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Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Moses 26 vo 50

 

1.Moses 26 vo 50

26:1 Wo im Land e Hungersnot usbroche wi scho einisch zur Ziit Abrahams het Isaak zu Abimẹlech zoge, em König vo de Philịster, nach Gẹrar.

2 Denn erschint ihm Jehova und het gseit: "Göh nid nach Ägypte. Wohne i däm Land das i für di bestimme.

3 Läbe dert aus Fremde. I wirde witer bi dir si u dich sege. Denn dir un di Nochkumme wär i alli de Gebiet ge, un i wär mi an d Eid hebe, den i di Vater Abraham gschwore ha, als i gsait ha:

4 'I wird dini Nachkomme so viu la wärde wi d Sterne am Himmu. I wirde di Nachkomme all die Gebiet ge, u durch din Nachkomme werde alli Velka dr Erde gsegnet werde.'

5 Ig tue das, wüu Abraham uf mini Stimm ghört u sech a mini Vorschrifte, Awisige, Bestimmige u Gsetz ghaute het."

6 Auso gwohnt Isaak wyter in Gẹrar.

7 Wo d Manne am Ort immer widr nach syre Frou gfragt hei, het er geng zur Antwort geh: "Sie isch mini Schwöschter." Är het Angst gha z sägä "Si isch mini Frou", denn er het gmeint: "Die Männer am Ort töte mi vilech wäg Rebẹkka.". Si isch nämlech sehr schön gsi.

8 Nach einiger Zeit beobachtet der Philịsterkönig Abimẹlech vom Fänschter us, wi Isaak zärtlech zu sire Frou Rebẹkka isch gsy.

9 Abimẹlech het Isaak sofort lo z hole und gseit: "Das isch ja dini Frou! Wieso hesch behauptet: 'Si isch mini Schwöschter'?' "Wil i Angscht gha ha, dass i ihretwäge muess stärbe", het Isaak gantwortet.

10 "Was hesch du üs da ahta?", entgägneti Abimẹlech. "Es hätt liecht chönne passiere, dass sech eine vom Volk zu dire Frou leit. De hättsch üs i Schuld gschtürzt!"

11 Da het Abimẹlech der ganze Volk bekannt gäh: "Wer dä Maa u sini Frou aarüehrt, wird ämu mit em Tod bestraft!"

12 Isaak hockt dann Same in däm Land un het in däm Johr des Hundertfache vu däm, was sa gsät het, denn Jehova segnet nen.

13 Der Maa isch zu immer grösserem Wohlstand cho, bis er sehr wohlhabend gsi isch.

14 Schliesslech het är Schaf- und Rinderherde sowie e grossi Dienerschaft gha, u d Philịschter si uf ihn niidisch worde.

15 Da hei d Philịster aui Brunne gschüttet mit Erde zue, wo zur Ziit vo sim Vater Abraham vo dene Diener grabe worde si.

16 Abimẹlech het zu Isaak gseit: "Zieh us üsere Nachbarschaft wäg, denn bisch viu stärcher worde, wo mir si".

17 Da zoge Isaak weg, si Lager im Tal vo Gẹrar uf gschlage u het sich dört nieder loh.

18 Isaak het denn d Brunne wider ufgruebe, wo zur Ziit vo sim Vater Abraham grabe und nach Abrahams Tod vo de Philịstern zuegschüttet worde si. Är het de Brunne wider d Name gäh, wo sy Vatter ne het gä.

19 Aus Isaaks Diener im Tal grube, hei si uf ne Brunne mit frischem Wasser gstosse.

20 Da fange d Hirte vo Gẹrar mit Isaaks Hirte Striit a. Si hei bhouptet: "Das isch üses Wasser!" Wül si dert mit ihm gstritte hei, het Isaak der Brunne gheisse Ẹseka.

