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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jeremia 48 vo 52

 

Jeremia 48 vo 52

48:1 Das seit Jehova, de Herr vo de Heere, de Gott Israels, über Mọab: "Wehe Nẹbo, denn es isch vernichtet worde! Kirjathạjim steit beschämt da, es isch igno worde. Di sicheri Zueflucht staht beschämt da, si isch zertrümmeret worde.

 2 Mọab wird nid länger prise. In Hẹschbon het mer si Untergang planet: 'Chunnt, mir mache ihm als Volk es Ändi." O du, Mạdmen, söttsch schweige, denn das Schwert verfolgt di.

 3 Us Horonạjim isch Gschrei z'ghöre über d'Vernichtig u dr grosse Zämebruch.

 4 Mọab isch zämebroche. Sy chline schreie.

 5 Uf em Ufstieg vo Lụhith gränzt me ununderbroche. Und uf em Weg vo Horonạjim abe ghört me verzwiiflets Gschrei über d Katastrophe.

 6 Flieht, bringt eues Läbe i Sicherheit! Dir söttet wienes Wacholderbaum ir Wildnis wärde.

 7 Wiu du uf dini Wärch u uf dini Schätz vertrausch, wirsch o du eroberet wärde. U Kạmos wird verschleppt wärde zäme mit sine Priester u füehrende Manne.

 8 Der Vernichter wird geg jedi Stadt alüge und ke Stadt wird entcho. Ds Tal wird zgrund gah, u ds äbene Land wird zerstört, so wi Jehova es gseit het.

 9 Bringt für Mọab e Wegwieser aa, we's i Trümmer sinkt, wird's fliehe, u sini Städt wärde zumene Bild vom Graue wärde, ohni Bewohner.

10 Verflucht isch, wär de Uftrag Jehovas nachlässig usfüehrt! Verflucht isch, wär sy Schwert vom Bluetvergiesse zrügghaut!

11 D Moabịter sy ungstört bliebe vo ihre Jugend a, wi Wy, wo uf em Bodesatz rueht. Sie sin nit vu nem Gfäss in anderi umgfüllt worde un sin nemol vuschleppt worde. Drum isch ihr Gschmack glich bliebe, un ihr Duft het sich nit vränderet.

12 'Darum kommen die Tage', erklärt Jehova, 'da wird i Männer zu ihne schicke wo si umstosse. Sie wäre sie umschtosse un ihri Gfäss üslehre, un ihri grosse Krig wäre sie vuschmättere. 13 U d Moabịter wärde sech für Kạmos schäme, so wi sich ds Huus Israel für Bẹthel schämt, wo sy Zueversicht isch gsy.

14 Wi waget Der's, z säge: "Wir sind starchi Chrieger, parat füre Kampf"?'

15 Mọab isch vernichtet worde, sini Städt si erstürmt worde, u sini beschte junge Männer het me tötet', erklärt der König, däm Name Jehova, der Herr der Heere, isch.

16 Das Unglück über d Moabịter rückt ane und ihres Undergang eilt herbi.

17 Alli rings um si her werde Mitgfühl mit ihne müesse, ja aui, wo ihre Name kenne. Teilt ine mit: 'Ach, wie isch der mächtig Stab zerbroche worde, der Stab der Schönheit!'

18 Stiig abe vo dire Herrlichkeit, u setz di dürschtig hi, o Tochter wo in Dịbon wohnt, wüu dr Vernichter Mọabs rückt gäg di vor u är wird dini Befeschtigungs¬alage in Trümmer lege.

19 Stell di a d'Stross u hebd Uschau, Bewohnerin vo Ạroër. Frag dr fliehend Maa und di entkannti Frau: 'Was isch passiert?'

20 Mọab steit beschämt da, es ist in Schrecken versetzt worden. Jammere und schreie. Macht am Ạrnont bekannt, dass Mọab vernichtet worde isch.

21 Ds Strafgricht het ds ebene Landa erreicht, ja Họlon, Jạhazv und Mẹpha·ath,

22 Dịbon, Nẹboy und Beth-Diblathạjim,

23 Kirjathạjim, Beth-Gạmul und Beth-Mẹon,

24 Kẹrijoth u Bọzra, ja aui Städt vom Land Mọab, färn u nah.

25 'D Chraft Mọabs isch zerschmetteret worde. Sy Arm isch zerbroche worde', erklärt Jehova.

