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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Galater 6 vo 6

 

Galater 6 vo 6

6:1 Brüetsch, o we öpper ä Fäutritt tuet ohni dases ihm bewusst isch, söu dir, wo ihre dür e Geischt befähiget si, probiere ihn im Geischt vor Milde wider ufe richtig Wäg z bringe. Passt aber uf euch sälber uf, damit nid au ihr in Versuechig chömet.

2 Trage enand witer d Bürde. So erfülled ihr das Gsetz vom Christus.

3 Wenn öpper dänkt, dass er öppis isch, obwohl er nüt isch, macht er sech öppis vor.

4 Jede söll sis eigete Tue überprüefe, denn chan er sich über sich allei freue, ohni sich mit öpper anderem zvergliche.

5 Denn jede wird sini eigeni Last träge.

6 Üsserdem soll jede, der im Wort Gottes unterrichtet wird, den a allem Guete teil ha lo, der nem dä Ungerricht git.

7 Lönd nech ned tüüsche: Gott laht sech ned verspötte. Was immer öpper säit, das wird er o ernte.

8 Denn wer im Hiblick uf sini sündige Natur setzt, wird vu sinere sündige Natur Vuderbe ernte. Wer aba im Hiblick uf d Geischt sät, wird vum Geischt ewigs Läbä ernte.

9 Lönd üs also nid ufhöre guets ztue, denn wemmer nid ufgebed werde mer zu gender zit ernte.

10 Solang mer d Glegeheit dezue hend wemmer also allne Guets tue, bsunders dene wo im Glaube mit üs verwandt sind.

11 Gseht nume, mit was für grossi Buechstabe hani Nech eigenehändig gschribe!

12 Alli wo nach usse ane wend en guete Idruck mache, versueche euch zur Beschniidig z dränge, nume damit si wägem Marterpfahls vom Christus nid verfolgt wärde.

13 Wüu nid mau die wo sech lö la beschnide, hebe sech a ds Gsetz, aber si wei, dass ihre euch la beschnide, damit si sech euretwäge chöi rüefe.

14 I wett mi aber niemols mit öppis anderem rüehre als däm Marterpfahl vo üsem Herr Jesus Christus, dür d Wält für mi jitz tod isch u i für d Wält.

15 Denn vo Bedütig isch weder Beschneidig no Unbschnitteheit, sondern e nöii Schöpfig.

16 Alle, wo nach dere Verhaltensregle e ordentleche Lebenswandel füehre, ja dem Israel Gottes, wünsche i Friede und Barmherzigkeit.

17 Vo itz a söu mir niemer meh Schwirigkeite mache, wüu i a mim Körper d Brandmaus vomene Sklave vom Jesus trage.

18 Di unverdiente Güte üses Herrn Jesus Chrischtus syg mit däm Geischt, den ihr zeigt, Brüeder. Amen.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Galater 5 vo 6

 

Galater 5 vo 6

5:1 Für e settigi Freiheit het üs dr Christus frei gmacht. Drum blibt standhaft u lönd euch nid wider ines Joch vor Sklaverei spanne.

2 Gseht! Ich, Paulus, sag äich, dass Chrischtus äich nütze wird, wenn ihr euch lönd beschnide.

3 Ig bezüge no einisch jedem Mönsch wo sech laht la beschnide, dass är verpflichtet isch ds ganze Gsetz z haute.

4 Ihr sin vu Chrischtus trennt, ihr, de ihr vusuecht, durch Gsetz fir Grecht erklärt z wäre. Ihr hän sini unverdienti Güte verlore.

5 Mir aber erwarte dür d Geischt sehnsüchtig di erhoffti Grechtigkeit als Folg vom Glaube.

6 Denn we me mit Christus Jesus verbunde isch, het weder Beschneidig no Unbschnitteheit irgend e Wärt, vilmeh isch es Gloube, wo dür Liebi würkt.

7 Ihr sid guet gloffe. Wär het öich dra ghinderet dr Wohrheit wyter ds ghöre?

8 Di Art Argumentation stammt nid vo däm wo euch berüeft.

9 Chli Suurteig durchsüürt der ganz Teig.

10 I bi zueversichtlich, dass Ihr wo ihr mit em Herr verbunde sind, nid andersch dänke werde. Doch wer immer Öich dürenandbringt, wird ds Urteil becho woner verdient.