21 Wo si no e Brunne grüebe, isch es wieder zum Striit cho. Da het är de Brunne Sịtna gheisse.

22 Schpeter ischer vo dert wägg zoge u grub widr e Brunne, doch um dä het's ke Striit gä. Drum het är ihn Rẹhoboth gännt u het gseit: "Jitz het d Jehova üs gnue Platz gäh u üs im Land la fruchtbar wärde."

23 De isch är vo dert uf Beërschẹba gange.

24 I däre Nacht erschine nem Jehova un het gsait: "Ich bi dr Gott vu dinem Vada Abraham. Ha ke Angst, denn i bi bi dir. I wirde di zeige u dir wäg mim Dieners Abraham viu Nachkomme gä."

25 Do het Isaak dört e Altar bout und de Name Jehovas aagreift. Är het ar Steu sis Zäut uf gschlage u sini Diener bruebe dert e Brunne.

26 Spöter isch Abimẹlech us Gẹrar cho mit sim persönleche Ratgeber Ạhusath u sim Heerführer Pịchol zu ihm.

27 Isaak het zu nene gseit: "Warum chömmet dir zu mir, wo dir mi doch ghasst hei und us Ihre Nachbarschaft wäggjagt hei?"

28 Si hei erwidderet: "Mir hei dütlech gseh, dass d'Jhova dir biischtet. Drum hei mir gseit: 'Zwüsche üs und dir söll bitte es Eid bestah, wo üs bindet. Mir wei e bunda mit dir schlüsse,

29 ds du üs nid schadisch, so wi mir o dir ke Schade zuegfüegt hei. Schliesslech hei mir di immer guet behandlet u di i Friede la ga. Du hesch ja de Sege Jehovas.'"

30 Er het se de zumene Fescht iiglade und se ässe und trinke.

31 Am nächschte Morge si früeh ufgstande u hei enang e Eid gleischtet. När het si isaak verabschiedet u si hei sich z friede trennt.

32 Am gliche Tag si Isaaks Diener cho u brichtet ihm vo dem Brunne, wo si grabe hei. Si hei gseit: "Mir hei Wasser gfunge!"

33 Da het er ne Schịba gheisse. Drum heisst d Stadt bis hüt Beërschẹba.

34 Wo Ẹsau 40 Jahr alt isch, het är Jụith gno, d Tochter vom Hethịter Beẹri, und Bạsemath, d Tochter vom Hethịter Ẹlon, zur Frou.

35 Si hei Isaak u Rebekka grosse Kummer parat.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Moses 25 von 50

 

1.Moses 25 von 50

25:1 Abraham het sech itz wider e Frau gno. Ihr Name isch Ketụra gsi.

2 Si gebare ihm Sịmran, Jọkschan, Mẹdan, Mịdian, Jịschbak und Schụach.

3 Jọkschan isch dr Vater vo Schẹba u Dẹdan worde.

D Söhn Dẹdans si Ạschurim, Lẹtuschim und Lẹummim.

4 D Söhn Mịdians si Ẹpha, Ẹpha, Ẹpher, Hạno, Abịda u Eldạa.

Si si aui Söhn Ketụras gsi.

5 Abraham het Isaak spöter si ganz Bsitz gä.

6 Der Söhn, won na vu syne Näbefroue gha het, het Abraham jedoch Gschänkli ge. No zu syne Läbzyte het är si vo sym Sohn Isaak Richtig Oschte wäggschickt, i ds Land vom Oschte.