26 'Macht ihn betrunke, denn er het gege Jehova gross ta. Mọab wälzt sich i sim Erbrochenene und isch zum Gspött worde.

27 Hesch nid Israel verspötet? Befand Israel sich öppe unter Diebe, dass du über ihn de Chopf gschüttlet hesch und gege ihn gredt hesch?

28 Verlönd d Städt u wohnt uf em Felse, ihres Bewohner Mọabs u werdet wiene Tuube wo ihres Nest a de Wänd vo de Schlucht bouet.'

29 "Wir hei vom Stolz Mọabs ghört – es isch sehr hochmüetig – vo syre Arroganz, sym Stolz, sym Hochmuet u vor Überheblichkeit vo sym Härz."

30 I kenne seine Wut', erklärt Jehova, doch sein leeres Gerede wird sich i nüt uflöse. Si werde nüt mache.

31 Darum wird ich über Mọab jammere, wäg ganz Mọab wird ich schreie und süüfze wäg de Lüt vo Kir-Hẹres.

32 Mehr als me um Jạserh hült wird i um di gränne, o Wyschtock vo Sịbma. Dini wucherndi Rangge länge übers Meer. Bis zum Meer bis nach Jạser hei si sech erstreckt. Über dini Summerfrücht u dini Wylese isch dr Vernichter härgfalle.

33 Juble u Fröid si em Obstgarte und em Land Mọab gno worde. I lah dr Wy nüme us de Wycheltere flüsse. Niemer wird d Kelter mit Fröidegschrei träte. Das Gschrei wird es anders Gschrei sii.

34 Von Hẹschbonm bis nach Eleạlen dringt es Schrei. Bis uf Jạhazo ghört me ihri Schtimme, vo Zọar bis Horonạjim, bis Ẹglath-Schelischịja. Sogar s'Wasser vo Nịmrim wird zunere Eid werde.

35 Us Mọab wird i dä verschwinde loh, wo uf dä Höchi opferet, u dä wo sim Gott Opfer darbringt', erklärt Jehova.

36 'Drum wird mis Härz um Mọab klage wi ne Flöte, u mis Härz wird um d Lüt vo Kir-Hẹres klage wi ne Flöte. Wül dr Wohlstand, won är erzügt het, wird zgrund gah.

37 Denn jede Grind isch kahl und jede Bart isch gstützt. A allne Händ si Iischnittet und a ihrne Hüfte isch Sacktuech!'

38 "'Uf allne Dächer Mọabs und uf allne siine öffentliche Plätz gits nüt als Jammere. Denn i ha Mọab zerbroche wiene ussortierte Krug', erklärt Jehova.

39 'Wie verschrocke's doch isch! Jammeret! Wie Mọab sich doch vor Scham wegdreiht het! Mọab isch zum Gspött worde, zumene Schrecke für alli ringsum.''"

40 "Denn das seit Jehova: 'So wiene Adler wo herabschüsst wird dr Feind sini Flügel über Mọab usbreite.

41 D Städt wärde eroberet und d Feschtige igno. A däm Tag wird ds Härz vo dr Chrieger Mọabs wie ds Härz vo ere Gebärde wärde.'

42 " "Mọab wird als Volk usglöscht werde, denn gege Jehova hets gross gmacht.

43 Schreckä u d Grube u d Fäll si vor dir, du Bewohner Mọabs', erklärt Jehova.

44 'Wer vor em Schrecke fliegt wird i Gruebe gheie und wer us de Grube usechunnt wird i d Fäll grate.' 'Denn ich wird über Mọab das Jahr sinere Bestrafig bringe', erklärt Jehova.

45 'Im Schatten Hẹschbon stöh di Fliehende machtlos da. Denn es Füür wird vo Hẹschbon usgoh und e Flamme us dr Mitte Sịhons. Si wird d Stirn Mọabs und de Schädel vo de Söhn vom Ufruhr verzehre.'

46 'Wehe dir, Mọab! Ds Volk vom Kạmos isch zgrund gange. Denn dini Söhn sy gfange gnoo und dini Töchter verschleppt worde.

