtmässig vom Volk zuestande het, hei si es so gmacht: We irgendöper es Opfer darbrocht het und ds Fleisch am Choche isch, isch e Diener vom Prieschter mitere Dreizackgable cho

14 un schtiegt drmit in ds Beck, dr zweiheglige Topf, dr Kessel oder dr iiblige Topf. Was immer d Gable ufholt het, het dr Prieschter für sich sälber gno. So isch me in Sịlo mit allne Israelite um gange wo dörthi cho sind.

15 Oder: No bevor e Opfernde ds Fett i Rouch het chönne ufgaa, isch e Diener vom Prieschter cho und het gseit: "Gib em Prieschter Fleisch zum Brate. Är wott kes kochts Fleisch vo dir, nume rohs."

16 We der Maa denn gseit het: "Me muess doch zersch ds Fett i Rauch la ufgaa, u de chasch dr näh, was geng du wosch" isch d Antwort cho: "Nei, gib's mer itz, süsch nimen i's mer mit Gwaut!"

17 So isch d Sünde vo de Diener sehr gross vor Jehova worre, denn me isch mit de Opfer für Jehova respektlos umgange.

18 Samuel het vor Jehova Dienst verrichtet u het derby es Ẹphod us Line treit, obwou är no ä Bueb isch gsy.

19 Au het ihm sini Mueter jedes Jahr es chlises ärmeloss Obergwand gmacht und hets mitbracht we si mit ihrem Ma zum jährleche Opfer isch ufgange.

20 Ẹli het Elkạna und sini Frou gsägnet und het gseit: "Möge Jehova dir vo dere Frou es Ching schänke anstatt dä, wo Jehova gäh isch." Nochane si hei gange.

21 Jehova het Hanna Beachtig gschänkt, so dass si schwanger het chönne wärde. Si het drü wyteri Söhn und zwöi Töchter zur Wält brocht. U dr jung Samuel isch wyter ir Gägewart Jehovas ufgwachse.

22 Ẹli isch sehr alt gsi, und ihm isch zu Ohre cho, was sini Söhn em ganze Volk Israel alles atatet hei u das si mit de Froue wo am Igang vom Zelt vo de Zämekunft Dienst tät hei, sexuelli Beziehige gha.

23 Wiederholt hetter zu ihne gseit: "Warum machet ihr so Sache? I ghöre vo allne Lüt nume Schlächts über euch.

24 Nei mini Söhn, dr Bricht wo ungerem Volk Jehovas kursiert isch nid guet.

25 We e Mönsch gäg e angere Mönsch sündiget, de cha sech öpper bi Jehova für ihn isetze. We aber ä Mönsch gäg Jehova sündiget, wär cha da fürne bätte?" Doch si hei nid wöue uf ihre Vater lose. Jehova het nämlech beschlosse, se z töte.

26 Samuel isch inzwüsche witer ane gwachse und het immer meh Anerkennig bi Jehova u de Mönsche gfunge.

27 Eines Tages isch e Maa Gottes zue Ẹli cho und het ihm teilt: "Das seit Jehova: 'Ha i mi dine Vorfahre nid dütlech z erkenne, wo si z Ägypte Sklave vom Pharao si gsy?

28 Din Vorfahr isch us allne Stämm Israels defür usgwählt worde, für mich als Prieschter z diene, zum Opfer uf mi Altar ufzgah, Röcherwärk darzbringe und vor mir es Ẹphod z träge. Au han i däm Huus vu dinem Vorfahre alli Füüropfer vu Israelite geh.

29 Warum träte ihr mini Opfer u mini Opfer abe, wo i a minem Wohnort fordere, mit Füess? Warum ehrsch du dini Söhn ständig meh als mich, indem ihr euch mit de beschte Stück jede Opfergabe vo mim Volk Israel mästet?

30 Drum lutet d Botschaft Jehovas, däm Gottes Israels, wie folgt: "S stimmt, i ha gseit dis Hus u ds Hus vo dim Vorfahre immer i mim Dienscht stah." Doch etze erklärt Jehova: "Das isch unenkbar für mi, denn i ehre die, wo mi ehren, aber wer mi verachtet wird verächtlich behandlet werde."