7 Abraham het 175 Jahr glebt.

8 Dann isch Abraham in guetem Alter nocheme lange, erfüllte Läbe gstorbe und isch mit sim Volk vereint worde.

9 Sini Söhn Isaak u Ịsmael begrube ne ir Höhli vo Machpẹla vor Mạmre uf em Fäld vo ẸPhron, em Sohn vom Hethịter Zọhar.

10 Es isch ds Fäud gsi, wo Abraham vo de Sohn Heths kouft het. Dört isch Abraham bi sinere Frou Sara begrabe worde.

11 Nach Abrahams Tod het Gott si Sohn Isaak witerhin gsegnet. Isaak het ir Nöchi vo Beẹr-Lahai-Roị gwohnt.

12 Das isch d Gschicht vo Ịsmael, em Sohn Abrahams, won ihm d Ägypterin Hạgar, d Dienerin vo Sara, gebar.

13 Es folged d Söhn Ịsmaels, ufglistet nach ihrem Name und Familie: Ịsmaels Erstgeborener isch Nẹbajoth gsi, denn sind Kẹdar cho, Ạdbeël, Mịbsam,

14 Mịschma, Dụma, Mạssa,

15 Hạdad, Tẹma, Jẹtur, Nạphisch und Kẹdma.

16 Das si d Söhn Ịsmaels u ihre Name nach irne Asiedlige u Lager zwöuf Vorsteher nach irne Familieverbänd.

17 Ịsmael het 137 Johr gläbt. Denn isch er gstorbe und isch mit sim Volk vereint worde.

18 Sini Nochkomme hei ihri Zelte gschlage zwüsche Hawịla bi Schur, wo ir nöchi vo Ägypte lit, und Assyrie uf. Er het sich ir nöchi vo allne siine Brüeder nieder gloh.aq

19 Das isch d Gschicht vom Abrahams Sohn Isaak.

Abraham isch dr Vater vu Isaak.

20 Wo Isaak 40 Jahre alt isch, het er Rebẹkka ghürate. Si isch d Tochter vom Aramạ̈ers Bẹthuëls us Pạdan-Ạram und d Schwöschter vom Aramạ̈ers Lạban.

21 Isaak het Jehova immer wieder agflegt, will sini Frau unfruchtbar gsi isch. Jehova het sy Flehe erhört und sini Frau Rebẹkka isch schwanger worde.

22 Wo d Chind i ire afange z kämpfe, het si gseit: "Wenn das so isch, wozue söu i witerläbe?" Da het si Jehova gfragt,

23 und Jehova het ere gantwortet: "Zwöi Natione sy i dim Mueterleb und zwöi trennti Völker wärde us dim Innere fürecho. Die eint Nation wird stärcher sy als die anderi und dr Älter wird em Jüngere diene."

24 Wo d Zyt vor Geburt da isch gsi, het Rebẹkka tatsächlich Zwillinge übercho.

25 Der erscht wo usecho isch isch isch überall rot gsi u behaart wie nes Fällmantel. Auso hei si ne entfernt Ẹsaua.

26 Danach isch sin Brüeder usecho. Er het sich an Ẹsau Ferse fescht ghalte. Do isch är Jakob gnennt worde. Isaak isch 60 Johr alt gsi, wo Rebẹkka sie zur Wält bracht het.

27 Die Junge si grösser worde, und us Ẹsau isch e gschickte Jäger worde, e Maa vom Feld. Jakob drgäge isch e untadelige Maa gsi, wo sich z Zelte ufghalte het.

28 Isaak het gliebt Ẹsau, denn vo ihm het er immer wider Wild z'esse übercho. Rebẹkka aber liebti Jakob.

29 Als Ẹsau einisch erschöpft vom Feld isch cho, het Jakob grad es Gricht kocht.

30 Ẹsau het zu Jakob gseit: "Bitte gib mir schnell etwas von dem roten Gericht da. I bi völlig erschöpft!" Drum het er de Name becho Ẹdomd.

31 "Verchouf mir zerst dis Erstgeburtsrecht!", het Jakob verlangt.

32 "Ich stirbe vor Hunger!", het Ẹsau erwideret. "Was nützt mir da äs Erstgeburtsrecht?"

33 "Schwör's mir zersch!", het Jakob gseit. Da het er's ihm schworzt und het Jakob sis Erstgeburtsrecht verkauft.