11 Was mi betrifft, Brüeder, weni immer no d Beschneidig predige, werum wirdi de no verfolgt? Demfall wär ja de Marterpfahl als Stolperstein besitigt.

12 Ig wünschti die Manne wo euch wei beunruhige würde sich entmanne.

13 Brüeder, ihr sin zur Freiheit bruefe worde. Brucht die Freiheit aber nid derzue, sündige Wünsch nachezgah, sondern dient enand in Liebi wie Sklave.

 14 Denn ds ganze Gsetz findet sini Erfüllig imene einzige Gebot. Es lutet: "Dü sollst deine Mitmenschen lieben wie dich selbst.

15 Wenn ihr äich aba ständig gegesitig bisst un vuschlingt, dann passt uf, dass ihr äich nit gägesitig vernichtet.

16 I säg aber: Lönd euch immer vom Geist leite, denn werded ihr sündige Wünsch keinesfalls nohgäh.

17 Denn di sündigi Natur mit ihrem Verlange schtoht im Widerschpruch zum Geischt un dr Geischt zue sinene Natur. Si si enang entgägegsetzt, sodass dir genau das nid machet, waser wet mache.

18 Usserdem underschtehn ihr nit däm Gsetz, wenn ihr äich vum Geischt leite len.

19 Nun sy d Uswürkige vor sündige Natur dütlech z erkenne. Es sy sexuelli Unmoral, Unreinheit, dreists Verhalte,

20 Götzendienst, Spiritismus, Feindseligkeit, Striit, Eifersucht, Wutusbrüch, Uneinigkeite, Spaltige, Sekte,

21 Neid, Trunkenheit, wilde Partys und dergleichen. Drvor warn i Nech im Vorus, wie i euch scho gwarnt ha. Wer so öppis tribt, wird Gottes Königrich nid erbe.

22 D Frucht, wo der Geischt füre bringt, dergäge isch Liebi, Friede, Geduld, Fründlichkeit, Güte, Glaube,

23 Milde, Selbstbeherrschig. So öppis verbietet keis Gsetz.

24 Usserdäm hei die, wo zu Chrischtus Jesus ghöre, di sündigi Natur mit ihrne Lydeschafte u Wünschli a de Pfahl gnaglet.

25 Wemer dürne Geischt läbe, de wei mir o wyter dürne Geischt e ordentleche Läbenswandu füehre.

26 Mir wöhnd nid egoistisch werde, nid mitenand wetteifere oder üs gägesitig beneide.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Galater 4 vo 6

 

Galater 4 vo 6

4 Nun sägi: Solang dr Erbe es chlises Chind isch, unterscheidet är sich nid vomene Sklave obwohl är Herr vo auem isch.

2 Allerdings ungerstaht er bis zu däm Tag, wo sy Vater im Vorus feschtgleit het, Ufsichtspersone u Verwaltere.

3 Bi üs isches genauso. Mir si aus Ching dr elementärä Ding vor Wäut versklavt gsi.

4 Wo aba de feschtgsetzti Ziit kumme isch, het Gott si Bueb gschickt, der vu einere Frau uf d Welt kumme isch un däm Gsetz underschtande.

5 Är sött die loskoufe wo em Gsetz ungerstöh, sodass mir aus Söhn agno wärde chönnt.

6 Wiu dir itz Söhn sit, het üs Gott dr Geischt vo sim Bueb i ds Härz gää, u dr Geischt rüeft us: "Ạbba, Vatter!

7 Du bisch also kei Sklave meh sondern en Sohn u wenn en Sohn bisch denn bisch au es Erbe durch Gott.

8 Wo ihr Gott jedoch nid känntet, wartet ihr Sklave vo Götter wo nid würklich Götter sind.

 9 Etze aba hän ihr Gott kenneglernt oder vielmeh sin ihr vu Gott erkannt worde. Wie chunnts da, dass Ihr wider zu de schwache u armselige elänte Sache zruggkehrt u öich wider wei drvo versklave lah?

