Jeremia 14 vo 52
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
-
Zugriffe: 350
Jeremia 14 vo 52
14:1 Jeremia het vo Jehova folgendi Botschaft übercho wäg de Dürreziite:
2 Juda trauert u sini Tore sy verfalle. Niederdrückt sinke sie zu Bode und us Jerusalem schtiegt Gschrei uf.
3 D Herre schicke ihri Diener zum Wasserhole. D Diener gönd zu de Wasserlöcher und finded ke Wasser. Si chere mit leere Gfäss zrugg. Si schäme sech u si enttüscht u bedecke ihre Chopf.
4 Wiu dr Bode rissig isch, es faut ja ke Räge uf ds Land, sy d Landwirte bestürzt u bedecke ihre Chopf.
5 Sogar ds Reh ufem Fäud verlaht sis Neugeborene, wius kes Gras git.
6 D Wildesel stönd uf de chahle Hügel. Si japse wie Schakale. Ihri Ouge verseit wöus ke Vegetation git.
7 Obwohl eusi eigene Vergehe gäg üs ussäge, o Jehova, unternimm chli dim Name zlieb. Denn unsri Tade dr Untreue sin zahlrich un gege di hän ma gsindigt.
8 Du, d Hoffnig Israels, sy Rätter ir Zyt vor Not, warum bisch du wie e Fremde im Land, wiene Reisender, wo nume zum Übernachte haltet?
9 Werum glichsch amene Maa wo wi betäubt isch, emene starche Maa wo nid cha rette? Du bisch doch i eusere Mitti, o Jehova, und mir träged din Name. Lönd üs nid im Stich.
10 Das seit Jehova über das Volk: "Sie liebe's umezstriife und hei ihri Füess nid zrughalte. Drum findet Jehova ke Gfalle a sie. Jetz wird er sich a ihr Vergehe erinnere und se für ihri Sinde zur Rächeschaft zieh."
11 Dänn hät jehova zu mir gseit: "Bätte nicht für das Wohl dieses Volk.
12 Wennsi faste ghöri nid uf ihri flehentleche Bitte, u we si Ganzbrandopfer u Getreideopfer darbringe fingi ke Gfalle a dene. Dur Schwert, Hunger und Pest werde ig ihne es End mache."
13 Ig erwiderte: "Ach, Souveräner Herr Jehova! D Prophete sage zue nene: "Ihr wäre des Schwert nit säh un Hunga wird äich nit träffe, sundern i wär äich a däm Platz wahre Friede ge.
14 Da het jehova zu mir gseit: "D Prophete prophezeien in meinem Name Lügen. I ha se weder gschickt no zu ihne gredet. E Lügevision, wärtlosi Wahrsagerei und Betrug us ihrem eigete Härz propheziere sy öich.
15 Deswäge seit Jehova über d Prophete, wo i mim Name prophete – obwohl i se nid gschickt ha – u die säge, dass weder Schwert no Hunger vo däm Land wird träffe: 'Durch Schwert und durch Hunger wärde die Prophete umcho.
16 Un de Lüt, de sie wisse hän, wäre üsgworfe uf d Gasse Jerusalem wägä dr Hungersnot un däm Schwert, ohni dass jemads sie begräbä, sie, ihri Wieba, Buebe un ihri Töchter. Denn i wär des Unglück, de sie vudene, iba sie üsschütte.
17 Sprich folgendi Wort zu ihne: 'Mini Ouge söue Tag und Nacht vor Träne überflüsse, unufhörlech, denn mini jungfräulichi Tochter, mis Volk, isch vollständig zerschlage u zerbroche, ihri Wunde isch üsserscht schlimm.
18 Wenn ig uf ds Fäud ga und mi umlueg, gsehni die vom Schwärt Erschlage! U weni id Stadt chume, gsehni d Krankheite aus Fouge vor Hungersnot! Denn sowohl dr Prophet als au dr Prieschter umenandzoge imene Land, wo sie nit kennen.
19 Hesch Juda völlig verworfe, verabschiebsch du Zion? Warum hesch du üs gschlage, so dass es kei Heilig für üs git? Me het uf Friede ghofft, aber nüt Guets isch cho, uf e Zyt vo de Heilig, doch da isch Schrecke!
20 Mir gstöi üsi Schlächtigkeit ii, o Jehova, z Vergah vo üsne Vorfahre denn mir hei gäge di gsündiget.
21 Dim Name zliebe wiis üs nid ab, het nid din herrliche Thron verachte. Dänk zrügg u brich nid di Bund mit üs.
22 Cha irgendeine vo de wärtlose Götzle vo de Völker es rägne lah? Oder cha der Himmel vo sich us Rägeschauer gä? Bisch du, euse Gott Jehova nid dr einzig wo das cha? Und mir hoffe uf di, denn du hesch das alles gmacht.