34 Jakob gäh Ẹsau denn Brot und öppis vom Linsegricht. Är ässä u trank, isch ufgstande u isch wäggange. So het Ẹsau ds Erstgeburtsrächt verachtet.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Moses 24 vo 50

 

1.Moses 24 vo 50

24:1 Abraham nun war alt, an Jahre fortgschritten, und Jehova hat nen in jeder Hinsicht gsägnet.

2 Abraham het zu sim Diener gseit, em ältischte i syre Huusgmeinschaft, wo sy ganz Bsitz verwaltet het: "Leg bitte dini Hand unger mini Hüfti,

3 und schwör mir bi Jehova, däm Gott vom Himmel und däm Gott vor Erde, dass du für mi Sohn kei Frou vo de Töchtere vo Kanaanịter nimmsch unter dene ich wohne.

4 Gang stattdesse i mim Land zu mine Verwandte u hol e Frou für mi Sohn, für Isaak."

5 Der Diener het jedoch zu ihm gseit: "Was isch we d Frou nid parat isch, mit mir hie i däm Land z cho? Mues ig di Sohn de i das Land ha wo de bisch cho zrüggbringe?"

6 "Bring mi Sohn uf ke Fall dert häre!", het Abraham abgwehrt.

7 "Jehova, der Gott vom Himmel, wo mi us em Huus vo mym Vater u us em Land vo mire Verwandte gholt het, het mit mir gredt u mir gschwore: 'De Nachkomme werdi das Land geh.'Er wird sy Engel vor dir här schicke u du wirsch vo dert ganz bestimmt e Frou für mi Sohn mitbringe.

8 Falls d Frau jedoch nid bereit isch mit dir zcho bisch nüme a dene eid bunde. Aber döfsch min Sohn nid det hii bringe."

9 Druf het dr Diener syni Hand unger d Hüfte vo sym Herr Abraham gleit u het em gschwört, sy Aawysig z befolge.

10 Dr Diener het denn zäh Kamele vo sim Herr gno u het sich mit allerlei guete Sache vo sim Herr uf d Reis nach Mesopotạmie id Stadt Nạhors gmacht.

11 Usserhalb vor Stadt het er d'Kamel amene Brunne niederknie lah. Es isch gäge Obe gsi, d'Zit wo d'Froue zum Wasserschöpfli usegange isch.

12 Er het gseit: "Jehova, du Gott minem Herr Abraham, bitte schenk mer hütt Erfolg und zeig mim Herrn Abraham dini loyali Liebi.

13 Ig stah hie a quelle und d töchter vo de manne us dr stadt chöme zum wasserschöpf use.

14 Weni zu einere vo de junge Froue säge: 'Bitte lah di Wasserchrug abe, damit i cha trinke', und si antwortet: 'Trink, u i gibe o di Kamel Wasser', de söll das d Frau sy, wo du für di Diener Isaak usgsuecht hesch. Loh mi dra erkenne, dass du mim Herrn dini loyali Liebi zeigsch."

15 No bevor er z Änd gredet het, isch Rebẹkka cho, d Tochter vo Bẹthuël, em Sohn Mịlkas, de Frau vo Abrahams Brüeder Nạhor, mit ihrem Wasserchrug uf de Schulter use.

16 Di jungi Frou isch sehr schön gsi. Si isch e Jungfrau gsi, ke Ma het mit ihrne sexuelle Beziehige gha. Si isch zur Quelle durab gange u isch mit emene Chrug voll Wasser wider ufecho.

17 Sofort isch dr Diener ihre entgäge gloffe und het gseit: "Gib mir bitte e chline Schluck Wasser us dim Krug".

18 "Trink, min Herr", het si gseit, het gschwind dr Krug uf ihri Hand lah abe u het ihm z trinke gä.

19 Nachdem si ihm z trinke gä het, het si gseit "I schöpf o für dini Kamel Wasser bis si gnue trunke hei."

20 De het si ihre Krug schnäu i'd Tränkli gleert, isch immer wider zum Brunne gloffe u het Wasser für aui sini Kamel schöfli.

