1.Moses 24 vo 50
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Moses 24 vo 50
24:1 Abraham nun war alt, an Jahre fortgschritten, und Jehova hat nen in jeder Hinsicht gsägnet.
2 Abraham het zu sim Diener gseit, em ältischte i syre Huusgmeinschaft, wo sy ganz Bsitz verwaltet het: "Leg bitte dini Hand unger mini Hüfti,
3 und schwör mir bi Jehova, däm Gott vom Himmel und däm Gott vor Erde, dass du für mi Sohn kei Frou vo de Töchtere vo Kanaanịter nimmsch unter dene ich wohne.
4 Gang stattdesse i mim Land zu mine Verwandte u hol e Frou für mi Sohn, für Isaak."
5 Der Diener het jedoch zu ihm gseit: "Was isch we d Frou nid parat isch, mit mir hie i däm Land z cho? Mues ig di Sohn de i das Land ha wo de bisch cho zrüggbringe?"
6 "Bring mi Sohn uf ke Fall dert häre!", het Abraham abgwehrt.
7 "Jehova, der Gott vom Himmel, wo mi us em Huus vo mym Vater u us em Land vo mire Verwandte gholt het, het mit mir gredt u mir gschwore: 'De Nachkomme werdi das Land geh.'Er wird sy Engel vor dir här schicke u du wirsch vo dert ganz bestimmt e Frou für mi Sohn mitbringe.
8 Falls d Frau jedoch nid bereit isch mit dir zcho bisch nüme a dene eid bunde. Aber döfsch min Sohn nid det hii bringe."
9 Druf het dr Diener syni Hand unger d Hüfte vo sym Herr Abraham gleit u het em gschwört, sy Aawysig z befolge.
10 Dr Diener het denn zäh Kamele vo sim Herr gno u het sich mit allerlei guete Sache vo sim Herr uf d Reis nach Mesopotạmie id Stadt Nạhors gmacht.
11 Usserhalb vor Stadt het er d'Kamel amene Brunne niederknie lah. Es isch gäge Obe gsi, d'Zit wo d'Froue zum Wasserschöpfli usegange isch.
12 Er het gseit: "Jehova, du Gott minem Herr Abraham, bitte schenk mer hütt Erfolg und zeig mim Herrn Abraham dini loyali Liebi.
13 Ig stah hie a quelle und d töchter vo de manne us dr stadt chöme zum wasserschöpf use.
14 Weni zu einere vo de junge Froue säge: 'Bitte lah di Wasserchrug abe, damit i cha trinke', und si antwortet: 'Trink, u i gibe o di Kamel Wasser', de söll das d Frau sy, wo du für di Diener Isaak usgsuecht hesch. Loh mi dra erkenne, dass du mim Herrn dini loyali Liebi zeigsch."
15 No bevor er z Änd gredet het, isch Rebẹkka cho, d Tochter vo Bẹthuël, em Sohn Mịlkas, de Frau vo Abrahams Brüeder Nạhor, mit ihrem Wasserchrug uf de Schulter use.
16 Di jungi Frou isch sehr schön gsi. Si isch e Jungfrau gsi, ke Ma het mit ihrne sexuelle Beziehige gha. Si isch zur Quelle durab gange u isch mit emene Chrug voll Wasser wider ufecho.
17 Sofort isch dr Diener ihre entgäge gloffe und het gseit: "Gib mir bitte e chline Schluck Wasser us dim Krug".
18 "Trink, min Herr", het si gseit, het gschwind dr Krug uf ihri Hand lah abe u het ihm z trinke gä.
19 Nachdem si ihm z trinke gä het, het si gseit "I schöpf o für dini Kamel Wasser bis si gnue trunke hei."
20 De het si ihre Krug schnäu i'd Tränkli gleert, isch immer wider zum Brunne gloffe u het Wasser für aui sini Kamel schöfli.
21 Dr Maa het si di ganz Zyt wortlos gstartet u verwunderet aagfrogt. Är het sech gfragt, ob Jehova sire Reis äuä Erfolg gschänkt het.
