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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jakobus 4 vo 5

 

Jakobus 4 vo 5

4 Woher chöme d Chriege u Striitigkeite unger euch? Stamme si nid vo öiem sündige Verlange wo i Öiem Innere e Kampf ustreit?

2 Ihr verlanget nach öpisem und doch bechömet ihr's nit. Ihr mordet u begehrt unufhörlich u erhaltet doch nüt. Ständig striitet ihr u füehrt Krieg. Dir heit nüt, wiu dir nid drum bittet.

3 U we Der de doch um öppis bittet, bechöme der nüt wüu dir i verchehrte Absicht bittet, nämlech um öies sündige Verlange z befriedige.

4 Ihr Ehebrächerinne, wüsset ihr nid, dass Fründschaft mit dr Wält Findschaft mit Gott bedütet? Wer immer also e Fründ vo dr Wält wott si, macht sech zum Find Gottes.

5 Oder dänket Der, es heisst umsuscht i de Schrifte: "Der Geischt, wo i üsem Innere wohnt, isch geng ds volle niidische Sücht? 6 Die unverdiente Güte jedoch wo Gott schenkt isch grösser. Drum heissts ja: "Gott stellt sich der Überheblichen entgegen, aber den Demütigen schenkt er unverdiente Güte.

7 Drum: Unterwerfe äich Gott, aba schtelle äich däm bese Geischt entgegä un na wird vor äich fliehe.

8 Kummt Gott nohch, un na wird äich neechkumme. Säubert äiri Händ, ihr Sinda, un reinigt aicha Herz, ihr Unentschlossene.

9 Gänd Öiem Chummer hii, trauet u brüeled. Eure Lache söll sich in Trauer verwandle und eui Fröid in Verzwiiflig.

10 Erniedriget euch i de Auge Jehovas und er wird euch erhöhe.

11 Höret uuf, gegenand z rede, Brüedere. Wer gägen en Brüeder redet oder es Urteil über sin Brüeder gheit, redet gege ds Gsetz und urteilt über ds Gsetz. Wennd jetzt übers Gsetz urteilsch befolgsch nid s Gsetz sondern machsch di zum Richter.

12 Es git nume eine wo Gsetzgäber und Richter isch dä wo cha rette und vernichte. Du aber, wer bisch du, dass du es Urteil über dine Mitmensche fällsch?

13 Chömet etze, Dir, wo Der säge: "Hütt oder morn reise mer i die u d Stadt u blibe dert es Jahr. Mir mache Gschäft u erziele Gwünn.

14 Drbi wüsset Ihr gar nid, wie eues Läbe morn uusgseht. Denn ihr sin ä Dunscht, wo für es chlises Zytli sichtbar isch und de verschwindet.

15 Seit lieber: "Wenn Jehova will, werden wir leben und das oder jenes tun."

16 Doch dir sit stolz uf eui arrogante Ageberie. Die Aageberie si öppis schlächts.

17 We auso öpper weiss was richtig isch, aber nid tuet de isch das e Sünd.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jakobus 3 vo 5

 

Jakobus 3 vo 5

3 Nid viu vo euch söttet Lehrer wärde, mini Brüedere, denn dir wüsset, dass mir stränger beurteilt wärde.

2 Schliesslech mache mer ja aui oft Fehler. Wär mit sine Wort ke Fähler macht, isch e voukomme Mönsch, wo o si ganz Körper cha zügle.

3 We mer Ross Zaumzüüg i ds Muul lege, damit si üs ghörched, lenke mer drmit ds ganze Tier.

4 Oder dänk mal a Schiff: Obwou si so gross si und vo starche Wind tribe wärde, lenkt si e ganz chlises Stüürrueder, wo dr Stüürermann wott.

5 So isch o d Zunge äs chlises Körperorgan und doch schwingt si grossi Tön. Dänket nume dra, dass scho es chlises Füürli e grosse Wald i Brand cha stecke!

6 O d Zunge isch es Füür. Si steit unger üsne Körperteile für e Wäut vor Ungrechtigkeit, wüu si verunreinigt dr ganz Körper u steckt dr ganz Louf vom Läbe i Brand, u si wird dür d Ghẹnna azündet.

7 Denn Wildtier, Vögel, Reptilie und Meerestier aller Art werde un vu Mensche zähmt.

8 Mou ke Mönsch cha d Zunge zäh. Si isch unkontrollierbar, richtet Schade a u isch vou vo tödlechem Gift. 9 Mit ihre preise mir Jehova, dr Vater, u doch verflueche mir mit ihre die Mönsche wo so gmacht worde si das si "Gott ähnlech" si.

10 Us em gliche Muul chöme Sege u Fluech. Mini Brüedere, so öppis darf nid si.

11 E quelle lat doch nid us s gliiche öffnig frisches und bitteres wasser füre sprudle, oder?

12 Mini Brüeder, es Fiegebaum cha doch ke Olive wachse lah und e Wiischtock keni Fige, oder? O cha usere salzige Quelle kes früsches Wasser cho.

