Jesaia 6 vo 66
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaia 6 vo 66
6:1 Im Todesjahr vom König Usịja hani Jehova ufeme höche gseh u erhabene Thron u dr Soum vo sim Gwand het dr Tempel gfüllt.
2 Sẹraphim si über ihm gstande, aui hei sächs Flügel gha. Jede vo dene het sys Gsicht u sini Füess mit je zwöi Flüge bedeckt, u mit zwöi Flüge floge si umenand.
3 Und eine het em andere zue gruefe: "Heilig, heilig, heilig isch Jehova, der Herr der Heere. Die ganz Erde isch vo sinere Herrlichkeit erfüllt."
4 Di Türpfoschte hei bim lute Ruef zitteret u ds Huus het sech mit Rauch gfüut.
5 "Weh mir!", hani gseit. "I bi so guet wi tot, denn i bi e Maa mit unreine Lippe u läbe zmitzt unger emne Volk mit unreine Lippe, u mini Ouge hei de Chönig gseh, Jehova, de Herr vo de Heere, höchstpersönlich!"
6 Drufa het eine vo de Sẹraphim zu mer gflogt, u i sire Hand isch e glüehendi Chole gsi, won är mitere Zange vom Altar het gno.
7 Är het mis Mul berüert u gseit: "Sieh nume! Das het dini Lippe berührt. Dini Schuld isch besitigt, dini Sünde gsühnt."
8 Danach hani die Schtimm ghört Jehovas säge: "Wen söll i schicke u wär wird für üs gah?", woruf i gseit ha: "Hier bin i! Schick mi!"
9 Er het erwderet: "Gah u säge zu däm Volk: 'Ihr werdet immer wieder ghöre, aber nid verstah. Dir werdet immer wieder gseh, aber ke Erkenntnis erhalte.'
10 Mach ds Härz vo dene Lüt unempfänglech, verschlüsse ne d Ohre u verchläb ne d Ouge, so das si mit ihrne Ouge nid gseh u mit ihrne Ohre nid ghöre, so ds ihres Härz nid verstöit u se nid umchehre u gheilt wärde.“
11 Da hani gfragt: "Wie lang, oder Jehova?", und är het antwortet: "Bis d Städt zu Trümmerhuufe zämestürze und unbewohnt sy und d Hüüser mönscheleer sy und ds Land verwüschtet und einsam isch,
12 bis Jehova d Mönsche wit wäggschafft und d Verödig vom Land gwautigi Usmasse animmt.
13 Aber es wird no ä Zähntel drin si, un s wird wider verbrennt wäre we ä grosse Baum un ä Eiche, vu dene nohch däm Umhoue ä Stumpf übrig bliebt. Der Stumpf dervo wird ein heiligen Samen sein."