22 Wo d Kamle gnue trunke gha hei, het der Maa e goldige Nasering für Rebẹkka use ghout, wo e haube Schekle wog, u zwöi Armreifi us Gold wo 10 Schoggä schwär gsy sy.
23 Är het si gforderet: "Säg mer bitte, wissä Tochter du bisch. Het di Vater i sim Huus Platz für üs zum Übernachte?"
24 Si het antwortet: "I bi d Tochter vo Bẹthuël, em Sohn Mịlkas wos Nạhor gebore het.
25 Mir hei Stroh, e huufe Fuetter und o Platz zum Übernachte."
26 Da het sech dä Maa verbütet u sech vor Jehova nieder gworfe.
27 Är het gseit: "Jehova, der Gott vu minem Herr Abraham, soll priese si, wel er a sire loyale Liebi u sinere Treue gegenüber mim Herrn feschtghalte het. Jehova het mi zum Huus vu minem Herrn gführt."
28 Di jung Frou isch zum Huus vo irere Mueter lauft zum verzelle was gschehe isch.
29 Rebẹkka jez het e Brüeder gha wo lạbans gheisse het. Lạban het zu dem Maa ad Quelle use gworde.
30 Won er der Nasering u d Armreife a syre Schwöschter gseh het u ghört het, dass sy Schwöschter Rebekka verzellt het: "So u so het der Maa mit mir gredt", da isch er zu däm Maa hiigange, wo immerno bi de Kamel ar Quelle isch gstande.
31 "Chum de du vo Jehova gsägnet bisch", het er gseit. "Warum blibsch du do drusse stah? I ha im Huus alles vorbereitet und o für d Kamel Platz gmacht."
32 Druf isch der Maa i ds Huus cho. Är het d Kamle abgsattlet, het si mit Stroh u Fuetter versorgt u het ihm u de Manne, wo bi ihm si gsy, Wasser zum Füess wäsche.
33 Wome ihm öppis z'ässe het vorsetzt, het är aber gmeint: "I isses ersch, weni gseit ha, wasi z'säge ha." "Sprich!", het ne dr Lạban forderet.
34 "Ich bin Abrahams Diener", het er verzellt.
35 "Jehova het mi Herr sehr gsägnet. Är het ne sehr wohlhabig gmacht u ihm Schaf u Rinder, Silber u Gold, Dienerinne, Kamele u Esel gä.
36 O het d Sara, d Frou vo mim Herr, ihm e Sohn gebore, wo si scho alt isch, u mi Herr wird ihm si ganz Bsitz gä.
37 I ha mim Herrn öppis müesse schwöre. Är het gseit: 'Du darfsch für mi Sohn kei Frou vo de Töchtere vo de Kanaanịter nä, i dere Land woni wohne.
38 Nei – gang viu meh zum Huus vo mym Vater u zu myre Familie u hol e Frou für my Sohn.'
39 Doch i ha zu mim Herrn gseit: 'Was isch we d Frou nid wott mitcho?'
40 Er het mir antwortet: 'Jehova, vor däm i mi Wäg gehea, wird si Engel mit dir schicke und dinere Reis ganz bestimmt Erfolg schänke. Du söusch us minere Familie u mim Vater e Frou für min Sohn hole.
41 Du bisch nüm a dine Eid bunde, we du zu minere Familie geisch u si dr d Frou nid gä. Das entbindet di vo dim Eid.'
42 Woni hüt zur Quelle cho bi hani gseit: 'Jehova, du Gott minem Herr Abraham, wenn du wosch das mini Reis erfolgrich isch,
43 söll Folgendes passiere: Ich stah hie ar Quelle. We e jungi Frou zum Wasserschöpfli usechunnt, werdi zu ihrem säge: "La mi bitte chli Wasser us dim Krug trinke."
44 U we si antwortet: "Trink, u i schöpfe o Wasser für di Kamel", söu si d'Frou si, wo Jehova für de Sohn vo mim Herrn usgsuecht het."