21 Dr Maa het si di ganz Zyt wortlos gstartet u verwunderet aagfrogt. Är het sech gfragt, ob Jehova sire Reis äuä Erfolg gschänkt het.

22 Wo d Kamle gnue trunke gha hei, het der Maa e goldige Nasering für Rebẹkka use ghout, wo e haube Schekle wog, u zwöi Armreifi us Gold wo 10 Schoggä schwär gsy sy.

23 Är het si gforderet: "Säg mer bitte, wissä Tochter du bisch. Het di Vater i sim Huus Platz für üs zum Übernachte?"

24 Si het antwortet: "I bi d Tochter vo Bẹthuël, em Sohn Mịlkas wos Nạhor gebore het.

25 Mir hei Stroh, e huufe Fuetter und o Platz zum Übernachte."

26 Da het sech dä Maa verbütet u sech vor Jehova nieder gworfe.

27 Är het gseit: "Jehova, der Gott vu minem Herr Abraham, soll priese si, wel er a sire loyale Liebi u sinere Treue gegenüber mim Herrn feschtghalte het. Jehova het mi zum Huus vu minem Herrn gführt."

28 Di jung Frou isch zum Huus vo irere Mueter lauft zum verzelle was gschehe isch.

29 Rebẹkka jez het e Brüeder gha wo lạbans gheisse het. Lạban het zu dem Maa ad Quelle use gworde.

30 Won er der Nasering u d Armreife a syre Schwöschter gseh het u ghört het, dass sy Schwöschter Rebekka verzellt het: "So u so het der Maa mit mir gredt", da isch er zu däm Maa hiigange, wo immerno bi de Kamel ar Quelle isch gstande.

31 "Chum de du vo Jehova gsägnet bisch", het er gseit. "Warum blibsch du do drusse stah? I ha im Huus alles vorbereitet und o für d Kamel Platz gmacht."

32 Druf isch der Maa i ds Huus cho. Är het d Kamle abgsattlet, het si mit Stroh u Fuetter versorgt u het ihm u de Manne, wo bi ihm si gsy, Wasser zum Füess wäsche.

33 Wome ihm öppis z'ässe het vorsetzt, het är aber gmeint: "I isses ersch, weni gseit ha, wasi z'säge ha." "Sprich!", het ne dr Lạban forderet.

34 "Ich bin Abrahams Diener", het er verzellt.

35 "Jehova het mi Herr sehr gsägnet. Är het ne sehr wohlhabig gmacht u ihm Schaf u Rinder, Silber u Gold, Dienerinne, Kamele u Esel gä.

36 O het d Sara, d Frou vo mim Herr, ihm e Sohn gebore, wo si scho alt isch, u mi Herr wird ihm si ganz Bsitz gä.

37 I ha mim Herrn öppis müesse schwöre. Är het gseit: 'Du darfsch für mi Sohn kei Frou vo de Töchtere vo de Kanaanịter nä, i dere Land woni wohne.

38 Nei – gang viu meh zum Huus vo mym Vater u zu myre Familie u hol e Frou für my Sohn.'

39 Doch i ha zu mim Herrn gseit: 'Was isch we d Frou nid wott mitcho?'

40 Er het mir antwortet: 'Jehova, vor däm i mi Wäg gehea, wird si Engel mit dir schicke und dinere Reis ganz bestimmt Erfolg schänke. Du söusch us minere Familie u mim Vater e Frou für min Sohn hole.

41 Du bisch nüm a dine Eid bunde, we du zu minere Familie geisch u si dr d Frou nid gä. Das entbindet di vo dim Eid.'

42 Woni hüt zur Quelle cho bi hani gseit: 'Jehova, du Gott minem Herr Abraham, wenn du wosch das mini Reis erfolgrich isch,

43 söll Folgendes passiere: Ich stah hie ar Quelle. We e jungi Frou zum Wasserschöpfli usechunnt, werdi zu ihrem säge: "La mi bitte chli Wasser us dim Krug trinke."