10 Ihr achtet pinlech genau uf täg u mönet, feschtzite u jahr.

11 I für eu, dass i mi umsuscht um euch bemühe han.

12 Breda, i bitte äich: Werde we i bi, denn au i bi früener so gsi we ihr. Ihr hän ma kei Unrecht doe.

13 Ihr wüssed ja, dass i ds erschte mau wäge Chrankheit d Glägeheit gha ha öich die gueti Botschaft bekannt z mache.

14 Obwohl mi körperliche Zuestand für äich e Prüefig gsi isch, hän ihr mi nit mit Vrachtig odr mit Abscheu, sundern ihr hän mi we ä Engel Gottes ufgno we Chrischtus Jesus.

15 Wo isch d Freud bliebe, wo ihr gha hend? I cha euch bezüge, dass ihr euch damals d Auge usgrisse und sie mir gä hetted wenns eu möglich wär gsi.

16 Bini denn eues Feind worde, wili eu d Wohrheit säge?

17 Si gänd sech aui Müeh euch für sech z gwünne aber nid mit guete Absicht. Si wei nech vo mir entfremde, damit Der ne mit Eifer folget.

18 Es isch natürlech immer schön, we sech öpper um euch bemüet, solangs mit guete Absicht isch u nid nume weni bi öich bi.

19 Mini liebe Chind, i ha öiewäge wider Geburtsschmerze, bis Chrischtus i öich Gschtalt aanimmt.

 20 Ig wünschti, ig chönt itz bi euch si u angers mit euch rede, wüu ig äuä ratlos bi.

21 Ihr wolltet dem Gsetz understah. Denn frägi eu: Ghöret ihr nid, was das Gsetz seit?

22 Zum Byschpil steit i de Schrifte, dass de Abraham zwöi Söhn het gha: eine vo de Dienerin und eine vo de freie Frou.

23 Der Sohn der Dienerin isch uf natürlechi Wiis gebore worde, der Sohn vor freie Frou jedoch ufgrund vomene Versprächensa.

24 Das ganze kann symbolisch verstanden werden. Die Froue stöh für zwöi Bündnisse. Ds einte isch am Berg Sịnai gschlosse worde und bringt Sklave füre. Das isch Hạgar.

25 Hạgar steit für d Sịnai, e Bärg i Arabie, und entspricht em hütige Jerusalem, denn si isch mit ihrne Chind i d Sklaverei.

26 Das Jerusalem obe drgäge isch frei und es isch üsi Mueter.

27 I de Schrifte steit ja: "Freu di du Unfruchtbari wo nid gebiert. Brich in Jubel us du wo ke Geburtsschmerze het. Wüu d Ching vor Vereinsamte si zauriicher aus d Ching vor Frou wo dr Maa het.

28 Ihr etze, Breda, sin Kind ufgrund vumene Vuschprech, we`s au Isaak isch gsy.

29 U itz isch es genauso wi damals, wo dä uf natürlechi Wys Geborene der dür Geist Geborene het afa verfolge.

30 Doch wie heissts i de Schriftsteu? "Jag d Dienerin und ihren Sohn weg. Der Sohn der Dienerin soll auf kein Fall mit dem Sohn der freie Frou Erbe sein.

31 Mir si auso nid Ching vore Dienerin, Brüetsch, sondern dr freie Frou.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Galater 3 vo 6

 

Galater 3 vo 6

3:1 Ach, ihr unverständige Gạlater! Wär het öich unger dene üblä Iifluss bracht? Ihr hend doch Jesus Christus ganz klar als öpper vor Auge gstellt becho wo an Pfahl gnaglet worde isch.

2 Ich möcht äich eini froge: Hän ihr d Geischt durch d Befolge vum Gsetz becho odr will ihr a das glaubet, was ihr ghärt hän?

3 Sit Der so unverständig? Nochdem Der Nech am Afang dür e Geischt heit la leite, weider itz dür mönschleche Überlegige zum Ziu cho?

4 Hend ihr so viel umsuscht glitte? Wenns denn umsuscht gsi isch.

5 Duet dä, wo euch dr Geischt git u unger euch mächtigi Tate vollbringt, das, wüu dir das Gsetz befolgt oder wöu dir a das gloubt, was dir ghört hei?