45 Chuum hani das gseit, da isch o scho Rebẹkka mit ihrem Krug uf dr Schulter usecho. Si isch zur Quelle abe gange u het afa Wasser z schöpfe. I ha gseit zu ihre: 'Gib mer bitte öppis z trinke.'
46 Da het si schnell ihre Krug vor Schultere gno und gseit: 'Trink, u i gibe o di Kamel Wasser.' De trank i u si het o dr Kamel Wasser gä.
47 Nochane hani si gfragt: 'Wässe Tochter bisch du?' Si het antwortet: 'I bi d Tochter vo Bẹthuël, em Sohn vo Nạhor, der Mịlka ihm gebore het."Da hani ne der Nasering u d Armreifi aagleit.
48 Ich ha mi vubüted, wirf mi vor Jehova nahgmacht un priest Johva, d Gott vu minem Herr Abraham, der mi uf d richtige Wäg gleitet het, um d Dochta vum Brueda vu minem Herrn fir si Bueb z hole.
49 Säget mir itz, öb ihr gägenüber mim Herr loyali Liebi u Treui zeige wänd. Wenn aber nid, seids mir ou, damit ig mi Wäg i die eint oder angeri Richtig cha fortsetze."
50 Lạban und Bẹthuël erwiderete: "Das chunt vo Jehova. Mir chöi weder Ja no Nei zu dir säge.
51 Hie, Rebẹkka isch vor dir. Nimm se u gang. Si söu d Frou vom Bueb vo dim Herr wärde, so wi Jehova es gseit het."
52 Sobald Abrahams Diener das ghört het, het är sich vor Jehova verbüte bis zum Bode.
53 Dr Diener het Gold- u Silberschmuck packt u Chleider uus u het si Rebẹkka gä. O het är ihrem Brüetsch u ihrere Mueter wärtvolli Gschänkli überreicht.
54 Danach ässe u trinke er u d Manne, wo bi ihm si gsi, u si verbracht hei d Nacht dert.
Wo der Diener am Morge ufgstande isch het, het er: "Lönd mi zu mym Herr ga".
55 Dir brudi und ihri Mueter hei gseit "La di jung Frou wenigschtens no zäh Täg bi üs bliibe, de cha si ga".
56 Doch erwideret: "Haltet mi nid uf. Wie ihr gsehnd, het Jehova mini Reis zum Erfolg gmacht. Lönd mi gah damit i zu mim Herrn chan zrüggchere."
57 Si hei gseit: "Rüefemer di jungi Frou u frage mer se säuber."
58 Si rüefe Rebẹkka u hei gfragt: "Wosch mit däm Maa mit go?" "Ja i gang mit", het si gantwortet.
59 Da hei si ihre Schwöschter Rebẹkka mit ihrem Chindermeitli sowie Abrahams Diener und sini Männer ga.
60 Si hei Rebẹkka gsegnet u zu ihre gseit: "Eusi Schwöster, du söusch zu tuusige mal zähntuusig wärde, und dini Nachkomme sölle ds Tor vo dene in Bsitz näh wo si ghasst wärde"
61 Räbẹkka u ihri Dienerinne erhobe sech u stiege uf d Kamel. So het dr Diener Rebẹkka gno u uf e Wäg gmacht.
62 Isaak nun isch grad us Richtig Beẹr-Lahai-Roịp cho, denn er het im Gebiet vom Nẹgeb gwohnt.
63 Isaak isch ir Obeddämmerig uf ds Fäud gange, um nahzdänke. Won er ufegluegt het, da het er Kamel gseh.
64 O Rebẹkka het ufgluegt und Isaak entdeckt. Si isch sofort vom Kamel abgstiege.
65 De het si de Diener gfragt: "Wär isch dä Maa, wo üs da ufm Fäud entgägechunnt?" "Das isch mi Herr", het dr Diener gantwortet. Da het si ihres Gsicht verschleiert.
66 Dr Diener het Isaak denn verzellt, was er alles gmacht het.
67 Druf het Isaak Rebẹkka in ds Zält vo sinere Muetter Sara bracht. So het är si zur Frou gno. Isaak het si liebt gwunne und het dr Trost nach em Verluscht vo sinere Mueter gfunde.