44 U we si antwortet: "Trink, u i schöpfe o Wasser für di Kamel", söu si d'Frou si, wo Jehova für de Sohn vo mim Herrn usgsuecht het."

45 Chuum hani das gseit, da isch o scho Rebẹkka mit ihrem Krug uf dr Schulter usecho. Si isch zur Quelle abe gange u het afa Wasser z schöpfe. I ha gseit zu ihre: 'Gib mer bitte öppis z trinke.'

46 Da het si schnell ihre Krug vor Schultere gno und gseit: 'Trink, u i gibe o di Kamel Wasser.' De trank i u si het o dr Kamel Wasser gä.

47 Nochane hani si gfragt: 'Wässe Tochter bisch du?' Si het antwortet: 'I bi d Tochter vo Bẹthuël, em Sohn vo Nạhor, der Mịlka ihm gebore het."Da hani ne der Nasering u d Armreifi aagleit.

48 Ich ha mi vubüted, wirf mi vor Jehova nahgmacht un priest Johva, d Gott vu minem Herr Abraham, der mi uf d richtige Wäg gleitet het, um d Dochta vum Brueda vu minem Herrn fir si Bueb z hole.

49 Säget mir itz, öb ihr gägenüber mim Herr loyali Liebi u Treui zeige wänd. Wenn aber nid, seids mir ou, damit ig mi Wäg i die eint oder angeri Richtig cha fortsetze."

50 Lạban und Bẹthuël erwiderete: "Das chunt vo Jehova. Mir chöi weder Ja no Nei zu dir säge.

51 Hie, Rebẹkka isch vor dir. Nimm se u gang. Si söu d Frou vom Bueb vo dim Herr wärde, so wi Jehova es gseit het."

52 Sobald Abrahams Diener das ghört het, het är sich vor Jehova verbüte bis zum Bode.

53 Dr Diener het Gold- u Silberschmuck packt u Chleider uus u het si Rebẹkka gä. O het är ihrem Brüetsch u ihrere Mueter wärtvolli Gschänkli überreicht.

54 Danach ässe u trinke er u d Manne, wo bi ihm si gsi, u si verbracht hei d Nacht dert.

Wo der Diener am Morge ufgstande isch het, het er: "Lönd mi zu mym Herr ga".

55 Dir brudi und ihri Mueter hei gseit "La di jung Frou wenigschtens no zäh Täg bi üs bliibe, de cha si ga".

56 Doch erwideret: "Haltet mi nid uf. Wie ihr gsehnd, het Jehova mini Reis zum Erfolg gmacht. Lönd mi gah damit i zu mim Herrn chan zrüggchere."

57 Si hei gseit: "Rüefemer di jungi Frou u frage mer se säuber."

58 Si rüefe Rebẹkka u hei gfragt: "Wosch mit däm Maa mit go?" "Ja i gang mit", het si gantwortet.

59 Da hei si ihre Schwöschter Rebẹkka mit ihrem Chindermeitli sowie Abrahams Diener und sini Männer ga.

60 Si hei Rebẹkka gsegnet u zu ihre gseit: "Eusi Schwöster, du söusch zu tuusige mal zähntuusig wärde, und dini Nachkomme sölle ds Tor vo dene in Bsitz näh wo si ghasst wärde"

61 Räbẹkka u ihri Dienerinne erhobe sech u stiege uf d Kamel. So het dr Diener Rebẹkka gno u uf e Wäg gmacht.

62 Isaak nun isch grad us Richtig Beẹr-Lahai-Roịp cho, denn er het im Gebiet vom Nẹgeb gwohnt.

63 Isaak isch ir Obeddämmerig uf ds Fäud gange, um nahzdänke. Won er ufegluegt het, da het er Kamel gseh.

64 O Rebẹkka het ufgluegt und Isaak entdeckt. Si isch sofort vom Kamel abgstiege.

65 De het si de Diener gfragt: "Wär isch dä Maa, wo üs da ufm Fäud entgägechunnt?" "Das isch mi Herr", het dr Diener gantwortet. Da het si ihres Gsicht verschleiert.