31 Du wirsch gseh: Es chunnt d Zyt, do wird ig dini Macht u dr Macht vom Huus vo dim Vater es Änd setze, sodass niemer us dim Huus alt wärde wird.

32 Während Israel guet geit wirsch a mim Wohnort es Rival vor Auge ha, und es wird nie meh e alte Maa i dim Huus geh.

33 E Nachkomme vo dir, woni nid vom Dienst a mim Altar entferne, wird dini Ouge la vrsäge u dir Chummer bereite, aber di meiste us dim Huus wärde dür ds Schwert vo Mönsche umchöme.

34 U ds Zeiche für di wird sy, was mit dine beide Söhn, Họphni u Pịnehas, geschieht: Beidi werden am gleichen Tag sterben.

35 De wirdi e treue Prieschter für mi isetze. Är wird das mache wo ig mir vo Härze wünsche. I wirde ihm es bliibends Huus errichte u er wird immer vor mim Gsalbt diene.

36 Wer denn i dim Huus übrig bliebt wird cho und sich vor ihm verbüüte zum Geld und es Laib Brot als Bezahlig z becho. Är wird sägä: "Teil mir bitte eini vo de priesterliche Ufgabe zue, damit i es Stück Brot z ässe ha.

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1.Samuel 1 vo 31

 

1.Samuel 1 vo 31

DS ERSCHTE BUECH SAMUEL

1:1 In Ramathạjim-Zọphim, im Bärgland vo Ẹphraim, het e Manna namens gläbt Elkạnas, Sohn vom Jẹroham, Sohn vom Elịhu, Tọhu, Sohn vo Zuph, e Ephraimịter.

2 Fraue het gha: Die eint het Hanna gheisse, die anderi Penịnna. Penịnna het Chinder gha, Hanna dagege isch chinderlos gsi.

3 Dä Maa isch jedes Jahr vo sinere Stadt uf Sịlo ue ga, um Jehova, dr Herr vo dä Heere, aazbätte und ihm z opfere. Dört hei Họphni und Pịnähas dient, die beide Söhn Ẹlis, als Prieschter für Jehova.

4 Eines Tages, wo Elkạna es Opfer darbrocht het, het er sy Frou Penịnna u aune ihrne Söhn u Töchter Aateil vom Opferfleisch gä.

5 Hanna het jedoch e bsundrige Aateil becho, denn si isch es gsi wo er gliebt het – allerdings het d Jehova ihr kei Chind gschenkt gha.

6 Ihri Rivalin Penịnna het se unerbittlech verspottet zum se kränke wüu Jehova ihr ke chinder gschenkt het.

7 Das het si Jahr für Jahr gmacht. Immer wenn Hanna zum Huus Jehovas ufegange isch, het ihri Rivalin se so sehr verspottet, dass si brüelet und nüt me gässe het.

8 Ihr Maa Elkạna het zue ihr gseit: "Hanna, warum grännsch denn u issisch nüt? U werum bisch du so truurig? Bini dir nümm wert als zäh Söhn?"

9 Nachdem d Familie nun in Sịlo gesse und trunke het, isch Hanna ufgstande. Dä Priester Ẹli isch grad uf em Stuehl am Türpfoschte vom Tempel Jehovas gsässe.

10 Hanna isch völlig verzwiiflet gsi. Si het a z Jehova z bäte und hei hemmigslos aagfange.

11 Folgendes Gelübdi het sie abgleit: "O Jehova, Herr der Heere, we du min Chummer gsehsch u a mi, dini Dienerin, dänksch u mi nid vergissisch u mir e männleche Nachkomme schänksch, de wird ig ihn dir, Jehova, für sis ganze Läbe überlah. Kein Schmesser wird sin Chopf berühre."