13 Wär unger öich isch wiis und bsitzt Verstand? Är söu dür si guete Läbenswandu bewiise, dass är aues mitere Milde duet wo ir Wiisheit wurzlet.

14 Wedr aber bitteri Iifersucht u Striitsucht im Härze heit, de prahle nid u vertreit nid d Wohrheit.

15 Ds isch nid d Wiisheit, wo vo obe chunnt, sondern si isch irdisch, animalisch, dämonisch.

16 Denn wos Iifersucht u Striitsucht git, da gits o Unordnig u aues müglechi Schlechti.

17 D Wisheit vo obe aber isch vor auem dri, de friedlech, vernünftig, zum ghorche parat, voller Barmherzigkeit und guete Tate, unparteiisch, nid hüchlerisch.

18 Usserdäm wird d Frucht dr Grechtigkeit dert gsät, wo Friede herrscht, un zwar fir de, de d Friede firdere.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jakobus 2 vo 5

 

Jakobus 2 vo 5

2 Mini Brüedere, ihr heit doch nid öppe de Glaube üsem herrliche Herr Jesus Christus und handelt glichzitig parteiisch?

2 Aagno, e Maa mit Goldringe a de Finger und prächtige Chleidig bsuecht öii Zämekunft, aber o e Arme i unsuberer Chleidig chunt ine.

3 Lueged Der de mit der prächtige Chleidig anerkennend a und seit: "Setz di hie uf dä schöne Platz!", und säge Der zum Arme: "Bliib du stah!" oder: "Setz di da unde ane a mi Fuessschemel!?

4 Wenn das so isch heit dir de nid Klasse¬ ungerschid unger öich, u sinder denn nid zu Richter worde wo ungrächt Urteil fäu?

5 Höret zue, mini liebe Brüedere! Het Gott nid die, wo für d Welt arm sy, derzue usgwählt, rich im Gloube u Erbe vom Kenigrich z sy, woner dene versproche het, wo ne liebe?

6 Ihr aba vuachtet d Arme. Sind's denn nit die Riche, de äich undadrücke un vor Gricht schleppe?

7 Läschter se nid übere guete Name woner hei becho?

8 We Der itz das königleche Gsetz befolgt wo ir Schriftsteu enthaute isch: "Dü sollsch dine Mitmensche liebe wie di säuber, isch das guet so.

9 Handlets der aber witer Parteiisch, de begöhnd der e Sünde u werdet vom Gsetz als Gsetz¬überträtter überfüehrt.

10 Denn wer das ganze Gsetz befolgt, sich aber imene einzige Punkt e Fähltritt leistet, dä het gege s ganze Gsetz verstosse.

11 Dä wo gseit het: "Du söusch nid d Ehe bräche het nämlech o gseit: "Du sollsch nid morge. Wed ize nid d Ehe brichsch, aber mord bisch zumene Gsetz-übertreter worde.

12 Redet u handlet witer so wi die, wo eines Tages nachem Gsetz vomene freie Volk beurteilt wärde.

13 Denn wer nid barmherzig handlet, über dä wird ohni barmherzigkeit Gricht ghalte. Barmherzigkeit triumphiert über ds Gricht.

14 Was nützt's, mini Brüedere, we öpper behauptet, Glaube zha, ihn aber nid dür Tate bewiist? Dä Glaube cha ne doch nid rette, oder?

15 Wenn Brüeder oder Schwöschter nüt zum alegge und für de Tag nid gnue z ässe hei,

16 aber eine vo euch seit zu ihne: "Göhnd in Friede! Ziend nech warm a und isset euch satt", ihr gebed ne aber nid das wo si zum Läbe bruche – was nützt das?

17 Genauso isch es mit Glaube ohni Tate: Für sich allei isch er tot.

18 Denoch wird öpper säge: "Du hesch Glaube und i cha Tate vorwiise. Zeig mir din Glaube ohni Tate und ich wird dir min Glaube durch mini Tate zeige."

19 Du gloubsch dases e einzige Gott git, nid? Das isch guet so. Doch o die Dämọne gloube und zittere vor Angst.

20 Aber wotsch de nid iih, du oberflächliche Mensch, dass Gloube ohni Tate nutzlos isch?

21 Isch üse Vater Abraham nid dür Tate für grächt erklärt worde, nachdem er si Bueb Isaak ufem Altar gopferet het?

22 Du gsesch: Sy Gloube het mit syne Tate zämme gmerkt u dür sini Tate isch sy Gloube voukomme gmacht worde,

23 u es het sech d Schriftsteu erfüllt: "Abraham het am Jehova glaubt u das isch ihm als Gerechtigkeit aagrechnet worde, u är isch aus Fründ Jehovas bezeichnet worde.