66 Dr Diener het Isaak denn verzellt, was er alles gmacht het.

67 Druf het Isaak Rebẹkka in ds Zält vo sinere Muetter Sara bracht. So het är si zur Frou gno. Isaak het si liebt gwunne und het dr Trost nach em Verluscht vo sinere Mueter gfunde.

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1.Moses 23 vo 50

 

1.Moses 23 vo 50

23:1 Sara het 127 Johr glebt. Das sy iri Läbensjohr gsy.

2 Sara isch in Kịrjath-Ạrba gstorbe, das heisst Hẹbron, im Land Kạnaan, und Abraham het agfange zum se traue und brüele.

3 Abraham isch denn vo de Tote wäggange und het zu de Sehn Heths gseit:

4 "Ich bin e Fremde und Asiedler unter euch. Gäbet mir öppis vo euem Land aus Grabstätte, damit i mini Frau cha wegbringe und bestatte."

5 Heths Söhn antwortet Abraham:

6 "Hör üs a, Herr. Du bisch e Vorsteher Gottes unger üs. Du chasch dini Frou i üsere beschte Grabstätte beschtätte. Keine vo üs wird öppis drgäge ha, we du se i sini Grabschätte leisch."

7 Abraham isch de ufgstande, het sich vor rem Volk vum Land vusorgt, d Buebe Heth,

8i u ha gseit: "We dir iverstande sit, das i mini Frou wägbringe u bestattet ha, de hört mi a, u redt mit Ẹphron, em Sohn Zọhars,

9 daser mir d Höhli vom Machpẹla verchouft wo ihm ghört. Si ligt am Rand vo sim Fäud. Är söu si mer i öieer Aweseheit füre vou Betrag i Silber verchoufe, damit i eigete Land für e Grabstätte han."

10 ẸPhron jez isch bi de Söhn Heths gsässe. In ihrer Gägewart und vor allne, wo i sire Stadt si cho, het gseit ẸPhron, dr Hethịter, zum Abraham:

11 "Nei, min Herr! Los mi ah. Ich gib der das Feld und d Höhli druf. Vor de Auge vo de Söhn vo mim Volk gibi si dir. Begrab dini Frou."

12 druf het sech Abraham vor em Volk vom Land verbütet

13 u het i Gägewart vode Lüt zu Ẹpron gseit: "Hör mi bitte a! I gibe dr für ds Fäud dr vou Betrag i Silber. Nimm ne vo mir ah, ds ig mini Frou dert cha begrabe."

14 Ẹphron het Abraham denn gantwortet:

15 "Hör mi ah, min Herr! Das Land isch 400 Schekel Silber wärt. Aber was isch das scho zwüsche mir und dir? Begrab also di Frou."

16 Abraham het uf Ẹphron u wog ihm dr Betrag z Silber ab, wo dä vor de Söhn Heths erwähnt het: 400 Schekel Silber nach däm bi de Chouflüt gängige Gwicht.

17 So isch s Feld worde Ẹphrons in Machpẹla vor Mạmre mit dr Höhli und allne Böim innerhalb vo dr Feldgränze

18 als Abrahams Eigetum bschtätigt, wo er in Aweseheit dr Söhn Heths u aune, wo ids Tor vor Schtadt si cho, het kouft.

19 Danach het syni Frou Sara ir Höhli uf em Fäud vom Machpẹla vor Mạmre begruebe, das heisst Hẹbron, im Land Kạnaan.

20 So übertroge d Söhn Heths s Feld mit em Höhle Abraham, damit er eigets Land für e Grabstätte gha het.