6 Es isch wie bi Abraham wo "an Jehova glaubt het und das isch ihm als Grechtigkeit agrechnet worde".

7 Sicher wüsset Der, wo am Glaube feschthautet, Söhn Abrahams sy.

8 In dr Vorussicht, dass Gott Mönsche vo de andere Völker dür Gloube für grächt erkläre würd, hei d Schrifte Abraham die gueti Botschaft im Vorus verkündet. Es heisst nämlich: "Durch di wärdet alli Velka gsegnet werde.

 9 So wäre die, wo am Glaube feschthebe, zäme mit Abraham gsägnet, der Glaube het.

10 Aui, wo sech uf ds Befouge vom Gsetz verlöh, si unger em ne Fluech, wüu i de Schrifte steit: "Verflucht isch jede, wo sech nid a aues haltet, was ir Buechrolle vom Gsetz ufgschribe isch.

11 Übrigens isch klar, dass vor Gott niemer dürs Gsetz für grächt erchlärt wird, denn "der Grächt wird wäg sim Gloube läbe.

12 Das Gsetz etze gründet sech nid uf Gloube, sondern "Wer das alles duet, wird dadurch läbe.

13 Christus het üs loskouft u üs vom Fluech vom Gsetz befreit idem är für üs zum Fluech worde isch. I de Schrifte steit ja: "Verflucht isch jede, wo amene Stamm hängt.

14 So soll dr Sege Abrahams d Velka durch Chrischtus Jesus zuekumme, dass ma durch unsam Glaube dr versprochene Geischt erhalte ka.

15 Brüetsch, ig möcht hie e Vergliich usem mönschleche Läbe anezieh: Isch e Bund einisch rächtschräftig worde, wenn o nume dürne Mönsch, wird ne niemer für ungültig erkläre oder mit Zuesätz vrsehe.

16 Etze sin d Verspräche Abraham un sinem Nachkomme ge worde. Es heisst nid "din Nachkomme" im Sinn vo viune, sondern "din Nachkomme" im Sinn vo eim, u dä isch Chrischtus.

17 Usserdäm sägi: Das Gsetz wo 430 Jahr speter entstande isch macht dä vorhär durch Gott gschlossnige Bund nid ungültig, sodass ds Verspräche nümm gälte würd.

18 We nämmlech ds Erbe uf däm Gsetz berueht, de beruehts nüm uf nä Versprächä. Gott hets Abraham aber güetiger wis dür nes verspreche gä.

19 Wozu de ds Gsetz? Es isch hinzuefüegt worde zum überträtige sichtbar mache bis dr Nachkomme würd cho wo ds Verspräche isch gäh worde. O isch es dur Ängel übermittlet worde und dur ä vermittler überbracht worde.

20 Nun gits ke Vermittler, wenn nume ei Person beteiligt isch, und Gott isch nur eine.

21 Steit ds Gsetz auso im Widerspruch zu de Verspräche Gottes? Uf ke Fall! Wüu we es Gsetz ufgsteut worde wär, ds Läbe hätt chönne gäh, de wär Gerechtigkeit tatsächlech dür Gsetz cho.

22 Aber d Schrifte hei aues zäme em Gwahrsam vor Sünde übergäh, damit das Verspräche, wo sech us em Gloube a Jesus Christus ergit, dene gä wird, wo gloube.

23 Bevor jedoch dr Glaube isch cho, si mir vom Gsetz bewacht worde, mir si in Gwahrsam gä, u mir hei am Gloube entgäge gsäh, wo offebar sött wärde.

24 So isch ds Gsetz üse Betreuer worde, wo zu Christus füehrt, damit mir durch Gloube für Grecht erklärt wärde chönne.

25 Jetz aber isch de Glaube cho und mir unterstönd nüm amne Betreuer.

26 Ihr alli sit tatsächlich Söhn Gottes durch eure Glaube an Christus Jesus.

27 Denn ihr alli, de ihr in Chrischtus dauft wore sin, hän Chrischtus azoge.

28 Es spiut ke Roue, ob öpper Jude odr Grieche isch, Sklave odr freie Mensch, männlich odr wiblich, denn wenn ihr mit Chrischtus Jesus verbunde sin, sin ihr alli ii.

29 U we Der zu Chrischtus ghöret, sin ihr würklich Abrahams Nochkomme u bechunt ds versprochene Erbe.