47 Doch am Ändi vor Täg wird i di Gfangene Mọabs isammle', erklärt Jehova. 'Hier ändet der Urteilsspruch über Mọab.'

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Jeremia 47 vom 52

 

Jeremia 47 vom 52

47:1 Folgende Botschaft über d Philịster het dr Prophet Jeremia vo Jehova übercho, bevor dr Pharao Gạs bsiegt het.

2 Das seit Jehova: "Wasser kommt aus dem Norden. Es wird zumene reissende Wildbach. Es wird das Land und alles drin überfluete, d Stadt und ihri Bewohner. D Mensche wärde schreie, u alli wo im Land wohne werde jammere.

 3 Bim Schtampfe vo sinere Hängscht, bim Rumple vo sinere Chriegswage und bim Poltere vo sinere Räder wärde sich Vätere nid emal nach ihrem Söhn umdräie, denn ihri Händ wäre schlaff,

 4 wöu dr Tag wo chunnt, aune Philịstern Vernichtig bringe und jede Verbündete uslösche wird, dr Tỵrusc u Sịdon blibe isch. Denn Jehova wird d Philịster vernichte, d Übrigbliebene vo dr Insle Kạphtora.

 5 Kahlheit wird in Gạs Einzug halte. Ạskalon isch zum Schweige bracht worde. Oder Überrest ihrer Talebeni, wie lang wirsch no Ischnitte a dier mache?

 6 Ha, du Schwert Jehovas! Wie lang wirsch nid Rueh gä? Zieh di zrugg i dini Scheide. Chum zur rueh u verhalt di still.

 7 Wie cha's Rueh gäh, we d'Jhova ihm ä Befehl erteilt het? Zum Aagriff uf Ạskalon und ad Küste vom Meer, dert het er's beorderet."

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Jeremia 46 vo 52

 

Jeremia 46 vo 52

46:1 Es folgt d Botschaft Jehovas a de Prophete Jeremia für d Völker:

2 Für Ägypte übers Heer vom Pharao Nẹcho, vom König vo Ägypte, wo sich am Euphrat befunde het und bi Kạrkemisch vom babylonische König Nebukadnẹzar bsiegt worde isch, und zwar im 4. Jahr Jọjakims, Sohn vom Josịa, vom König vo Juda:

 3 "Bereitet Kleinschild und Grossschild vor und rückt us i Schlacht.

 4 Schpannt d Ross a und stigt uf, ihr Riter. Bringet nech i Position und setzt d Helm uf. Poliert d Lanze und leit d Panzerhemde a.

 5 "Warum gsehni si vo Schrecke erfasst? Si träte dr Rückzug a, ihri Chrieger sy besiegt. Si si i Panik gflohe, ihri Chrieger hei sech nid umdräit. Ringsum herrscht Schrecke', erklärt Jehova.

 6 'Der Schnelle cha nid flüchte u di Chrieger chöi nid entcho. Im Norde, am Ufer vom Euphrat si i ds Stolper grote u gfalle.'

 7 Wer brucht da ane wie de Nil, wie Flüss mit reissende Flöte?

 8 Ägypte bruscht heran we d Nil, we Flüss mit riissende Flöte. Un s sait: "Ich werde ufezieh un d Erde bedecke. I wirde d Schtadt un ihri Bewohner vernichte.‘

 9 Zieht ueche, ihr Ross! Fahret wie wahnsinnig, ihr wage! D Chrieger sölled vorrücke, Kusch und Put wo de Schild handhabed und d Lụdim wo de Boge handhabed und spanne.

10 Jänner Tag ghört em Souverän Herr, är ghört Jehova, em Herr vor Heere, ja dr Tag vor Rache, won är sich a sine Gegner rächt. Un des Schwert wird frässä un satt wäre un sich satt trinke a ihrem Bloet, denn dr Souverän Herr, ja Jehova, dr Herr dr Heere, verastaltet ä Opfa im Norde am Euphrat.

11 Zieh uf Gịlead und hol Balsam, jungfräulichi Tochter Ägypte. Vergliche hesch du dir Heilmittel ufghouft, denn es git ke Heilig für di.

12 D Völker hei vo dire Unhre ghört und dis Gschrei het ds Land erfüllt. Wüu ä Chrieger stürzt übere angere u beidi gheie zäme häre."

