Hesekiel 18 vo 48
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hesekiel 18 vo 48
18:1 U wider hani e Botschaft vom Jehova übercho. Si het glutet:
2 "Was bedütet dieses Sprichwort, die ihr im Land Israel zitiert: 'D Vätere ässed suuri Truube, aber d Zähn vo de Söhn werded rau'?
3 'So wahr ich lebe!', erklärt der Souverän Herr Jehova. 'Ihr werdet dieses Sprichwort nicht mehr in Israel zitieren.
4 Alli Seele – mir ghöre sy. Wi d Seele vom Vatter so o d Seele vom Bueb – mir ghöre si. D Seele, wo sündiget, si wird sterbe.
5 Agnoh, e Mönsch isch grächt u handlet fair u richtig.
6 Er isst uf de Berge ke Götzeopfer, lueget nid zu de widerliche Götz vom Volk Israel uf, verunreinigt nid d Frau vo sim Mitmönsche, het ke Beziehige mitere Menstrierende,
7 behandlet niemer rücksichtslos, sondern git sim Schuldner ds Pfand zrügg, beroubt niemer, sondern git sis eigete Ässe em Hungrige, bedeckt dr Nackte mit emene Gwand,
8 verlanget keni Zinse u tribt ke Wucher, sondern haltet sech fern vom Unrächt tue, fallt grächti Urteile zwüsche zwöi Parteie,
9 befolgt stets mini bestimmige u richtet sech nach mine Rächtsentscheidige um treu z handle. So ne Mönsch isch grächt u wird ganz bestimmt am Läbe blibe', erklärt dr Souverän Herr Jehova.
10 'Aber agno, er isch Vater vomene Sohn wo es Räuber oder e Mörder worde isch oder wo öppis vo dene andere Sache tuet
11 (obwohl der Vater nüt dergliiche do het) – är isst uf de Bärge Götzeopfer, verunreinigt d Frau vo sim Mitmensche,
12 behandlet de Notlidede u de Arme rücksichtslos, reisst Sache dür Raub an sich, git ke Pfand zruck, luegt zu de widerliche Götz uf, praktiziert Abscheulichkeite,
13 tribt Wucher u verlangt Zinse – de wird de Sohn nid am Läbe blybe. Wül er all die Abscheulichkeite gmacht het, wird er ganz bestimmt zu Tod bracht wärde. Er isch für sin Tod selber verantwortlich.
14 Aber aagnoh, e Vater het e Bueb wo all die Sinde vo sim Vater gseht, u obwou är gseht, duet är säuber nüt dergliche.
15 Er isst uf de Berge ke Götzeopfer, luegt nid zu de widerliche Götz vom Huus Israel uf, verunreinigt nid d Frau vo sim Mitmensche,
16 behandlet niemer rücksichtslos, riisst ke Pfand a sech, eigetlech nüt dür Roub a, git sis eigete Ässe em Hungrige, bedeckt d Nackte mit eim Chleid,
17 hebt sech dervo färn de Arme z ungerdrücke tribt ke Wucher u verlangt ke Zinse, setzt mini Rächtsentscheidige um u befolgt mini Bestimmige. So ne Mönsch wird nid wägem Vater sterbe. Är wird ganz bestimmt am Läbe blibe.
18 Dr Vater drgäge wird für sis Vergehe sterbe, wüu är Betrug aagfange het, sy Brüeder het beraubt u zmitzt unger sym Volk Schlächts het gmacht.
19 Dir wärded jedoch frage: "Warum trait der Sohn ke Schuld am Vergehe vo sim Vater?" Da de Sohn fair u grächt ghandlet het, sech a au mini Bestimmige ghaute u se umgsetzt het, wird er ganz bestimmt am Läbe blibe.
20 D Seel wo sündiget, sie wird sterbe. Ä Sohn wird nid d Schuld am Vergah vo sim Vater träge und ä Vater nid d Schuld am Vergah vo sim Sohn. Em grächte Mönsche elei wird sini Grächtigkeit aagrechnet wärde und em schlächte Mönsche elei wird sini Schlächtigkeit aagrechnet wärde.
21 Wenn sech itz ä schlächte Mönsch vo au sine Sünde abwändet, sech a mini Bestimmige hebt u nach Rächt u Grächtigkeit handlet, wird er ganz bestimmt am Läbe blibe. Er wird nid sterbe.
22 Keini vo sine Überträtige wird ihm aglastet werde. Är wird am Läbe bliibe, wüu är grächt handelt.'
23 'Hani o nume di gringscht Fröid am Tod vomene schlechte Mönsch?', erklärt dr Souverän Herr Jehova. 'Isch's mir nid lieber daser sech vo sine Wäge abwändet und am Läbe blibt?'
24 'Git dergäge ä Gerechter sini Gerechtigkeit uf u handlet verchert u praktiziert aui Abscheulechkeite vo de schlechte Mönsche, wird er de am Läbe blibe? Keini vo sine grächte Tate wird in Erinnerig gruefe. Er wird für sini Untreue und sini Sinde sterbe.
25 Doch ihr werdet sage: "Der Weg Jehovas isch ungerecht. Hör bitte zue, Huus Israel! Isch es mi Wäg, wo ungrecht isch? Sind's nid eui wäg, wo ungrecht sin?
26 Git ä Grechter sini Gerechtigkeit uf u handlet verchert u stirbt wäg däm, de stirbt är für sis eigete vercherts Handle.
27 U wändet sech ä schlächte Mönsch vo syr Schlächtigkeit ab u handlet vo da a nach Rächt u Grächtigkeit, wird er sys eigete Läbe bewahre.
28 Chunnt er zur Isicht u wändet sech vo au sine Überträtige ab, wird er ganz bestimmt am Läbe bliibe. Är wird nid sterbe.
29 Doch ds Volk Israel wird sage: "Der Weg Jehovas isch ungerecht." Sind's würklich mini wäge wo ungrecht sind o Huus Israel? Sind's nit eure Wäg wo ungrecht sind?'
30 'Darum werd ich über jede vo euch so urteile wies sin Wäg entspricht, o Huus Israel', erklärt der Souverän Herr Jehova. 'Kehrt um, ja wändet euch völlig ab vo all euchne Überträtige, damit si nid zumene Stolperstei wärde und ihr so Schuld uf euch ladet.
31 Befreit öich vo all euem Überträtige u erwerbet es nöis Herz u e nöie Geischt, denn warum solle ihr schterbe odr Hus Israel?'
32 'I ha nid di gringscht Fröid am Tod vo irgendöppertem', erklärt dr Souverän Herr Jehova. 'Drum kehrt um und bliebt am Läbe.