Jeremia 15 vo 52
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jeremia 15 vo 52
15:1 Dänn het Jehova zu mir gseit: "Sälbscht we Moses u Samuel vor mir würde stah, i würd däm Volk ke Gunscht zeige. Schaff se mir us de Ouge. Si söue ga.
2 U we si di frage: 'Wo söue mer ga?', de richte ihne us: 'Das seit Jehova: "Wer für die tödlichi Plag bestimmt isch, zur tödliche Plag! Wer für's Schwert bestimmt isch, zum Schwert! Wer für d Hungersnot bestimmt isch, zur Hungersnot! Und wer für d Gfangeschaft bestimmt isch, zur Gfangeschaft!
3 'I wird vier Unglück für si feschtlege', erklärt Jehova, 's Schwert zum Töte, d Hünd zum Fortschleife sowie d Vögel vom Himmel und di wilde Tier vor Erde zum Frässe und Vernichte.
4 Und ig wird se für aui Königrich vor Erde zumene Bild vom Graue mache ạsse, em Sohn Hiskịas, em Juda König, für das, woner in Jerusalem gmacht het.
5 Wer wird Mitleid mit dir ha, Jerusalem, wer wird mit dir füehle u wär wird ahhalte um z frage wie es dir geit?'
6 'Du hesch mi verloh', erklärt Jehova. 'Ständig chehrsch mer dä Rugge. Drum wird ich mini Hand gege dich usstrecke und dich vernichte. I bi es müed Mitleid mit dir z ha.
7 Und i wirde se i de Tore vom Land mitere Gable worfe. I wirde se de Ching beroube. I wirde mis Volk vernichte wöus sech weigeret vo sine Wäge umzkehre.
8 Es wird dert vor mine Ouge meh Witwe gäh aus Sand am Meer. Am Mittag wirdi e Vernichter über sie bringe, über Müettere und junge Männer. Ganz plötzlech wird ig se i Ufregig und Schreckä stürze.
9 Die Frau wo sibe Chind gebore het isch chraftlos worde. Si ringt uf Luft. Ihri Sunne isch scho Tagsüber untergange – zu ihrer Schand u Demüetigung." "Und ihre wenige Übrigbliebene wird i däm Schwert ihrer Fäind übergee", erklärt Jehova."
10 Wehe mir, o mini Mueter, wüu du mi gebore hesch, en Maa wo das ganze Land in Zank u Striit ligt. I ha weder öppis verliere no mer öppis borgt u doch verflueche mi alli.
11 Jehova het gseit: "I wird mi ganz bestimmt um di kümmere, damits dir guet geit. I wirde ganz bestimmt Fürsprach für di ilege bim Find zur Zyt vom Unglück, zur Zyt vom Not.
12 Chame Eise zerbräche, Eise usem Norde, und Chupfer?
13 Dini Mittu u Schätz werdi zur Plünderig freigä, nid füren Choufpriis – wäg all dine Sünde i all dine Gebiet.
14 I wirde se dine Feind gä u si bringe si när i es land wo dus nid kennsch. Wüu dür my Zorn isch es Füür entzündet worde, d Flamme schlöh öich entgäge."
15 Du weisch es, Jehova. Dänk a mi u wänd mir dini Ufmerksamkeit zue. Rächä mi a mi Verfolgerä. Nid das i umchume wüu nid schnäu zornig wirsch. Mach der bewusst dasi dinetwäge die Schand erdulde.
16 Dini Wort erreicht mi un i gss sie. Un dini Wort sin Fräid un des Glück vu minem Herz wore, denn i trag di Name, odr Jeohva, Gott dr Heere.
17 Ig sitze nid fröhlech im Chreis vo de Fiirende. Wüu dini Hand uf mir isch sitze i allei da denn mit Zorn hesch mi erfüllt.
18 Werum isch mi Schmerz chronisch u mini Wüu unheilbar? Si wott sech eifach nid heile la. Wirsch für mi zumene trügerische Wasservorrat wome sech nid cha verloh?
19 Drum seit Jehova: "Wenn du umchehrsch, de wird ig di wider häresteue und du wirsch vor mir stah. We d'Koschtbar vom Wertlose trennsch wirsch wi miis eigete Muu wärde. D'Lüt wärde sich dr zuewände, statt dass du di ne zuewändisch."
20 "Ich mache di zunere Befestigungsmauer aus Kupfer für das Volk. Si wärde ganz sicher gägä di kämpfe, aber si wärde di nid bsiege. Weu i bi dir, um di z rette und z befreie", erklärt Jehova.
21 "Und i wirde di us der Hand vo de Böse befreie und dich us der Fuscht vo de Grausamen erlösen."