13 Folgendi Botschaft Jehovas het dr Prophet Jeremia über ds Vorrugge vom babylonische Königs Näbukadnẹzar gege Ägypte erhalte:

14 "Teilets in Ägypte mit, verkündets in Mịgdol. Machts z Nopha u z Tạchpanhes bekannt. Seit: 'Bringe öich i Position u bereitet euch vor, denn es Schwert wird überall um euch ume frässe.

15 Warum sind euri Mächtige hinweggfeggt worde? Si hei nid gstandä, denn Jehova het si nidergschlosse.

16 I grosser Zahl stolperä und falled si. Si säge zumenand: "Stah uf! Lö üs zu üsem Volk u i üsi Heimat zrüggchere wägem grausige Schwert.""

17 Dert hei si usgruefe: 'De Pharao, dr König vo Ägypte, macht Lärm, aber nüt isch drhinger. Är het sech d Glägeheit la entgah.'

18 'So wahr i läbe!', erklärt der König, däm Name Jehova, der Herr der Heere, isch. 'Wie der Tạbor unger de Bärge u wi dr Kạrmels am Meer wird er herbecho.

19 Pack dis Gepäck will me di verschleppe wird o Tochter wo in Ägypte wohnsch. Denn Nop wird zumene Bild vom Graue werde. Es wird i Brand gsteckt wärde und unbewohnt zrüggblibe.

20 Ägypte isch wi ne schöni jungi Chue. Doch stächendi Flüge usem Norde wärde über si häregheie.

21 Sogar d Söldner i ihrer Mitti si wi Mastchäufer, aber o si hei sech umdräit und si gmeinsam gflohe.

Si hei nid chönne standhaute, wöu dr Tag vo ihrem Unglück isch über si cho, ihri Ziit vor Abrechnig.'

22 'Si macht es Grüsch wi ne dervokriechendi Schlange, de mit volle Chraft isch me hinger ihre här wi Houzfäuer mit Äxte.

23 Si wärde ire Waud abholze', erklärt Jehova, 'obwohl er undurchdringlech schiebe. Wüu si zahlriicher aus Heuschrecke, unzählbar.

24 Die Tochter Ägypte wird beschämt dastah. Sie wird em Volk vom Norden übergäh."

25 Jehova, de Herr vo de Heere, wo Gott Israels seit: 'I wände jitz mini Ufmerksamkeit Ạmon vo Noa zue, em Pharao, Ägypte, sy Götter u sy Könige – ja dem Pharao u allne wo uf ihn vertraue.‘

26 'Und i wird se übergeh wo's uf ihres Läbe abgseh hei, Dr König Nebukadnẹzar vo Babylon und sy Diener. Aber när wird Ägypte bewohnt wärde wi i vergangene Zite', erklärt Jehova.

27 'Doch du min Diener Jakob, fürcht di nid, erschrick nid, Israel. Denn i wirde di us dr Ferni rette u dini Nachkomme usem Land vo ihrere Gfangeschaft. Jakob wird zruggkehre und ruhig und ungstört si. Niemer wird ihne Angst mache.

28 Drum ha ke Angst, mi Diener Jakob, erklärt Jehova, 'denn i a dire Site. I wirde aui Völker vernichte, unger die i di zerstreut ha, di aber wirde i nid vernichte. Ich wird dich im richtige Mass zrechtwiise, aber uf kein Fall wird ich dich ungstraft loh.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jeremia 45 vo 52

 

Jeremia 45 vo 52

45:1 Folgende Botschaft het dr Prophet Jeremia an Bạruch grichtet, dr Sohn Nerịjas, wo si nach em Diktat Jeremias i nes Buech gschribe het, und zwar im 4. Jahr Jọjakims, Sohn vom Josịa, vom König vo Juda:

2 "Das seit Jehova, de Gott Israels, über dich, Bạruch:

3 'Du hesch gseit "Weh mir denn Jehova het Kummer zu mim Schmärz zuegfüegt! I bi erschöpft vor luter Stöhn u ha ke Ruheort gfunge.

4 Teil ihm mit: 'Das seit Jehova: "Was i ufbout ha, riss i nieder, u was i pflanzt ha, riisen i us – das ganze Land.

5 Doch strebsch nach Grossem. Hör uuf, nachher z strebe. Denn i bringe Unglück über alli Mönsche" erklärt Jehova, 'doch lahni di mit däm Läbe dervo cho, wo du o gasch.'