12 Sie bätet lang zu Jehova und Ẹli het uf ihri Lippe gachtet.

13 Wöu Hanna still für sich het gredt u nume ihri Lippe bäte, aber ihri Stimm nid z'ghöre isch gsi, het Ẹli se für betrunke.

14 "Wie lang wirsch no betrunke sii? Hör uuf, Wy z trinke!", het gseit Ẹli,

15 woruf Hanna erwideret het: "Nei, my Herr! I bi e Frou unger grosser Belastig. I ha ke wii trunke u o süsch ke alk, sondern i schütte Jehova mis herz us.

16 Halt mi nid für ne nutzlose Frau, min Herr. I rede di ganz Zyt us mim grosse Schmerz u Chummer use."

17 Ẹli erwideret: "Gang in Frieden. Möge de Gott Israels die Bitte erfülle, wo du a ihn grichtet hesch."

18 Druf het d Frou gseit: "La mi i diner Gunst stah, mi Herr", u isch wäggange. Si het öppis gässe, u ires Gsicht het nümme niedergschlage usgseh.

19 Früehmorgens isch d Familie ufgstande, het sich vor Jehova verbüte u isch denn wieder hei nach Rạma gangä. Elkạna het itz mit syre Frou Hanna u d Jehova ire Beachtig gschänkt.

20 Innerhalb vomene Jahr isch Hanna schwanger worde und het e Bueb uf d Wält brocht. Si het ne Samuel gheisse, denn, so het si gseit: "Von Jehova hani ne erbätte."

21 Als Elkạna spöter mit sinere ganze Huus¬Gmeinschaft ufegzoge, um Jehova s jährliche Opfer und sis Gelübdeopfer darzbringe,

22 isch Hanna nid mitgange. Si het ihrem Maa erklärt: "Sobald dä Bueb nümm mues gstillt werde, bring i ihn uf. Är wird de vor Jehova erschine u vo da a dert bliibe."

23 Ihr Mann Elkạna erwideret: "Du was de füres bescht hebsch, blib dihei bis ne nümme stilsch. Möge Jehova wahr mache was du gseit hesch" Sie isch auso deheim blibe u het ihre Bueb gstillt bis er entwöhnt isch.

24 Sobald si der Samuel abgstillt het, het si ne nach Sịlo ufebracht, zäme mitemne drüjährige Stier, emene Ẹpha Mehl und eme grosse Krug Wy. So isch si mit em chline Junge zum Huus Jehovas in Sịlo cho.

25 Denn het me de Stier gschlachtet, u de Junge het me zue Ẹli brocht.

26 Si het gseit: "Verzeh mir, min Herr! So wahr du läbsch, min Herr: Ig bi d Frou wo a däm Ort bi dir gstande und zu Jehova betet het.

27 Um dene Junge han i bätet, u Jehova het die Bitte erfüllt, won i a ihn grichtet ha.

28 U drum gib i ne jetzt Jehova. Är söll sys ganze Läbe lang Jehova ghöre."

Und är het sech dert vor Jehova verbütet.

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1.Samuel 25 vo 31

 

1.Samuel 25 vo 31

25:1 Nach einige Ziit isch Samuel gschtorbe. Ganz Israel het sich versammlet, het um ihn trout und het ihn bi sim Huus in Rạma begraubt. När het sech de David uf e Wäg abe zur Wildnis Pạran gmacht.

2 In Mạon het en Maa gläbt wo z Kạrmela Viehzucht betriebe het. Är isch huere riich gsi, bsesse 3000 Schof und 1000 Geiss u isch grad zur Schoofschur dert gsi.

3 Der Name vom Maa isch Nạbal gsi u sini Frou het Abigail gheisse. Si isch klug gsi u schön, doch ihre Maa, es Kalebịter, isch grob gsi u het sich schlimm gnennt.

4 In dr Wildnis erfahre David, dass bi Nạbal d Schoofschur im Gang isch gsi.

5 Drum het dr David zäh jungi Manne zu ihm gschickt und si beouptet: "Göh ufe Kạrmel, u we Der zu Nạbal chunnt, fragt ne i mim Name wies ihm geit.