24 Wi dir gseh, wird e Mönsch dür Tate für grächt erklärt und nid dur Gloube ällei.

25 Isch nid ebeso o worde Rạha, d Prostituierti, dür Tate für grächt erklärt, nachdem si d Bote gastfründlech ufgnoh hei und se ufeme angere Wäg furt gschickt het?

26 Ja, so wi dr Körper ohni Geist dot isch, so isch o dr Gloube ohni Tate tot.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jakobus 1 vo 5

 

DER BRIEF VOM JAKOBUS

Jakobus 1 vo 5

1 Jakobus, e Sklave Gott und vom Herr Jesus Christus, a die zwöi Stämm, wo überall verstreut si:

Ig grüessech!

2 Gsehts aus luter Fröid ah, mini Brüeder we Der di verschidene Prüefige düremachet,

3 da dir ja wüsset das eu uf ächtheit prüefter Glaube Usharre bewürkt.

4 Doch lat ds Usharre sy Zwäck erfülle, dermit Der vollschtändig und i jedere Hinsicht ohni Makel sy und's Nech a nüüt fählt.

5 Wenns also irgendöperem vo euch a Wiisheit fählt, denn söll er Gott immer wider drum bitte, und sie wird ihm geh, denn Gott git allne grosszügig und ohni Vorwürf.

6 Er söll aber ständig voller Glaube bitte ohni irgendwie zwiifle. Wer zwiiflet, isch nämlich wiene Meereswelle, wo vom Wind gjagt und hin und her triibe wird.

7 Ja, so öpper darf nid erwarte, dass er vo Jehova irgendöppis überchunnt.

8 Er isch e unentschlossene Mensch, unbeständig uf allne si Wäg.

9 Doch der arme, unbedütende Brüeder söll sech freue, well är jitz i höchem Asehe steit,

10i u di richi, wüu er gmüetetet isch worde, wüu wi ne Blueme vom Fäud wärde di Riiche vrgah.

11 Ja, so wie d Sunne mit ihrere glühende Hitz ufgaht und d Pflanze vertrocknet, sodass d Blüete abfallt und d Pflanze ihri Schönheit verlürt, so werde au di Riiche vergah während si voll dermit beschäftigt si, ihri Ziil z erreiche.

12 Glücklich isch de Maa wo unter Prüefige dureghalte. Nachdem er sich bewahrt het, wird er nämlich d Krone vom Läbe empfange, d Jehova dene versproche het, wo ihn unufhörlich liebed.

13 In Prüefige söll niemer säge: "Ich werde vo Gott uf d Prob gstellt." Wüu me cha Gott nid mit Schlechtem uf d Probe steue no steut er säuber irgendöpper uf d Probe.

14 Sondern jedä wird uf d Prob gstellt, we er sech vo sim eigetä Verlangä fortzieh u laht köderä.

15 Isch ds Verlange ersch mau befruchtet, de bringts Sünde zur Wäut. U d Sünde bringt we si begange worde isch, Tod füre.

16 Lönd oi nid la tüüsche, mini liebe Brüedere. 17 Jedi gueti Gabe u jedes voukomme Gschänk chunnt vo obe, vom Vater vo Himmusliechter, wo sech nid veränderet wies wanderi Schatte tüend.

18 Es isch sy Wille gsi, üs dür d Wort vor Wahrheit fürezbringe, damit mir unger syne Gschöpf e Art Erschtling würde.

19 Dir müesst wüsse, mini liebe Brüedere: Jede sell gschwind si zum ghöre, langsam zum Rede, langsam zum Zorn,

20 denn de Zorn vomene Mönsch füehrt nid zu dem, wo i Gottes Ouge grächt isch.

21 Legt drum aues Schmutzige ab u jedi Spur voa Schlächtigkeit u löh dämüetig ds Wort Gottes ipflanze, wo ir Lag isch, eu z rette.

22 Ghört jedoch nid nume s Wort Gottes sondern läbt au danach, suscht betrüüged ihr eu dur falschi Überlegige selber.

23 Wüu we öpper z Wort Gottes ghört u nid derna läbt, isch er wiene Mönsch, wo sis Gsicht im Spiegel betrachtet.

24 Er betrachtet sech, geit wäg und vergisst grad widr, was fürne Mönsch er isch.

25 Wär aber i ds voukommene Gsetz wo Freiheit bringt ineluegt u drbi blibt isch ke Mönsch wo öppis ghört u es de wider vergisst, sondern eine wo när läbt. U das woner macht wird ne glücklech mache.

26 We öpper sech für ne Anbeter Gottes haltet, aber sini Zunge nid züglet, betrügt är sys eigete Härz u sini Aabetig isch sinnlos.

27 Die Art Aabetig, wo vom Standpunkt vo üsem Gott und Vater us rein und maximalos isch, gseht so us: nach Waisekinder und Witwe i ihrer Not z gseh und unbefleckt vo de Wält z bliibe.