6 Seit denn zu ihm: 'Dü söllsch lang läbe und dir sölls guet gah, wie au dinere Hus¬Gmeindschaft und allem, was dir ghört.

7 Ig ghöre das bi dir grad Schafschur isch. Wo dini Hirte bi üs si gsi, hei mir ne nüt gmacht u während dr ganz Zyt in Kạrmel isch ne nüüt verlore gange.

8 Frag dini junge Manne, sie werdets dir bestätige. Nimm mini junge Manne doch fründlech uf, denn mir si zumene freudige Zytpunkt cho. Bitte gib dine Diener u dim Sohn David, was immer du chasch erübrige.'"

9 Die junge Manne sy also zu Nạbal gange und hei ihm das alles i David Name usgrichtet. Wo sy fertig gsy,

10 erwiderti Nạbal de Diener David: "David? Wer isch das? Wer söll denn dä Sohn Ịsaïs si? Hützutags laufed vill Diener ihre Herr wäg.

11 Söu i öppe mis Brot u mis Wasser u was i für mini Schoofscher gschlachtet ha, Männer gä, wo wer weiss woher chöme?"

12 Da si die junge Manne zrugg zu David gange u hei ihm aues brichtet.

13 Sofort bfahl David sine Männer: "Schnalled eui Schwerter um!" Das hei si alli gmacht u o dr David het sy Schwert um gno. Öppe 400 Ma zoge mit David los u 200 blibe bim Gepäck.

14 In der Zwischenzeit hat ein Diener Abigail gmolden, der Frou Nạbals: "Stell der vor! David het us dr Wildniss Bote gschickt um üsem Herr Guets z wünsche, aber er het si nume luutstark beleidigt.

15 D Manne si zu üs sehr guet gsi. Si hei üs nie öppis gmacht u solang mir zäme mit ihne uf de Fälder si gsi, isch üs nid ds Gringschte verlore gange.

16 Di ganz Zyt womer bim Schaf hüete mit ne zäme si gsi, si si Tag und Nacht wi ne Schutzmuur um üs ume gsi.

17 überleg itz was de chasch mache, wöu für üsne Herr u sis ganze Huus baut sech e Katastrophe aa. Är isch sone nutzlose Mönsch, dass me nid mit ihm cha rede!"

18 Abigail het schnäu 200 Brot gno, 2 grossi Wychrüg, 5 zuebereiteti Schaf gröschtetei, 5 See gröschtets Getreide, 100 Rosinechueche u 200 Pressfeigechueche u het aues uf d Esel packt.

19 Denn het si zu ihrne Diener gseit: "Göhnd scho mal vor! I chume noche." Ihrem Ma Nạbal aber verrotet si nüt drvo.

20 Wo si im Schutz vom Bärg uf ihrem Esel nabrätte, sy ihre David und sini Manne entgägecho, u so het si uf si troffe.

21 David het grad gseit: "Für nüüt und wider nüt hani uf aues ufpasst wo däm Cheib ir Wildnis ghört. Nid ds gringschte isch ihm verlore gange, u doch zahlt er mir guets mit bösem zrugg.

22 Gott sölls de Feindä David dopplet zrügzahle, weni bis morn morge o nume ei einzige vo sine Männer am Läbe la!"

23 Aus Abigail David het entdeckt, isch si schnäu vom Esel gstige, isch vor David nieder gworfe u het sech bis zum Bode vrbügt.

24 De tuet si ihm z'Füesse u bittet ne: "I nime aui Schuld uf mi, my Herr! Loh mi, dini Dienerin, mit dir rede, u du hör uf d Wort vo dinere Dienerin!

25 Bitte beachte diesen nutzlose Nạbal nid, min Herr! Denn so wi si Name isch, so isch är au. Si Name isch Nạbal und är isch d Unvernunft in Person. Ich aber, dini Dienerin, ha die junge Männer wo du gschickt hesch, nid gseh, min Herr.

26 Un etze, mi Herr, so wohr Jehova läbt un so wohr dü lebsch: Es isch Jehova, der di devo abghalte het, Bluetuld uf di z'lade u di sälber z'räche. Dini Findä u alli wo dir min Herr wei schade söue wi Nạbal wärde.

27 Das Gschänkli, woni dir als dini Dienerin mitbrocht ha, sött de junge Manne i dim Gfolg wärde, min Herr!

28 Bitte verzeih d Überträtig vo dinere Dienerin! Bestimmt wird Jehova für dich es Huus errichte wo bestand het denn du min Herr füehrsch d Chriege Jehovas und hesch dir dis Lebe lang nie öppis zueschulde lah.

29 We sech öpper uf d Jagd nach dir macht unds uf dis Läbe abgseh het, min Herr, de wird dis Läbe bi dim Gott Jehova im Beüttel vom Läbe sicher ufbewahrt si, aber ds Läbe vo dire Find wird er wägschliesse wi ne Schtei mitere Schlüdere.

30 Min Herr, wenn Jehova eines Tages all das Guete für di ta het, won er dir versproche het, u er di zum führer über Israel isetzt,

31 de wirsch ke Röi u ke Beduure i dim Härze müesse drüber empfinde dass du grundlos Bluet vergässe u di säuber grächt hesch min Herr. We Jehova dir Guets erwiest, min Herr, dänk a mi, dini Dienerin!"

32 Da het David zu Abigail gseit: "Gepriesen sei Jehova, der Gott Israels, wo di hüt zu mir gschickt het!

33 U gsägnet sygi dini Vernunft! Gsägnet söttsch sy, wüu du mi hüt vor Bluetschulde bewahrt hesch u vorhär, mi säuber z rächne.

34 So wahr Jehova, de Gott Israels, läbt wo mich devo zrughalte het, dir z schade: We du nid so schnäu zu mir wärsch cho,g wär bis morn morge kei einzige vo Nạbals Männer übrig blibe.“

35 Drufa het dr David das entgäge gno, wo si mitbrocht het, und het zu ihre gseit: "Gang z Friede hei. I ha di aghört u werde dir dini Bitte erfülle."

36 Als Abigail spöter zu Nạbal isch zrugg cho, het er grad i sim Huus gfiiret wiene König. Är isch besser Luune gsi u so betrunke wie me nume cha sy. Abigail het ihm nid ds Gringschte verrotet, bis es hell worde isch.

37 Won är de am Morge sy Ruusch het usgschlafe, het sy Frou ihm di ganz Gschicht verzellt. Da isch sys Härz wi das vomene Tote worde u är isch glämt da wiene Schtei.

38 Öppe zäh Täg spöter gschlage Jehova Nạbal und er isch gstorbe.

39 Als David vom Nạbals Tod erfuehrt het er gseit: "Gpresen sei Jehova, wo mi Rechtsstriit gfüehrt het wäge der Schand, d Nạbal über mi bracht het, u wo mi si Diener, dervor bewahrt het öppis schlächts z tüe. Jehova het Nạbals Schlächtigkeit uf ihn säuber la zrüggfaue." När het dr David Abigail la usrichte, dass er se gärn würd zur Frou näh.

40 David Diener sind also uf Kạrmel gange und hend zum Abigail gseid: "David schickt uns. Er möcht dich gern zur Frou näh."

41 Sofort isch si ufgschtande, het sech mit em Gsicht zur Ärde verbüüte u gseit: "Ich schtand parat, mim Herr aus Sklavin z diene und sy Diener d Füess z wäsche."

42 Abigail het sich schnell ufgmacht, het sich uf ihre Esel gsetzt und isch mit de Bote mit gange, gfolgt vo füf ihrer Dienerinne. Und sie isch Davids Frau worde.

43 David het au d Ahinọamn aus Jẹsreël ghürote. Beidi sind somit sini Fraue worde.

44 Saul aber het sy Tochter Mịchal gha, d Frou David, Pạltir gee, em Sohn vo Lạjisch us Gạllim.